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Bevorstehender Krieg mit dem Iran ?

Steht uns ein neuer und blutiger Krieg gegen den Iran bevor ?

Ein Interview das von Nuovo Viso geführt wurde.

Interview mit Christoph H. Hörstel über den Arabischen Frühling und den eventuell bevorstehenden Krieg mit dem Iran.

 

Hörstel studierte in München Sinologie, Französisch und Spanisch und  erlangte 2002 an der Universität Basel ein Master-Diplom für Marketingstrategie. Seit 1985 bereiste er Afghanistan und Pakistan. Andere Aufträge führten ihn auch nach Indien, Irak, Iran, Jordanien und Syrien. Ab 1985 war er beim ARD-Fernsehen als Sonderkorrespondent, später auch als Nachrichtenmoderator mit 2.500 live-Sendungen sowie als leitender Redakteur tätig. Hörstel wechselte 1999 zu Siemens Mobile als Leiter der Bereichskommunikation und gründete 2001 die Regierungs- und Unternehmensberatung Hörstel Networks in München. Er war Coach für ISAF-Führungskräfte der Bundeswehr und Gastdozent am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg.

Hörstel wurde dadurch bekannt, dass er im Jahre 2001 während des Sturzes der Taliban der einzige westliche Journalist in Kabul war. Das Visum hatte er über seine Kontakte zu Gulbuddin Hekmatyar erhalten. Durch seine Kontakte zu Islamisten wirkte er 2006 mit, ein Gespräch zwischen Bundestagsabgeordneten der SPD und der FDP sowie dem Hamas-Minister für Flüchtlingsangelegenheiten einzuleiten. Anschließend verlor Hörstel – nach eigenen Angaben „auf Wunsch der Bundesregierung“ – seine Position als Beiratsmitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (DAG). Als Hintergrund hierfür vermutete Hörstel in einem Interview mit der umstrittenen orthodox-schiitischen Website „Muslim-Markt“ u.a. seine Absichtsbekundung, „dass ich die Palästina-Politik der Bundesregierung mit politischen Mitteln zertrümmern helfen werde, bis sie in kleinen Stücken am Boden liegt – restlos.“

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April 14, 2012 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die moderne Kriegspropaganda

Die moderne Kriegspropaganda

 

In diesem Doku Beitrag des ORF lässt sich sehr gut nachvollziehen, wie Politik mit Hilfe Top PR Agenturen Meinungen ganzer Völker manipulieren. Schon seit langem werden mit Hilfe von professionellen Werbeagenturen Kriege als gerecht und notwendig verkauft. Und selbst wenn sich danach heraus stellen sollte, das gelogen und betrogen wurde, scheint es so, als ob wir dies als „Kavaliersdelikt“ ansehen und resignierend zu weit aus bequemeren Themen schwenken.

 

Dies ist kein Phänomen, mit dem außschließlich die USA arbeiten. Auch bei uns zu Lande wird diese moderne Kriegspropaganda und Massenmanipulation angewendet. Wie die gut herausgearbeitete Doku beweißt.

 

Die neuesten Beispiele sind die „Revolutionen“ in der arabischen Welt mit dem daraus entstandenen Krieg in Libyen. Und obwohl immer mehr Menschen die Machenschaften durchschauen, sind sie diesen als normaler Bürger ausgeliefert. Das Spiel geht weiter……..

 

 

 

 

 

 

Juni 15, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Vorenthaltene News aus Libyen & Ägypten

Vorenthaltene News aus Libyen & Ägypten

 

 

 

Da in unserem Land der „Pressefreiheit“ es immer noch nicht möglich ist sich über die tatsächliche Lage in Libyen oder Ägypten zu informieren, muss man auf Quellen in nicht deutscher Sprache zurück greifen.

 

Aber nicht nur die Pressefreiheit lässt zu wünschen übrig, auch die Leistung in Sachen Außenpolitik ist wohl seit Jahrzehnten auf dem niedrigsten Stand. Guido Westerwelle und Dirk Niebel trafen in der „Rebellenhochburg“ Mitglieder des „Nationalen Übergangsrates“ und weihten ein deutsches Verbindungsbüro ein. 15 Milionen € brachten die beiden Minister den „Aufständischen“ und mit Sätzen wie:

„Wir sind nicht neutral, sondern stehen an der Seite der Demokratie und der Freiheit“

„Der Diktator steht auf der falschen Seite der Geschichte“

„Er muss seinen Krieg gegen das eigene Volk sofort beenden und abtreten“

„Unser Ziel ist es ein freies, friedliches und demokratisches Libyen ohne Gaddafi“

hat er wieder einmal seine „Klasse“ als Außenminister unter Beweis gestellt.

Mehr unter : Berliner Morgenpost

 

In Ägypten wurden seit dem Beginn der von den USA organisierten „Revolution“ mittlerweile etwa 7000 Personen verhaftet und werden ohne Gerichtsverhandlung festgehalten. Viele ägyptische Beobachter sagen, das sich bis jetzt nichts im Land verändert hätte und die Militärregierung noch immer undemokratisch und mit eiserner Hand das Land regieren würde. Natürlich hat sich und wird sich nichts ändern, denn dieser organisierte Staatsstreich dient nur dazu, eine neue Diktatur zu installieren. Eine die die USA widerspruchslos unterstützt versteht sich.

 

 

 

 

Auch der „Gasdeal“ den Israel mit Mubarak und dessen Familie geschlossen hatte dürfte nun hinfällig sein und die Gaslieferungen, die etwa 50% der Energiegewinnung in Israel ausmachen, sind in großer Gefahr. Das Gas könnte von anderer Seite beschafft werden, jedoch unreiner und zu einem erheblich höherem Preis.

 

 

 

 

Mit Libyen versucht man uns immer noch eine „Revolution“ zum Wohle der Menschen und der Demokratie zu verkaufen. Das bei den NATO Bombardierungen Krankenhäuser und Universitäten angegriffen und zerstört werden verschweigt man uns hier zu Lande. Auch die Tatsache das wieder einmal Uranmunition verschossen wird steht nicht zur Debatte. Der NATO Angriff ist also gegen die Zivilbevölkerung gerichtet wie wir schon in Afghanistan und Irak beobachten konnten.

 

 

 

Es ist anzunehmen das aus Libyen ein zweiter Irak oder ein zweites Somalia werden soll. Ein Bürgerkrieg gebeuteltes Land ist sehr viel einfacher zu kontrollieren als ein in die Zukunft strebendes Land.

 

Der Einspruch: Wie solle man denn sonst Diktatoren entfernen ?

Nun, das menschenverachtende Regime in China greifen wir ja auch nicht an oder die antidemokratischen Verhältnisse in Russland lassen die NATO ja auch nicht zu den Waffen greifen.

Juni 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Militär Satellit enthüllt Kriegslüge in Libyen

Militär Satellit enthüllt Kriegslüge in Libyen

Der Krieg in Libyen

Um einen vorher gehenden Bericht über die Situation in Libyen, die einseitige und gefakte Berichterstattung der Medien zu verdeutlichen, habe ich hier mehr Material für Sie.

Noch immer konnten wir bis jetzt keine Filmaufnahmen oder anderes Beweismaterial der angeblichen Angriffe der libyschen Armee auf die Zivilbevölkerung weder auf die sogenannten libyschen Revolutionäre die für die Demokratie kämpfen sehen. Noch immer wird uns eine Situation präsentiert die wir, weil von den NATO-Mächten behauptet, als Realität akzeptieren sollen. Es scheint das Libyen nur ein Baustein in einem größeren Plan für die Umstrukturierung der arabischen Welt darstellt.

Wie im Nachrichten Sender RT (im ersten Video ab Min 6 zu sehen) berichtet wurde, hat ein russischer Militär Satellit die Geschehnisse in Libyen von Anfang an beobachtet. Nach den Beobachtungen des russischen Militärs also wurden am 22. Februar 2011 keine Luftangriffe gegen Demonstranten geflogen und auch andere angebliche Luftangriffe wurden nicht registriert.

Dies und die Tatsache, das nur einige gefakte Bilder von angeblichen Revolutionären mit nagelneuen und nicht gebrauchten Waffen zu sehen sind sollte einen doch zu denken geben.

In einigen Jeeps sind Söldner zu sehen und der Gebrauch der Waffen wird den angeblichen Revolutionären von ausländischen Beratern erklärt. In den Videos spricht der Regierungssprecher der libyschen Regierung und verlangt zum wiederholten Male, das Beobachter und Diplomaten nach Libyen einreisen sollten. Dies wurde allerdings von den USA abgelehnt. Die USA erdreisten sich auch, ein Land zu suchen, das Gaddafi aufnehmen würde. Wer nicht erkennt, das dieser Krieg gewollt ist und alles daran gesetzt wird einen Regierungswechsel herbei zu führen, ist mit Verlaub blind.

Und um noch einmal klar zu stellen: Es handelt sich nicht darum Gaddafi zu verteidigen, sondern vielmehr darum, das wir endlich erkennen sollten was wirklich um uns herum geschieht. Wenn wir nicht beginnen unser Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen und uns gegen die Kriege und die nie enden wollende Gewalt, die einige wenige an der Macht stehende Menschen provozieren, wehren, wird es bald zu spät sein. Und wir sollten uns dann nicht beschweren, das wir in einer Welt leben in der wir nur Statisten sind. Und, sollten nicht wir die kreativen Elemente in dieser Welt sein ?

Volker Koch

Mai 2, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Todesstaub-Uran Munition & die Folgen Teil II

Todesstaub

Da das Thema Uran Munition noch lange nicht abgehandelt ist, werde ich hier einen zweiten Teil der Todesstaub Reportage vorstellen. Leider ist es sehr langwierig Infos über dieses doch so wichtige Thema zu finden. Ich musste ausschließlich in fremdsprachigen Medien meine Recherchen unternehmen denn die Tatsache, das in Deutschland dieses Thema anscheinend tabu ist, kann man nicht bestreiten. Dabei geht es doch um genau das selbe Thema wie in Fukushima. Dort sind wir entrüstet über die Geschehnisse, entrüstet über die Gefahren der radioaktiven Verstrahlung die auch uns treffen wird. Und die erwiesene Tatsache, das in den letzten Kriegen Uran Munition eingesetzt wird und die kontaminierten Landstriche Menschen verstrahlt und ebenso um den Globus zieht, wie die Auswürfe des Reaktors in Fukushima, wollen die meisten nicht erkennen. Das ist unangenehm, nicht Mainstream tauglich und gehört in die Schublade der Verschwörungstheorien. Das der Gebrauch erwiesen ist, es Zeugen gibt die es bestätigen interessiert dabei nicht. Die „Matrix“ soll ja nicht verlassen werden. Das schöne Weltbild nicht zerstört werden.

 

 

Es ist schon erstaunlich wie sich gebildete Menschen manipulieren lassen und hinnehmen das ihnen gesagt wird, was ein News Thema ist und was nicht. Was wahr ist und was nicht. Entsprechend der Medien Bombardierung sich entrüsten oder die Sache als lächerlich abtun. Dabei sind die einzigen die sich lächerlich machen, sie selbst und ich befürchte, das ihnen das Lachen eines Tages noch im Halse steckenbleiben wird. Der Gebrauch von Uran Munition ist weit aus schlimmer als die bisherigen atomaren Unfälle. Ganze Gebiete werden verseucht, Menschen verstrahlt und missgebildete Kinder geboren. Wenn Sie möchten können Sie den ersten Teil von Todesstaub lesen. Hier der Link : Todesstaub

 

Abgereichertes Uran beinhaltet die Isotope U-238 (99,8000 %), U-235 (0,2000 %) und U-234 (0,0010 %) und seine Radioaktivität ist ca. um 40 % geringer als von Natururan (AC-Laboratorium Spiez, Januar

2000). Bei der Abschätzung der Gefährdung ist die Strahlung (Radiotoxizität) von der Giftigkeit

(Chemotoxizität) zu differenzieren (Arbeitsstab Dr. Sommer, Juni 2001).

Die Wirkung von abgereichertem Uran außerhalb des Körpers ist nur durch Beta- und Gammastrahlung möglich.

Das abgereicherte Uran was bei der Atomindustrie durch den Akt der „Anreicherung“ als Abfall anfällt hat eine Halbwertszeit von 4,5 Millionen Jahre. Da das speichern dieser „Abfälle“ sehr teuer ist, (alleine in den USA 500.000 Tonnen) werden sie kurzerhand in Munition eingearbeitet. Länder wie Großbritannien, Frankreich, Kanada, Russland, Griechenland, Türkei, Israel, Taiwan, Südkorea, Pakistan oder Japan kaufen diese Uran Munition. Außer sich vom radioaktivem Müll zu befreien, wird diese Munition natürlich auch wegen ihrer Durchschlagskraft genutzt.

 

 

 

Wie funktioniert Uran Munition ?

 

Die Projektile explodiert beim Einschlag, entzündet sich bei einer Temperatur bis zu 10.000 Grad Celsius und versprüht radioaktive Partikel, die so klein sind, das sie eingeatmet werden können. Es ist also nicht nötig direkten Kontakt zu haben um radioaktiv verseucht zu werden.

Doug Rokke, Dr. der Physik, war Leiter des abgereicherten Uran Projektes des Pentagon. Im Februar 1991 im Golfkrieg war er verantwortlich für ein medizinisches Team das auf dem „Highway to Hell“ der Straße von Basra nach Bagdad mit der Reinigung der kontaminierten Fahrzeuge beauftragt war. Dort wurden etwa eine Million Schuss Uranmunition auf die Präsidentengarde von Saddam Hussein abgefeuert. Nach dem Einsatz und weitere 4 Jahren veröffentlichte er einige Ergebnisse. Diese waren astronomische Ausmaße an Uran im Urin und er selbst leidet heute unter starken Atemproblemen, motorischen Fehlfunktionen und einer Nierenerkrankung. Seitdem ist er einer der führenden Kräfte gegen den Gebrauch von Uran Munition.

 

2004 wurden offiziell etwa 6000 Soldaten aus dem Irak evakuiert, als die Zahl weiter stieg wurden keine neuen Statistiken mehr veröffentlicht. Keiner der Soldaten wurde über die Gefahren informiert und jegliche, durch Uran Munition hervor gerufenen Folgeschäden kategorisch verworfen. Den Soldaten steht also kein Schadensersatz zu und viele können sich die nötigen medizinischen Behandlungen finanziell nicht leisten. Bei den erkrankten Soldaten wurde U-236 gefunden, was nicht in der Natur, sondern nur bei der Aufbereitung in der Atomindustrie vorkommt.

 

Es wurden bisher 1700 Tonnen abgereichertes Uran im Golfkrieg und dem aktuellem Irakkrieg verschossen. Das sind 70 Gramm für jeden irakischen Bürger. Die Krebsrate und Geburtsschäden im Irak sind um ein vielfaches gestiegen und wenn der Gebrauch von Uran Munition nicht als Völkermord einzustufen ist, was dann ?

 

Es kann doch nicht sein, das wir uns über Fukushima brüskieren und diese Tatsache außen vor lassen. Noch einmal möchte ich Ihnen den Doku-Film nahelegen. Dieser bringt es wohl auf den Punkt.

Volker Koch

 

 

Info Links :

http://www.ciaramc.org/ciar/boletines/cr_bol103.htm

http://www.taringa.net/posts/info/3973333/Uranio-empobrecido-sus-devastadores-efectos.html

http://www.mundoarabe.org/uranio.htm

http://www.grupotortuga.com/Detectan-contaminacion-radiactiva

 

April 2, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Das Weltwunder in Libyen >GMMRP

Skandal Verdacht über Libyen Krieg

Nach eingehenden Recherchen muss wohl angenommen werden, das der Krieg gegen Libyen nicht in erster Linie dessen Ölreserven sind. Ein viel Machtversprechenderes Projekt ist der wahre Grund für den Plan, ob nun mit einer neuen marionettenhaften Regierung oder einem nie zur Ruhe kommenden Krisenherd wie im Irak, Libyen zu besetzen. Ein 70 Milliarden Projekt, das seit den 60gern im Bau ist. Mit der Fertigstellung dieses Projektes wäre es möglich, nicht nur in Libyen, aus großen Teilen der Wüste fruchtbares und anbaufähiges Ackerland zu erschaffen. Das Great Man Made River Projekt hat die Macht ganz Nordafrika zu verändern. Dies ist für den Westen und die immer noch führende und selbsternannte Elite untragbar. Die Kontrolle über die Armut Afrikas wird von ihnen verteidigt werden und das, mit allen Mitteln, dessen können Sie sich sicher sein.

Great-Man-Made-River Projekt

Über Libyens „Weltwunder“, das GMMRP: Great Man Made River-Projekt. Pipelines zur Wasserversorgung der libyschen Städte und landwirtschaftlicher Nutzflächen.

Anfang der 1960er Jahre wurde in Libyen erstmals Erdöl gefunden, die Ausbeutung der Vorkommen begann. Damit verbunden war die intensive Suche neuer Lagerstätten. Die Erkundung wurde bis tief in die Sahara ausgedehnt. Sozusagen als Nebenresultat dieser Explorationstätigkeit stießen die Bohrtrupps damals auf reiche Süßwasservorkommen, deren Umfang für aride Zonen, wie sie der größte Teil Libyens darstellt, die Ausbeutung geradezu unabdingbar erscheinen lassen.

Mit diesen Wasserreserven nahmen Pläne Gestalt an, dass Libyen eines Tages die Versorgung seiner Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Produkten aus eigenem Aufkommen sichern kann und darüber hinaus diese Erzeugnisse exportiert.
Ursprüngliche Vorstellungen zur Errichtung riesiger Farmen in der Wüste nahe der Brunnen ließen sich nicht verwirklichen. Die Alternative war die Fortleitung des Wassers aus den Brunnenfeldern in die Küstenregionen, um die dort vorhandene Landwirtschaft zu vervielfachen.

Die zu transportierenden Wassermengen bewegen sich nach Abschluss der Arbeiten in Größenordnungen von über 2 Mio. Kubikmeter pro Tag, damit erscheint die Bezeichnung des Leitungssystems als größten von Menschenhand geschaffenen Fluss als gerechtfertigt. Dieses Projekt wird von dem libyschen Revolutionsführer Muammar el Gaddafi auch als 8. Wunderwerk der Welt bezeichnet und gilt bis heute als die größte Baustelle der Welt.

Das große Projekt „Fluss durch Menschenhand“ startete im Januar 1984 nach anderen Berichten zufolge ab September 1984. Es transportiert die Wassermassen von Kufra und den Sareer Reservoirs unterirdisch zu den Küstengebieten Bengasi, Sirte und Tripolis. Das Wasser stammt aus riesigen unterirdischen Seen, die sich als Folge der abtauenden Gletscher nach der letzten Eiszeit gebildet haben. Das kostbare Süßwasser kommt aus 2.000 m Tiefe und ist 20.000 bis 30.000 Jahre alt. Die Versorgung der Bevölkerungszentren geschieht über ein riesiges Netzwerk von Pipelines, das nach Beendigung der Arbeiten ca. 3.380 km umfassen wird. Zwei spezielle Rohrfabriken wurden in Brega und der Sarir Region gebaut, um sicherzustellen, dass immer genügend Leitungsmaterial für das Projekt vorhanden ist. Diese Rohrstücke wiegen zwischen 73 und 78 Tonnen und haben einen Durchmesser von 4 m und sind jeweils 7,25 m lang. Dieses Jahrhundertprojekt beinhaltet drei Phasen: In der ersten Phase werden Pipelines von Tazerbon und Sarir im Süden nach Adjedabia im Norden verlegt. In der zweiten Phase werden 2 Millionen Kubikmeter Wasser täglich von den Brunnen der Fezzan – Region zuzüglich weiterer 500.000 Kubikmeter aus den Hasawna-Bergen transportiert. In der dritten Phase werden noch einmal 1,68 Millionen Kubikmeter zu den ersten zwei Phasen dazukommen.

Für das große Projekt mussten 960 Brunnen mit einer Tiefe von 450 bis 650 Meter gebohrt werden. Dieses Netz von Brunnen bedeckt eine Fläche von 8000 qkm. Jedes Rohrsegment ist mit 18 km carbonisiertem Metalldraht umsponnen. Das bedeutet allein für die erste Phase wurde eine Menge Draht verbraucht, mit der man den Globus 230-mal einwickeln könnte. Die Wasserreserven im Kufrabecken entsprechen der Wassermenge, die in 220 Jahren den Nil herunter fließen. Nach Fertigstellung des Projekts werden jeden Tag Wassermassen transportiert, die der Hälfte des weltweit geförderten Erdöls entsprechen. Mit den Sand und den Steinen, die für die Produktion der Rohrleitungen benötigt werden, hätte man 16-mal die ägyptische Pyramide von Gizeh bauen können. Der verbrauchte Zement hätte für eine Autobahn von Tripolis bis Bombay gereicht. Experten sagen voraus, dass die libysche Bevölkerung bei einen täglichem Wasserverbrauch von 6 Millionen Kubikmetern pro Tag für über 50 Jahre versorgt sein wird.

Die drei Bauphasen des GMMR-Projekts

Phase I – östlicher Teil Libyens bis Benghazi

Von Januar 1984 bis Dezember 1992 (November 1994)

Kosten: 3,6 Milliarden US-Dollar

Phase II – westlicher Teil Libyens bis Tripolis

Von Juni 1990 bis August 1996

Kosten: 5,6 Milliarden US-Dollar

Phase III – östlich-zentraler Teil Libyens

Von Januar 2002 bis Juni 2005

Kosten: 15,5 Milliarden US-Dollar

Wasserpipelines von Tazerbon und Sarir im Süden nach Adjedabia im Norden

  • Errichtung von 2 Produktionsstätten für Betonleitungsrohre mit einer Kapazität von 220 Rohren/Tag
  • Erschließung von 2 Brunnenfeldern in Sarir mit 126 Brunnen und in Tazerbon mit 108 Brunnen mit einer Tief von bis zu 300 Metern
  • Verlegung von insgesamt 1.895 km Betondruckrohrleitungen mit Nennweiten von 1.600 bis 4.000 mm. Erforderliche Erdbewegungsarbeiten: 130 Mio. Kubikmeter
  • Verlegung von 284 km Gußrohrleitung DN 300-600
  • Bau von 1.514 km Transportwegen
  • Bau eines Lagertanks in Adjedabia mit einem Volumen von 4 Mio. Kubikmeter.

Von der Fezzan – Region und den Hasawna-Bergen

  • Erschließung eines Brunnenfeldes mit rund 500 Brunnen
  • Verlegung von insgesamt 1.448 km Betondruck-rohrleitungen mit Nennweiten von 1.000 bis 4.000 mm. Erforderliche Erdbewegungsarbeiten: 58 Mio. Kubikmeter
  • Verlegung von 202 km Gußrohrleitungen DN 300-600
  • Bau 1.813 km Transportwegen
  • Bau von 2 Pumpstationen einschließlich Sammeltanks mit einer Kapazität von 2 Mio. Kubikmeter/Tag
  • Komplette Ausrüstung des Brunnenfeldes mit Datenfern-übertragungssystem.

Von Sirte bis Al-Sadadah

  • An den Ausschreibungen zur III. Phase nahmen folgende Unternehmen teil: Dumez (Frankreich), Hyundai Engineering & Construction (Südkorea) und Dong Ah (Südkorea). Dong Ah erhielt den Zuschlag. Heute ist an dem Vorhaben die Al Nahr Co. (ANC, Libyen) mit 75 % und als Subunternehmung Dong Ah mit 25 % beteiligt.
  • Assoziiertes Unternehmen: Halcrow Group

Zusatzinformationen

Das Unternehmen ABB Offshore Systems hat mit 200 Mitarbeitern von 1989 bis 1995 an dem GMMR-Projekt zur Fertigstellung von Kommunikations- und Kontrollsysteme (PCCS) gearbeitet. Auch für das Trinkwassernetz für Benghazi wurde eine Pumpstation gebaut.

Das kanadische Konstruktionsbüro und Bauunternehmen der SNC-Lavalin Group Inc. hat am 3. April 2002 einen Vertrag in Höhe von 475,2 Millionen kanadische Dollar für den Betrieb, die Wartung, die Aufsicht und den Schutz der Sarir Wasserpipeline in Libyen bekommen. Dafür werden 15.000 Betonrohre mit einer Länge von 7,5 Metern benötigt. Baubeginn soll Juni 2002 sein. Bis zum Februar 2004 war das Bauprojekt beendet.

Adresse:

Great Man Made River (GMMR)
Tripoli, Libya
P.O. BOX. 81188
TEL. +218/213336704
FAX. +218/214445012

Februar 2004 – Das österreichische Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH, einer Tochterfirma der Joanneum Research, sondiert Projekte für das libysche Wassermanagement

Steirisches Wasser-Know-how wird nun – im positiven Sinne – in die Wüste geschickt. „Unsere Visa für Libyen sind schon in Bearbeitung“, bestätigt der Leiter der neu gegründeten Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH, Hans Zojer vom Joanneum Research. Bei Maximaltemperaturen von mehr als 55 Grad Celsius und 95 Prozent Wüstenanteil ist geschicktes Wassermanagement überlebenswichtig. Mitte März 2004 fliegt Zojer mit einschlägigem Wasserwissen im Handgepäck nach Tripolis. Auf dem Programm steht auch ein Treffen mit Omar Salem, der unter Revolutionsführer Muammar el Gaddafi für den gesamten Wasserbereich in Libyen zuständig ist. Der Kontakt ist bereits seit längerem hergestellt: Im Herbst 2003 ist ein Mitarbeiter Salems zwei Monate lang in Graz ausgebildet worden – am Joanneum und an der Technischen Universität. „In Libyen werden wir erst das Gelände sondieren und unsere Methoden präsentieren“, so Zojer. Vordringlich ist im nordafrikanischen Wüstenstaat die Sicherung der Trinkwasserversorgung für die steigende Bevölkerung an der Küste sowie für die Bewässerung der Landwirtschaft zu sorgen. Bestehende Wasserprojekte werden unter die Lupe genommen und bewertet, sowie neue Pläne entwickelt. Das erwartete Auftragsvolumen sei noch nicht abschätzbar. Das hängt laut Zojer davon ab, ob kleinere Wasserprojekte an Land gezogen werden, die das Kompetenznetzwerk Wasserressourcen selbst abwickeln kann, oder ob internationale Partner bei größeren, mit Geldern der Europäischen Union geförderten Projekte eingebunden sind. Die EU hat bereits einige Projekte in Afrika laufen. Auf Initiative des EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi wird derzeit der African Water Fund gegründet. Der europäische Wasserfonds ist mit insgesamt einer Milliarde Euro dotiert. Als erstes wird in Afrika das Sahel-Projekt in Angriff genommen, in das rund 17 Millionen Euro gepumpt werden. „Und da wäre für uns etwas drin.“ Zojer hofft auf die „Italien-Connection“. Für das neue Wassermanagement in Libyen wird sich sicher auch eine ganze Reihe anderer Interessenten anstellen und um den Zuschlag für einzelne Projekte kämpfen. Bereits Ende Dezember 2003 hat sich der stellvertretende Landeshauptmann Leopold Schöggl (FP) mit Romano Prodis Kabinettschef Sandro Gozi getroffen. Dieser habe ihm zugesichert, das Wasserkompetenzzentrum in Graz „verstärkt in den EU-Wasserfonds einzubinden“. Aus diesem Topf sollen vor allem auch Projekte im arabisch-afrikanischen Raum umgesetzt werden. Das Hauptproblem Libyens in Sachen Wassermanagement ist die geringe Niederschlagsmenge von 380 Millimeter pro Jahr im Landesdurchschnitt. Er verdunstet teils ungenützt. Zojer will nun via Satellitenaufnahmen Wasser orten, Grundwasser künstlich erneuern sowie Regen in den Untergrund einbringen und sammeln. Das Kompetenznetzwerk, eine 100-Prozent-Tochter des Joanneum Research, bündelt das Know-how von 36 Firmen und 22 Forschungsinstituten. „Damit haben wir die gesamte österreichische Forschung und die Wasser bezogene Wirtschaft hinter uns“, sagt der Wasserexperte. In diesem Zusammenhang verweist der Experte auch auf die Kooperation mit zahlreichen Universitäten in Graz, Wien und Innsbruck.

Quelle: Great Man Made River Projekt

März 23, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der neue blutige Spielplatz der NATO

Der neue blutige Spielplatz der NATO

Sarkozy hat die Möglichkeit, „Kriegsherr“ zu spielen sofort wahrgenommen und mit französischen Raketen und Bomben wird nun die allzu enge Freundschaft mit Gaddafi und Libyen unter Schutt und Asche begraben. Unter diesen Trümmern werden sich dann wohl auch die „unangenehmen Fragen, die Korruption in der französischen Regierung und die profitablen Geschäfte die Frankreich mit Gaddafi abgeschlossen hatte, befinden.

Großbritannien, das nicht fähig ist seine eigene kleine Insel etwas menschenfreundlicher zu gestalten und die übernehmende Armut aus seinen Vorstädten zu verdrängen, ist, wie sollte es anders sein, natürlich an der Seite des Krieges. Geleitet von den „Commonwealth Weltmachtwahnvorstellungen“ die Großbritannien, geleitet durch das Königshaus, einfach nicht ablegen kann.

Die USA, wie immer auf der Seite der „armen unterdrückten Bevölkerung dieses Planeten“ (es darf hier ruhig laut gelacht werden) haben wie gewollt ihren neuen „Krisenherd“ in der arabischen Welt und sind auf dem Wege sich auch die Ölreserven Libyens zu sichern. Im Irak hat dies ja bereits funktioniert. Und weitere werden folgen, hierzu muss man kein Hellseher sein.

Und wir, ja, die Entscheidungen Deutschlands treffen im Moment Menschen die es an jeglicher Fähigkeit mangeln lassen. Ein Außenminister der wie ein Provinzpolitiker einer kleinen unbedeutenden Partei (was die FDP ja eigentlich ist) auf der politischen Weltbühne herum hampelt, es an jeglichem diplomatischem und politischem Können fehlt, vertritt unser Land und uns Bürger.

Eine Kanzlerin, die eigentlich nur noch handelt, wenn es sich nicht vermeiden lässt und auch nur so, das man nicht noch mehr Landtagswahlen verliert. Sie hüpft fröhlich von A nach B, spielt Bäumchen-wechsel dich und freut sich über die immer noch guten Umfragewerte in der Bevölkerung. Wann diese Karnevalsregierung endlich ihren Geist aufgibt bleibt abzuwarten.

Das Deutschland Libyen gerade nicht bombardiert, liegt nicht daran, das Merkel und ihre Regierung uns nicht in einen weiteren Krieg hinein ziehen will. Es liegt, Sie werden es schon geahnt haben, an den kommenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Und das Moratorium über die Atomkraft ? Nun in drei Monaten spricht niemand mehr von Fukushima, dafür sorgen n-tv und n-24 schon. Der Norden Japans wird wahrscheinlich verstrahlt sein, aber der zukünftige Krieg im Iran wird die Mattscheiben für komplett füllen.

V. Koch

Washington/Brüssel (Reuters) – Die westliche Allianz hat sich auf eine Schlüsselrolle der Nato im Libyen-Einsatz geeinigt.

Die Verbündeten seien aber noch weit von einer Klärung der nötigen Einzelheiten entfernt, hieß es in der Nacht zum Mittwoch in Kreisen des Militärbündnisses.

US-Präsident Barack Obama habe mit dem britischen Premierminister David Cameron und dem französischen Präsident Nicolas Sarkozy eine wichtige Rolle der Nato vereinbart, teilte das US-Präsidialamt mit. In der Erklärung war aber keine Rede von der Übernahme der politischen Führung. Die Verbündeten gehen davon aus, dass weder das Nato-Mitglied Türkei noch die arabischen Staaten mit einer solchen Rolle einverstanden wären.

Angaben Frankreichs zufolge werden die Außenminister der bislang beteiligten Staaten in den kommenden Tagen über die politische Verantwortung für den Einsatz beraten. „Wenn wir einmal die politische Struktur haben, dann werden wir natürlich die Kapazitäten der Nato für Planung und Intervention nutzen“, sagte Außenminister Alain Juppe.

Auch ein hochrangiger US-Regierungsvertreter deutete an, dass die politische Führung außerhalb des Militärbündnisses organisiert und die Nato selbst dann unter dieser Leitung eingesetzt werden könnte. „Wir sind zuversichtlich, dass wir bald einen Mechanismus vorschlagen können, der die praktischen Fähigkeiten der Nato nutzt, gleichzeitig aber deutlich macht, dass die Nato nur ein Teil der Bemühungen ist“, sagte er weiter. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte, die Debatte entwickle sich in die richtige Richtung. „Wir bekommen in den nächsten Tagen, was wir brauchen“, betonte sie im US-Fernsehsender ABC.

Reuters

März 23, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Wahrheit über den Libyen – Krieg

Inszenierung eines neuen Krieges >>> Libyen

Die westliche Staatengemeinschaft hat einen Militäreinsatz gegen Libyen gestartet, um eine Flugverbotszone durchzusetzen. Britische, französische und US-Streitkräfte überfliegen die libysche Hauptstadt. Tripolis wurde von schwerem Feuer aus Flakgeschützen erschüttert und zuvor offenbar aus der Luft angegriffen.

Die USA und Großbritannien starteten am Samstag von Kriegsschiffen und U-Booten aus Raketenangriffe auf militärische Ziele des Regimes von Machthaber Muammar al-Gaddafi. Die USA zogen alle Diplomaten aus Libyen zurück. Zudem griffen französische und britische Kampfjets in die Militäraktion ein. Gaddafi droht mit Vergeltung.

Einem Medienbericht zufolge sorgen sich westliche Staaten offenbar um Giftgas-Vorräte von Gaddafi. Mit Überwachungssatelliten werde ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, in dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt würden, berichtete die „Washington Post“ am Samstagabend. Die Fässer seien südlich der Stadt Sirte gelagert, wo Gaddafi geboren sein soll. Westliche Regierungsbeamte befürchten dem Bericht zufolge, Gaddafi könne das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.

Russland hat sich vom internationalen Militäreinsatz gegen Libyen distanziert. „Wir bedauern diesen bewaffneten Einsatz im Rahmen der UN-Resolution 1973, die in Eile beschlossen wurde“, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Russland rufe zu einer baldigen Waffenruhe auf. „Das Blutvergießen muss schnell gestoppt werden, und Libyen muss schnell den Dialog aufnehmen, damit der Konflikt auf Dauer gelöst werden kann.“

China äußert Bedauern über den Militäreinsatz gegen Libyen. Eine Eskalation und Todesopfer müssten vermieden werden, teilte das chinesische Außenministerium mit. Das Land sollte so schnell wie möglich seine Stabilität wieder erlangen. China hatte sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Libyen-Resolution der Stimme enthalten.

(APA/dpa/ag.)

Das Gaddafi ein Diktator ist und in den letzten Jahrzehnten ein menschenverachtendes Regime führte ist unbestritten. Es ging ihm wie so vielen von den USA und anderen westlichen Mächten unterstützten Diktatoren. Er wurde unbequem und passte nicht mehr in die neuen Pläne der großen Weltpolitik. Ähnlich erging es Saddam Hussein, Schah Mohammad Reza Pahlavi, Husni Mubarak und etlichen anderen. Was gestern noch ein vertrauenswürdiger Partner war, ist heute ein blutrünstiger Diktator. Die Gräueltaten, die man in der Vergangenheit stillschweigend hingenommen hatte, sind nun plötzlich, als wären sie die Enthüllung eines lange nicht bekannten Geheimnisses, schrecklich und nicht akzeptierbar. Es ist schon überaus heuchlerisch wenn Politiker und damit sind Deutsche nicht ausgenommen, jetzt vom Bevölkerungs- mordenden Diktator sprechen und ihn noch vor wenigen Monaten als guten Geschäftspartner angesehen haben. Man sehe sich nur Westerwelle an, der das Wort „Diktator“ bereits als neuen Vornamen für Gaddafi erfunden hat. Frankreich und Sarkozy haben dem ganzen allerdings das Krönchen aufgesetzt, in dem sie von intimen Geschäftspartnern zu Todfeinden mutierten. Das Sarkozy sich seinen Wahlkampf von Gaddafi finanzieren ließ, wird nun mit der „Kriegserklärung“ schnellst möglich unter den berühmten Teppich gekehrt. Wieder einmal zeigt sich, das die Ereignisse auf diesem Planeten durch und durch verlogen sind und von nur wenigen gesteuert werden.

Ich möchte noch einmal betonen, das ich nicht Gaddafi und sein Regime verteidigen möchte, sondern die Verlogenheit der Weltpolitik aufzeigen möchte. Seit 2009 hatte Gaddafi mehrmals angedroht, die Öl Raffinerien die sich in ausländischen Händen befinden zu verstaatlichen. Was dies für den Westen bedeuten würde ist wohl klar und muss hier nicht extra ausgeführt werden.

Um die Relationen einiger Staatschefs in den vergangenen Monaten und Jahren zu verdeutlichen lesen Sie bitte folgendes:

Silvio Berlusconi, Staatschef von Italien

Nach einem Besuch Berlusconis in Libyen, wo er von Gaddafi wie gewöhnlich in einem Beduinenzelt empfangen wurde, hatte Gaddafi auch 300 Frauen in seinem Begrüßungskomitee. Wissend, das Berlusconi am Kontakt zu sehr jungen Frauen nicht „abgeneigt“ ist. Im Gegenzug hatte dann Berlusconi bei einem Besuch Gaddafis in Italien 200 weibliche Modelle für den Empfang engagiert. Diese wurden dann, mit der Verpflichtung des Stillschweigens, in das Zelt Gaddafis gebracht um offiziell an einer „Islam Unterrichtsstunde“ teilzunehmen. Berlusconi und Gaddafi verband eine starke „Männerfreundschaft“.

http://www.rtve.es/noticias/20100830/gadaffi-vuelve-a-roma-para-conmemorar-segundo-aniversario-tratados-amistad/350303.shtml

José Luis Rodríguez Zapatero, Staatschef von Spanien

Bei seinem ersten offiziellen Besuch in Libyen hatte Zapatero die Verbesserungen der politischen, geschäftlichen und kulturellen Beziehungen die sein Land Spanien mit Gaddafi festlegte, außerordentlich gewürdigt. Er, Zapatero habe vor diese guten Beziehungen weiter zu vertiefen.

http://www.rtve.es/noticias/20100624/zapatero-recibido-honores-su-primera-visita-a-libia/337023.shtml

Juan Carlos, König von Spanien

Bei seinem Besuch in Libyen lobte der spanische König die guten Beziehungen mit Gaddafi und begrüßte nach seinem Besuch die bilateralen Abkommen die er mit Gaddafi abgeschlossen hatte. Er sicherte sich auch einige geschäftliche Abkommen, die er an die mitgereisten spanischen Industriellen weitergab. Er betonte die freundschaftliche Beziehung die Spanien jetzt mit Libyen und Gaddafi verbanden.

http://www.rtve.es/alacarta/videos/television/rey-visita-libia-para-ampliar-mercado-espanol/389894/

Nicolas Sarkozy, Staatschef von Frankreich

Gaddafi-Clan behauptet Libyen hat Sarkozys Wahlkampf bezahlt

Der Sohn des libyschen Staatschef Gaddafi hat schwere Vorwürfe gegen Frankreichs Präsidenten erhoben. Libyen habe Sarkozy den Wahlkampf finanziert. Der „Clown“ solle Libyen sein Geld zurückgeben.

Die libysche Führung hat nach Darstellung des Clans von Machthaber Muammar al Gaddafi den Wahlkampf des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy finanziert. „Wir waren es, die seinen Wahlkampf finanziert haben, und wir haben Beweise dafür“, sagte Gaddafis Sohn Saif al Islam im Fernsehsender Euronews. Libyen habe sich davon französische Hilfe für die Bevölkerung versprochen, „aber wir sind enttäuscht worden“. Sarkozy hatte sich in der vergangenen Woche als erster Staatschef offen auf die Seite der libyschen Opposition gestellt, die er als „rechtmäßige“ Vertretung des Landes anerkannte.

http://www.n24.de/news/newsitem_6733522.html

Tony Blair, Primer Minister von Großbritannien

Tony Blair hatte laut Gaddafis Sohn Saif ausgezeichnete Beziehungen und machte diese an Ölgeschäften, politischer Unterstützung gegen den „Terrorismus und Waffentechnischen Angelegenheiten fest. Laut Saif war Tony Blair ein „ganz besonderer Berater meines Vaters“.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1284132/Tony-Blair-special-adviser-dictator-Gaddafis-son.html

Westerwelle, Schröder und Co.

Zwar umwarben deutsche Politiker Gaddafi nicht so schamlos wie Italiens Premier Silvio Berlusconi, der den Diktator mit Umarmung empfing und in Rom zelten ließ. Doch auch sie setzten sich bei regelmäßigen Wirtschaftstreffen eifrig für deutsche Unternehmen ein. So weihte Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) wenige Tage nach dem Ende des Embargos eine Bohrstelle von Wintershall ein. Zuletzt eröffnete der damalige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) 2009 in Tripolis das elfte deutsch-libysche Wirtschaftsforum, an dem mehr als 100 deutsche Unternehmen teilnahmen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,746507,00.html

Ich denke, das die Verlogenheit der uns umgebenden Politik sich wieder einmal auf einem ihrer Höhepunkte befindet. Wer glauben sollte, das es den Staatschefs dieser Welt um das libysche Volk geht und sie die Menschenrechte verteidigen ist wohl nicht ganz bei Trost. Natürlich geht es bei dieser Sache um das Öl und den Vorantrieb der Vormachtstellung in den Öl produzierenden Ländern.

Volker Koch

 

März 20, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Todesstaub: Uran-Munition und die Folgen

Todesstaub


Am 2. Dezember wurde in der UNO Vollversammlung dem Antrag auf „Ächtung von Uranmunition“ mit großer Mehrheit zugestimmt. 141 Mitglieder stimmten für das Verbot der Herstellung, Verbreitung und Anwendung von Uranmunition und Uranwaffen. Über das „Contra-Votieren“ der Atommächte Frankreich, Großbritannien, Israel und den USA war wohl niemand überrascht. Auch nicht über das Fernbleiben Chinas und die Stimmenthaltung Russlands. Die erwartete Resolution erging und es wurde beschlossen, das die verantwortlichen UN-Organisationen, die gesundheitlichen Folgen überprüfen sollten.

Uranmunition dient nicht der Sicherheit, sie gefährdet die Sicherheit.

Damit, so der Völkerrechtler Manfred Mohr, sollten die umstrittenen Arsenale eigentlich Thema der jährlichen Sicherheitskonferenzen in München sein. Dem war leider nicht so, denn Richtungsgeber ist weiterhin die NATO. Eine weltweite Koalition blickt daher auf den neuen Konferenzleiter, Botschafter Wolfgang Ischinger, und erhofft sich einen neuen Wind. Einen Wind, der nicht mehr Nanostaub aus radioaktivem Schwermetall übers Land weht, sondern einen Wind, der den Mantel des Vertuschens und Verschweigens hoch bläst.

Die Tatsache, das Uranmunition in den Kriegen in Ex-Jugoslawien, Irak und Afghanistan benutzt wurden und werden, ist natürlich kein Mainstream Thema. Bei vielen reicht die Vorstellungskraft über die Anwendung von Uranmunition nicht aus und wird somit verdrängt. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, das der Einsatz dieses höchst gefährlichen Kriegsmaterial unsere Welt verseucht und man sollte sich nicht dem Trugschluss hingeben, das die betroffenen Gebiete weit von Deutschland entfernt sind. Denn der „Todesstaub“ wird durch den Wind und das Klima in alle Teile dieser Erde verteilt.

Prof. Dr. Schott, ein renommierter und international anerkannter Mediziner und Wissenschaftler hat sich diesem Thema angenommen und der folgende Film dürfte auch dem letzten die Augen öffnen.

Bei der Detonation von Uranmunition durchdringt das angereicherte Geschoss durch seine hohe Dichte alles. Durch die Reibung des Einschlages entsteht eine sehr grosse Hitze. Ab 800° entzündet sich das angereicherte Uran explosionsartig, wie eine Bombe, so dass sich ein mikrologisch feiner Uranstaub bildet der alles kontaminiert. Er dringt dann, überall da wo er liegt über die Lunge oder über die Schleimhäute in den Körper wie z.B. das Gehirn, die Eizelle oder das Sperma, wo es dann bleibt und strahlt, Krebs hervorruft, Chromosomen brüche verursacht, deine DNA verrändert und Mutationen bildet. Es überlebt dein Körper auf jeden Fall, um 4,5 Milliarden Jahre! Frauen von Soldaten aus solchen Kriegen bringen Kinder mit Fischaugen, mit Gedärmen auf dem Rücken, solche ohne Augen und viele weitere schreckliche Mutationen zur Welt. Kinder haben von Geburt an Krebs. Nicht einer, gleich drei verschiedene! Das ist nicht nur meiner Meinung nach groß angelegter Genozid.

 

 

 

 

 

Text : Volker Koch

 

 

 

 


März 3, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Macht der Pharmaindustrie

Nachdem sie den Krieg im Irak überlebten, werden US-Soldaten jetzt Opfer der Pharmaindustrie

Sie überlebten Feuergefechte, Bomben und Granaten, Terrorangriffe und zermürbende Lebensbedingungen in der Wüste. Nach ihrer Rückkehr versuchten viele Soldaten, sich wegen ihrer traumatischen Erlebnisse, die so oft mit Kriegseinsätzen einhergehen, behandeln zu lassen – manchmal mit tödlichen Folgen, denn die Zahlen derjenigen Soldaten, die Opfer der Pharmaindustrie werden, steigen massiv an.

Eines der jüngsten Beispiele ist der Fall des Luftwaffenangehörigen Senior Airman Anthony Meda, der nach seiner Rückkehr aus Bagdad in seiner Wohnung an einem giftigen Cocktail aus verschreibungspflichtigen Medikamenten starb. Wie die New York Times berichtete, fanden Toxikologen die Spuren von acht verschreibungspflichtigen Medikamenten in seinem Blut.
Zu den Medikamenten gehörten Schmerz- und Schlafmittel, Antidepressiva und ein Beruhigungsmittel. Der Gerichtsmediziner kam zu dem Schluss, Anthony Meda sei an einer multiplen Medikamentenvergiftung gestorben. Er wurde nur 23 Jahre alt.

Kommen mehr Soldaten durch die Pharmaindustrie ums Leben als in Gefechtssituationen?
Anthony Meda ist nur Fall in einer ganzen Reihe rasch ansteigender Zahlen von Todesfällen unter Soldaten, die an den Folgen der von Psychiatern und anderen Ärzte verordneten Medikamente sterben. Viele Mediziner verschreiben blindlings Schmerzmittel und psychotrope Substanzen, ohne die chemischen Wechselwirkungen der unterschiedlichen Medikamente zu berücksichtigen.
Diese Wechselwirkungen werden nie (tatsächlich nie!) in klinischen Tests untersucht. Die amerikanische Behörde für Arzneimittelzulassung, FDA, und die Pharmaindustrie scheinen die Auffassung zu vertreten, je mehr Medikamenten eine Person einnimmt, desto besser geht es ihr. Und den Ärzten wird im Rahmen ihre Ausbildung an den Hochschulen beigebracht, Medikamente zu verschreiben, praktisch ohne über die manchmal extreme Giftigkeit verschiedener Medikamentenkombinationen nachzudenken – nach dem Motto: Für jede Krankheit gibt es eine Pille.
Derzeit nimmt die Zahl der Todesfälle zu. Ein Drittel der Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte nimmt heute mindestens ein Medikament ein, und bei vielen dieser Mittel handelt es sich um Psychopharmaka, die zur Behandlung der weitverbreiteten »Posttraumatischen Belastungsstörung« verordnet werden.
Halten wir einmal einen Moment inne und machen uns klar, was diese Statistik aussagt: Ein Drittel der Angehörigen der Streitkräfte der USA nimmt synthetische chemische Substanzen ein. Einige dieser Mittel werden vor allem bei jungen Männern mit Selbstmorden und gewalttätigem Verhalten in Zusammenhang gebracht. Was für eine Herangehensweise an Kriegführung ist denn das? Man rekrutiert einen jungen Mann, gibt ihm ein Gewehr in die Hand und für seine Seele ein Psychopharmakon und schickt ihn dann an die Front, und dann schaut man einmal, was so passiert?
In einem Armeebericht heißt es, zwischen 2006 und 2009 seien 101 Soldaten an den Folgen giftiger Medikamentenkombinationen gestorben, aber diese Zahlen sind vermutlich deutlich zu niedrig angesetzt. Viele Todesfälle werden auf Organversagen oder eine andere »natürliche« Ursache zurückgeführt. Nur in sehr wenigen durch Medikamente verursachten Todesfällen wird versucht, die beteiligten Medikamente zu ermitteln – es sei denn, man heißt Michael Jackson.
Man fragt sich an dieser Stelle schon: Sterben möglicherweise mehr Soldaten durch die Pharmaindustrie als im Kampfeinsatz?
Dies Frage ist überhaupt nicht abwegig. Bei den Anschlägen vom 11. September starben mehr als 3.000 Amerikaner. Nach sorgfältigen Schätzungen auf der Grundlage veröffentlichter wissenschaftlicher Untersuchungen sterben pro Jahr zwischen 89.000 und 200.000 Amerikaner an den Folgen zugelassener verschreibungspflichtiger Medikamente.

Quelle: Kopp-Info-Verlag

Die Geschäfte der Pharmaindustrie laufen weltweit sehr positiv und dies nicht weil die Zahl der psychisch Kranken so sehr gestiegen wäre. Der Grund hierfür liegt mehr im ökonomischen als im medizinischen. In den letzten 10 bis 20 Jahren wurden in die Liste der psychischen Erkrankungen mehr als 100 „Neue Krankheiten“ hinzu gefügt.

Die neuen Richtlinien werden seit neuesten bereits in der Kindheit umgesetzt. Und so verwundert es nicht, das in den USA etwa 80 % der Kinder unter dem Einfluss von Psychopharmaka stehen. Auch Deutschland ist auf dem besten Wege seine Jugend mit Psychopharmaka heran zu ziehen. Oft handelt es sich nicht um Hyperaktivität oder ADHS, sondern vielmehr um fehlendes Interesse am meist statisch abgehaltenen Unterricht.

Die sichtbare Veränderung in unserer heran wachsenden Gesellschaft sind, wie zugegeben wird, umweltbedingte Einflüsse. Aber was sind diese umweltbedingten Einflüsse?
– übertriebener Leistungsdruck
– mit Chemikalien kontaminierte Lebensmittel
– leben in einer Computer simulierten Welt
– negativ beeinflussende Medien
– desinteressierte und überforderte Eltern

Nun ich wage zu behaupte, das diese Symptome Nicht mit Psychopharmaka zu heilen sind, sondern vielmehr nach einer Veränderung der Gesellschaft verlangt. Eltern sollten den Wandel der Zeit nicht bedingungslos hinnehmen und genau differenzieren was für ihre Kinder gut zu sein scheint und was schädlich. Denn Sie bestimmen, nicht der Staat, Pharmaindustrien oder ideologisch fehlgeleitete Systeme.

Volker Koch

 

 

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Februar 21, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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