Interessante Geschichten rund um das Leben

Lassen Sie sich Informieren und unterhalten

Das Umerziehungsprogramm der Menschheit

Das Umerziehungsprogramm der Menschheit

 

Leider hat die fanatisch geleitete Gender-Bewegung es geschafft das, wenn man sich gegen diese ausspricht oder Kritik anbringt, man sofort als Frauenfeindlich abgestempelt wird. Dies geschieht allerdings auch bei Kritik an Israel (man wird als antisemitisch eingestuft) oder bei Kritik an dem Mensch gemachten Klimawandel (man wird als Klimawandel-Leugner in die von Al Gore geleitete Klimahölle geschickt).

 

Um es noch einmal klar zu sagen, wer gegen Gender Mainstreaming ist ist nicht gegen die Gleichberechtigung der Frauen oder für eine Dominanz der Männer auf diesem Planeten. Ich glaube Frauen können sich mittlerweile auf ihre Erfolge berufen und müssen ihr Selbstwertgefühl nicht mit fanatisch geprägten Ideologien aufwerten. Frauen wie auch die Gesellschaft haben keine Quoten nötig die Vorschriften erlässt und den Zwang zur Norm werden lässt. Bei Gender Mainstreaming verhält es sich wie bei allen Ideologien die von fanatischen Unterstützern missbraucht werden. Fanatismus sollten wir ablehnen, ob in der Religion, Ernährungsfragen, Umweltschutz oder Geschlechterfragen. Gute und menschenfreundliche Bewegungen werden nicht besser in dem man sie in den Fanatismus drängt. An der Stelle der Bürger würde ich dieses Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn wer nicht will das seine Kinder und Enkelkinder in einer Gender Welt leben, sollte sich jetzt dagegen wehren. 

 

V.Koch

 

Aus der Geschichte

Der liberale Feminismus

In den 1960er Jahren war es das Ziel des liberalen Feminismus, Frauen eben soviel Freiheit in der Gesellschaft zu geben wie Männern und sich dafür einzusetzen, dass der Mensch als Individuum gesehen wurde – unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Gruppe (Geschlecht, Rasse). Diese Freiheiten möchte heute niemand mehr missen. Wir alle sind für das Wahlrecht der Frau; für ihr Recht, ein Amt zu bekleiden; für ihr Recht auf Chancengleichheit in Ausbildung und Beruf. Frauen wie ich [Dale O’Leary], die sich offen gegen die Gender Agenda aussprechen, engagieren sich auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet; wir erwarten gleiche Rechte, gleiche Ausbildung, gleiche Chancen und gleiche Behandlung.

Der marxistisch beeinflusste Feminismus

Schon Ende der 1960er Jahre wandten sich viele Feministinnen vom liberalen Feminismus ab. Er habe nicht erkannt, sagten sie, „dass es notwendig ist, die gesamte gesellschaftliche Ordnung zu ändern, wenn man die Befreiung der Frauen erreichen möchte.“


Die wichtigsten Vertreterinnen des Feminismus seit den 1970er Jahren bis heute wandten sich den Philosophien von Marx und Engels zu, auch wenn sie dies nicht immer direkt zu erkennen geben. In den Theorien von Marx und Engels fanden sie ihr eigenes Thema wider: Die universale Unterdrückung der Frau durch den Mann und die Mann-Frau-Einzelehe als Ursprung und Urtypus aller Unterdrückung.

So schrieb die Gender-Feministin Kate Millett in „Sexual Politics“: „Der große Wert, den Engel’s Beitrag zur sexuellen Revolution hat, liegt in seiner Analyse der patriarchalen Ehe und Familie. (…) In der Unterwerfung der Frau unter den Mann sah Engels (und auch Marx) den historischen, konzeptuellen und Proto-Typ aller übrigen Machtsysteme, aller ungerechten ökonomischen Verhältnisse und die Tatsache von Unterdrückung überhaupt.

Der Gender-Feminismus

Knapp hundert Jahre später, 1972 schreibt die Feministin Shulamith Firestone ganz im Sinn von Engels:


„Die natürlichen reproduktiven Unterschiede zwischen den Geschlechtern führten unmittelbar zur ersten Arbeitsteilung basierend auf dem Merkmal Geschlecht; diese sind der Ursprung aller weiteren Teilungen in ökonomische und kulturelle Klassen.“9

So wie die Abschaffung der ökonomischen Klassen die Revolte der Unterdrückten, das Proletariat, braucht und in einer vorübergehenden Diktatur dieses die Produktionsmittel in Besitz nehmen muss; ebenso braucht die Abschaffung der Klasse des Geschlechts die Revolte der Unterdrückten, der Frauen, und deren Inbesitznahme der Kontrolle über die Reproduktion. (…) Genau wie am Ende einer sozialistischen Revolution nicht nur die Abschaffung von ökonomischen Klassenprivilegien, sondern die Aufhebung der Klassenunterschiede selbst steht, so muss die feministische Revolution, im Gegensatz zur ersten feministischen Bewegung, nicht einfach auf die Beseitigung männlicher Privilegien, sondern auf die des Geschlechtsunterschiedes selbst zielen: genitale Unterschiede zwischen einzelnen Menschen haben dann keine gesellschaftliche Bedeutung mehr.“

 

Die Gender-Perspektive

 

 

In der Gender-Perspektive heißt das analog: Die geschlechtliche Verschiedenheit von Frau und Mann hat keine Bedeutung mehr. Da die „biologische Wirklichkeit“ aber nicht abgeschafft werden kann, wird sie nun für komplett unwichtig und bedeutungslos erklärt. Genau hier liegt der Grund, warum die Gender-Perspektive das Wort „Gender“ gewählt hat, warum sie diesem Wort die Bedeutung „sozial konstruierte Rollen, unabhängig vom Geschlecht“ gegeben hat und warum sie das Wort „Geschlecht“ ablehnt. In der Vorbereitung zur 4. Weltfrauenkonferenz kämpften die Verfechterinnen der Gender-Perspektive mit allen Mitteln darum, dass in der Definition von Gender nur ja nicht mehr irgendwie die Begriffe „zwei Geschlechter, Mann und Frau“ vorkämen. Geschlecht soll nicht mehr zählen; es geht nur noch um Gender. Denn mit „Gender“ lässt sich erreichen, was mit „Geschlecht“ nicht geht: Die Vorstellung von einer absoluten „Gleichheit“ im Sinne von Auswechselbarkeit von Frau und Mann.

 

Quelle : Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft

 

 

Viele Menschen, wenn sie den Begriff „Gender Mainstreamig“ überhaupt kennen, verwechseln dies mit „Kampf um Gleichberechtigung der Frau“. Und es ist sehr schwer als Autor oder „williger Informationsgeber“ diese Kruste aus Ignoranz und Desinformation aufzubrechen. Der „Genderismus“ oder „Gender Mainstreaming“ ist sehr viel mehr und geht über die Grenzen der gesellschaftlichen und geschlechtlichen Gleichstellung hinaus. Es handelt sich hierbei um ein „Umerziehungsprogramm der Menschheit“ und wird, da es in sehr kleinen Schritten vorangetrieben wird, oft sehr unterschätzt. Gender Mainstreaming ist eine Idelogie, die von fanatisch geprägten Unterstützern in alle Regierungsprogramme dieser Erde gepresst wird.

 

Um sich intensiver über dieses komplexe Thema informieren zu können biete ich hier einige Links an:

 

http://www.jungefreiheit.de/fileadmin/user_upload/fotos/Dossiers/Dossier.pdf

 

http://www.broken-rainbow.de/de/transgender_20040524_davidreimer.html

 

http://www.faz.net/artikel/C30190/gender-mainstreaming-politische-geschlechtsumwandlung-30110976.html

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Juni 23, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mobbing ist eine kriminelle Handlung

Mobbing ist eine kriminelle Handlung

Die französische Psychiaterin Marie-France Hirigoyen hat für Mobbende den Terminus „narzistisch Perverse“ geprägt und bezeichnet ihr Verhalten als pathologisch (krankhaft).

Für mich ist Mobbing eine kriminelle Handlung, in der mit krankhafter Boshaftigkeit ein niederes Ziel verfolgt wird. Es sind jene „professionellen Mobber“ die sich ein Opfer nach dem anderen suchen. Sie steigen nicht wie Phönix aus der Asche, sondern sind an ihren Arbeitsplätzen durchgehend präsent, suchen ihre Opfer und verfolgen ihr Ziel, was die Entlassung des Opfers ist, bis dieses tatsächlich ihren Arbeitsplatz und oft ihre Existenz verliert.

Das in Schulen und ausnahmslos allen Arbeitsplätzen das Mobbing bereits dazugehört und von vielen als „gesellschaftsfähig“ benannt wird, ist für mich eine Verrohung unserer Gesellschaft und absolut unakzeptabel. Mobbing gehört für mich zu einer der verabscheuungswürdigsten Handlungen die ein Mensch einem anderen antun kann.

Mobbing ist nicht nur ein krimineller Akt und ein überführter Mobber der extremen Schaden verursacht hat, sollte gezwungen werden, eine psychiatrische Therapie zu beginnen, bevor es ihm gestattet werden würde, wieder mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten.

Der Gesetzgeber sollte sich der neuen Gesellschaft rechtzeitig anpassen um Menschen vor diesen Übergriffen zu schützen. Die Zahl der verhaltensgestörten Menschen in unserer Gesellschaft ist in den letzten Jahrzehnten um ein vielfaches gestiegen. Umwelteinflüsse, Leistungsdruck, Frustration durch einen fehlenden Lebenspartner und das Abnehmen von realen sozialen Kontakten haben den Menschen umgeformt. Und das nicht hin zum positiven.

Wer das Problem unterschätzt oder gar beabsichtigt für unwichtig oder nicht existent erklärt, sollte sich mit der Tatsache der steigenden Zahl an Selbstmorden auf Grund von Mobbing befassen. (siehe letzten Teil des Berichtes)

Ein verantwortungsvoller Mensch muss, wenn er Mobbingaktivitäten beobachtet, eingreifen. Denn auch hier ist Eigencourage gefragt. Und das viele dann selbst zum Opfer werden, ist ja nur möglich, weil nicht hinter jedem Helfenden ein weiterer Helfender steht.

Holen Sie sich erst umfassende Unterstützung und versuchen Sie dann dem Opfer zu helfen und dem Mobber mit gemeinschaftlicher Kraft das Handwerk zu legen.

V. Koch

Was ist Mobbing?

Mobbing sind fortgesetzte, aufeinander aufbauende oder ineinander übergreifende, der Anfeindung, Schikane oder Diskriminierung dienende Verhaltensweisen, die in ihrer Gesamtheit das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder andere ebenso geschützte Rechte, wie die Ehre oder die Gesundheit des Betroffenen verletzen.

Liste der 45 Mobbing-Handlungen nach Professor Heinz Leymann

Angriffe auf die Möglichkeit, sich zu äußern

1. Der Vorgesetzte schränkt die Möglichkeit ein, sich zu äußern
2. Man wird ständig unterbrochen
3. Kollegen schränken die Möglichkeit ein, sich zu äußern
4. Anschreien oder lautes Schimpfen
5. Ständige Kritik an der Arbeit
6. Ständige Kritik am Privatleben
7. Telefonterror
8. Mündliche Drohungen
9. Schriftliche Drohungen
10. Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke oder Gesten
11. Kontaktverweigerung durch Andeutungen, ohne daß man etwas direkt ausspricht

Angriffe auf die sozialen Beziehungen

12. Man spricht nicht mehr mit den Betroffenen
13. Man lässt sich nicht ansprechen
14. Versetzung in einen Raum weitab von Kollegen
15. Den Arbeitskollegen/innen wird verboten, den/die Betroffene/n anzusprechen
16. Man wird wie Luft behandelt

Angriffe auf das soziale Ansehen

17. Hinter dem Rücken des/der Betroffenen wird schlecht über ihn/sie gesprochen
18. Man verbreitet Gerüchte
19. Man macht jemanden lächerlich
20. Man verdächtigt jemanden, psychisch krank zu sein
21. Man will jemanden zu einer psychiatrischen Behandlung zwingen
22. Man macht sich über eine Behinderung lustig
23. Man imitiert den Gang, die Stimme oder Gesten, um jemanden lächerlich zu machen
24. Man greift die politische oder religiöse Einstellung an
25. Man macht sich über das Privatleben lustig
26. Man macht sich über die Nationalität lustig
27. Man zwingt jemanden, Arbeiten auszuführen, die das Selbstbewusstsein verletzen
28. Man beurteilt den Arbeitseinsatz in falscher und kränkender Weise
29. Man stellt Entscheidungen des/der Betroffenen in Frage
30. Man ruft ihm/ihr obszöne Schimpfworte oder andere entwürdigende Ausdrücke nach
31. Sexuelle Annäherungen oder verbale sexuelle Angebote

Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation

32. Man weist dem/der Betroffenen keine Arbeitsaufgaben zu
33. Man nimmt ihm/ihr jede Beschäftigung am Arbeitsplatz, so dass er/sie sich nicht einmal selbst Aufgaben ausdenken kann
34. Man gibt ihm/ihr sinnlose Arbeitsaufgaben
35. Man gibt ihm/ihr Aufgaben weit unter seinem/ihrem eigentlichen Können
36. Man gibt ihm/ihr ständig neue Arbeiten
37. Man gibt ihm/ihr „kränkende“ Arbeitsaufgaben
38. Man gibt dem/der Betroffenen Arbeitsaufgaben, die seine/ihre Qualifikation übersteigen, um ihn/sie zu diskreditieren

Angriffe auf die Gesundheit

39. Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten
40. Androhung körperlicher Gewalt
41. Anwendung leichter Gewalt, zum Beispiel um jemanden einen Denkzettel zu verpassen
42. Körperliche Misshandlung
43. Man verursacht Kosten für den/die Betroffene/n, um ihn/ihr zu schaden
44. Man richtet physischen Schaden im Heim oder am Arbeitsplatz des/der Betroffenen an
45. Sexuelle Handgreiflichkeiten


Die medizinischen Folgen von Mobbing

Fast bei jeder Beratung sagen die Betroffenen: „Ich kann doch nicht krankmachen“.
Dazu raten wir auch nicht. Was wir jedoch empfehlen, wenn ein Mitglied über gesundheitliche Probleme klagt, ist der Besuch beim Arzt. Nur dieser kann beurteilen, ob Sie arbeitsfähig sind oder nicht.


Der Begriff der Arbeitsunfähigkeit ist nicht mit dem Begriff der Krankheit identisch. Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn ein Versicherter aufgrund von Krankheit seine ausgeübte Tätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Erkrankung ausführen kann. Das ist bei Mobbing häufig der Fall.

Folgende körperliche Beschwerden können vorliegen:

Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Zittern und weiche Knie, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Atemnot, Schwindelgefühl, Schweißausbrüche, Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Hautbeschwerden.

Psychische Probleme werden vom Betroffenen selbst oft nicht wahrgenommen. Folgendes kann auftreten:

Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen, Selbstzweifel, Selbstunsicherheit, Depressionen, Antriebslosigkeit, Weinkrämpfe, Verzweiflung, Selbstmordgedanken, Verfolgungswahn und paranoide Zustände, Hypersensibilität, aggressive Stimmungen, Hektik und Rastlosigkeit.

Wenn Sie bei sich eines dieser Symptome bemerken, gehen Sie bitte zum Arzt. Ohne medizinische Behandlung wird es nicht besser. Im Gegenteil, es wird schlimmer.

Der Arzt kann aber nicht die Situation am Arbeitsplatz ändern. Das ist zum Einen Aufgabe der Betriebs- und Personalräte. Parallel dazu sollten Sie gemeinsam mit Ihrer Gewerkschaft die rechtlichen Möglichkeiten erörtern.


Das Mobbing-Tagebuch…

…ist unerlässlich, um Tatbestände genauestens nachweisen zu können. Ein solches Tagebuch muss ganz konkrete Fakten enthalten. Notieren Sie Aussagen, Beschimpfungen und dergleichen also wortwörtlich. Denken Sie bitte daran: das Mobbing-Tagebuch schreiben Sie nicht für sich, sondern damit ein Arbeitsgericht es verwerten kann!

Hierzu müssen Sie dokumentieren:

1.) Was ist passiert? Wer hat was getan, wer hat was nicht getan?
2.) Datum, Uhrzeit, Ort
3.) Wer war noch dabei?
4.) Zeugen mit Namen, am besten gleich mit Anschrift
5.)sonstige Beweismittel? Notizen, Briefe, eMails
6.) Was hatte das für Folgen bei mir persönlich? (Zeugen: Arzt, Partner, Kollegen, Freunde)


Welche Pflichten hat der Arbeitgeber bezüglich Mobbing?

Arbeitgeber haben gegenüber ihren Arbeitnehmern eine Schutzpflicht. Wer es unterlässt, seinen Betrieb so zu organisieren, dass Verletzungen des Persönlichkeitsrechts durch Mobbing ausgeschlossen sind, kann selbst in Anspruch genommen werden. Geeignete Maßnahmen sind:

1.)Abschluss einer Betriebsvereinbarung gegen Mobbing
2.) Gestaltung der einzelnen Arbeitsverträge
3.) aktives Eintreten des Arbeitgebers gegen Mobbing
4.)Überwachung der Einhaltung der Vereinbarungen (auch Aufgabe von Betriebs- oder Personalräten)
5.)Schaffen einer Anlaufstelle im Betrieben (z.B.: Betriebs-/Personalratsbüro)
6.)Nachweis von Interventionsmaßnahmen bei Mobbing.


Welche Rechte haben Arbeitnehmer bei Mobbing?

Arbeitnehmer können

– sich beim Arbeitgeber beschweren.
– sich an den Betriebs- oder Personalrat wenden.
– sich bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde beschweren.
– Unterlassung vom Verursacher fordern.
– vom Arbeitgeber die Erfüllung der Schutzpflicht verlangen.
– unter Umständen ihre Arbeitsleistung zurückbehalten.
– Schadensersatz wegen Verletzung des Persönhlichkeitsrechts fordern.
– Schadensersatz für eingetretene Gesundheitsschäden verlangen.


Was können Arbeitnehmer tun, um Mobbing vorzubeugen oder gegen Mobbing geschützt zu sein?

Werden Sie Mitglied in der für Sie zuständigen Gewerkschaft. Anwälte und Gerichtsverfahren sind teurer, als Sie es sich vorstellen. Wer heutzutage noch ohne Arbeits- und Sozialrechtsschutz im Berufsleben steht, ist leichtsinnig.

Quelle : ver.di

Mobbing erhöht Suizidrisiko

Mobbing, also das Schikanieren, Ärgern und Quälen von Mitmenschen, hat zahlreiche negative Auswirkungen. So ist zum Beispiel bekannt, dass Kinder und Jugendliche, die von Gleichaltrigen schikaniert werden, sich zurückziehen, depressiv werden und in der Schule nachlassen. Wie aber wirkt sich Mobbing auf lange Sicht aus? Dieser Frage sind australische Psychiater um Leigh Roeger von der University of South Australia nachgegangen. Sie befragten 2907 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 55 und mehr Jahren nach ihren Mobbingerfahrungen und fanden heraus, dass 19 Prozent von Gleichaltrigen während der Schulzeit massiv schikaniert worden waren; diese Erlebnisse waren zum Teil traumatisierend und konnten von den Betroffenen nicht vergessen oder verziehen werden – mit gravierenden Folgen: „Personen, die in Kindheit und Jugend schikaniert worden waren, wiesen ein dreimal höheres Suizidrisiko auf als Personen ohne solche Erfahrungen“, berichten die Autoren. Intensives Mobbing beeinträchtigt ihrer Meinung nach das Selbstwertgefühl, begünstigt Depressionen und fügt den Opfern so schwerwiegende psychische Verletzungen zu, dass diese als einzigen Ausweg den Suizid sehen. Roeger und Kollegen weisen darauf hin, dass es mit dieser Studie zum ersten Mal gelungen sei, nachzuweisen, dass psychische Verletzungen durch Mobbing nicht immer von selbst oder durch das Älterwerden heilen und dass Mobbing zu einer psychischen Instabilisierung auf lange Sicht führen kann. Da die Auswirkungen von Mobbing offenbar so nachhaltig und lang andauernd sind und Mobbing eine ernsthafte Gefährdung für Gesundheit und Leben darstellt, fordern die Autoren vermehrte Anstrengungen, um Mobbing in verschiedenen Lebensbereichen zu verhindern oder deutlich zu reduzieren.

Quelle : Journal of Nervous & Mental Disease 2010; 10(198): 728–33.
Leigh Roeger, Discipline of General Practice, Flinders University, Bedford Park 5042, South Australia (Australien)

Hilfslink für Betroffene

Mai 25, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , | 2 Kommentare

Planking und sein Ursprung

Planking und sein Ursprung

Alles begann in England

Die «Planking»-Welle erfasst nun also – etwas verspätet – auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Entstanden ist das Phänomen schon viel früher. Wann und wo genau, ist schwierig zu sagen. Gewisse Quellen erwähnen die Engländer Gary Clarkson und Christian Langdon, die mit ihren Freunden 1997 als Erste begannen, sich in Häusern stocksteif hinzulegen. Sie nannten es «Lying Down Game». Das «Spiel» wurde immer populärer und an immer ungewöhnlicheren Orten ausgeübt. Die beiden starteten eine Facebook-Gruppe, die heute weit über 107 000 Mitglieder zählt.

2009 bekam das «Lying Down Game» einen Aufmerksamkeitsschub in England, weil ein Mitarbeiter eines Spitals Fotos während der Nachtschicht machte und diese auf Facebook veröffentlichte. Dafür wurde er entlassen. Zudem fanden Spieler der Fussballmannschaft Accrington Stanley Gefallen daran und «jubelten» in entsprechenden Posen.

Aus «Lying Down Game» wird «Planking»

Im Jahr 2010 eroberte das Phänomen Australien – unter dem Namen «Planking». Ein Rugby-Spieler «plankte», ein TV-Moderator tat es auf einem Auto und einem Abfalleimer, ein Nachrichtensprecher auf dem Studiotisch und eine Moderatorin in ihrer Morgenshow auf dem Sofa.

«Planking» wurde in Australien immer weiter getrieben und dadurch auch gefährlich. Die australische Polizei warnt vor riskanten «Planks» und zeigte einen Mann an, der auf einem Polizeiauto posieren wollte. Am 15. Mai kam es zu einem tragischen «Planking»-Unfall in Brisbane. Ein offenbar betrunkener Jugendlicher stürzte beim «Planking» vom Balkon und starb.

In der Schweiz weist die Polizei darauf hin, dass sie einschreite, sobald jemand sich selber oder Dritte gefährde. Man appelliert an den «gesunden Menschenverstand».

Was auch verantwortlich ist für den Internet-Hype: Die Mitgliederzahl der Facebook-Seite „Planking“ stieg nach dem Unfall von etwa 10.000 auf mittlerweile über 200.000 an.

Die Aussage :

Prinzipiell ist es ein kollektiver, kreativer Spaß, den man mit anderen im Internet teilt“, wie der 18-jährige Student Felix Eypeltauer sagt, kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

Kollektiv >>> Wohl die kollektive Orientierungslosigkeit

Kreativ >>> Das auswählen einer Lokation an dem sich eventuell ein tödlicher Unfall abspielen wird

Spaß >>> Für mich hört der Spaß bei tödlichen Unfällen auf

Meine Frage wäre, warum engagiert man sich nicht ebenso enthusiastisch und „kreativ“ für die Umsetzung der notwendigen Veränderungen unserer Gesellschaft. Versucht politisch einzugreifen um die verkrusteten Mechanismen aufzubrechen. Aber auch hier gilt, je hirnverbrannter und sinnlos der „Trend“ um so mehr Menschen spricht er an. Das kollektive Desinteresse und die einschläfernde Oberflächlichkeit lässt freundlich Grüßen. Spaß und Blödsinn ja, aber wenn diese beiden Dinge überwiegen und lebensgefährlich sind, sollte man sie vielleicht noch einmal überdenken.

V.Koch

Mai 24, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wohlstand um jeden Preis

Der Mytos der Globalisation

Die Globalisierung Sorgt dafür, das Finanzen, Dienstleistungen und Güter grenzenlos transferiert werden können. Bei Menschen und Wohlstand sieht es jedoch anders aus. Nichts auf diesem Planeten wird kompromissloser Verteidigt als diese Beiden Dinge. Die USA schützt sich mit meterhohen Grenzzäunen und Europa verteidigt sich rigoros gegen afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge. Der Wohlhabende hält die Mittelschicht auf Distanz und diese wiederum grenzt sich vor den Arbeitslosen und Obdachlosen ab. Jeder verteidigt also sein Terrain und nur wenige denken an die Opfer die als soziales Abfallprodukt vom großen Tisch gefallen sind.

Die Meinung, das wir, also die Bürger diese Situation ändern könnten, ist genauso falsch wie die Annahme, das wir mit Verzicht und Teilen das Problem der globalen Armut lösen könnten. Jene die diese Situation ändern könnten, sind Regierungen, Finanzsysteme und natürlich die Weltbank, die allerdings von den USA kontrolliert wird und für deren neoliberale Globalisationspolitik missbraucht wird. Und die Angst derer, die glauben ihre finanzielle Lebenssituation dadurch verbessern zu können, das man finanzielle Einschnitte im Sozialsystem tätigt, haben ebenso unrecht. Die Globalisierung hat dazu geführt, das Menschen für weniger Bezahlung mehr leisten müssen und das Grundprinzip der Globalisation ist absolut gegen den Menschen gerichtet. Dieses Grundprinzip dient nicht der Gesellschaft sondern nur einigen wenigen. Es muss also Oben reguliert werden, nicht Unten bei den Ärmsten nur um seine eigene frustrierende Lebenssituation besser ertragen zu können.

Falls dieser Prozess nicht gestoppt werden kann, wird die nächste Stufe der Globalisierung eine neuen Selektierung des Menschen sein. Es wird zu einer neuen Bewertung kommen, nämlich den Wert jedes einzelnen Menschen zu bestimmen. Und Gnade Ihnen Gott, wenn Sie nicht in der Gruppe derer sind, die als lebenswert angesehen wird. Der letzte Funken von Moral und Nächstenliebe wird erlöschen und der große Kampf wird beginnen.

Volker Koch

Benutzen Sie im You Tube Player bitte die Funktion cc für die passende Übersetzung

April 11, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der große Betrug am Konsumenten

Die geplante Obsoleszenz

Unsere Gesellschaft ist auf Wachstum ausgerichtet und dieser gilt als der heilige Gral der Ökonomie. Um den grenzenlosen Konsum aufrecht zu erhalten, ist dieser auf drei Säulen erbaut. Die Werbung, die geplante Obsoleszenz und dem Kredit. Letzteres soll uns seit Jahrzehnten zum Kauf von Dingen anregen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Alle drei Minuten entsteht irgendwo auf dieser Welt ein neues Produkt. Damit dieser nie versiegende Konsumrausch anhält wurde bereits in den 30gern die geplante Obsoleszenz eingeführt. Also die Herstellung eines Produktes mit einem vorprogrammiertem Versagen.

Nahezu alle Produkte, darunter auch sehr teure Elektronik Geräte wie der iPod, Drucker bis hin zur Glühbirne, die absichtlich nur 1000 Stunden funktioniert unterliegen der geplanten Obsoleszenz. Der Doku-Film zeigt all diese Machenschaften und soll Sie vielleicht zu einem Umdenken bewegen.


April 7, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

USA: Dramatischer Anstieg von Armut

Mehr als 40 Millionen Amerikaner können sich nicht mehr selbst ernähren

… Millionen von Amerikaner haben keine Arbeit, verlieren ihr Heim, verlieren ihre Ersparnisse, ihre Rente und ihre Alterssicherheit. Wir verlieren unsere Nation an Lügen über die Notwendigkeit von Krieg. Beenden wir den Krieg, bringen wir unsere Truppen nach Hause, sichern wir unsere Wirtschaft.

Mehr als 40 Millionen Amerikaner sind von Lebensmittelkarten abhängig. Die Kreditkarte ist mit etwa 133, 50 US $ aufgeladen und kostet dem Staat 6 Milliarden US Dollar. Mit der Karte ist es möglich Grundlebensmittel einzukaufen, Alkohol und Tabak sind ausgeschlossen.

Diese offiziellen Zahlen bedeuten eine Zunahme von 21 % gegenüber dem Vorjahr und bedeuten auch, das jeder achte Erwachsene und jedes vierte Kind in den USA vom staatlichen Sozial-Programm und somit dem Zuschuss von Ernährungshilfe anhängig sind. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird von nun an der amerikanische Traum auf der Basis von Sozialhilfe geträumt. Jeden Tag kommen 20.000 ! Bedürftige hinzu und um sich eine Vorstellung von der Bedürftigkeit amerikanischer Sozialhilfeempfänger zu machen, muss man sich folgendes vor Augen halten. Das Durchschnittseinkommen eines Haushaltes das in die Kategorie der Bedürftigkeit fällt beträgt 640 US $ pro Monat. Wohlgemerkt, des gesamten Haushaltes, nicht der bedürftigen Person.

Die Prognose des US Landwirtschaftsministerium welches das Programm (SNAP) kontrolliert besagt, das bis Ende 2011 von den 51 Millionen Sozialhilfeempfängern wohl 43 Millionen Amerikaner von der Ernährungshilfe abhängig sein werden. Die Kosten für den Staat:672 Milliarden US $.

Das Staatshaushaltsdefizit der USA wird dieses Jahr auf 1,5 Billionen US Dollar steigen und hat somit ein Rekordhoch erreicht das in der menschlichen Gesellschaft noch nie erreicht worden ist. Es ist der mit Abstand größte Schuldenberg und die Zinslast für diese immensen Schulden wird die USA in die Knie zwingen und deren finanziellen Bankrott verursachen.

Viele der Amerikaner erwartet bittere Armut und wer will diesen Menschen erklären, warum ihr Staat Billionen an die Wall Street als „Rettungspacket“ vergeudet? Milliarden an Länder wie den Irak und Pakistan überweist. Viele dieser vom Schicksal gezeichneten Menschen leben in Zeltstädten die sich in und um die großen Metropolen befinden. Ihr Leben wurde von einigen Bankern, die ihre menschenverachtenden Geschäftspraktiken gegen den Willen des Volkes durchsetzen konnten.

Die USA sind auf den Weg zur totalen Zerstörung ihrer Gesellschaft.

Obama der von allen so gepriesene „Messias„, mit seinen „nichtssagenden Worten“: „Yes we can“, ist wohl der größte Lügner in der Liste der amerikanischen Präsidenten. Seine Versprechungen an das amerikanische Volk und den Rest der Welt, erwiesen sich alle als hohle Wahlversprechen und Obama hielt NICHTS von all dem.

Die USA werden bereits von den Banken und der Elite der Grossindustriellen kontrolliert und sind, wie es scheint, nicht mehr in der Lage sich aus deren Klammergriff zu befreien.

Der Plan der elitären Gruppe um Rothschild und Rockefeller ist beinahe umgesetzt und mit zeitlicher Verzögerung geht auch Europa darauf zu. Die totale Verarmung der Gesellschaft würde die totale Kontrolle für die selbsternannte Elite bringen.

Novus Ordo Seclorum

Volker Koch

März 8, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Thomas de Maizière wirklich tragbarer als Guttenberg ?

Thomas de Maizière, Chief of the Chancellor's ...

Image via Wikipedia

Hypokritisches Verhalten

Ist der ehemalige sächsische Innenminister de Maizière redlicher und seine Person um so vieles transparenter als die des zurückgetretenen Verteidigungsministers Guttenberg? Die Vorwürfe waren schwerwiegend, doch wie es mittlerweile in unserer „Verdränger-Gesellschaft“ üblich ist, sind wir nicht zimperlich im akzeptieren von politischen, gesellschaftlichen oder moralischen Verfehlungen. Die uns immer wieder „vorgesetzten Führer„, egal aus welchem Bereich sie kommen, werden ohne großen Sachverstand, jedoch wohlwollend akzeptiert. Der uns antrainierte Personenkult, der uns vom eigenen Denken und Handeln abhalten soll, verschafft uns ein wohliges Gefühl und rechtfertigt unsere Bequemlichkeit die uns so ans Herz gewachsen ist.

Thomas de Maizière, der uns in den Mainstream Medien als seriöser und von allen geachteter Politiker suggeriert wird, ist auch nicht ohne Makel. Aber wer ist das schon? Jedoch darf diese Feststellung keine Entschuldigung für das hypokritische Verhalten der Bürger noch für die Politik sein.

Text Volker Koch

März 6, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Skandal EU Abgeordneter Cohn-Bendit

Warum Guttenberg gehen musste und Leute wie Daniel Cohn-Bendit unser Land im Europa Parlament vertreten.

Welch groteske Unterschiede unsere Gesellschaft und deren Medien bei Kampanien gegen diverse Personen macht, ist schon erstaunlich. Nicht das man das Verhalten Guttenbergs als redlich bezeichnen könnte, doch der Fall Cohn-Bendit zeigt auf, das ein Verhalten wie es Guttenberg an den Tag legte, bei weiten übertroffen werden kann. Denn für wen ist es Nachvollziehbar, das ein Mann mit pädophiler Vergangenheit uns, die Bürger, im europäischen Parlament vertritt?

Um diese Unglaubliche Angelegenheit besser verstehen zu können, muss man sich die Person, Daniel Cohn-Bendit etwas genauer betrachten.

In seinem 1975 veröffentlichten und heute in Vergessenheit geratenem Buch „Der große Basar„, beschreibt Cohn-Bendit nach eigenen Worten seine „Bestandsaufnahmen und Schlussfolgerungen aus der Geschichte der letzten zehn Jahre“. Was er darin niedergeschrieben hat, lässt jedem auch nur mit einer Spur von moralischem Anstand und sittlichen Empfinden ausgestatteten Leser den Atem stocken. Hier einige Passagen in unverändertem Originalwortlaut:

 

„Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten. Die deutsche Studentenbewegung hat ihre eigenen antiautoritären Kindergärten hervorgebracht, die von den Stadtverwaltungen mehr oder weniger unterstützt wurden. Ich habe mich dann 1972 beim Kindergarten der Frankfurter Universität beworben, der in Selbstverwaltung der Eltern ist und vom Studentenwerk und der Stadt unterstützt wird. (…)

„Die Eltern haben mich als Bezugsperson akzeptiert. Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahrelang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren – eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine große Fähigkeit zu erfassen, was bei den Großen vor sich geht. (…)

„Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (…)

„Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: „Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?“ Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.


Zu den ersten, die auf die pädophile Vergangenheit des Europa-Parlamentariers Cohn-Bendit aufmerksam geworden sind, gehörte der frühere deutsche Außenminister Klaus Kinkel. Der Schwabe kämpfte seit Jahren gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern.

In einem am 31 Januar 2001 in der Berliner Tageszeitung publizierten offenen Brief an Cohn-Bendit verlangte Kinkel „eine deutliche Klarstellung“ der Angelegenheit. Darauf hin erklärte Cohn-Bendit ebenfalls in der Berliner Zeitung, „das ihm damals das Problem nicht bewusst gewesen sei“. Und „man habe versucht in einem kollektiven Diskurs eine neue Sexualmoral zu definieren“. Bei den von ihm geschriebenen handle es sich um eine „ich-bezogene Selbstreflexion“.

Mit dieser Antwort hat Cohn-Bendit die von ihm verlangte Klarstellung, dass es nicht zu sexuellen Kontakten mit Kindern gekommen ist, offensichtlich nicht abgegeben. Dass es sich bei den Schilderungen seiner Sex-Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern nicht um Fiktion, um Phantasie oder um bloße Provokation handelte, zeigen die Inhaltsangaben auf dem Umschlag des Buches: Darin wird erklärt, dass Cohn-Bendits „Erzählungen und Reflexionen aus dem Basar“ gleichzeitig Bestandsaufnahmen und Schlussfolgerungen aus der Geschichte der letzten zehn Jahre sind, „lebendig geschriebene und spannende Berichte und Selbstdarstellungen von denen, die der Gesellschaft Widerstand entgegen gesetzt haben“.

Daniel Cohn-Bendit durfte 2001 im Schweizer Fernsehen DRS zehn mal jährlich aktuelle Bücher vorstellen und das DRS beschäftigte einen, so wie es einem die Tatsachenlage aufdrängt, Pädophilen als Leiter einer Kultursendung.

Wer ist das also der gewisse Menschen vor Medien Kampanien und den „Wutbürgern“ beschützt oder ausliefert ? Lassen wir uns hier nicht schon wieder manipulieren und unsere Entscheidungsfreiheit nehmen? Wir sollte wieder einmal „auf null“ zurückschalten und von neuem beginnen die Dinge zu betrachten. Eine Reflektion über unsere Sicht der Dinge.

Text Volker Koch


Lesen Sie weitere Artikel über Gesellschaft und Werte

Lesen Sie weitere Artikel über Gesellschaft und Werte

März 6, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Kinderarbeit – Die akzeptierte Seuche

Wie Kinderarbeit und ihre Folgen von unserer Konsumgesellschaft akzeptiert wird ist erschreckend.

Die Grosskonzerne und ihre menschenverachtenden Geschäftspraktiken sind bezeichnend für unsere derzeitige Gesellschaft. Und niemand in der sogenannten „Dritten Welt“ ist vor ihnen gefeit. Etwa 126 Millionen Mädchen und Jungen müssen Tag für Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schwere körperliche Arbeit leisten.

Kinderarbeit ist nicht gleich Ausbeutung, denn kriminell werden diese Geschehnisse erst, wenn Firmen und Grosskonzerne aus reiner Profitgier sich derer bedienen, die am meisten unseren Schutz benötigen würden. Die Konzerne möchten uns gerne suggerieren, das der Konsument, also wir, mit unserer „Geiz ist Geil“ Mentalität die Verantwortung tragen. Zum Teil mag das richtig sein.

Jedoch wird wohl niemand auf den verwegenen Gedanken kommen und wirklich glauben, das die Grosskonzerne durch eine Änderung des Kaufverhaltens, dies anders gestalten würden. Zu gross ist die Gier und zu tief sitzt der Wunsch noch mehr Profit zu machen. In den höchsten Kreisen der Industrie ist ein mit Sklavenarbeit erreichtes Wachstum nicht unbedingt verwerflich und durchaus gewollt.

Selbst wenn der Konsument den Willen hätte, die Produkte die durch Kinderarbeit entstanden sind, nicht mehr zu kaufen, er hätte gar nicht die notwendige Auswahl um sein Vorhaben umzusetzen. Es liegt nicht am Konsumenten, es liegt an den Industriellen Großkonzernen, die die Mentalität der Ausbeutung der Massen mehr und mehr umsetzen.

Die Lösung des Problems, wenn es diese überhaupt geben sollte, ist nicht sich gegen die bestehende Kinderarbeit zu wehren. Der Hebel muss vielmehr an anderer Stelle angesetzt werden. Die Menschen müssen endlich erreichen, das Schicksal dieses Planeten wieder selbst zu bestimmen. Zu bestimmen nach welchen Werten wir unseren Lebensstil gestalten wollen. Sie müssen sich gegen aufgezwungene und für sie nicht zu steuernde Elemente einer gierigen Elite wehren.
Informieren Sie sich doch weiter im Internet über das Thema z.B.

http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/kinderarbeit/index.htm

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Februar 21, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die uns genommenen Werte

Der Untergang einer einstmals kritikfähigen und aufmerksamen Gesellschaft

Die Gesellschaft sollte jetzt endlich erkennen, das das Wir mehr als nur ein simples geographisch bedingtes Zusammenleben ist. Mehr als nur ein ideologisch bedingtes Zusammenrotten und mehr als ein ökonomisch orientierter und nach Macht strebender Haufen ist, der zufällig den selben Planeten bewohnt.

Die Menschheit könnte sich jetzt von ihrer Lethargie, Passivität, ihrer trägen Teilnahmslosigkeit und ihrem apathischem Gleichmut befreien. Könnte die alles beherrschende und kontrollierende „Scheinwelt“ die für sie konstruiert wurde, angreifen und zerschlagen.

Aber nicht nur schlechter Journalismus,träge Medien und korrupte Politiker sind schuld am Desaster in dem wir uns befinden, nein, unsere Bequemlichkeit und Desinteresse haben einen großen Teil dazu beigetragen. Haben diesen lethargischen Trancezustand erst möglich gemacht. Einseitige Berichterstattung, genormte Wahrheiten und gezielte Lügen, die nur ein Ziel verfolgen: Die Manipulation.

Die große Masse verfolgt eher das Leben der Hollywood Stars, der „Schönen und Reichen“ und wird von einer beinahe sofortigen „Gehirnlähmung“ befallen, wenn es sich um komplizierte und schwer zu durchschauende Ereignisse handelt, die ihr direktes Lebensumfeld betreffen.

Die Volksverdummung hat enorme Ausmaße angenommen und wenn wir nicht eines Tages als „Gehirn amputierte und geistlose Wesen“ umher-wandeln wollen müssen wir dem mit aller Kraft entgegenwirken.

Von den Medien wird uns gesagt was Nachrichten sind und was nicht, wer gerade der Böse auf diesem Planeten ist und wer die Guten sind, was Kunst ist und was nicht, über was wir diskutieren sollen und was wir am besten gleich wieder vergessen sollten. Es wird uns suggeriert bestimmte Meinungen zu übernehmen und wie selbstverständlich platzieren wir diese in unsere Gedanken und freuen uns, das wir uns unsere „freie Meinung“ gebildet haben.

Wir haben verlernt etwas zu hinterfragen und jegliches Tiefgründige ist uns abhanden gekommen. Wir denken weder über uns noch über unsere menschliche Evolution nach und bemerken tatsächlich nicht, das dies doch nicht alles gewesen sein kann. Wenn wir nur 10% unserer Gehirnkapazität nutzen, für was eignen sich dann die restlichen 90% ? Sollte sich gerade dort die Natur derart getäuscht haben und uns unnützer Weise etwas mitgegeben haben das als „geistiger Appendix“ auf kümmerliche Art und Weise vor sich dahinvegetiert?

Es gäbe so viele neue Dinge zu erforschen, über uns, nicht über die Möglichkeit zum Mars zu fliegen, bessere Waffensysteme zu erschaffen, unentdeckter Chemie in die Nahrung zu panschen, uns noch verdeckter die „wirkliche Welt“ in Realityshows zu zeigen und die Suche nach noch besseren Manipulationstaktiken.

In den Sciencefiction Serien werden wir als geistig weiter entwickelte Wesen gezeigt. Anscheinend ist es für uns ausreichend geistige Evolution nur als virtuelle Wahnvorstellungen zu erleben, denn die Realität ist niederschmetternder als wir sie selbst sehen wollen. Überhaupt sind wir immer weniger am realen Leben interessiert und driften sanft in eine für uns geschaffene Cyberwelt die uns auf betrügerische Art und Weise vorgaukelt, real zu sein.

Es ist schon beschämend wie sich die Menschheit, krampfhaft sträubend, von allem fernhält das mit ihrer persönlichen Entwicklung zu tun hat. Haarsträubend ist auch, das das wenige was mit geistiger Evolution zu tun hat, geheim gehalten wird und uns nicht zugänglich gemacht wird. Und nicht nur das, alles parapsychologische und paraphysikalische wird ins lächerliche gezogen und als Spinnerei und Konspirationstheorie abgetan.

Mittlerweile hat die Welt das Maß an Verlogenheit weit überschritten und es ist für viele gänzlich unverständlich das die Mehrzahl der Bevölkerung ein derart erschreckendes Desinteresse mit der Ausrede „Da könne man ja sowieso nichts machen“ und „Die machen ja sowieso was sie wollen“ erklären will.

Die Angst des Einzelnen mag sehr groß sein und ihn möglicherweise überwältigen. Die Angst in der Gruppe, die aus einigen Milliarden von Menschen besteht verliert an Kraft und ergibt sich den ungeahnten Kräften der Masse. Wir müssen uns gemeinsam das abhanden gekommene Selbstvertrauen zurück geben.

Solange wir keine Einheit bilden und mit einer Stimme unsere Rechte als Menschen und Kinder dieses Planeten einfordern, solange werden wir nicht die geringste Chance haben gegen die „Noch-Beherrscher“ unserer Erde.

Natürlich darf man zu Recht sagen, das es auch Ausnahmen unter uns gibt und dem der sagt, das dies nicht genug ist, sage ich folgendes:

Aus einem harmlosen Luftzug wird eine kräftige Brise.

Die Brise verwandelt sich zu einem beängstigendem Sturm.

Der sich dann zu einem unaufhaltsamen Tornado erhebt.

Februar 21, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Warum sucht sich die Gesellschaft immer die Schwächsten aus?

Bilden wir uns denn keine eigene Meinung mehr?

Das Rettungspaket für die Banken und das daran gekoppelte Finanzsystem der Bundesrepublik Deutschland nähert sich langsam der Billionen Grenze, als 1000 Milliarden. Noch immer ergeben sich neue Schwachstellen die nach „Nahrung“ verlangen. Die Regierung stellt sich hierbei gerne als Melkkuh zur Verfügung und stellt die noch gar nicht vorhandenen Steuereinnamen, also das erwirtschaftete Geld der Bürger, zur Verfügung.

Wer kann sich nicht an die harten Worte der Regierungen dieser Welt erinnern. Gesetze sollten geändert werden, den „Machenschaften“ der Banken ein Riegel vorgeschoben werden und das gesamte Finanzsystem wurde in Frage gestellt. Umgesetzt wurde davon nichts.

Es stellt sich doch die Frage, wie ist es möglich, das ein Land das Milliarden

– an private und staatliche Banken

– an europäische Nachbarländer

– „Entwicklungshilfe“ an ölreiche Staaten

– „Entwicklungshilfe an diktatorisch geführte Staaten

ausgibt, sich darüber streitet, ob die Arbeitslosen dieses Landes etwas mehr Geld bekommen sollten.

Wie bizarr die Diskussion über dieses Thema ist, zeigt auch die Stimmungsmache von einigen Politikern, in denen sich der Neoliberalismus und Globalisierungswahn festgesetzt hat. Beängstigender als das ist jedoch, das einige Bürger ohne sich zu informieren, von dieser Hetze anstecken haben lassen, was für unser Land mehr als beschäment war. Jene bevorzugen es also, das ihr Geld an private Banken und Staaten verteilt wird, als es ihren Mitmenschen die sich, meist ohne Eigenverschulden, in einer finanziellen und sozial prekären Situation befinden zur Verfügung zu stellen.

Dieser „Futterneid“ rührt allerdings von einem mittlerweile „Totalitären Neoliberalismus“ her, der es zulässt, das Menschen täglich bis zu zehn Stunden einer Vollbeschäftigung nachgehen, sich aber Unterstützung vom Staat erbetteln müssen. Millionen von Arbeitsplätzen sind unter bezahlt und keine der vergangenen oder kommenden Regierungen wird etwas dagegen tun, denn die Industrie hat ihre Machtposition bereits so weit gefestigt, das sie die Politik nicht mehr von ihrem Sockel stoßen kann. Nur einer wäre dazu in der Lage, Wir.

Jeder sollte von seiner Arbeit, die eine Dienstleistung an die Arbeitgeber ist, menschenwürdig leben können. Es ist also nicht notwendig den ärmsten und schwächsten unter uns etwas wegzunehmen, sondern vielmehr die geleistete Arbeit besser zu bezahlen. Der globale Trend allerdings tendiert eher zur „Verarmung der gesamten Gesellschaft„, ausgenommen natürlich die selbsternannte „Elite“.

Das Problem vieler unserer arbeitslosen Mitmenschen ist nicht ihre Arbeitslosigkeit, sondern vielmehr ist es so, das wir nicht alle gleich stark sind. Nicht alle können sich dem Druck der Gesellschaft und des Arbeitslebens ohne weiteres aussetzen. Einige in unserer Gesellschaft sind eben nicht so leistungsfähig und können oft wegen psychischer Problemen nicht das leisten was andere können. Und in einer modernen Gesellschaft, in der wir glauben uns zu befinden, dürfte es doch wohl möglich sein, diesen Mitmenschen, ohne sie zu erniedrigen, zu helfen.

Niemand sollte zu rigoros und unerbittlich mit seinen Mitmenschen umgehen, denn es könnte der Tag kommen, an dem Er an deren Stelle tritt. Auch hier gilt: Sag niemals nie.

Im übrigen sollte sich jeder eine Sache verinnerlichen, in der heutigen Zeit einen festen Arbeitsplatz zu haben, über ein überdurchschnittliches Wissen zu verfügen, seine moralischen und ethischen Werte hoch zu halten und zu verteidigen, ist bedeutungslos geworden. Längst hat sich die breite Masse durch die Mainstream Manipulation zu unsensiblen, oberflächlichen und ignoranten Mutanten verwandelt. Auch hier gilt: Man könnte das ändern, wenn man wollte.

Solange wir uns nicht von dieser Manipulation verabschieden, beginnen uns wieder als Ganzes zu betrachten und uns gegenseitig zu unterstützen, nicht zu bekämpfen, werden wir niemals in der Lage sein unser Dasein so zu verändern wie es unseren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Loyalität sollten wir nicht von Medien hochstilisierten Personen oder Systemen entgegenbringen, sondern der Menschheit von der wir ein Teil sind.

Volker Koch

Februar 21, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Macht der Pharmaindustrie

Nachdem sie den Krieg im Irak überlebten, werden US-Soldaten jetzt Opfer der Pharmaindustrie

Sie überlebten Feuergefechte, Bomben und Granaten, Terrorangriffe und zermürbende Lebensbedingungen in der Wüste. Nach ihrer Rückkehr versuchten viele Soldaten, sich wegen ihrer traumatischen Erlebnisse, die so oft mit Kriegseinsätzen einhergehen, behandeln zu lassen – manchmal mit tödlichen Folgen, denn die Zahlen derjenigen Soldaten, die Opfer der Pharmaindustrie werden, steigen massiv an.

Eines der jüngsten Beispiele ist der Fall des Luftwaffenangehörigen Senior Airman Anthony Meda, der nach seiner Rückkehr aus Bagdad in seiner Wohnung an einem giftigen Cocktail aus verschreibungspflichtigen Medikamenten starb. Wie die New York Times berichtete, fanden Toxikologen die Spuren von acht verschreibungspflichtigen Medikamenten in seinem Blut.
Zu den Medikamenten gehörten Schmerz- und Schlafmittel, Antidepressiva und ein Beruhigungsmittel. Der Gerichtsmediziner kam zu dem Schluss, Anthony Meda sei an einer multiplen Medikamentenvergiftung gestorben. Er wurde nur 23 Jahre alt.

Kommen mehr Soldaten durch die Pharmaindustrie ums Leben als in Gefechtssituationen?
Anthony Meda ist nur Fall in einer ganzen Reihe rasch ansteigender Zahlen von Todesfällen unter Soldaten, die an den Folgen der von Psychiatern und anderen Ärzte verordneten Medikamente sterben. Viele Mediziner verschreiben blindlings Schmerzmittel und psychotrope Substanzen, ohne die chemischen Wechselwirkungen der unterschiedlichen Medikamente zu berücksichtigen.
Diese Wechselwirkungen werden nie (tatsächlich nie!) in klinischen Tests untersucht. Die amerikanische Behörde für Arzneimittelzulassung, FDA, und die Pharmaindustrie scheinen die Auffassung zu vertreten, je mehr Medikamenten eine Person einnimmt, desto besser geht es ihr. Und den Ärzten wird im Rahmen ihre Ausbildung an den Hochschulen beigebracht, Medikamente zu verschreiben, praktisch ohne über die manchmal extreme Giftigkeit verschiedener Medikamentenkombinationen nachzudenken – nach dem Motto: Für jede Krankheit gibt es eine Pille.
Derzeit nimmt die Zahl der Todesfälle zu. Ein Drittel der Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte nimmt heute mindestens ein Medikament ein, und bei vielen dieser Mittel handelt es sich um Psychopharmaka, die zur Behandlung der weitverbreiteten »Posttraumatischen Belastungsstörung« verordnet werden.
Halten wir einmal einen Moment inne und machen uns klar, was diese Statistik aussagt: Ein Drittel der Angehörigen der Streitkräfte der USA nimmt synthetische chemische Substanzen ein. Einige dieser Mittel werden vor allem bei jungen Männern mit Selbstmorden und gewalttätigem Verhalten in Zusammenhang gebracht. Was für eine Herangehensweise an Kriegführung ist denn das? Man rekrutiert einen jungen Mann, gibt ihm ein Gewehr in die Hand und für seine Seele ein Psychopharmakon und schickt ihn dann an die Front, und dann schaut man einmal, was so passiert?
In einem Armeebericht heißt es, zwischen 2006 und 2009 seien 101 Soldaten an den Folgen giftiger Medikamentenkombinationen gestorben, aber diese Zahlen sind vermutlich deutlich zu niedrig angesetzt. Viele Todesfälle werden auf Organversagen oder eine andere »natürliche« Ursache zurückgeführt. Nur in sehr wenigen durch Medikamente verursachten Todesfällen wird versucht, die beteiligten Medikamente zu ermitteln – es sei denn, man heißt Michael Jackson.
Man fragt sich an dieser Stelle schon: Sterben möglicherweise mehr Soldaten durch die Pharmaindustrie als im Kampfeinsatz?
Dies Frage ist überhaupt nicht abwegig. Bei den Anschlägen vom 11. September starben mehr als 3.000 Amerikaner. Nach sorgfältigen Schätzungen auf der Grundlage veröffentlichter wissenschaftlicher Untersuchungen sterben pro Jahr zwischen 89.000 und 200.000 Amerikaner an den Folgen zugelassener verschreibungspflichtiger Medikamente.

Quelle: Kopp-Info-Verlag

Die Geschäfte der Pharmaindustrie laufen weltweit sehr positiv und dies nicht weil die Zahl der psychisch Kranken so sehr gestiegen wäre. Der Grund hierfür liegt mehr im ökonomischen als im medizinischen. In den letzten 10 bis 20 Jahren wurden in die Liste der psychischen Erkrankungen mehr als 100 „Neue Krankheiten“ hinzu gefügt.

Die neuen Richtlinien werden seit neuesten bereits in der Kindheit umgesetzt. Und so verwundert es nicht, das in den USA etwa 80 % der Kinder unter dem Einfluss von Psychopharmaka stehen. Auch Deutschland ist auf dem besten Wege seine Jugend mit Psychopharmaka heran zu ziehen. Oft handelt es sich nicht um Hyperaktivität oder ADHS, sondern vielmehr um fehlendes Interesse am meist statisch abgehaltenen Unterricht.

Die sichtbare Veränderung in unserer heran wachsenden Gesellschaft sind, wie zugegeben wird, umweltbedingte Einflüsse. Aber was sind diese umweltbedingten Einflüsse?
– übertriebener Leistungsdruck
– mit Chemikalien kontaminierte Lebensmittel
– leben in einer Computer simulierten Welt
– negativ beeinflussende Medien
– desinteressierte und überforderte Eltern

Nun ich wage zu behaupte, das diese Symptome Nicht mit Psychopharmaka zu heilen sind, sondern vielmehr nach einer Veränderung der Gesellschaft verlangt. Eltern sollten den Wandel der Zeit nicht bedingungslos hinnehmen und genau differenzieren was für ihre Kinder gut zu sein scheint und was schädlich. Denn Sie bestimmen, nicht der Staat, Pharmaindustrien oder ideologisch fehlgeleitete Systeme.

Volker Koch

 

 

Nach Oben

Februar 21, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

%d Bloggern gefällt das: