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CANVAS – Die Revolutionsagentur

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Serbische Beratung bei Revolutionen

10. März 2011 17:51
  • Artikelbild: Srdja Popović vor dem Emblem der serbischen Otpor-Bewegung: "Symbole senden eine Botschaft aus."  - Foto: dapd/Vojinović

    Srdja Popović vor dem Emblem der serbischen Otpor-Bewegung: „Symbole senden eine Botschaft aus.“


Eine aus der serbischen Protestbewegung entstandene Gruppe gibt einschlägige Tipps wie man Massen mobilisiert und Gewalt verhindert

Mohamed Adel hat damals einfach nur Rat gesucht und sicher nicht geahnt, dass er das Werkzeug für eine Revolution in die Hände bekommt. Nach einer Massendemonstration von Textilarbeitern in Ägypten im April 2008 wollte der 20-jährige Aktivist wissen, wie man aus verärgerten Bürgern eine Protestbewegung macht, und flog im Sommer 2009 mit einigen anderen Ägyptern nach Belgrad. Dort nahm er an einem fünftägigen Training der Organisation Canvas, einer Art Revolutionsberatung, teil. Canvas entstand aus der Protestbewegung Otpor, die im Jahr 2000 mit Massendemonstrationen Slobodan Milošević stürzte.

Mohamed Adel gehörte nun bei der Revolte in Ägypten zum Kern jener Gruppe, die den Aufstand organisierte. Bei Canvas hat er gehört, wie man Gewalt verhindert, wie man auf Gewalt reagieren soll und wie man Massen mobilisiert. In Belgrad bewundert man die Professionalität der jungen Ägypter. Srdja Popović, einer der Köpfe der serbischen Revolution, betont aber, dass der Aufstand nicht nach Ägypten exportiert wurde. „Es ist ihr Sieg und hat nichts mit irgendwelchen Serben zu tun“, sagt er dem Standard. Man habe nur Wissen beigesteuert.

Canvas ist ein Netzwerk internationaler Trainer, die Revolutionstechniken unterrichten. Seit der Gründung der Organisation 2004 haben Gruppen aus 37 Staaten solche Kurse besucht. „Manche von diesen Leuten waren in der Lage, unser Wissen und unsere Erfahrung zu nutzen“, meint Popović. Die weiße Faust auf schwarzem Grund, das Symbol von Otpor fand sich jedenfalls bei anderen Revolutionen wieder. Canvas vermittelte Wissen an revolutionsbereite Georgier (Rosenrevolution 2003), Ukrainer (Orange Revolution 2006) und Malediver (2008). „Serbiens gewaltlose Revolution ist tatsächlich ein weltweit anerkannte Marke geworden“, so Popović.

Canvas hat das Buch Gewaltloser Kampf, 50 entscheidende Punkte zusammengestellt, das auch ins Arabische und in Farsi übersetzt wurde und von der Canvas-Homepage allein im Nahen und Mittleren Osten 20.000-mal heruntergeladen wurde, zumeist von Iranern. Die wichtigsten Erfolgskriterien sind demnach:

  • Einheit der Opposition In Ägypten hat man sich auf ein Symbol geeinigt, die ägyptische Flagge. Und Christen und Muslime haben sich öffentlich gegenseitig unterstützt.
  • Gewaltlosigkeit Das Allerwichtigste, sagt Popović. Deshalb müsse man sich von potenziell gewalttätigen Gruppen fernhalten und jeden Konflikt mit Polizei oder Armee verhindern. Ein Steinewerfer könne alles zerstören.
  • Umformung entscheidender Institutionen In Serbien wie auch jetzt in Ägypten versuchten die Demonstranten mit den Sicherheitskräften zu fraternisieren und schenkten ihnen Blumen oder Kuchen. Entscheidend ist auch, Unterstützung in den Medien zu suchen.
  • Klare Identität Symbole wie die Faust oder eine Farbe wie in Georgien, der Ukraine oder dem Iran, aber auch Lieder und Slogans senden eine Botschaft aus und schaffen eine Marke.

Popović verweist darauf, dass Canvas selbst keine Revolutionen organisiert oder spezifischen Rat erteilt. Sobald sich Ausländer in einen Aufstand einmischen würden, wäre dies kontraproduktiv: „Die Leute werden nur einer Agenda folgen, die bei ihnen zu Hause entwickelt wurde.“ Er sieht aber Ähnlichkeiten zwischen der Revolution in Serbien und jener in Ägypten, etwa in Form der Volksfeststimmung und des Humors. (Adelheid Wölfl/DER STANDARD, Printausgabe, 11.3.2011)

Quelle : derstandard.at

 

 

 

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Oktober 22, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Militär Satellit enthüllt Kriegslüge in Libyen

Militär Satellit enthüllt Kriegslüge in Libyen

Der Krieg in Libyen

Um einen vorher gehenden Bericht über die Situation in Libyen, die einseitige und gefakte Berichterstattung der Medien zu verdeutlichen, habe ich hier mehr Material für Sie.

Noch immer konnten wir bis jetzt keine Filmaufnahmen oder anderes Beweismaterial der angeblichen Angriffe der libyschen Armee auf die Zivilbevölkerung weder auf die sogenannten libyschen Revolutionäre die für die Demokratie kämpfen sehen. Noch immer wird uns eine Situation präsentiert die wir, weil von den NATO-Mächten behauptet, als Realität akzeptieren sollen. Es scheint das Libyen nur ein Baustein in einem größeren Plan für die Umstrukturierung der arabischen Welt darstellt.

Wie im Nachrichten Sender RT (im ersten Video ab Min 6 zu sehen) berichtet wurde, hat ein russischer Militär Satellit die Geschehnisse in Libyen von Anfang an beobachtet. Nach den Beobachtungen des russischen Militärs also wurden am 22. Februar 2011 keine Luftangriffe gegen Demonstranten geflogen und auch andere angebliche Luftangriffe wurden nicht registriert.

Dies und die Tatsache, das nur einige gefakte Bilder von angeblichen Revolutionären mit nagelneuen und nicht gebrauchten Waffen zu sehen sind sollte einen doch zu denken geben.

In einigen Jeeps sind Söldner zu sehen und der Gebrauch der Waffen wird den angeblichen Revolutionären von ausländischen Beratern erklärt. In den Videos spricht der Regierungssprecher der libyschen Regierung und verlangt zum wiederholten Male, das Beobachter und Diplomaten nach Libyen einreisen sollten. Dies wurde allerdings von den USA abgelehnt. Die USA erdreisten sich auch, ein Land zu suchen, das Gaddafi aufnehmen würde. Wer nicht erkennt, das dieser Krieg gewollt ist und alles daran gesetzt wird einen Regierungswechsel herbei zu führen, ist mit Verlaub blind.

Und um noch einmal klar zu stellen: Es handelt sich nicht darum Gaddafi zu verteidigen, sondern vielmehr darum, das wir endlich erkennen sollten was wirklich um uns herum geschieht. Wenn wir nicht beginnen unser Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen und uns gegen die Kriege und die nie enden wollende Gewalt, die einige wenige an der Macht stehende Menschen provozieren, wehren, wird es bald zu spät sein. Und wir sollten uns dann nicht beschweren, das wir in einer Welt leben in der wir nur Statisten sind. Und, sollten nicht wir die kreativen Elemente in dieser Welt sein ?

Volker Koch

Mai 2, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

   

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