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Wochenend-Panikmache bei Twitter

Wochenend-Panikmache bei Twitter

Wer am vergangenen Wochenende seine Timeline bei Twitter verfolgt hat, dem ist mit Sicherheit aufgefallen, das #Japan #Kernschmelze #prayforjapan #GAU #fukushima und #Tschernobyl die dominierenden Trends waren. Bei der Tragweite und Wichtigkeit des Themas durchaus nachvollziehbar, wenn, ja wenn da nicht die Panikmache und die hysterische Sensationslust der Twitter User und der Mikroblogger gewesen wäre.

Der eigentliche Reichtum an Information bei Twitter wurde, wie schon lange nicht mehr, auf ein Niveau von Panikmache heruntergeschraubt. Es machte den Eindruck, als wollte jeder der Erste sein der die Kernschmelze und den Supergau verkünden konnte. Und die Mainstream Medien machten da keine Ausnahme. Manche erdreisteten sich sogar, den Supergau „offiziell“ zu bestätigen und man hätte sich nicht wundern müssen, wenn das Wort „endlich“ dem Tweet den ultimativen „Sensations Touch“ gegeben hätte. Die Ausrede, die Medien hätten eine schlechte Berichterstattung, zieht hier wohl nicht. Denn wenn ich keine genauen Informationen über ein Thema habe, halte ich mich eben zurück und warte bis ich veröffentlichungs-würdige Infos habe. Es kann doch nicht sein, das, wenn ich nicht genügend Infos habe, ich mir etwas zusammen reime, nur um einen Tweet abzusetzen.

Von der hysterischen Panikmache einmal abgesehen, hatten andere Tweets bereits ein Niveau erreicht, bei dem man sich fragen musste: Weiß der twitternde eigentlich was er da schreibt oder will er nur seinen niveaulosen Senf dazugeben? Versucht der User einfach nur krampfhaft seine nicht vorhandene Meinung, gekoppelt mit Desinformation, im Internet zu verbreiten? Einige freuten sich wohl über die Ereignisse und koppelten diese mit der Hoffnung, das unsere Regierung jetzt sprachlos ist und das sie ja schon immer gesagt hätte, das Atomkraft zu gefährlich wäre.

Um nicht missverstanden zu werden, das Internet ist frei und jeder kann seine Meinung frei äußern. Wenn einem ein gewisser Kommentar nicht gefällt, sieht er über ihn hinweg. Aber wie im richtige Leben so sollte auch in der Cyber-Welt gelten, erst denken dann twittern.

 

Jene die nicht meiner Meinung sind mögen mir vergeben aber das musste mal gesagt werden.

 

Volker Koch

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März 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Facebook – Die 10 Gebote einer erfolgreichen Fanpage

Facebook wird immer wichtiger – sei es als Traffic-Lieferant für Blogs und Webseiten, sei es als Marketinginstrument für virale Kampagnen und Online Shops. Für alle sind die Facebook Pages dabei der Hauptausgangspunkt, von dem aus die Klicks und Likes ihren Anfang nehmen. Umso wichtiger ist es daher, dass diese auch entsprechend gepflegt und erfolgsversprechend betreut werden. Beim Facebook Analytics-Anbieter SocialBakers haben wir nun eine Liste der größten Fehler gefunden, die man auf seiner Fanpage machen kann. Daraus ergeben sich konsequenterweise die zehn Gebote einer erfolgreichen Facebook Seite: 

  • Du sollst maßvoll posten: Lass Deine Facebook Page nicht verkümmern, aber poste auch nicht zuviele Updates. „The recommended average of posting would be once a day for a brand (or 2 – 3 times exceptionally if you have a very good announcement).“
  • Du sollst Dich nicht wiederholen: Wiederholungen mögen zwar im Fernsehen funktionieren, vergraulen auf Facebook hingegen manchen Fan. Wenn Du Dich schon wiederholen musst, dann allenfalls, weil Du etwas Neues zu dem Thema beitragen willst.
  • Du sollst nicht mit Deinen Fans diskutieren: Lasse Dich nicht auf Diskussionen oder Streitereien mit Deinen Fans ein – Du kannst dabei nur verlieren.
  • Du sollst negative Kommentare nicht ohne Weiteres löschen: Lege im Vorfeld gewisse Regeln fest, nach denen Du Kommentare moderierst. Unkommentiertes Löschen zieht nur den Groll der Fans nach sich.
  • Nach dem letzten Post sollst Du ruhen: Auch wenn Du das erste Gebot offenherzig befolgst und Deine Fans nicht in Posts ersticken lässt – lasse zwischen zwei Posts eine angemessene Pause und damit den Usern Zeit, auf das Update zu reagieren.
  • Liebe Deinen Nächsten: Niemand mag Ego-Schweine, erst recht nicht das Social Web. Wenn Du ausschließlich Deine eigene Site verlinkst, wirkst du selbstverliebt – und das ist bekanntlich auch im echten Leben eine Todsünde.
  • Du sollst Deinen Senf dazugeben: Ein lustiges Video wird beispielsweise umso lustiger, wenn Du einen passenden Kommentar dazu abgibst. Darüber hinaus gibt es den Links, die Du verbreitest, eine persönliche Note und verleiht Deiner Seite Authenzität.
  • Kommuniziere mit Deinen Jüngern: Social Media ist keine Einbahnstraße. Auch wenn Du nicht mit Deinen Fans argumentieren sollst – beantworte ihre Fragen, zeige Ihnen, dass Du Dich für sie interessierst.
  • Du sollst niemanden warten lassen: Wenn ein Fan eine Reaktion von Dir erwartet oder fordert, so lasse ihn nicht zu lange warten. Antworte spätestens innerhalb der ersten sechs Stunden.
  • Du sollst Landing Tabs verwenden: Auswertungen der Analytics von Fanpages haben ergeben, dass Seiten, die Landing Tabs verwenden, um bis zu 38 Prozent schneller wachsen, als jene, die darauf verzichten.

Jürgen Telkmann

 

März 5, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die populärsten Twitter-Programme

MR. GADGET

1. Der Browser

Marktanteil: 25,4 %
Tweets pro User: 7,1
(Stand: Mai 2009)

Rund ein Viertel aller Twitteranwender nutzt einen normalen Web-Browser, um über die Twitter-Homepage zu kommunizieren.
Plus: Man muss keine Extra-Software installieren. Und man kann von jedem beliebigen Rechner aus twittern.
Minus: Man kann seine ausgewählten Twitter-Feeds, die sogenannte Timeline, nur über einen begrenzten Zeitraum verfolgen, da Twitter die Anzeige auf die jüngsten 800 Tweets beschränkt. Außerdem kann man nicht mehrere Ansichten auf den Twitter-Feed (Timeline, Twitter-Suchen, Antworten auf eigene Tweets) parallel anzeigen lassen. Das Verfolgen von mehreren Twitter-Konten ist sehr umständlich.

2. Tweet Deck

Marktanteil: 12,5 %
Tweets pro User: 6,9
(Stand: Mai 2009)
Link TweetDeck

TweetDeck ist eine Desktop-Anwendung für Twitter auf der Basis von Adobe AIR. Tweetdeck nutzt wie andere Twitter-Anwendungen die Programmierschnittstelle (API), um Tweets zu senden und zu empfangen. Tweetdeck ist kompatibel mit Microsoft Windows (XP und Vista), Mac OS X und (mit etwas manuellen Aufwand) auch mit GNU/Linux.

Plus: Die Anwender können bei TweetDeck die Twitter-Inhalte in mehreren Spalten organisieren, um so neben der allgemeinen Timeline auch die Tweets von seinen Kontakten oder bestimmte Suchabfragen im Auge zu behalten. Dabei kann man die Feeds auch in Gruppen (z.B. Freunde, Job, Fußball) einteilen. Weiterhin kann man Inhalte aus Facebook, Twitscoop, 12seconds und Stocktwits verfolgen. TweetDeck wird kostenlos angeboten (Stand: Mai 2009).

3. Tweetie

Marktanteil: 9,9 %
Tweets pro User: 4,8
(Stand: Mai 2009)

Link Tweetie

Tweetie ist der populärste Twitter-Client im Apple-Universum. Das Programm wurde zunächst für das iPhone entwickelt und hat sich dort mittlerweile gegen Konkurrenten wie Twitterrific, Twitterena und Twittelator durchgesetzt. Seit Mai 2009 ist Tweetie auch für den Mac verfügbar. Im Gegensatz zu vielen anderen Twitter-Programmen stellt Tweetie die Inhalte in einer Spalte dar.

Plus: Tweetie überzeugt durch sein elegantes Design und die gute Benutzeroberfläche. Die unterschiedlichen Feeds werden durch vertikal angeordnete Tabs angesprochen: Timeline, Mentions (also die Erwähnungen des eigenen Usernamens durch andere Twitterer), Messages (direkte, nicht öffentliche Mitteilungen) und Searches (Suchergebnisse).

Minus: Tweetie kostet Geld: 19,95 US-Dollar für Tweetie for Mac , 2,99 Dollar bzw. Euro im deutschen iTunes Store für das iPhone. Ist es aber auch wert, vor allem auf dem iPhone.

4. twitterfeed

Marktanteil: 5,4 %
Tweets pro User: 4,3
(Stand: Mai 2009)

Link twitterfeed

Twitterfeed sorgt dafür, dass Blogeinträge automatisch per Twitter angekündigt werden, sobald die Blog-Posts veröffentlicht wurden. Dabei wertet twitterfeed den RSS-Feed eines Blogs aus. Twitterfeed ist eine Web-Anwendung, die in der Internet-Wolke (“Cloud”) abläuft. Sie wird über den Browser eingerichtet und konfiguiert.

Plus: Der kostenlose Service ist für Blogger geeignet, die ihre Einträge gerne über Twitter bewerben wollen.
Minus: Automatisierte Twitter-Einträge, die naturgemäß nicht unbedingt auf die Twitter-Länge von 140 Zeichen hin geschrieben wurden, nerven manche Twitter-Anwender. Unklar ist mir auch, in welcher Form der Betreiber des Services die geposteten Einträge (außer zum Weiterleiten an Twitter) verwendet.

5. SMS – Text

Marktanteil: 4,3 %
Tweets pro User: 2,5
(Stand: Mai 2009)

In den USA, Kanada und Indien können Twitter-Anwender ihre Kurznachrichten über ein SMS-Gateway absetzen. Außerdem gibt es eine SMS-Nummer auf der Isle of Man für die internationalen Twitter-User, eine SMS-Kurzwahl für die Vodafone-Kunden in Großbritannien und sogar eine Nummer in Deutschland. Defacto spielt SMS als Twitter-Kommunikationsweg in Deutschland keine Rolle.

Die SMS-Nummern lauten:

  • USA: 40404
  • Kanada: 21212
  • GB (Vodafone): 86444
  • Deutschland: +49 (176) 888 50505
  • Schweden: +46 (737) 494222
  • Indien: 5566511 (beta)
  • Alle anderen Länder: +44 762 4801423

Für die Bedienung von Twitter via SMS gelten die folgenden Befehle:

  • ON: schaltet alle Benachrichtigungen an
  • OFF: schaltet alle Benachrichtigungen aus
  • STOP, QUIT: stoppt unverzüglich alle Nachrichten an Ihr Mobiltelefon
  • ON Username: schaltet alle Benachrichtigungen einer bestimmten Person ein. Beispiel: ON alissa.
  • OFF Username: schaltet alle Benachrichtigungen einer bestimmten Person aus. Beispiel: OFF blaine.
  • FOLLOW Username: mit diesem Kommando startet man den Empfang des Feeds eines bestimmten Users. Beispiel: follow jeremy
  • LEAVE Username: mit diesem Kommando stoppt man den Empfang des Feeds eines bestimmten Users. Beispiel: leave benfu

6. twhirl

Marktanteil: 3,8 %
Tweets pro User: 4,8
(Stand: Mai 2009)

Download-Link twhirl

Das Programm twhirl baut wie TweetDeck auf der Plattform AIR von Adobe auf und kann daher auf einem Windows-PC ((2000/XP/Vista), Mac und vermutlich auch auf einer GNU/Linux-Maschine zum Laufen gebracht werden. Die Software wurde ursprünglich in Deutschland entwickelt, gehört seit April 2008 aber zum kalifornischen Start-up Seesmic des französischen Unternehmers Loic Le Meur. Seesmic ist so etwas wie “Twitter in Video”. Vor diesem Hintergrund verwundert nicht, dass twhirl neben Twitter vor allem Seesmic, aber auch die Dienste laconi.ca und Friendfeed unterstützt.

Plus: Unterstützung mehrerer Social Networks inkl. des Videodienstes Seesmic. URL-Verkürzer bereits eingebaut. Themen-Suchen (via Twitter Search and TweetScan) können gespeichert und live verfolgt werden:

Minus: Im Vergleich zu Tweetie sieht twhirl weniger aufgeräumt aus, insbesondere auf dem Mac. In einem FAQ räumen dies die Macher von twhirl auch ein und führen dies auf das Handling von Schriften in AIR unter Mac OS X zurück.

Das Programm twhirl ist kostenlos, Spenden werden aber für das Projekt erbeten.

7. TwitterFon

Marktanteil: 2,9 %
Tweets pro User: 2,7
(Stand: Mai 2009)

Link TwitterFon

Plus: TwitterFon ist eine populäre Twitteranwendung für das iPhone und den iPod Touch. Mit der Software kann man problemlos die wichtigsten Dinge auf Twitter erledigen.

Minus:Mit TwitterFon kann man nur ein Twitter-Konto bedienen.

8. TwitterBerry

Marktanteil: 2,7 %
Tweets pro User: 2,8
(Stand: Mai 2009)

Link TwitterBerry

TwitterBerry ist der populärste Twitter-Client für den BlackBerry.

9. twitpic

Marktanteil: 2,2 %
Tweets pro User: 1,6
(Stand: Mai 2009)
Link twitpic

Twitpic ist eine Website, mit der man einfach Fotos auf Twitter und anderen Social Networks veröffentlichen kann. Der Dienst wird von etlichen Bürger-Journalisten genutzt, um Bilder zu publizieren. Weltweit bekannt wurde twitpic auch außerhalb der Twitter-Gemeinde im Januar 2009, als dort ein Foto des Flugzeugs US Airways 1549 veröffentlicht wurde, das kurz zuvor auf dem Hudson River in New York notgelandet war. Janis Krums, ein Passagier auf einer Hudson-Fähre, hatte das Bild mit seinem iPhone aufgenommen und auf twitpic hochgeladen, noch bevor professionelle Fotografen an Ort und Stelle waren.

10. Twitterrific

Marktanteil: 2,16 %
Tweets pro User: 3,4
(Stand: Mai 2009)
Link Twitterrific

Twitterrific is eine Twitter-Anwendung für Mac OS X und das iPhone. Auf dem Mac unterstützt das Programm seit Version 2.1 den Growl-Meldungsdienst, der live anzeigt, wenn ein neuer Tweet eingetroffen ist. Mit der Version 3 wurde Twitterific in eine werbefinanzierte Shareware umgewandelt. Twitterrific unterstützt inzwischen auch die Verwaltung von mehreren Twitter-Accounts.

März 4, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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