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Die Wahrheit über den Libyen – Krieg

Inszenierung eines neuen Krieges >>> Libyen

Die westliche Staatengemeinschaft hat einen Militäreinsatz gegen Libyen gestartet, um eine Flugverbotszone durchzusetzen. Britische, französische und US-Streitkräfte überfliegen die libysche Hauptstadt. Tripolis wurde von schwerem Feuer aus Flakgeschützen erschüttert und zuvor offenbar aus der Luft angegriffen.

Die USA und Großbritannien starteten am Samstag von Kriegsschiffen und U-Booten aus Raketenangriffe auf militärische Ziele des Regimes von Machthaber Muammar al-Gaddafi. Die USA zogen alle Diplomaten aus Libyen zurück. Zudem griffen französische und britische Kampfjets in die Militäraktion ein. Gaddafi droht mit Vergeltung.

Einem Medienbericht zufolge sorgen sich westliche Staaten offenbar um Giftgas-Vorräte von Gaddafi. Mit Überwachungssatelliten werde ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, in dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt würden, berichtete die „Washington Post“ am Samstagabend. Die Fässer seien südlich der Stadt Sirte gelagert, wo Gaddafi geboren sein soll. Westliche Regierungsbeamte befürchten dem Bericht zufolge, Gaddafi könne das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.

Russland hat sich vom internationalen Militäreinsatz gegen Libyen distanziert. „Wir bedauern diesen bewaffneten Einsatz im Rahmen der UN-Resolution 1973, die in Eile beschlossen wurde“, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Russland rufe zu einer baldigen Waffenruhe auf. „Das Blutvergießen muss schnell gestoppt werden, und Libyen muss schnell den Dialog aufnehmen, damit der Konflikt auf Dauer gelöst werden kann.“

China äußert Bedauern über den Militäreinsatz gegen Libyen. Eine Eskalation und Todesopfer müssten vermieden werden, teilte das chinesische Außenministerium mit. Das Land sollte so schnell wie möglich seine Stabilität wieder erlangen. China hatte sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Libyen-Resolution der Stimme enthalten.

(APA/dpa/ag.)

Das Gaddafi ein Diktator ist und in den letzten Jahrzehnten ein menschenverachtendes Regime führte ist unbestritten. Es ging ihm wie so vielen von den USA und anderen westlichen Mächten unterstützten Diktatoren. Er wurde unbequem und passte nicht mehr in die neuen Pläne der großen Weltpolitik. Ähnlich erging es Saddam Hussein, Schah Mohammad Reza Pahlavi, Husni Mubarak und etlichen anderen. Was gestern noch ein vertrauenswürdiger Partner war, ist heute ein blutrünstiger Diktator. Die Gräueltaten, die man in der Vergangenheit stillschweigend hingenommen hatte, sind nun plötzlich, als wären sie die Enthüllung eines lange nicht bekannten Geheimnisses, schrecklich und nicht akzeptierbar. Es ist schon überaus heuchlerisch wenn Politiker und damit sind Deutsche nicht ausgenommen, jetzt vom Bevölkerungs- mordenden Diktator sprechen und ihn noch vor wenigen Monaten als guten Geschäftspartner angesehen haben. Man sehe sich nur Westerwelle an, der das Wort „Diktator“ bereits als neuen Vornamen für Gaddafi erfunden hat. Frankreich und Sarkozy haben dem ganzen allerdings das Krönchen aufgesetzt, in dem sie von intimen Geschäftspartnern zu Todfeinden mutierten. Das Sarkozy sich seinen Wahlkampf von Gaddafi finanzieren ließ, wird nun mit der „Kriegserklärung“ schnellst möglich unter den berühmten Teppich gekehrt. Wieder einmal zeigt sich, das die Ereignisse auf diesem Planeten durch und durch verlogen sind und von nur wenigen gesteuert werden.

Ich möchte noch einmal betonen, das ich nicht Gaddafi und sein Regime verteidigen möchte, sondern die Verlogenheit der Weltpolitik aufzeigen möchte. Seit 2009 hatte Gaddafi mehrmals angedroht, die Öl Raffinerien die sich in ausländischen Händen befinden zu verstaatlichen. Was dies für den Westen bedeuten würde ist wohl klar und muss hier nicht extra ausgeführt werden.

Um die Relationen einiger Staatschefs in den vergangenen Monaten und Jahren zu verdeutlichen lesen Sie bitte folgendes:

Silvio Berlusconi, Staatschef von Italien

Nach einem Besuch Berlusconis in Libyen, wo er von Gaddafi wie gewöhnlich in einem Beduinenzelt empfangen wurde, hatte Gaddafi auch 300 Frauen in seinem Begrüßungskomitee. Wissend, das Berlusconi am Kontakt zu sehr jungen Frauen nicht „abgeneigt“ ist. Im Gegenzug hatte dann Berlusconi bei einem Besuch Gaddafis in Italien 200 weibliche Modelle für den Empfang engagiert. Diese wurden dann, mit der Verpflichtung des Stillschweigens, in das Zelt Gaddafis gebracht um offiziell an einer „Islam Unterrichtsstunde“ teilzunehmen. Berlusconi und Gaddafi verband eine starke „Männerfreundschaft“.

http://www.rtve.es/noticias/20100830/gadaffi-vuelve-a-roma-para-conmemorar-segundo-aniversario-tratados-amistad/350303.shtml

José Luis Rodríguez Zapatero, Staatschef von Spanien

Bei seinem ersten offiziellen Besuch in Libyen hatte Zapatero die Verbesserungen der politischen, geschäftlichen und kulturellen Beziehungen die sein Land Spanien mit Gaddafi festlegte, außerordentlich gewürdigt. Er, Zapatero habe vor diese guten Beziehungen weiter zu vertiefen.

http://www.rtve.es/noticias/20100624/zapatero-recibido-honores-su-primera-visita-a-libia/337023.shtml

Juan Carlos, König von Spanien

Bei seinem Besuch in Libyen lobte der spanische König die guten Beziehungen mit Gaddafi und begrüßte nach seinem Besuch die bilateralen Abkommen die er mit Gaddafi abgeschlossen hatte. Er sicherte sich auch einige geschäftliche Abkommen, die er an die mitgereisten spanischen Industriellen weitergab. Er betonte die freundschaftliche Beziehung die Spanien jetzt mit Libyen und Gaddafi verbanden.

http://www.rtve.es/alacarta/videos/television/rey-visita-libia-para-ampliar-mercado-espanol/389894/

Nicolas Sarkozy, Staatschef von Frankreich

Gaddafi-Clan behauptet Libyen hat Sarkozys Wahlkampf bezahlt

Der Sohn des libyschen Staatschef Gaddafi hat schwere Vorwürfe gegen Frankreichs Präsidenten erhoben. Libyen habe Sarkozy den Wahlkampf finanziert. Der „Clown“ solle Libyen sein Geld zurückgeben.

Die libysche Führung hat nach Darstellung des Clans von Machthaber Muammar al Gaddafi den Wahlkampf des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy finanziert. „Wir waren es, die seinen Wahlkampf finanziert haben, und wir haben Beweise dafür“, sagte Gaddafis Sohn Saif al Islam im Fernsehsender Euronews. Libyen habe sich davon französische Hilfe für die Bevölkerung versprochen, „aber wir sind enttäuscht worden“. Sarkozy hatte sich in der vergangenen Woche als erster Staatschef offen auf die Seite der libyschen Opposition gestellt, die er als „rechtmäßige“ Vertretung des Landes anerkannte.

http://www.n24.de/news/newsitem_6733522.html

Tony Blair, Primer Minister von Großbritannien

Tony Blair hatte laut Gaddafis Sohn Saif ausgezeichnete Beziehungen und machte diese an Ölgeschäften, politischer Unterstützung gegen den „Terrorismus und Waffentechnischen Angelegenheiten fest. Laut Saif war Tony Blair ein „ganz besonderer Berater meines Vaters“.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1284132/Tony-Blair-special-adviser-dictator-Gaddafis-son.html

Westerwelle, Schröder und Co.

Zwar umwarben deutsche Politiker Gaddafi nicht so schamlos wie Italiens Premier Silvio Berlusconi, der den Diktator mit Umarmung empfing und in Rom zelten ließ. Doch auch sie setzten sich bei regelmäßigen Wirtschaftstreffen eifrig für deutsche Unternehmen ein. So weihte Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) wenige Tage nach dem Ende des Embargos eine Bohrstelle von Wintershall ein. Zuletzt eröffnete der damalige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) 2009 in Tripolis das elfte deutsch-libysche Wirtschaftsforum, an dem mehr als 100 deutsche Unternehmen teilnahmen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,746507,00.html

Ich denke, das die Verlogenheit der uns umgebenden Politik sich wieder einmal auf einem ihrer Höhepunkte befindet. Wer glauben sollte, das es den Staatschefs dieser Welt um das libysche Volk geht und sie die Menschenrechte verteidigen ist wohl nicht ganz bei Trost. Natürlich geht es bei dieser Sache um das Öl und den Vorantrieb der Vormachtstellung in den Öl produzierenden Ländern.

Volker Koch

 

März 20, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Die uns genommenen Werte

Der Untergang einer einstmals kritikfähigen und aufmerksamen Gesellschaft

Die Gesellschaft sollte jetzt endlich erkennen, das das Wir mehr als nur ein simples geographisch bedingtes Zusammenleben ist. Mehr als nur ein ideologisch bedingtes Zusammenrotten und mehr als ein ökonomisch orientierter und nach Macht strebender Haufen ist, der zufällig den selben Planeten bewohnt.

Die Menschheit könnte sich jetzt von ihrer Lethargie, Passivität, ihrer trägen Teilnahmslosigkeit und ihrem apathischem Gleichmut befreien. Könnte die alles beherrschende und kontrollierende „Scheinwelt“ die für sie konstruiert wurde, angreifen und zerschlagen.

Aber nicht nur schlechter Journalismus,träge Medien und korrupte Politiker sind schuld am Desaster in dem wir uns befinden, nein, unsere Bequemlichkeit und Desinteresse haben einen großen Teil dazu beigetragen. Haben diesen lethargischen Trancezustand erst möglich gemacht. Einseitige Berichterstattung, genormte Wahrheiten und gezielte Lügen, die nur ein Ziel verfolgen: Die Manipulation.

Die große Masse verfolgt eher das Leben der Hollywood Stars, der „Schönen und Reichen“ und wird von einer beinahe sofortigen „Gehirnlähmung“ befallen, wenn es sich um komplizierte und schwer zu durchschauende Ereignisse handelt, die ihr direktes Lebensumfeld betreffen.

Die Volksverdummung hat enorme Ausmaße angenommen und wenn wir nicht eines Tages als „Gehirn amputierte und geistlose Wesen“ umher-wandeln wollen müssen wir dem mit aller Kraft entgegenwirken.

Von den Medien wird uns gesagt was Nachrichten sind und was nicht, wer gerade der Böse auf diesem Planeten ist und wer die Guten sind, was Kunst ist und was nicht, über was wir diskutieren sollen und was wir am besten gleich wieder vergessen sollten. Es wird uns suggeriert bestimmte Meinungen zu übernehmen und wie selbstverständlich platzieren wir diese in unsere Gedanken und freuen uns, das wir uns unsere „freie Meinung“ gebildet haben.

Wir haben verlernt etwas zu hinterfragen und jegliches Tiefgründige ist uns abhanden gekommen. Wir denken weder über uns noch über unsere menschliche Evolution nach und bemerken tatsächlich nicht, das dies doch nicht alles gewesen sein kann. Wenn wir nur 10% unserer Gehirnkapazität nutzen, für was eignen sich dann die restlichen 90% ? Sollte sich gerade dort die Natur derart getäuscht haben und uns unnützer Weise etwas mitgegeben haben das als „geistiger Appendix“ auf kümmerliche Art und Weise vor sich dahinvegetiert?

Es gäbe so viele neue Dinge zu erforschen, über uns, nicht über die Möglichkeit zum Mars zu fliegen, bessere Waffensysteme zu erschaffen, unentdeckter Chemie in die Nahrung zu panschen, uns noch verdeckter die „wirkliche Welt“ in Realityshows zu zeigen und die Suche nach noch besseren Manipulationstaktiken.

In den Sciencefiction Serien werden wir als geistig weiter entwickelte Wesen gezeigt. Anscheinend ist es für uns ausreichend geistige Evolution nur als virtuelle Wahnvorstellungen zu erleben, denn die Realität ist niederschmetternder als wir sie selbst sehen wollen. Überhaupt sind wir immer weniger am realen Leben interessiert und driften sanft in eine für uns geschaffene Cyberwelt die uns auf betrügerische Art und Weise vorgaukelt, real zu sein.

Es ist schon beschämend wie sich die Menschheit, krampfhaft sträubend, von allem fernhält das mit ihrer persönlichen Entwicklung zu tun hat. Haarsträubend ist auch, das das wenige was mit geistiger Evolution zu tun hat, geheim gehalten wird und uns nicht zugänglich gemacht wird. Und nicht nur das, alles parapsychologische und paraphysikalische wird ins lächerliche gezogen und als Spinnerei und Konspirationstheorie abgetan.

Mittlerweile hat die Welt das Maß an Verlogenheit weit überschritten und es ist für viele gänzlich unverständlich das die Mehrzahl der Bevölkerung ein derart erschreckendes Desinteresse mit der Ausrede „Da könne man ja sowieso nichts machen“ und „Die machen ja sowieso was sie wollen“ erklären will.

Die Angst des Einzelnen mag sehr groß sein und ihn möglicherweise überwältigen. Die Angst in der Gruppe, die aus einigen Milliarden von Menschen besteht verliert an Kraft und ergibt sich den ungeahnten Kräften der Masse. Wir müssen uns gemeinsam das abhanden gekommene Selbstvertrauen zurück geben.

Solange wir keine Einheit bilden und mit einer Stimme unsere Rechte als Menschen und Kinder dieses Planeten einfordern, solange werden wir nicht die geringste Chance haben gegen die „Noch-Beherrscher“ unserer Erde.

Natürlich darf man zu Recht sagen, das es auch Ausnahmen unter uns gibt und dem der sagt, das dies nicht genug ist, sage ich folgendes:

Aus einem harmlosen Luftzug wird eine kräftige Brise.

Die Brise verwandelt sich zu einem beängstigendem Sturm.

Der sich dann zu einem unaufhaltsamen Tornado erhebt.

Februar 21, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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