Interessante Geschichten rund um das Leben

Lassen Sie sich Informieren und unterhalten

Vorenthaltene News aus Libyen & Ägypten

Vorenthaltene News aus Libyen & Ägypten

 

 

 

Da in unserem Land der „Pressefreiheit“ es immer noch nicht möglich ist sich über die tatsächliche Lage in Libyen oder Ägypten zu informieren, muss man auf Quellen in nicht deutscher Sprache zurück greifen.

 

Aber nicht nur die Pressefreiheit lässt zu wünschen übrig, auch die Leistung in Sachen Außenpolitik ist wohl seit Jahrzehnten auf dem niedrigsten Stand. Guido Westerwelle und Dirk Niebel trafen in der „Rebellenhochburg“ Mitglieder des „Nationalen Übergangsrates“ und weihten ein deutsches Verbindungsbüro ein. 15 Milionen € brachten die beiden Minister den „Aufständischen“ und mit Sätzen wie:

„Wir sind nicht neutral, sondern stehen an der Seite der Demokratie und der Freiheit“

„Der Diktator steht auf der falschen Seite der Geschichte“

„Er muss seinen Krieg gegen das eigene Volk sofort beenden und abtreten“

„Unser Ziel ist es ein freies, friedliches und demokratisches Libyen ohne Gaddafi“

hat er wieder einmal seine „Klasse“ als Außenminister unter Beweis gestellt.

Mehr unter : Berliner Morgenpost

 

In Ägypten wurden seit dem Beginn der von den USA organisierten „Revolution“ mittlerweile etwa 7000 Personen verhaftet und werden ohne Gerichtsverhandlung festgehalten. Viele ägyptische Beobachter sagen, das sich bis jetzt nichts im Land verändert hätte und die Militärregierung noch immer undemokratisch und mit eiserner Hand das Land regieren würde. Natürlich hat sich und wird sich nichts ändern, denn dieser organisierte Staatsstreich dient nur dazu, eine neue Diktatur zu installieren. Eine die die USA widerspruchslos unterstützt versteht sich.

 

 

 

 

Auch der „Gasdeal“ den Israel mit Mubarak und dessen Familie geschlossen hatte dürfte nun hinfällig sein und die Gaslieferungen, die etwa 50% der Energiegewinnung in Israel ausmachen, sind in großer Gefahr. Das Gas könnte von anderer Seite beschafft werden, jedoch unreiner und zu einem erheblich höherem Preis.

 

 

 

 

Mit Libyen versucht man uns immer noch eine „Revolution“ zum Wohle der Menschen und der Demokratie zu verkaufen. Das bei den NATO Bombardierungen Krankenhäuser und Universitäten angegriffen und zerstört werden verschweigt man uns hier zu Lande. Auch die Tatsache das wieder einmal Uranmunition verschossen wird steht nicht zur Debatte. Der NATO Angriff ist also gegen die Zivilbevölkerung gerichtet wie wir schon in Afghanistan und Irak beobachten konnten.

 

 

 

Es ist anzunehmen das aus Libyen ein zweiter Irak oder ein zweites Somalia werden soll. Ein Bürgerkrieg gebeuteltes Land ist sehr viel einfacher zu kontrollieren als ein in die Zukunft strebendes Land.

 

Der Einspruch: Wie solle man denn sonst Diktatoren entfernen ?

Nun, das menschenverachtende Regime in China greifen wir ja auch nicht an oder die antidemokratischen Verhältnisse in Russland lassen die NATO ja auch nicht zu den Waffen greifen.

Advertisements

Juni 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Manipulierte Berichterstattung über Libyen Krieg

Manipulierte Berichterstattung über Libyen Krieg

Ich weiß nicht ob es Ihnen aufgefallen ist, aber in den Berichten über den Libyen Krieg sieht man nie mehr als eine Handvoll „Rebellen“ die angeblich gegen eine gut funktionierende Libysche Armee kämpfen. Die dort gezeigten „Rebellen“, Gruppen zwischen 5 und 15 leicht bewaffneten Männern, sind also das gesamte Libysche Volk. Das wiederum von den bösen Gaddafi Truppen abgeschlachtet wird. Nun, wenn dem wirklich so ist, dann wäre die Berichterstattung mit der man uns „informieren“ will, mehr als dürftig und ein Armutszeugnis der globalen Presse.

Um meine These zu untermauern, möchte ich Ihnen mitteilen, das einige spanische Journalisten versucht haben, die Geschehnisse in Libyen zu filmen. Leider stellten diese fest, das man sie nur einige gestellte Szenen aufnehmen lassen wollte. Es ist Journalisten also nicht möglich die Kampfhandlungen zwischen dem „Volk“ und den Gaddafi Truppen zu filmen. Nicht einmal das „Volk“ und die „aber tausenden“ von Rebellen durften sie filmen. Um Ihnen dies zu belegen, hätte ich Ihnen gerne den Link zu diesem Beitrag zur Verfügung gestellt, musste aber zu meinem Bedauern feststellen, das dieser aus dem Programm entfernt wurde. Falls ich diesen jedoch anderweitig entdecke, werde ich ihn natürlich nachreichen.

Um alles geschriebene noch etwas zu veranschaulichen bitte ich Sie den folgenden Film Bericht anzusehen und noch einmal über die Geschehnisse in Libyen nachzudenken. Der Grünen Politiker, der ohne Argumente und eigentlich nur hysterisch herum hampelt finden Sie übrigens auch in einem weiteren Bericht in meinem Blog. Dort verteidigt er, in jüngeren Jahren, seine pädophilen Ansichten. Skandal EU Abgeordneter Cohn-Bendit

April 26, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der neue blutige Spielplatz der NATO

Der neue blutige Spielplatz der NATO

Sarkozy hat die Möglichkeit, „Kriegsherr“ zu spielen sofort wahrgenommen und mit französischen Raketen und Bomben wird nun die allzu enge Freundschaft mit Gaddafi und Libyen unter Schutt und Asche begraben. Unter diesen Trümmern werden sich dann wohl auch die „unangenehmen Fragen, die Korruption in der französischen Regierung und die profitablen Geschäfte die Frankreich mit Gaddafi abgeschlossen hatte, befinden.

Großbritannien, das nicht fähig ist seine eigene kleine Insel etwas menschenfreundlicher zu gestalten und die übernehmende Armut aus seinen Vorstädten zu verdrängen, ist, wie sollte es anders sein, natürlich an der Seite des Krieges. Geleitet von den „Commonwealth Weltmachtwahnvorstellungen“ die Großbritannien, geleitet durch das Königshaus, einfach nicht ablegen kann.

Die USA, wie immer auf der Seite der „armen unterdrückten Bevölkerung dieses Planeten“ (es darf hier ruhig laut gelacht werden) haben wie gewollt ihren neuen „Krisenherd“ in der arabischen Welt und sind auf dem Wege sich auch die Ölreserven Libyens zu sichern. Im Irak hat dies ja bereits funktioniert. Und weitere werden folgen, hierzu muss man kein Hellseher sein.

Und wir, ja, die Entscheidungen Deutschlands treffen im Moment Menschen die es an jeglicher Fähigkeit mangeln lassen. Ein Außenminister der wie ein Provinzpolitiker einer kleinen unbedeutenden Partei (was die FDP ja eigentlich ist) auf der politischen Weltbühne herum hampelt, es an jeglichem diplomatischem und politischem Können fehlt, vertritt unser Land und uns Bürger.

Eine Kanzlerin, die eigentlich nur noch handelt, wenn es sich nicht vermeiden lässt und auch nur so, das man nicht noch mehr Landtagswahlen verliert. Sie hüpft fröhlich von A nach B, spielt Bäumchen-wechsel dich und freut sich über die immer noch guten Umfragewerte in der Bevölkerung. Wann diese Karnevalsregierung endlich ihren Geist aufgibt bleibt abzuwarten.

Das Deutschland Libyen gerade nicht bombardiert, liegt nicht daran, das Merkel und ihre Regierung uns nicht in einen weiteren Krieg hinein ziehen will. Es liegt, Sie werden es schon geahnt haben, an den kommenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg. Und das Moratorium über die Atomkraft ? Nun in drei Monaten spricht niemand mehr von Fukushima, dafür sorgen n-tv und n-24 schon. Der Norden Japans wird wahrscheinlich verstrahlt sein, aber der zukünftige Krieg im Iran wird die Mattscheiben für komplett füllen.

V. Koch

Washington/Brüssel (Reuters) – Die westliche Allianz hat sich auf eine Schlüsselrolle der Nato im Libyen-Einsatz geeinigt.

Die Verbündeten seien aber noch weit von einer Klärung der nötigen Einzelheiten entfernt, hieß es in der Nacht zum Mittwoch in Kreisen des Militärbündnisses.

US-Präsident Barack Obama habe mit dem britischen Premierminister David Cameron und dem französischen Präsident Nicolas Sarkozy eine wichtige Rolle der Nato vereinbart, teilte das US-Präsidialamt mit. In der Erklärung war aber keine Rede von der Übernahme der politischen Führung. Die Verbündeten gehen davon aus, dass weder das Nato-Mitglied Türkei noch die arabischen Staaten mit einer solchen Rolle einverstanden wären.

Angaben Frankreichs zufolge werden die Außenminister der bislang beteiligten Staaten in den kommenden Tagen über die politische Verantwortung für den Einsatz beraten. „Wenn wir einmal die politische Struktur haben, dann werden wir natürlich die Kapazitäten der Nato für Planung und Intervention nutzen“, sagte Außenminister Alain Juppe.

Auch ein hochrangiger US-Regierungsvertreter deutete an, dass die politische Führung außerhalb des Militärbündnisses organisiert und die Nato selbst dann unter dieser Leitung eingesetzt werden könnte. „Wir sind zuversichtlich, dass wir bald einen Mechanismus vorschlagen können, der die praktischen Fähigkeiten der Nato nutzt, gleichzeitig aber deutlich macht, dass die Nato nur ein Teil der Bemühungen ist“, sagte er weiter. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte, die Debatte entwickle sich in die richtige Richtung. „Wir bekommen in den nächsten Tagen, was wir brauchen“, betonte sie im US-Fernsehsender ABC.

Reuters

März 23, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Wahrheit über den Libyen – Krieg

Inszenierung eines neuen Krieges >>> Libyen

Die westliche Staatengemeinschaft hat einen Militäreinsatz gegen Libyen gestartet, um eine Flugverbotszone durchzusetzen. Britische, französische und US-Streitkräfte überfliegen die libysche Hauptstadt. Tripolis wurde von schwerem Feuer aus Flakgeschützen erschüttert und zuvor offenbar aus der Luft angegriffen.

Die USA und Großbritannien starteten am Samstag von Kriegsschiffen und U-Booten aus Raketenangriffe auf militärische Ziele des Regimes von Machthaber Muammar al-Gaddafi. Die USA zogen alle Diplomaten aus Libyen zurück. Zudem griffen französische und britische Kampfjets in die Militäraktion ein. Gaddafi droht mit Vergeltung.

Einem Medienbericht zufolge sorgen sich westliche Staaten offenbar um Giftgas-Vorräte von Gaddafi. Mit Überwachungssatelliten werde ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, in dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt würden, berichtete die „Washington Post“ am Samstagabend. Die Fässer seien südlich der Stadt Sirte gelagert, wo Gaddafi geboren sein soll. Westliche Regierungsbeamte befürchten dem Bericht zufolge, Gaddafi könne das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.

Russland hat sich vom internationalen Militäreinsatz gegen Libyen distanziert. „Wir bedauern diesen bewaffneten Einsatz im Rahmen der UN-Resolution 1973, die in Eile beschlossen wurde“, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Russland rufe zu einer baldigen Waffenruhe auf. „Das Blutvergießen muss schnell gestoppt werden, und Libyen muss schnell den Dialog aufnehmen, damit der Konflikt auf Dauer gelöst werden kann.“

China äußert Bedauern über den Militäreinsatz gegen Libyen. Eine Eskalation und Todesopfer müssten vermieden werden, teilte das chinesische Außenministerium mit. Das Land sollte so schnell wie möglich seine Stabilität wieder erlangen. China hatte sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Libyen-Resolution der Stimme enthalten.

(APA/dpa/ag.)

Das Gaddafi ein Diktator ist und in den letzten Jahrzehnten ein menschenverachtendes Regime führte ist unbestritten. Es ging ihm wie so vielen von den USA und anderen westlichen Mächten unterstützten Diktatoren. Er wurde unbequem und passte nicht mehr in die neuen Pläne der großen Weltpolitik. Ähnlich erging es Saddam Hussein, Schah Mohammad Reza Pahlavi, Husni Mubarak und etlichen anderen. Was gestern noch ein vertrauenswürdiger Partner war, ist heute ein blutrünstiger Diktator. Die Gräueltaten, die man in der Vergangenheit stillschweigend hingenommen hatte, sind nun plötzlich, als wären sie die Enthüllung eines lange nicht bekannten Geheimnisses, schrecklich und nicht akzeptierbar. Es ist schon überaus heuchlerisch wenn Politiker und damit sind Deutsche nicht ausgenommen, jetzt vom Bevölkerungs- mordenden Diktator sprechen und ihn noch vor wenigen Monaten als guten Geschäftspartner angesehen haben. Man sehe sich nur Westerwelle an, der das Wort „Diktator“ bereits als neuen Vornamen für Gaddafi erfunden hat. Frankreich und Sarkozy haben dem ganzen allerdings das Krönchen aufgesetzt, in dem sie von intimen Geschäftspartnern zu Todfeinden mutierten. Das Sarkozy sich seinen Wahlkampf von Gaddafi finanzieren ließ, wird nun mit der „Kriegserklärung“ schnellst möglich unter den berühmten Teppich gekehrt. Wieder einmal zeigt sich, das die Ereignisse auf diesem Planeten durch und durch verlogen sind und von nur wenigen gesteuert werden.

Ich möchte noch einmal betonen, das ich nicht Gaddafi und sein Regime verteidigen möchte, sondern die Verlogenheit der Weltpolitik aufzeigen möchte. Seit 2009 hatte Gaddafi mehrmals angedroht, die Öl Raffinerien die sich in ausländischen Händen befinden zu verstaatlichen. Was dies für den Westen bedeuten würde ist wohl klar und muss hier nicht extra ausgeführt werden.

Um die Relationen einiger Staatschefs in den vergangenen Monaten und Jahren zu verdeutlichen lesen Sie bitte folgendes:

Silvio Berlusconi, Staatschef von Italien

Nach einem Besuch Berlusconis in Libyen, wo er von Gaddafi wie gewöhnlich in einem Beduinenzelt empfangen wurde, hatte Gaddafi auch 300 Frauen in seinem Begrüßungskomitee. Wissend, das Berlusconi am Kontakt zu sehr jungen Frauen nicht „abgeneigt“ ist. Im Gegenzug hatte dann Berlusconi bei einem Besuch Gaddafis in Italien 200 weibliche Modelle für den Empfang engagiert. Diese wurden dann, mit der Verpflichtung des Stillschweigens, in das Zelt Gaddafis gebracht um offiziell an einer „Islam Unterrichtsstunde“ teilzunehmen. Berlusconi und Gaddafi verband eine starke „Männerfreundschaft“.

http://www.rtve.es/noticias/20100830/gadaffi-vuelve-a-roma-para-conmemorar-segundo-aniversario-tratados-amistad/350303.shtml

José Luis Rodríguez Zapatero, Staatschef von Spanien

Bei seinem ersten offiziellen Besuch in Libyen hatte Zapatero die Verbesserungen der politischen, geschäftlichen und kulturellen Beziehungen die sein Land Spanien mit Gaddafi festlegte, außerordentlich gewürdigt. Er, Zapatero habe vor diese guten Beziehungen weiter zu vertiefen.

http://www.rtve.es/noticias/20100624/zapatero-recibido-honores-su-primera-visita-a-libia/337023.shtml

Juan Carlos, König von Spanien

Bei seinem Besuch in Libyen lobte der spanische König die guten Beziehungen mit Gaddafi und begrüßte nach seinem Besuch die bilateralen Abkommen die er mit Gaddafi abgeschlossen hatte. Er sicherte sich auch einige geschäftliche Abkommen, die er an die mitgereisten spanischen Industriellen weitergab. Er betonte die freundschaftliche Beziehung die Spanien jetzt mit Libyen und Gaddafi verbanden.

http://www.rtve.es/alacarta/videos/television/rey-visita-libia-para-ampliar-mercado-espanol/389894/

Nicolas Sarkozy, Staatschef von Frankreich

Gaddafi-Clan behauptet Libyen hat Sarkozys Wahlkampf bezahlt

Der Sohn des libyschen Staatschef Gaddafi hat schwere Vorwürfe gegen Frankreichs Präsidenten erhoben. Libyen habe Sarkozy den Wahlkampf finanziert. Der „Clown“ solle Libyen sein Geld zurückgeben.

Die libysche Führung hat nach Darstellung des Clans von Machthaber Muammar al Gaddafi den Wahlkampf des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy finanziert. „Wir waren es, die seinen Wahlkampf finanziert haben, und wir haben Beweise dafür“, sagte Gaddafis Sohn Saif al Islam im Fernsehsender Euronews. Libyen habe sich davon französische Hilfe für die Bevölkerung versprochen, „aber wir sind enttäuscht worden“. Sarkozy hatte sich in der vergangenen Woche als erster Staatschef offen auf die Seite der libyschen Opposition gestellt, die er als „rechtmäßige“ Vertretung des Landes anerkannte.

http://www.n24.de/news/newsitem_6733522.html

Tony Blair, Primer Minister von Großbritannien

Tony Blair hatte laut Gaddafis Sohn Saif ausgezeichnete Beziehungen und machte diese an Ölgeschäften, politischer Unterstützung gegen den „Terrorismus und Waffentechnischen Angelegenheiten fest. Laut Saif war Tony Blair ein „ganz besonderer Berater meines Vaters“.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1284132/Tony-Blair-special-adviser-dictator-Gaddafis-son.html

Westerwelle, Schröder und Co.

Zwar umwarben deutsche Politiker Gaddafi nicht so schamlos wie Italiens Premier Silvio Berlusconi, der den Diktator mit Umarmung empfing und in Rom zelten ließ. Doch auch sie setzten sich bei regelmäßigen Wirtschaftstreffen eifrig für deutsche Unternehmen ein. So weihte Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) wenige Tage nach dem Ende des Embargos eine Bohrstelle von Wintershall ein. Zuletzt eröffnete der damalige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) 2009 in Tripolis das elfte deutsch-libysche Wirtschaftsforum, an dem mehr als 100 deutsche Unternehmen teilnahmen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,746507,00.html

Ich denke, das die Verlogenheit der uns umgebenden Politik sich wieder einmal auf einem ihrer Höhepunkte befindet. Wer glauben sollte, das es den Staatschefs dieser Welt um das libysche Volk geht und sie die Menschenrechte verteidigen ist wohl nicht ganz bei Trost. Natürlich geht es bei dieser Sache um das Öl und den Vorantrieb der Vormachtstellung in den Öl produzierenden Ländern.

Volker Koch

 

März 20, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Hat sich Gaddafi-Sohn Arbeitsvisum erschlichen ?

Ich das Arbeitsvisum von Gaddafi-Sohn erschlichen ?

Der Name Saif al Arab Gaddafi, der auf der Liste von Interpol zu finden ist, hat wahrscheinlich versucht sich auf illegaler Weise ein Aufenthaltsvisum zu erschleichen. Offenbar arbeitete er zum Schein für die Firma Zorneding. (©Reuters) Die Vereinten Nationen sprachen bereits ein Reiseverbot aus, unter anderem auch für Saif al Arab Gaddafi, der es sich als zweit jüngster Sohn Gaddafis vier Jahre lang mit Luxus und teuren Autos in München bequem  gemacht hatte.

 

Nachdem er vor einigen Wochen seine Flucht über Paris, Marseille und Neapel angetreten hatte, treten jetzt immer mehrDetails über seinen Auenthalt in Deutschland ans Tageslicht. Ob diese Detailes in einigen Politischen Kreisen allerdings so neu sind, darf bezweifelt werden. Mit etwa 300.000 € monatlichem Taschengeld besuchte er in seinem Porsche die Lindauer Spielbank und hatte recht wenig mit Aus– oder Weiterbildung zu tun.

2007 dann wurde er sogar vom lybischen Botschafter in den diplomatischen Stand gehoben und hätte damit Narrenfreiheit gehabt, die ihm auch bei den gegen ihn laufenden Ermittlungen wegen Mordanstiftung und Waffenschmuggels sehr hilfreich gewesen wäre. Allerdings wollte das Auswärtige Amt in Berlin den Diplomatenstatus nicht anerkennen, bekam 2010 jedoch dennoch eine Aufenthaltgenehmigung und arbeitete als Projektmanager bei der Firma Zorneding, die in der Baumaschinenbranche tätig ist.

Nach Angaben des Geschäftsführers Mohamed S sei Saif al Arab Gaddafi zwar nie in der Firma erschienen, habe jedoch von zu Hause aus mit Tripolis Verträge akquiriert.

Als „hochqualifizierter“ Angestellter mit mehr als 66.000 Euro Jahreseinkommen konnte er beim Ebersberger Landratsamt einen unbefristeten Niederlassungstitel beantragen. Als Wohnadresse gab er eine Einliegerwohnung im Zornedinger Reihenhaus seines Chefs an.

Die Behörde musste Gaddafi am 29.September vergangenen Jahres einen Niederlassungs-Bescheid ausstellen. Der wurde erst nach Ausbruch der Kämpfe in Libyen widerrufen.
Volker Koch

März 9, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

%d Bloggern gefällt das: