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Die moderne Kriegspropaganda

Die moderne Kriegspropaganda

 

In diesem Doku Beitrag des ORF lässt sich sehr gut nachvollziehen, wie Politik mit Hilfe Top PR Agenturen Meinungen ganzer Völker manipulieren. Schon seit langem werden mit Hilfe von professionellen Werbeagenturen Kriege als gerecht und notwendig verkauft. Und selbst wenn sich danach heraus stellen sollte, das gelogen und betrogen wurde, scheint es so, als ob wir dies als „Kavaliersdelikt“ ansehen und resignierend zu weit aus bequemeren Themen schwenken.

 

Dies ist kein Phänomen, mit dem außschließlich die USA arbeiten. Auch bei uns zu Lande wird diese moderne Kriegspropaganda und Massenmanipulation angewendet. Wie die gut herausgearbeitete Doku beweißt.

 

Die neuesten Beispiele sind die „Revolutionen“ in der arabischen Welt mit dem daraus entstandenen Krieg in Libyen. Und obwohl immer mehr Menschen die Machenschaften durchschauen, sind sie diesen als normaler Bürger ausgeliefert. Das Spiel geht weiter……..

 

 

 

 

 

 

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Juni 15, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vorenthaltene News aus Libyen & Ägypten

Vorenthaltene News aus Libyen & Ägypten

 

 

 

Da in unserem Land der „Pressefreiheit“ es immer noch nicht möglich ist sich über die tatsächliche Lage in Libyen oder Ägypten zu informieren, muss man auf Quellen in nicht deutscher Sprache zurück greifen.

 

Aber nicht nur die Pressefreiheit lässt zu wünschen übrig, auch die Leistung in Sachen Außenpolitik ist wohl seit Jahrzehnten auf dem niedrigsten Stand. Guido Westerwelle und Dirk Niebel trafen in der „Rebellenhochburg“ Mitglieder des „Nationalen Übergangsrates“ und weihten ein deutsches Verbindungsbüro ein. 15 Milionen € brachten die beiden Minister den „Aufständischen“ und mit Sätzen wie:

„Wir sind nicht neutral, sondern stehen an der Seite der Demokratie und der Freiheit“

„Der Diktator steht auf der falschen Seite der Geschichte“

„Er muss seinen Krieg gegen das eigene Volk sofort beenden und abtreten“

„Unser Ziel ist es ein freies, friedliches und demokratisches Libyen ohne Gaddafi“

hat er wieder einmal seine „Klasse“ als Außenminister unter Beweis gestellt.

Mehr unter : Berliner Morgenpost

 

In Ägypten wurden seit dem Beginn der von den USA organisierten „Revolution“ mittlerweile etwa 7000 Personen verhaftet und werden ohne Gerichtsverhandlung festgehalten. Viele ägyptische Beobachter sagen, das sich bis jetzt nichts im Land verändert hätte und die Militärregierung noch immer undemokratisch und mit eiserner Hand das Land regieren würde. Natürlich hat sich und wird sich nichts ändern, denn dieser organisierte Staatsstreich dient nur dazu, eine neue Diktatur zu installieren. Eine die die USA widerspruchslos unterstützt versteht sich.

 

 

 

 

Auch der „Gasdeal“ den Israel mit Mubarak und dessen Familie geschlossen hatte dürfte nun hinfällig sein und die Gaslieferungen, die etwa 50% der Energiegewinnung in Israel ausmachen, sind in großer Gefahr. Das Gas könnte von anderer Seite beschafft werden, jedoch unreiner und zu einem erheblich höherem Preis.

 

 

 

 

Mit Libyen versucht man uns immer noch eine „Revolution“ zum Wohle der Menschen und der Demokratie zu verkaufen. Das bei den NATO Bombardierungen Krankenhäuser und Universitäten angegriffen und zerstört werden verschweigt man uns hier zu Lande. Auch die Tatsache das wieder einmal Uranmunition verschossen wird steht nicht zur Debatte. Der NATO Angriff ist also gegen die Zivilbevölkerung gerichtet wie wir schon in Afghanistan und Irak beobachten konnten.

 

 

 

Es ist anzunehmen das aus Libyen ein zweiter Irak oder ein zweites Somalia werden soll. Ein Bürgerkrieg gebeuteltes Land ist sehr viel einfacher zu kontrollieren als ein in die Zukunft strebendes Land.

 

Der Einspruch: Wie solle man denn sonst Diktatoren entfernen ?

Nun, das menschenverachtende Regime in China greifen wir ja auch nicht an oder die antidemokratischen Verhältnisse in Russland lassen die NATO ja auch nicht zu den Waffen greifen.

Juni 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Weltwunder in Libyen >GMMRP

Skandal Verdacht über Libyen Krieg

Nach eingehenden Recherchen muss wohl angenommen werden, das der Krieg gegen Libyen nicht in erster Linie dessen Ölreserven sind. Ein viel Machtversprechenderes Projekt ist der wahre Grund für den Plan, ob nun mit einer neuen marionettenhaften Regierung oder einem nie zur Ruhe kommenden Krisenherd wie im Irak, Libyen zu besetzen. Ein 70 Milliarden Projekt, das seit den 60gern im Bau ist. Mit der Fertigstellung dieses Projektes wäre es möglich, nicht nur in Libyen, aus großen Teilen der Wüste fruchtbares und anbaufähiges Ackerland zu erschaffen. Das Great Man Made River Projekt hat die Macht ganz Nordafrika zu verändern. Dies ist für den Westen und die immer noch führende und selbsternannte Elite untragbar. Die Kontrolle über die Armut Afrikas wird von ihnen verteidigt werden und das, mit allen Mitteln, dessen können Sie sich sicher sein.

Great-Man-Made-River Projekt

Über Libyens „Weltwunder“, das GMMRP: Great Man Made River-Projekt. Pipelines zur Wasserversorgung der libyschen Städte und landwirtschaftlicher Nutzflächen.

Anfang der 1960er Jahre wurde in Libyen erstmals Erdöl gefunden, die Ausbeutung der Vorkommen begann. Damit verbunden war die intensive Suche neuer Lagerstätten. Die Erkundung wurde bis tief in die Sahara ausgedehnt. Sozusagen als Nebenresultat dieser Explorationstätigkeit stießen die Bohrtrupps damals auf reiche Süßwasservorkommen, deren Umfang für aride Zonen, wie sie der größte Teil Libyens darstellt, die Ausbeutung geradezu unabdingbar erscheinen lassen.

Mit diesen Wasserreserven nahmen Pläne Gestalt an, dass Libyen eines Tages die Versorgung seiner Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Produkten aus eigenem Aufkommen sichern kann und darüber hinaus diese Erzeugnisse exportiert.
Ursprüngliche Vorstellungen zur Errichtung riesiger Farmen in der Wüste nahe der Brunnen ließen sich nicht verwirklichen. Die Alternative war die Fortleitung des Wassers aus den Brunnenfeldern in die Küstenregionen, um die dort vorhandene Landwirtschaft zu vervielfachen.

Die zu transportierenden Wassermengen bewegen sich nach Abschluss der Arbeiten in Größenordnungen von über 2 Mio. Kubikmeter pro Tag, damit erscheint die Bezeichnung des Leitungssystems als größten von Menschenhand geschaffenen Fluss als gerechtfertigt. Dieses Projekt wird von dem libyschen Revolutionsführer Muammar el Gaddafi auch als 8. Wunderwerk der Welt bezeichnet und gilt bis heute als die größte Baustelle der Welt.

Das große Projekt „Fluss durch Menschenhand“ startete im Januar 1984 nach anderen Berichten zufolge ab September 1984. Es transportiert die Wassermassen von Kufra und den Sareer Reservoirs unterirdisch zu den Küstengebieten Bengasi, Sirte und Tripolis. Das Wasser stammt aus riesigen unterirdischen Seen, die sich als Folge der abtauenden Gletscher nach der letzten Eiszeit gebildet haben. Das kostbare Süßwasser kommt aus 2.000 m Tiefe und ist 20.000 bis 30.000 Jahre alt. Die Versorgung der Bevölkerungszentren geschieht über ein riesiges Netzwerk von Pipelines, das nach Beendigung der Arbeiten ca. 3.380 km umfassen wird. Zwei spezielle Rohrfabriken wurden in Brega und der Sarir Region gebaut, um sicherzustellen, dass immer genügend Leitungsmaterial für das Projekt vorhanden ist. Diese Rohrstücke wiegen zwischen 73 und 78 Tonnen und haben einen Durchmesser von 4 m und sind jeweils 7,25 m lang. Dieses Jahrhundertprojekt beinhaltet drei Phasen: In der ersten Phase werden Pipelines von Tazerbon und Sarir im Süden nach Adjedabia im Norden verlegt. In der zweiten Phase werden 2 Millionen Kubikmeter Wasser täglich von den Brunnen der Fezzan – Region zuzüglich weiterer 500.000 Kubikmeter aus den Hasawna-Bergen transportiert. In der dritten Phase werden noch einmal 1,68 Millionen Kubikmeter zu den ersten zwei Phasen dazukommen.

Für das große Projekt mussten 960 Brunnen mit einer Tiefe von 450 bis 650 Meter gebohrt werden. Dieses Netz von Brunnen bedeckt eine Fläche von 8000 qkm. Jedes Rohrsegment ist mit 18 km carbonisiertem Metalldraht umsponnen. Das bedeutet allein für die erste Phase wurde eine Menge Draht verbraucht, mit der man den Globus 230-mal einwickeln könnte. Die Wasserreserven im Kufrabecken entsprechen der Wassermenge, die in 220 Jahren den Nil herunter fließen. Nach Fertigstellung des Projekts werden jeden Tag Wassermassen transportiert, die der Hälfte des weltweit geförderten Erdöls entsprechen. Mit den Sand und den Steinen, die für die Produktion der Rohrleitungen benötigt werden, hätte man 16-mal die ägyptische Pyramide von Gizeh bauen können. Der verbrauchte Zement hätte für eine Autobahn von Tripolis bis Bombay gereicht. Experten sagen voraus, dass die libysche Bevölkerung bei einen täglichem Wasserverbrauch von 6 Millionen Kubikmetern pro Tag für über 50 Jahre versorgt sein wird.

Die drei Bauphasen des GMMR-Projekts

Phase I – östlicher Teil Libyens bis Benghazi

Von Januar 1984 bis Dezember 1992 (November 1994)

Kosten: 3,6 Milliarden US-Dollar

Phase II – westlicher Teil Libyens bis Tripolis

Von Juni 1990 bis August 1996

Kosten: 5,6 Milliarden US-Dollar

Phase III – östlich-zentraler Teil Libyens

Von Januar 2002 bis Juni 2005

Kosten: 15,5 Milliarden US-Dollar

Wasserpipelines von Tazerbon und Sarir im Süden nach Adjedabia im Norden

  • Errichtung von 2 Produktionsstätten für Betonleitungsrohre mit einer Kapazität von 220 Rohren/Tag
  • Erschließung von 2 Brunnenfeldern in Sarir mit 126 Brunnen und in Tazerbon mit 108 Brunnen mit einer Tief von bis zu 300 Metern
  • Verlegung von insgesamt 1.895 km Betondruckrohrleitungen mit Nennweiten von 1.600 bis 4.000 mm. Erforderliche Erdbewegungsarbeiten: 130 Mio. Kubikmeter
  • Verlegung von 284 km Gußrohrleitung DN 300-600
  • Bau von 1.514 km Transportwegen
  • Bau eines Lagertanks in Adjedabia mit einem Volumen von 4 Mio. Kubikmeter.

Von der Fezzan – Region und den Hasawna-Bergen

  • Erschließung eines Brunnenfeldes mit rund 500 Brunnen
  • Verlegung von insgesamt 1.448 km Betondruck-rohrleitungen mit Nennweiten von 1.000 bis 4.000 mm. Erforderliche Erdbewegungsarbeiten: 58 Mio. Kubikmeter
  • Verlegung von 202 km Gußrohrleitungen DN 300-600
  • Bau 1.813 km Transportwegen
  • Bau von 2 Pumpstationen einschließlich Sammeltanks mit einer Kapazität von 2 Mio. Kubikmeter/Tag
  • Komplette Ausrüstung des Brunnenfeldes mit Datenfern-übertragungssystem.

Von Sirte bis Al-Sadadah

  • An den Ausschreibungen zur III. Phase nahmen folgende Unternehmen teil: Dumez (Frankreich), Hyundai Engineering & Construction (Südkorea) und Dong Ah (Südkorea). Dong Ah erhielt den Zuschlag. Heute ist an dem Vorhaben die Al Nahr Co. (ANC, Libyen) mit 75 % und als Subunternehmung Dong Ah mit 25 % beteiligt.
  • Assoziiertes Unternehmen: Halcrow Group

Zusatzinformationen

Das Unternehmen ABB Offshore Systems hat mit 200 Mitarbeitern von 1989 bis 1995 an dem GMMR-Projekt zur Fertigstellung von Kommunikations- und Kontrollsysteme (PCCS) gearbeitet. Auch für das Trinkwassernetz für Benghazi wurde eine Pumpstation gebaut.

Das kanadische Konstruktionsbüro und Bauunternehmen der SNC-Lavalin Group Inc. hat am 3. April 2002 einen Vertrag in Höhe von 475,2 Millionen kanadische Dollar für den Betrieb, die Wartung, die Aufsicht und den Schutz der Sarir Wasserpipeline in Libyen bekommen. Dafür werden 15.000 Betonrohre mit einer Länge von 7,5 Metern benötigt. Baubeginn soll Juni 2002 sein. Bis zum Februar 2004 war das Bauprojekt beendet.

Adresse:

Great Man Made River (GMMR)
Tripoli, Libya
P.O. BOX. 81188
TEL. +218/213336704
FAX. +218/214445012

Februar 2004 – Das österreichische Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH, einer Tochterfirma der Joanneum Research, sondiert Projekte für das libysche Wassermanagement

Steirisches Wasser-Know-how wird nun – im positiven Sinne – in die Wüste geschickt. „Unsere Visa für Libyen sind schon in Bearbeitung“, bestätigt der Leiter der neu gegründeten Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH, Hans Zojer vom Joanneum Research. Bei Maximaltemperaturen von mehr als 55 Grad Celsius und 95 Prozent Wüstenanteil ist geschicktes Wassermanagement überlebenswichtig. Mitte März 2004 fliegt Zojer mit einschlägigem Wasserwissen im Handgepäck nach Tripolis. Auf dem Programm steht auch ein Treffen mit Omar Salem, der unter Revolutionsführer Muammar el Gaddafi für den gesamten Wasserbereich in Libyen zuständig ist. Der Kontakt ist bereits seit längerem hergestellt: Im Herbst 2003 ist ein Mitarbeiter Salems zwei Monate lang in Graz ausgebildet worden – am Joanneum und an der Technischen Universität. „In Libyen werden wir erst das Gelände sondieren und unsere Methoden präsentieren“, so Zojer. Vordringlich ist im nordafrikanischen Wüstenstaat die Sicherung der Trinkwasserversorgung für die steigende Bevölkerung an der Küste sowie für die Bewässerung der Landwirtschaft zu sorgen. Bestehende Wasserprojekte werden unter die Lupe genommen und bewertet, sowie neue Pläne entwickelt. Das erwartete Auftragsvolumen sei noch nicht abschätzbar. Das hängt laut Zojer davon ab, ob kleinere Wasserprojekte an Land gezogen werden, die das Kompetenznetzwerk Wasserressourcen selbst abwickeln kann, oder ob internationale Partner bei größeren, mit Geldern der Europäischen Union geförderten Projekte eingebunden sind. Die EU hat bereits einige Projekte in Afrika laufen. Auf Initiative des EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi wird derzeit der African Water Fund gegründet. Der europäische Wasserfonds ist mit insgesamt einer Milliarde Euro dotiert. Als erstes wird in Afrika das Sahel-Projekt in Angriff genommen, in das rund 17 Millionen Euro gepumpt werden. „Und da wäre für uns etwas drin.“ Zojer hofft auf die „Italien-Connection“. Für das neue Wassermanagement in Libyen wird sich sicher auch eine ganze Reihe anderer Interessenten anstellen und um den Zuschlag für einzelne Projekte kämpfen. Bereits Ende Dezember 2003 hat sich der stellvertretende Landeshauptmann Leopold Schöggl (FP) mit Romano Prodis Kabinettschef Sandro Gozi getroffen. Dieser habe ihm zugesichert, das Wasserkompetenzzentrum in Graz „verstärkt in den EU-Wasserfonds einzubinden“. Aus diesem Topf sollen vor allem auch Projekte im arabisch-afrikanischen Raum umgesetzt werden. Das Hauptproblem Libyens in Sachen Wassermanagement ist die geringe Niederschlagsmenge von 380 Millimeter pro Jahr im Landesdurchschnitt. Er verdunstet teils ungenützt. Zojer will nun via Satellitenaufnahmen Wasser orten, Grundwasser künstlich erneuern sowie Regen in den Untergrund einbringen und sammeln. Das Kompetenznetzwerk, eine 100-Prozent-Tochter des Joanneum Research, bündelt das Know-how von 36 Firmen und 22 Forschungsinstituten. „Damit haben wir die gesamte österreichische Forschung und die Wasser bezogene Wirtschaft hinter uns“, sagt der Wasserexperte. In diesem Zusammenhang verweist der Experte auch auf die Kooperation mit zahlreichen Universitäten in Graz, Wien und Innsbruck.

Quelle: Great Man Made River Projekt

März 23, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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