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Der Horror in Fukushima geht weiter

Es dürfte mittlerweile auch beim letzten Zweifler angekommen sein. Die Katastrophe in Fukushima hat genau die Ausmaße angenommen, die Tepco und die japanische Regierung bis zum heutigen Tag bestreitet. Trotz eindringlicher Appelle und stets neuer Hiobsbotschaften weigert sich diese, den 20 Kilometer großen Evakuierungsraum um das havarierte AKW auszuweiten. „Ich glaube nicht, dass dies derzeit notwendig ist“, sagte Regierungssprecher Yukio Edano.

 

 

Der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, kritisierte die Informationspolitik der japanischen Behörden und des Tepco-Konzerns. „Was im Augenblick für viele am schwersten nachzuvollziehen ist, ist die Frage, wieso Information, deutliche, klare, präzise Information, so schwierig zu bekommen ist“, sagte Steiner der „Berliner Zeitung„. Der UNEP-Direktor warnte zugleich vor weiteren schweren Reaktorunfällen.

 

Das Grundwasser unter den Reaktoren ist stak verstrahlt

Das Rindfleisch ist stark mit Cäsium verseucht, das 200 Jahre lang radioaktiv bleibt

Tausende von verstrahlten Leichen müssen noch geborgen werden

 

Niemand weiß wo sich die Brennstäbe in den Boden fressen und wo genau sich das Leck, aus dem die radioaktive Strahlung austritt, befindet. Die Absicht, die Reaktoren mit einem Kunstharz zu besprühen wurde nun verworfen und eine neue Strategie, das Gebiet mit einem speziellen Gewebe abzudecken, erwogen.

Noch immer treten schwere Nachbeben auf, so wie gestern wo ein Beben der Stärke 6.0 die Erde erbeben ließ. Ob ein weiteres Hauptbeben die japanischen Inseln erschüttern wird ist natürlich unklar. Wir können nur hoffen, das dem nicht so ist.

Auch Japans Kaiser Akihito steht den Opfern der verheerenden Naturkatastrophe im Nordosten des Landes mit Gesten der Solidarität bei. Erstmals traf er nun auch direkt mit Überlebenden zusammen. Zusammen mit seiner Frau Michiko nahm sich der Monarch eine Stunde Zeit, um in der Budokan-Halle der Hauptstadt rund 290 Flüchtlingen Trost zu spenden. Um auf gleicher Augenhöhe mit den Menschen zu sprechen, kniete sich der 77-jährige Kaiser vor den Opfern hin.

 

V.Koch

 

Mehr dazu : HIER

 

Verzweifelte Versuche die Reaktoren zu retten

Da die japanische Regierung alles daran setzt die wahre Situation in Fukushima der Welt vorzuenthalten und Tepco ihre „Desinformations-Politik“ weiterhin betreibt sind nicht viele neue Fakten zu berichten. Man muss sich durch viele fremdsprachigen Medien kämpfen um einiges zu erfahren.

Ab heute morgen soll wasserlösliches Kunstharz über die Reaktoren versprüht werden um eine Verwehung der radioaktiven Partikel zu verhindern. Weiterhin wird überlegt, das radioaktiv verseuchte Wasser aus den Reaktoren in Tankschiffe abzupumpen.

Wie schon erwähnt sind sich viele Wissenschaftler einig, das die schleichende Katastrophe in Fukushima nicht mehr aufgehalten werden kann. Die Bemühungen von Betreiber Tepco würden nicht wirklich etwas an der verheerenden Situation ändern.

Bereits einige Wochen vor dem Tsunami wurde Tepco seiner Pflicht die Reaktoren standardmäßig zu warten nicht gerecht. Unter den nicht gewarteten Teilen waren unter anderem die Notstromaggregate, Pumpen und andere Teile des Kühlsystems. Diese Anschuldigungen der japanischen Regierung wiegen schwer und falls diese sich konkretisieren sollten wäre es ein weiterer Schlag für Tepco. Eine Mitschuld an der Katastrophe wäre wohl nicht mehr zu leugnen.

Die Menschen in Japan werden also weiterhin mit radioaktive Isotopen, wie Jod 131, Cäsium 137, Xenon 133, Xenon 135 und Krypton 85 bestrahlt. Das gefährlichste ist hierbei das Jod 131, was zu Schilddrüsenkrebs und Leukämie führt. Die Strahlung hat jetzt das 3ooo fache des normalen erreicht und man muss kein Experte sein um sich die Auswirkungen dieser Tatsache vorstellen zu können. Das Cäsium 137 ist wegen seiner langen Halbwertszeit der Schlimmste Schadstoff und verantwortlich für das Sperrgebiet um Tschernobyl.

Falls sich die Kernschmelze vorsetzt und in den Boden eindringt wäre die einzige Hoffnung, das diese auf eine unterirdische Wasserader trifft und somit aufgehalten werden könnte. Das dies jedoch tatsächlich so sein wird bleibt vermutlich ein Traum den nicht nur der Betreiber Tepco träumt, der immer noch behauptet, die Strahlung wäre nicht gefährlich für den Menschen.

Das AKW in Onagawa wird übrigens auch überprüft, denn auch dort war das Beben zu spüren und man kann nur hoffen, das sich die Befürchtungen einer eventuellen Beschädigung des Reaktors nicht bewahrheiten. Große Teile Japans werden wohl zum Sperrgebiet und für unbewohnbar erklärt werden müssen. Das weiß auch die japanische Regierung, die befürchtet, das Japan durch weitere Beben und Verseuchungen vollkommen zerstört werden könnte.

Diese Katastrophe schreitet unaufhörlich fort und ist noch lange nicht auf ihrem Höhepunkt. Mit jedem weiteren Tag schleicht sie voran wie ein unsichtbares Gespenst, das auch uns in seinen Fängen halten wird.

Volker Koch

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März 31, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Radioaktivität in Fukushima höher als in Tschernobyl

Strahlung breitet sich über Ozeane und Kontinente aus

Da die Berichterstattung aus Japan sehr dürftig ist und die von der dortigen Regierung angegebenen Werte der Verstrahlung nicht Wahrheitsgemäß sind, ist es sehr schwer neuere Daten aus Japan und Fukushima zu erhalten. Die Vertuschung und Manipulation der japanischen Regierung in Sache Atommeiler sind offensichtlich und verantwortungslos gegenüber jenen Menschen die betroffen sind. Da die Atompartikel nun über den Globus wandern, betrifft diese angesprochene Verantwortungslosigkeit nun auch uns.

 

 

Das dieses Thema aus den Mainstream News beinahe verschwunden ist und von Libyen und den Landtagswahlen verdrängt wurde, kommt nicht von irgendwo. Es scheint das weltweit die Regierungen mit den dort ansässigen Medien einen „Nicht-Informations-Pakt geschlossen haben. Offiziell um uns, die Bürger also, nicht in Panik zu versetzen. Wenn die Werte allerdings nicht erhöht sind und keinesfalls Gesundheitsschädlich, warum dürfen wir sie dann nicht erfahren?

Es scheint, das Fukushima ein weiteres Thema sein wird, das uns vorenthalten werden soll. Ich finde nicht, das Wissen, Panikmache ist, sondern unser gutes Recht.

V.Koch

Die entsprechenden Werte stammen aus einem Netz weltweit verteilter Strahlungssensoren, die ursprünglich zur Überwachung des Kernwaffenteststopp-Vertrages (CTBT) eingesetzt wurden. Sie sollten dazu dienen, illegale Kernwaffentests festzustellen. Jetzt haben sie ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, die massive Freisetzung tödlicher Strahlung aus dem Kernkraftwerkskomplex Fukushima, in dem es immer noch brennt, nachzuweisen. Die Überwachungsstationen befinden sich in Alaska, Hawaii, Montreal und anderen Städten. Ihre Messungen deuten darauf hin, dass der radioaktive Niederschlag aus Fukushima bereits Ozeane und Kontinente überquert hat.

In Fukushima wird weiterhin Strahlung freigesetzt, sodass die gesamte radioaktive Freisetzung die in Tschernobyl möglicherweise noch übersteigen könnte. In Fukushima befindet sich mit 1.760 Tonnen an Kernbrennstoff ein Vielfaches der Menge, die in Tschernobyl gelagert wurde (180 Tonnen). Damit sind in Fukushima die zehnfache Menge an frischen und verbrauchten Brennelementen wie in Tschernobyl vorhanden. Und immer noch wird radioaktive Strahlung freigesetzt. Nahrungsmittel und Wasser in Japan sind bereits kontaminiert, die Ozeane sind radioaktiv, die Luft ist radioaktiv, Neutronenstrahlung wird aus der Nuklearanlage heraus freigesetzt, es regnet gelbes Wasser, die Arbeiter vor Ort müssen mit radioaktiven Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert werden und immer noch behauptet die Atomindustrie, es bestehe kein Anlass zur Sorge … es sei alles sicher!

Quelle:

Mike Adams

Kopp-Verlag

März 28, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Haiti wird unbeachtet von Cholera dahingerafft

Haiti wird unbeachtet von Cholera dahingerafft

12. Januar: Bei einem Erdbeben in Haiti sterben etwa 220.000 Menschen, über eine Million Menschen obdachlos.

Diese Nachricht erschütterte die Welt und wie jetzt der Japan Ticker oder Libyen Ticker, war es der Haiti Ticker der uns im 24 Stunden Rhythmus über die schrecklichen Ereignisse informierte. Als die Colera Epidemie ausbrach und Blauhelme beschuldigt wurden, sie trägen die Verantwortung, brach auch die Berichterstattung ab. Oder haben Sie nur die kleinste Nachricht seit dem in den Mainstream Medien gehört?

Die Mainstream Medien sagen uns was Nachrichten sind und wann wir diese zu vergessen haben. Sie öffnen ein neues Buch und wir folgen ihnen wie hirnlose Wesen die ihr Gehirn anscheinend nur als geistigen Appendix sehen.

Beginnen wir doch uns etwas besser zu informieren und öffnen unseren Kleingeist ein wenig mehr für neues, auch neue Infos und News. Es gibt unzählige Informationen im Internet die nur auf SIE warten um entdeckt zu werden! Informationen können IHR Leben verändern.

Bestimmen doch WIR, was unsere Nachrichten sein sollen.

In dem Karibikstaat waren Mitte Oktober erste Fälle der Cholera gemeldet worden. Die Krankheit breitet sich rasend schnell aus. In der vergangenen Woche hatten es heftige Proteste gegen die nepalesischen UNO-Soldaten gegeben. Bewohner werfen ihnen vor, die Cholera eingeschleppt zu haben.

Mittwoch, 16. März 2011

Haiti: Cholera-Epidemie schlimmer als angenommen

Boston – Die Prognose der Weltgesundheitsorganisation zur Entwicklung der Cholera-Epidemie in Haiti muss möglicherweise nach oben korrigiert werden. Nach Berechnungen von US-Forscher rechnen im Lancet (2011; doi: 10.1016/S0140-6736(11)60273-0) werden in diesem Jahr doppelt so viele Patienten erkranken wie bisher angenommen.

Fast scheint es, als sei das Erdbeben, das am 12. Januar 2010 die Gebäude und Infrastruktur in Haiti zerstörte, in Vergessenheit geraten. Auch über die Cholera-Epidemie, die im Oktober 2010 einsetzte, wird in den Medien nicht mehr berichtet. Der letzte Situationsbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die anfangs regelmäßig eine Abschätzung zur Epidemie abgegeben hatte, datiert vom 24. November. Doch die Cholera-Epidemie ist nicht überwunden.

Die WHO rechnete zunächst mit 200.000 Erkrankungen im ersten Jahr, korrigierte die Zahl dann auf 400.000 Erkrankungen. Beide Annahmen waren eine grobe Schätzung. Sie beruhte auf der Annahme, dass 2 oder 4 Prozent der etwa 10 Millionen Einwohner des Landes an der Cholera erkranken werden. Da bis Ende des Jahres bereits 150.000 Erkrankungen bekannt wurden, sind Zweifel an den Zahlen erlaubt.

Jason Andrews vom Massachusetts General Hospital in Boston und Sanjay Basu von der Universität San Francisco haben eine wesentliche komplexere Berechnung durchgeführt. Sie berücksichtigt die Dynamik der Epidemie.

Dazu gehört, dass angesichts der weitgehend fehlenden sanitären Anlagen alle Haitianer sich mit V. cholerae infizieren können. Nicht alle werden an einer Cholera erkranken. Die Berechnungen berücksichtigen ferner, dass die Ausscheidung des Erregers bei symptomatischen Erkrankungen größer ist, aber auch bei inapparenten Verläufen möglich ist.

Die Erkrankung hinterlässt eine Immunität, die aber mit der Zeit wieder nachlässt, was auch nach einer Impfung der Fall ist. Anschließend fütterten die Forscher ihr mathematisches Modell mit den bekannten Erkrankungszahlen.

Nach ihrer Prognose werden zwischen März und Ende November diesen Jahres vermutlich 779.000 Haitianer an der Cholera erkranken, von denen 11.100 daran sterben könnten. Erkrankung und Tod ließe sich durch die drei bekannten Gegenmaßnahmen senken.

Die erste ist eine Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser. Jedes Prozent der Bevölkerung weniger, das kontaminiertes Wasser trinken muss, würde die Zahl der Erkrankungen um 105.000 und die Zahl der Todesfälle um 1.500 mindern.

Die zweite präventive Maßnahme ist die Impfung: Pro 10 Prozent geimpftem Bevölkerungsanteil würde die Zahl der Erkrankungen um 63.000 und die Zahl der Todesfälle um 900 sinken. Schließlich könnte die dritte Maßnahme, der frühe Einsatz von Antibiotika bei schweren Erkrankten, die Zahl der Neuerkrankungen um 900 Fälle und die Zahl der Todesfälle um 1.300 senken.

Der Editorialist David Sack von der John Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore meint, die Debatte, welche der drei Methoden denn am besten geeignet sei, die Cholera einzudämmen, führe am Ziel vorbei. In Haiti seien alle drei Maßnahmen notwendig.

Ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation bezeichnete die Prognose der beiden US-Forscher gegenüber der Presse als zweifelhaft. Er bestätigte aber gleichzeitig, dass die Cholera-Epidemie noch lange nicht vorüber ist. Bis 10. März seien 252.640 Menschen erkrankt und 4.672 daran gestorben. © rme/aerzteblatt.de

Link zur Quelle

März 24, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Katastrophe in Japan und die Hilflosigkeit bei uns zu Lande

Die Katastrophe in Japan und die Hilflosigkeit bei uns zu Lande

Das eine ist die sichtbare Katastrophe, das andere sind die Menschen die sich hier zu Lande schuldig fühlen weil sie ihre gut gemeinten Hilfsprojekte nicht realisieren können. Wieder einmal zeigt sich, das Helfen gar nicht so einfach ist. Schon gar nicht als Einzelperson oder in kleiner Gruppe. Ich denke, das viele Menschen in diesem Land bereit wären auf unkomplizierte Art und Weise zu helfen und Kinder aus Japan aufzunehmen und das die Aktion eine „Luftbrücke“ für Japan einzurichten allen Respekt verdient. Jedoch kann eine solche Aktion nicht ohne die Regierung durchgeführt werden und so verfallen viele „Hilfswillige“ in ein Loch der Enttäuschung. Enttäuscht über die Verantwortlichen und die Regierung, die ihnen den Elan genommen hat. Fühlen sich vielleicht auch um ihre Bemühungen betrogen und verstehen nicht, das es nicht möglich sein soll, schnell und unkompliziert zu helfen.

Die immer sich wiederholenden Bilder des Fukushima Reaktors haben meiner Meinung nach das Leid der betroffenen Menschen in Japan in den Schatten gestellt. Wie immer bei solchen Katastrophen, haben sich dort unglaubliche menschliche Tragödien abgespielt und es wäre eigentlich die Normalität, das in einem solchen Fall die Landesgrenzen oder Rassenunterschiede keine Rolle spielen sollte. Leider ist die Ignoranz in unserem Lande nicht gänzlich versiegt und so hat es, wie im Internet üblich, auch hier nicht nachvollziehbare und beleidigende Kommentare in Bezug auf die „Luftbrückenaktion“ gegeben. Man kann nur hoffen, das jene nicht einmal selbst in eine ähnliche Situation kommen, denn es könnte sein, das sie sich der selben Gleichgültigkeit gegenüber sehen.

Obwohl bei uns zu Lande auch nicht alles rosig ist und wir alle unsere Probleme haben, würde ich mir wünschen, das es kreativen Menschen erlaubt wird auf unkomplizierte Art und Weise zu helfen. Weiterhin das sich die Zahl der Vollidioten im Internet reduziert.

 

Volker Koch

 

März 16, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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