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Der Horror in Fukushima geht weiter

Es dürfte mittlerweile auch beim letzten Zweifler angekommen sein. Die Katastrophe in Fukushima hat genau die Ausmaße angenommen, die Tepco und die japanische Regierung bis zum heutigen Tag bestreitet. Trotz eindringlicher Appelle und stets neuer Hiobsbotschaften weigert sich diese, den 20 Kilometer großen Evakuierungsraum um das havarierte AKW auszuweiten. „Ich glaube nicht, dass dies derzeit notwendig ist“, sagte Regierungssprecher Yukio Edano.

 

 

Der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, kritisierte die Informationspolitik der japanischen Behörden und des Tepco-Konzerns. „Was im Augenblick für viele am schwersten nachzuvollziehen ist, ist die Frage, wieso Information, deutliche, klare, präzise Information, so schwierig zu bekommen ist“, sagte Steiner der „Berliner Zeitung„. Der UNEP-Direktor warnte zugleich vor weiteren schweren Reaktorunfällen.

 

Das Grundwasser unter den Reaktoren ist stak verstrahlt

Das Rindfleisch ist stark mit Cäsium verseucht, das 200 Jahre lang radioaktiv bleibt

Tausende von verstrahlten Leichen müssen noch geborgen werden

 

Niemand weiß wo sich die Brennstäbe in den Boden fressen und wo genau sich das Leck, aus dem die radioaktive Strahlung austritt, befindet. Die Absicht, die Reaktoren mit einem Kunstharz zu besprühen wurde nun verworfen und eine neue Strategie, das Gebiet mit einem speziellen Gewebe abzudecken, erwogen.

Noch immer treten schwere Nachbeben auf, so wie gestern wo ein Beben der Stärke 6.0 die Erde erbeben ließ. Ob ein weiteres Hauptbeben die japanischen Inseln erschüttern wird ist natürlich unklar. Wir können nur hoffen, das dem nicht so ist.

Auch Japans Kaiser Akihito steht den Opfern der verheerenden Naturkatastrophe im Nordosten des Landes mit Gesten der Solidarität bei. Erstmals traf er nun auch direkt mit Überlebenden zusammen. Zusammen mit seiner Frau Michiko nahm sich der Monarch eine Stunde Zeit, um in der Budokan-Halle der Hauptstadt rund 290 Flüchtlingen Trost zu spenden. Um auf gleicher Augenhöhe mit den Menschen zu sprechen, kniete sich der 77-jährige Kaiser vor den Opfern hin.

 

V.Koch

 

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Verzweifelte Versuche die Reaktoren zu retten

Da die japanische Regierung alles daran setzt die wahre Situation in Fukushima der Welt vorzuenthalten und Tepco ihre „Desinformations-Politik“ weiterhin betreibt sind nicht viele neue Fakten zu berichten. Man muss sich durch viele fremdsprachigen Medien kämpfen um einiges zu erfahren.

Ab heute morgen soll wasserlösliches Kunstharz über die Reaktoren versprüht werden um eine Verwehung der radioaktiven Partikel zu verhindern. Weiterhin wird überlegt, das radioaktiv verseuchte Wasser aus den Reaktoren in Tankschiffe abzupumpen.

Wie schon erwähnt sind sich viele Wissenschaftler einig, das die schleichende Katastrophe in Fukushima nicht mehr aufgehalten werden kann. Die Bemühungen von Betreiber Tepco würden nicht wirklich etwas an der verheerenden Situation ändern.

Bereits einige Wochen vor dem Tsunami wurde Tepco seiner Pflicht die Reaktoren standardmäßig zu warten nicht gerecht. Unter den nicht gewarteten Teilen waren unter anderem die Notstromaggregate, Pumpen und andere Teile des Kühlsystems. Diese Anschuldigungen der japanischen Regierung wiegen schwer und falls diese sich konkretisieren sollten wäre es ein weiterer Schlag für Tepco. Eine Mitschuld an der Katastrophe wäre wohl nicht mehr zu leugnen.

Die Menschen in Japan werden also weiterhin mit radioaktive Isotopen, wie Jod 131, Cäsium 137, Xenon 133, Xenon 135 und Krypton 85 bestrahlt. Das gefährlichste ist hierbei das Jod 131, was zu Schilddrüsenkrebs und Leukämie führt. Die Strahlung hat jetzt das 3ooo fache des normalen erreicht und man muss kein Experte sein um sich die Auswirkungen dieser Tatsache vorstellen zu können. Das Cäsium 137 ist wegen seiner langen Halbwertszeit der Schlimmste Schadstoff und verantwortlich für das Sperrgebiet um Tschernobyl.

Falls sich die Kernschmelze vorsetzt und in den Boden eindringt wäre die einzige Hoffnung, das diese auf eine unterirdische Wasserader trifft und somit aufgehalten werden könnte. Das dies jedoch tatsächlich so sein wird bleibt vermutlich ein Traum den nicht nur der Betreiber Tepco träumt, der immer noch behauptet, die Strahlung wäre nicht gefährlich für den Menschen.

Das AKW in Onagawa wird übrigens auch überprüft, denn auch dort war das Beben zu spüren und man kann nur hoffen, das sich die Befürchtungen einer eventuellen Beschädigung des Reaktors nicht bewahrheiten. Große Teile Japans werden wohl zum Sperrgebiet und für unbewohnbar erklärt werden müssen. Das weiß auch die japanische Regierung, die befürchtet, das Japan durch weitere Beben und Verseuchungen vollkommen zerstört werden könnte.

Diese Katastrophe schreitet unaufhörlich fort und ist noch lange nicht auf ihrem Höhepunkt. Mit jedem weiteren Tag schleicht sie voran wie ein unsichtbares Gespenst, das auch uns in seinen Fängen halten wird.

Volker Koch

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März 31, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Kernschmelze in Fukushima

Kernschmelze in Fukushima

 

Unter Lebensgefahr versuchen Arbeiter in Fukushima, radioaktives Wasser abzupumpen.

Die Atom Ruine ist außer Kontrolle.

 

In Reaktor 2 hat es bereits eine Kernschmelze gegeben. Wie weit diese fortgeschritten ist, kann nur vermutet werden. In den Reaktoren 1-3 steht das radioaktiv verseuchte Wasser kniehoch und die Arbeiten sind lebensgefährlich. Der Plan, das Wasser abzupumpen um dann die Kühlsysteme wieder in Gang zu bringen, scheint reine Utopie. Der gesamte Kampf um Fukushima ist für viele Experten bereits verloren und der Super-Gau nicht mehr aufzuhalten. Die Kernschmelze, die in den letzten Tagen eingesetzt hatte, soll, nach Angaben vom Betreiber Tepco zum Stillstand gekommen sein. Allerdings ist diese Aussage wissenschaftlich sehr umstritten.

Auch geben viele Experten zu Bedenken, das die Kernstäbe völlig mit Salz verkrustet sein müssen und im Übrigen das verspritzte Kühlwasser keinerlei Wirkung hat. Denn Kühlwasser, das nicht zirkuliert kann keinen kühlenden Effekt haben.

 

 

Um von Ihrer schlechten Informationspolitik abzulenken, hat die japanische Regierung nun vor, die Betreiberfirma Tepco zu verstaatlichen. Das dadurch die Lage entschärft werden würde, ist allerdings zu bezweifeln.

Die Lage der Betroffenen der Katastrophe hat sich leider nicht gravierend geändert. Noch immer fehlen viele Hilfsgüter und die schlechte Zusammenarbeit zwischen Regierung und den Hilfsorganisationen trägt zur schlechten Versorgung der Menschen erheblich bei.

 

 

Erhöhte Radioaktivität ist in den USA festgestellt worden. Nach Funden in den US-Bundesstaaten Massachusetts und Pennsylvania wurden nach Behördenangaben auch in Ohio erhöhte Strahlungswerte in Regenwasser nachgewiesen.

Auch in China und Südkorea wurden geringe Spuren von radioaktivem Jod in der Atmosphäre gemessen. Das koreanische Institut für Nuklearsicherheit (KINS) in Taejon vermute, dass das radioaktive Jod-131 aus Fukushima stamme, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS am Dienstag.

Ende letzter Woche waren auch in Deutschland radioaktive Partikel aus dem japanischen Unglücksreaktor nachgewiesen worden. Es handele sich aber nur um geringste Spuren, teilte das Bundesumweltministerium in Berlin mit. „Nach Einschätzung der Strahlenschutzkommission (SSK) sind diese Spuren an Radioaktivität für die Bevölkerung in Deutschland gesundheitlich unbedenklich“, hieß es weiter.

 

 


März 29, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Steigende Strahlenwerte in Fukushima

Steigende Strahlenwerte in Fukushima
Wie wir alle bemerken, egal was in Fukushima geschieht, es ist nie gefährlich für die Bevölkerung. Ob erhöhte Strahlenwerte, Löcher im Reaktor, Brennstäbe ohne Kühlung, nie schlagen sich diese Geschehnisse auf die Menschen aus. Das im Trinkwasser von Tokio jetzt bedenkliche Strahlenwerte gefunden wurden, wird wahrscheinlich auch wieder als „Nicht gefährlich für die Bevölkerung eingestuft werden. Dem Fukushima Betreiber ist außerdem das Geld ausgegangen, ein schlechtes Zeichen. Das ist etwa so als wenn ihrem Handwerker, der ihr Bad renoviert, die Fliesen ausgehen und er erst um einen Kredit betteln muss um die Arbeiten die von ihnen bereits bezahlt wurden, fertig zu stellen. Die benötigte Kreditsumme von etwa 13 Milliarden US $ soll wahrscheinlich auch ausgegeben werden um den Betroffenen den Verlust ihrer Familien, Äcker, Gesundheit und Lebensexistenz etwas „schmackhafter“ zu machen. Mit Dollarscheinen im Mund lässt sich eben schlecht reden. Das weiß auch der Betreiber.

V.Koch
Tokio (Reuters) – Wegen erhöhter Strahlenwerte sind die Arbeiten am Unglücksreaktor im japanischen Fukushima erneut unterbrochen worden.

Die Mitarbeiter seien vorübergehend vom Reaktor 2 abgezogen worden, erklärte die zuständige Aufsichtsbehörde am Mittwoch. Demnach erreichte die Radioaktivität eine Stärke von 500 Millisievert pro Stunde.

Im Reaktor 1 stieg die Temperatur nach Angaben der Behörde über den Grenzwert, für den der Meiler ausgelegt ist. In einem Druckbehälter seien 400 Grad Celsius gemessen worden, hieß es. Der Grenzwert liegt bei 302 Grad. Es bestehe dennoch keine unmittelbare Gefahr, erklärte die Reaktorsicherheitsbehörde.

Die Regierung bekräftigte zugleich, eine Ausweitung der Sicherheitszone rund um die Reaktoren sei nicht nötig. Dafür gebe es keine Pläne, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Die Sicherheitszone gilt derzeit für einen Umkreis von 20 Kilometern. Japan kämpft gegen eine Kernschmelze in Fukushima, seit das Erdebeben und der Tsunami vor mehr als einer Woche die Reaktoren schwer beschädigt haben.

Reuters

März 23, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hintergründe & Fakten der Fukushima Katastrophe

Hintergründe & Fakten der Fukushima Katastrophe
Die 50 Männer die in Fukushima ihr Leben reskieren und mit all den ihnen zur Verfügung stehenden Kräften den Super-Gau zu verhindern versuchen, sind immer noch im Einsatz. Seit nun mehr einer Woche befinden diese sich in der Notfallzentrale des beschädigten Atomkraftwerks. Immer wieder klettern sie in und aus dem Stahlschrott und den Gebäuderippen aus denen Dampf und Rauch empor steigt. Die Internationalen Medien haben diesen Männern wegen ihres todesmutigen Einsatz den Namen „Fukushima 50“ gegeben.

Wann und ob diese Männer nach Hause kommen ist ebenso fragwürdig wie der Einsatz von angeblichen Freiwilligen, die als Unterstützung in Fukushima Hilfe leisten sollen. Hinzu kommen etwa 140 Hilfskräfte der Feuerwehr aus Tokio und 120 Atomarbeiter von anderen Energiekonzernen. Was genau sich in diesen Stunden am Atommeiler abspielt wird nicht bekannt gegeben und es bleibt abzuwarten was aus der täglichen Video-Konferenz hervor geht.

Für Deutschland und Europa gab das Bundesamt für Strahlenschutz Entwarnung: Wie auch immer die Katastrophe in Japan ausgehen wird – von der Strahlenwolke in Japan werden wir hier nicht betroffen sein. Die Entfernung mit über 9000 Kilometer ist zu groß. Wie gefährlich sind aber die Stoffe? Was bewirken sie im menschlichen Körper?

Schon ganz geringe Strahlenmengen können einen gesundheitlichen Schaden verursachen. So kann die natürliche Strahlung in der Umwelt bereits zu Krebserkrankungen führen: Von etwa 460.000 Krebsfällen in Deutschland sind 2000 bis 6000 auf natürliche Strahlung oder auf Folgen medizinischer Bestrahlung (z.B. Röntgen) zurückzuführen. Der am häufigsten auftretende Krebs nach einer Strahleneinwirkung ist der Blutkrebs. Trifft die Strahlung auf die Zellen im Knochenmark, aus denen Blutzellen gebildet werden, kann ihr Erbgut verändert werden. Statt roten, breiten sich vermehrt veränderte weiße Blutkörperchen (Leukämiezellen) im Körper aus. Die Folge: Es wird nicht mehr genügend Sauerstoff durch den Körper transportiert, ebenso fallen Blutgerinnungs- und Immunsystem aus.

Das Radionuklide Cäsium-137 und Strontium-90 sind wahre „Knochenfinder“ – diese radioaktiven Stoffe lagern sich besonders gern in Knochen an. Nicht nur für Leukämie, sondern auch für Knochenkrebs besteht erhöhte Gefahr.

Das heftige Erdbeben in Japan hat den gesamten Globus durch gerüttelt: Die schweren Erschütterungen haben nicht nur die japanische Hauptinsel verrückt, sondern auch die komplette Erdachse verschoben, wodurch der Tag nach dem Beben um den Bruchteil einer Sekunde kürzer wurde. Es handelt sich nach Expertenmeinung um die angeblich größte Landbewegung seit Jahrzehnten.

Das Erdbeben in Japan war eines der fünf stärksten Beben, die jemals gemessen wurden: Vor der Küste der nord-japanischen Insel Honshu riss am Freitag in einer Tiefe von 32 Kilometern der Meeresboden auf einer Länge von 400 Kilometern die Erde auf. Dabei wurden enorme Energien freigesetzt, die nach Auffassung von Geophysikern die Erdrotation beschleunigt haben.

Die Erschütterungen des Erdbebens in Japan hatten nicht nur eine Verwüstung von gigantischem Ausmaß zur Folge, sondern auch eine Bewegung der gesamten japanischen Hauptinsel um rund 2,40 Meter. Mit Hilfe des Satelliten-Navigationssystems GPS haben Forscher festgestellt, dass sich eine GPS-Station um acht Fuß verschoben habe. Wie der Geophysiker Kenneth Hudnut von der US-Geologiebehörde USGS (U.S. Geological Survey) am Samstag gegenüber dem US-Fernsehnachrichtensender CNN berichtete, sei man nun der Auffassung, dass die Verschiebung auch für die gesamte Landmasse gelte.

Volker Koch

Quelle:dpa / taz /

 

März 19, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mögliche Explosion in Fukushima bei Wiederanschluss

Freitag – Fukushima – Strahlung bei 271 Millisievert

Am Nachmittag sollen die Reaktoren erneut mit Wasserwerfern gekühlt werden. Zur Unterstützung haben sich 130 Feuerwehrleute aus Tokio auf den Weg ins Zentrum der Katastrophe gemacht. Die Regierung zeigt sich verhalten optimistisch: Die Strahlung in der Umgebung des Kernkraftwerks sei in den letzten Stunden nicht weiter gestiegen, heißt es. Zudem begrüßte sie die Ankündigung der G7-Staaten, der japanischen Währung  mit einer Intervention auf dem Devisenmarkt zur Hilfe zu eilen.

05:47 Uhr Armee-Hubschrauber sollen zumindest am Freitag nicht erneut zum Einsatz kommen, um die Reaktoren am Unglücks-Atomkraftwerk zu kühlen. Das berichtete der Fernsehsender NHK unter Berufung auf den japanischen Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa. Zunächst sollen Armee und Feuerwehr vom Boden aus mit Wasserwerfern arbeiten. Die Aktion aus der Luft war am Donnerstag sehr heikel, weil die Hubschrauber wegen hoher Radioaktivität nicht über den Ruinen kreisen durften. Sie mussten ihr Wasser im Vorbeifliegen abwerfen, was ein präzises Zielen unmöglich machte. Auch kam es nur zu vier Abwürfen.

05:39 Uhr Japanische Ingenieure versuchen immer noch, die Stromversorgung in Fukushima-1 wiederherzustellen. BBCKorrespondent Roland Buerk zufolge besteht das Problem darin, wie das Notstromkabel mit dem Atomkraftwerk verbunden werden kann. Die Ingenieure seien nicht nur mit einem hoher radioaktiver Strahlung konfrontiert, das Problem sei auch, dass die Gebäude der Anlage so schwer beschädigt worden seien.

04:30 Uhr Das japanische Militär stellt die Kühlungsversuche aus der Luft ein, berichtet die Nachrichtenagentur AP und beruft sich dabei auf einen Sprecher des Verteidigungsministerium. Demnach sind keine weiteren Helikopterflüge für Freitag mehr geplant. Gründe nannte der Sprecher nicht. Welchen Effekt das abgeworfene Wasser auf die zerstörten Reaktoren hat, ist unklar. Wegen der Strahlenbelastung können die Piloten das Gebiet immer nur kurz überfliegen, Kreisen über dem AKW wäre zu gefährlich. Ein Großteil des Wasser dürfte bereits in der Luft verdampfen.

04:40 Uhr Die japanische Atombehörde warnt vor einer möglichen Explosion, sollte Fukushima 1 wieder mit dem Stromnetz verbunden werden. Der Betreiber Tepco möchte noch an diesem Nachmittag (Ortszeit) Reaktor 2 an eine extra gelegte Stromleitung anschließen, um dann das Kühlungssystem wieder in Gang zu bringen.

03:36 Uhr Am bedenklichsten sei derzeit die Lage in Reaktor 3, sagt Japans Regierungssprecher Yukio Edano. Die Brennstäbe dort könnten teilweise ohne Wasserkühlung sein. Ohne genügend Wasser würden sie sich dann weiter erhitzen und möglicherweise erhöhte Strahlung abgeben. Bereits am Donnerstag war dieser Block unter Einsatz von Hubschraubern und Löschfahrzeugen gekühlt worden. Dies sollte am Freitag fortgesetzt werden. „Block 3 ist unsere höchste Priorität“, sagte Edano. Die Temperaturen innerhalb der Reaktoren 5 und 6 steigen derweil. Nach Regierungsangaben stellen sie bislang jedoch noch keine direkte Gefahr dar. Die Intervention der G7-Staaten auf dem Devisenmarkt begrüßt Edano. Die Bedeutung der Zusammenarbeit der G7-Staaten sei „sehr hoch“.

03:08 Uhr An einem Gebäude innerhalb des Kernkraftwerks Fukushima-1 wurde eine radioaktive Strahlung von 20 Millisievert pro Stunde gemessen – das ist die bislang höchste gemessene Strahlung dort, sagte ein Tepco-Sprecher. Im Vergleich dazu: Während einer Röntgen-Untersuchung wird ein Mensch einer Strahlung von 0,2 Millisievert ausgesetzt. Normalerweise erreicht die radkioaktive Strahlung in einem entwickelten Land einen Wert von 3 Millisievert pro Jahr.

 

LIVE TV JAPAN IN ENGLISCH

 

März 18, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Löcher im Reaktor Fukushima – Alarmstufe 6

Japans Regierung warnt vor steigender, gesundheitsschädlicher Radioaktivität rund um das Unglücks-AKW. Erste Spuren von Strahlung wurden in Tokio gemessen und sorgen dort für Panikeinkäufe – der Wind könnte den neuen Fallout in die Hauptstadt tragen.

Erstes Feuer war gar nie gelöscht

00.10. Uhr Ein erstes Feuer, das im Kraftwerk Fukushima am Dienstag ausgebrochen ist. sei nicht vollständig gelöscht gewesen, teilte Tepco am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit. Die Feuerwehr sei gegen die Flammen im Einsatz. Aus dem Dach steige Rauch auf, sagte ein Sprecher des Betreibers Tepco.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf Tepco, ein Arbeiter habe das Feuer am Morgen entdeckt. Im Reaktor 4 war am Dienstag ein Brand gemeldet worden. Das Wasser in einem Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente kocht womöglich. (dapd, AFP)

Strahlung offenbar 500 Mal höher als normal

24.40 Uhr Ein Reporter im Krisenzentrum in Fukushima berichtete, dass Flammen beobachtet worden seien. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete, der Brand sei gegen 5.45 Uhr Ortszeit ausgebrochen. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

Der brennende Reaktor sei nicht zu betreten, berichtete der Sender. Weiter hiess es, dass um 6.00 Uhr (Ortszeit) 60 Kilometer entfernt von dem Krisen-AKW eine radioaktive Strahlung gemessen worden sei, die 500 Mal über den normalen Werten liege.

Ob diese Gefahr in direktem Zusammenhang mit dem neuen Feuer steht, war zunächst nicht bekannt. «Diese Dosis wird nicht unmittelbar der menschlichen Gesundheit schaden», sagte der Reporter unter Berufung auf die Behörden. (sda)

Schweres Nachbeben bei Fukushima 1

Vor der japanischen Ostküste auf Höhe der Präfektur Fukushima hat sich ein weiteres schweres Nachbeben der Stärke 6,3 ereignet. Das teilte Japans Meteorologischer Dienst am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

In Fukushima steht der Atomkomplex, in dessen Reaktorblöcken es während der vergangenen Tage Explosionen gab.

14.41 Uhr 15.03 – Fukushima: Strahlung zu hoch für das Personal

Die Strahlung im japanischen Atomkraftwerk in Fukushima ist weiter gestiegen. Die gemessenen Werte seien so hoch, dass das Personal nicht weiter in den Kontrollräumen des Reaktors bleiben könne. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

Löcher in Aussenmauer

In der Wand von Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima 1 (im Bild: Die letzte Explosion bei Fukushima) klaffen zwei acht Quadratmeter grosse Löcher. Das berichtete die Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag unter Berufung auf die Nukleare Sicherheitsagentur des Industrieministeriums.
Der Kraftwerkbetreiber Tepco hatte den Behörden die Löcher in der Nordwestwand des Reaktors gemeldet. In dem Reaktor hatte es zwischenzeitlich gebrannt.

Nun droht die Kühlung in Reaktor 4 auszufallen. Zudem könnte das Wasser im Abklingbecken des Reaktors kochen. Der Pegelstand des Wassers geht nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zurück. In einem Abklingbecken werden die abgebrannten Brennstäbe aufbewahrt.

Nach Angaben des japanischen AKW-Betreibers Tepco waren bis Dienstag noch 50 Mitarbeiter vor Ort in Fukushima. 750 Mitarbeiter seien abgezogen worden. Unterdessen stieg die radioaktive Belastung in der Nähe von Tokio auf das zehnfache Niveau der üblichen Strahlung. Das berichtet die die Agentur Kyodo unter Berufung auf die Präfektur von Chiba. (sda)

Französische Atombehörde: Zweithöchste Katastrophenstufe

Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einschätzung aus Frankreich die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES). Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN), André-Claude Lacoste, am Dienstag in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala. (AFP

TV-Korrespondenten verlassen Tokio

Wegen der verstärkten Atomgefahr haben Korrespondenten deutscher Sender die japanische Hauptstadt Tokio verlassen. Die ZDF-Reporter Johannes Hano und Jörg Brase arbeiteten jetzt bereits von Osaka aus, sagte ein Sendersprecher am Dienstag auf dapd-Anfrage in Mainz. Insgesamt sind vier Mitarbeiter nun von der Millionenstadt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshu aus tätig. Von 18 Personen in Tokio, inklusive Angehörige, seien noch vier in Japan.

Auch die Mediengruppe RTL Deutschland zieht die beiden sich noch in Japan befindenden Reporter aus Tokio ab. Journalist Roger Saha sei schon vor einigen Stunden nach Osaka gefahren, sagte eine n-tv-Sprecherin am Dienstagvormittag. Carsten Lueb befinde sich derzeit noch in Tokio, sollte sich aber in Kürze auf den Weg machen. Die Sicherheit gehe vor, sagte die Sprecherin.

Das Atomkraftwerk Fukushima, in dem die Lage immer kritischer wird, liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Tokio. Osaka befindet sich wiederum mehrere Hundert Kilometer entfernt von der Hauptstadt. (dapd)

Quelle : Tages Anzeiger

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März 15, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wasserstoff Explosion in japanischem AKW Fukushima um 03.08. Uhr

Wasserstoff Explosion in japanischem AKW Fukushima um 03.08. Uhr Deutscher Zeit

Tokio (APA/Reuters/AFP/dpa) – Im dritten Reaktorblock des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 hat sich am Montagvormittag (Ortszeit) eine Wasserstoffexplosion ereignet. Dies berichtete der TV-Sender NHK. Aus dem Gebäude stieg Rauch auf. Die Techniker hatten dort zuvor seit Tagen gegen die drohende Kernschmelze gekämpft. Unklar war zunächst, ob bei der Explosion eine größere Menge Radioaktivität ausgetreten ist. Bereits am Samstag war das Gebäude um den ersten Reaktorblock in die Luft geflogen, das Containment blieb jedoch intakt.

Zuvor hatte es ein schweres Nachbeben vor der japanischen Küste gegeben, dessentwegen die Behörden eine Tsunami-Warnung ausgaben. Das Eintreffen der drei Meter hohen Wellen im Gebiet um Fukushima stand kurz bevor. Das Atomkraftwerk befindet sich an der Küste.

Einem Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) waren in der Nacht auf Montag im dritten Reaktorblock neue Probleme aufgetreten. So sollen die Ventile des Druckbehälters ausgefallen sein, außerdem zeige sich im Reaktor trotz kontinuierlichem Hineinpumpen von Meerwasser ab einer gewissen Wasserhöhe kein Anstieg mehr. Zudem überschritte die Strahlung im beschädigten AKW am Montag in der Früh wieder über den gesetzlichen Grenzwert.

Der japanische Premier Naoto Kan hatte die Lage im beschädigten Atomkraftwerk als „besorgniserregend“ bezeichnet. „Die Behörden tun ihr Äußerstes, um eine Ausbreitung des Schadens zu verhindern“, sagte er am Montagvormittag in Tokio. In zwei Reaktorblöcken des AKW Fukushima 1 wurde in einem verzweifelten letzten Rettungsversuch ein Gemisch aus Meerwasser und Borsäure zugeleitet, um die überhitzten Brennstäbe zu kühlen. Bei einer Kernschmelze drohte ein Explosion der Reaktorhülle mit massiver Freisetzung von Radioaktivität.

Quelle: APA

Live News im japanischen TV in englisch

 

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März 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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