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Deutsche Städte richten Großbordelle ein

Großbordelle versus öffentlichen Einrichtungen

Die schlechte finanzielle Lage der Kommunen nimmt groteske Ausmaße an. Wo Jugendzentren, Hallenbäder und Spielplätze geschlossen werden, entstehen jetzt Großbordelle die mit osteuropäischen Prostituierten gefüllt werden. Um die Stadtkassen aufzufüllen und die marode finanzielle Lage ihrer Haushalte zu sanieren werden jetzt die Steuereinnahmen aus Bordellen öffentlichen Einrichtungen vorgezogen. Die sozialen Brennpunkte dieser so wie so schon angeschlagenen Städte werden jetzt wohl noch tiefer in den Abgrund gedrängt und verschwinden im Sumpf der Kriminalität.

 

Volker Koch

So haben sich die Dortmunder den Zuzug von ausländischen Fachkräften ganz sicher nicht vorgestellt: Hunderte bulgarische Roma-Frauen arbeiten seit wenigen Wochen in der Stadt als Prostituierte. Und das ist offenbar erst der Anfang. Für den Ansturm der bulgarischen und rumänischen Prostitutions-Fachkräfte will die Stadt ein neues Großbordell bauen. Schließlich bedeuten Bordelle Steuereinnahmen. Zugleich kosten Jugendzentren Geld. Sie müssen deshalb immer öfter Bordellen weichen.

Die Stadt Dortmund zählt zu den bankrottesten Kommunen in Nordrhein-Westfalen, muss die Angestellten immer wieder in den Zwangsurlaub schicken, hat weit mehr als zwei Milliarden Euro Schulden, kann Schlaglöcher nicht ausbessern und schimmelige Wände in Schulen und Kindergärten wegen der leeren Kassen nicht sanieren. Kulturzentren, Hallenbäder, Büchereien und Jugendzentren müssen geschlossen werden, weil die Kassen gähnend leer sind. Unlängst geriet die Stadt in die Schlagzeilen, weil in Dortmund die Interessen von Bordellbetreibern stärker wiegen als die Interessen der Jugendlichen. In der Wittbräucker Straße wurde ein erster Jugendtreff geschlossen, weil sich die Bordellgäste eines im Stockwerk über dem Jugendtreff gelegenen Etablissements gestört und beim Gang zu den Prostituierten »peinlich beobachtet« fühlten. Das Bordell zahlt schließlich Steuern und Sozialabgaben. Und der Jugendtreff kostet die Stadt nur Geld. Also wurde der Jugendtreff geschlossen. 15 weiteren Jugendzentren werden nun die Zuschüsse gestrichen, oder sie werden gleich ganz geschlossen. Nicht nur in Dortmund setzt man Prioritäten, die nun ungeahnte Folgen haben.

Mit solchen Entscheidungen hat man bestimmte Menschen magisch angezogen: Dortmund und die Umgebung erleben einen kaum zu glaubenden Ansturm südosteuropäischer Prostituierter und Krimineller, den vor wenigen Monaten noch niemand für möglich gehalten hätte. Die »Fachkräfte« vom Balkan werden auf einen Schlag im Ruhrgebiet parteiübergreifend als Problem angesehen. Vor wenigen Monaten noch galten die Zuwanderer vom Balkan in den großen politischen Parteien pauschal als »Bereicherung«. Doch heute sagen selbst SPD-Politiker wie die sozialdemokratische Dortmunder Ratsfrau Dr. Marita Hetmeier, man müsse in der Dortmunder Nordstadt endlich etwas unternehmen, »sonst haben wir hier in zwei Jahren 15.000 bis 20.000 bulgarische Kriminelle«. Die SPD-Politikerin steht mit dieser Auffassung mittlerweile keineswegs mehr isoliert da, denn die Dortmunder haben eine Delegation nach Bulgarien geschickt, die erkunden sollte, warum immer mehr Roma-Prostituierte und auch Kriminelle ausgerechnet nach Dortmund kommen. Das Ergebnis der Recherchen vor Ort hat Dortmunder Politiker schockiert – und sorgt auch für Unruhe in den Nachbarkommunen.

Christine Rütlisberger

Kopp-Verlag

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März 11, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Shutdown« in den USA – geht bald nichts mehr?

Wegen Geldmangel geschlossen« könnte bald an den Türen der amerikanischen Behörden stehen, weil sich die beiden Kammern des Kongresses nicht auf ein gemeinsames Haushaltsbudget einigen können.

Die Lage in den Vereinigten Staaten spitzt sich immer mehr zu. Nicht nur, dass das Land de facto vor dem Bankrott steht und nur noch durch die Notenpresse künstlich am Leben erhalten wird, auch das öffentliche Leben könnte bald stillstehen.

Aufgrund der Haushaltsstreitigkeiten zwischen Republikanern und Demokraten ist es fraglich, ob ab dem 7. März die Bundesbehörden überhaupt noch ihre Pforten öffnen dürfen. Auch Auszahlungen von Gehältern und Pensionen für Staatsbedienstete, wie Polizisten oder Armeeangehörige, und Rentner könnten dann auf unbestimmte Zeit auf Eis liegen.

Das provisorische Haushaltsgesetz läuft am 4. März aus, das heißt nur bis zu diesem Tag dürfen die US-Bundesbehörden überhaupt noch Geld ausgeben, denn eine Verlängerung des Gesetzes wird von den Republikanern boykottiert. Diese haben unlängst im US-Repräsentantenhaus Kürzungen in Höhe von 61 Milliarden Dollar im laufenden Haushaltsjahr beschlossen. Doch die Demokraten im Senat lehnen diese ab. Ein schneller Kompromiss in den beiden Kammern des Kongresses ist daher nicht in Sicht. Demnach könnte es tatsächlich zu einem »Shutdown« kommen, der die ganze USA erfassen kann. Rentner, Polizisten, Sicherheitsbehörden und Veteranen würden dann kein Geld mehr bekommen.

Den längsten Shutdown in der Geschichte der USA gab es Ende 1995, als sich Bill Clinton und die neue republikanische Mehrheit im Kongress über verschiedene Gesetze erst Monate später einigen konnten. In dieser Zeit konnte die Regierung ihre Mitarbeiter kurzfristig nicht entlohnen. In Teilen des Landes mussten daher mehr als 250.000 Staatsbeamte ihre Arbeit für 20 Tage niederlegen.

Dasselbe droht nun wieder. Da eine Einigung der beiden Kongresskammern in so kurzer Zeit nicht zu erwarten ist, informierten einige Bundesbehörden ihre Mitarbeiter jetzt schon vorsorglich darüber, dass ab dem 7. März möglicherweise keine Rechnungen und Gehälter mehr ausgezahlt werden können.

Was vielleicht auf alle Amerikaner demnächst zukommen könnte, macht der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaates Wisconsin, Scott Walker, vor: Er hat ein Gesetz eingebracht, das die Handlungsfreiheit der Gewerkschaften massiv beschneidet, da ihnen das Recht zum Aushandeln von Tarifverträgen weitgehend genommen werden soll. Lohnerhöhungen für Staatsdiener (ausgenommen Polizisten und Feuerwehrleute) dürfen demnach nur noch im Ausmaß des allgemeinen Preisanstiegs erfolgen. Alle Gehaltssteigerungen, die über die Inflationsrate hinausgehen, müssen einer Volksbefragung unterzogen werden. Zudem sollen Beamte höhere Beiträge zu ihren Krankenversicherungen und Pensionen bezahlen.

Dabei ignoriert Scott Walker offensichtlich aus Unkenntnis die Worte unseres geliebten Volksdichters Johann Wolfgang von Goethe: »Wer seine Mitarbeiter mit Erdnüssen bezahlt, wird bald von Schimpansen umgeben sein.

Quellen:

Kopp-Verlag

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Februar 27, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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