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Neue Löcher im Reaktor Fukushima

Neue Löcher im Reaktor Fukushima

Aus dem Atomkraftwerk Fukushima tritt erneut verstrahltes Wasser aus. Nach Reaktor 2 ist diesmal Reaktor 1 betroffen. Sorgen bereitet auch eine geplante Flutung von Reaktor 1. Greenpeace warnt, dass der Sicherheitsbehälter bersten könnte.

Arbeiter sind weiter Strahlung ausgesetzt

Tepco hatte am 17. April einen Krisenplan vorgelegt, wonach die Lage in den Reaktoren in sechs bis neun Monaten stabilisiert sein soll. Die Arbeiter sind derzeit weiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt. So seien Arbeiter, die das Reaktorgebäude Nummer 1 betreten hätten, um Messgeräte zu justieren und Verbindungsrohre zu überprüfen, einer radioaktiven Belastung von 0,64 bis 8,72 Millisievert ausgesetzt gewesen, gab Tepco am Mittwoch bekannt. Die Arbeiten waren nötig, um ein Ersatzkühlsystem zu installieren. Zudem seien Einstellungen an einem Druckanzeigegerät des Reaktorbehälters vorgenommen worden.

Reaktor 2 konnte noch nicht betreten werden

Bisher sei jedoch niemand in der Lage gewesen, das Gebäude des Reaktors 2 zu betreten, berichtete Jiji Press weiter. Die Arbeiten am Reaktor 2, einschließlich des Abpumpens von verstrahltem Kühlwasser, lägen hinter dem Zeitplan. Tepco entschuldigte sich erneut dafür, dass noch immer zigtausende von Anrainern in Notlagern hausen müssen.

Das havariertes Atomkraftwerk Fukushima kommt Japan und den Betreiber Tepco teuer zu stehen: Die japanische Regierung will Tepco mit einem Milliardenbetrag vor dem finanziellen Ruin bewahren. In einen Spezialfonds will der Staat Anleihen im Wert von umgerechnet 43 Milliarden Euro transferieren, wie führende Politiker am Mittwoch sagten. Die Bonds könnten dann von Tepco in Bargeld umgewandelt werden, um die Opfer der Atomkatastrophe zügig zu entschädigen. Plänefür einen solchen Fonds waren im April bekannt geworden.

Gefährliche Atominvestitionen in Indien

Ungeachtet der Reaktorkatastrophe in Fukushima will Indien in einem Erdbebengebiet an der Küste neue Atomkraftwerke bauen. Der Komplex Jaitapur soll mit sechs Reaktoren der weltweit grösste Atomkomplex werden. Angesichts der Grösse des Projekts will die indische Regierung die Druckwasserreaktoren der französischen Firma Areva mit Hilfe von Banken wie BNP Paribas und HSBC finanzieren.

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Interview mit Dr. Pflugbeil

Dr. Sebastian Pflugbeil ist Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz in Berlin

Herr Dr. Pflugbeil, wir schätzen Sie die aktuelle Lage in Japan ein?

Pflugbeil: Die offiziellen Informationen aus Japan sind ziemlich widersprüchlich. Sowohl die Betreiber als auch die Regierung in Japan haben viel zu lange versucht, die Katastrophe herunterzuspielen. Selbst die Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA), die normalerweise sehr zurückhaltend ist, artikuliert die momentane Situation schärfer als die Japaner selbst. Wenn man nach den Messungen der IAEA geht, müssten mehrere 100.000 Leute aus diesem Gebiet weg! Inzwischen schwirren so viele Messdaten umher, dass man sie gar nicht sortieren kann. Leider kann man sich deswegen kein vernünftiges Bild machen, was in Japan wirklich los ist. Aber eines ist sicher: Mit den Evakuierungen liegen die Japaner deutlich hinter der Notwendigkeit.
Welche Gründe hat das?

Pflugbeil: Da ist zum einen diese schreckliche Tsunami-Geschichte, die offensichtlich noch immer große logistische Probleme bereitet. Sie erschwert, dass man mehrere 100.000 Menschen in andere Unterkünfte bringen müsste. Aber auch die zu evakuierende Bevölkerung selbst – vor allem die in den Dörfern und in den kleinen Städten – ist so stark an ihre Heimatstruktur gebunden, dass es ihr sehr schwer fällt, sich mit einer Evakuierung anzufreunden.

Haben Sie das Gefühl, die japanische Bevölkerung ist ausreichend informiert?

Pflugbeil: Nein, überhaupt nicht. Es fehlt zudem der intellektuelle Vorlauf, sich bereits in der Vergangenheit mit Atomenergie kritisch beschäftigt zu haben. Atomenergie war dort bis jetzt immer eine blitzsaubere Angelegenheit und der Glaube an die technische Zuverlässigkeit in Japan war sehr groß. Nun ist die Zeit natürlich zu knapp, um diese Defizite nachzuholen – selbst unter studierten Leuten. Der breiten Bevölkerung in Japan fehlt das Wissen über das kleine Einmaleins der Atomkraft. Deswegen fällt es ihnen so schwer, eine kritische Distanz einzunehmen und vernünftig zu reagieren.

Eine erweiterte Aufklärung der Bevölkerung ist das eine. Doch was müsste nun außerdem in Japan unternommen werden, um die Lage zu verbessern?

Pflugbeil: Was man dringend braucht, um systematisch Evakuierungen durchzuführen, wäre eine möglichst genaue Kartierung der Umgebung, was die Strahlenbelastung angeht. In Russland wurden damals beispielsweise Flugzeuge eingesetzt, die die Umgebung streifenweise abgeflogen sind und aus der Luft die Bodenbelastung messen konnten. So hatten sie bereits nach wenigen Tagen eine ziemlich genaue Karte der Strahlenbelastung. Für Japan gilt ebenfalls: Erst wenn man die Situation genau kennt, kann man auch gezielte Konsequenzen – unter anderem in Form von Evakuierungen nach Dringlichkeit – ziehen.

Wie steht es denn um die Arbeiter vor Ort?

Pflugbeil: Die Einsatzbedingungen in Fukushima sind ziemlich schlimm. Der Umgang mit den Leuten auf der Anlage selbst ist mehr als fragwürdig. Die sind in den ersten Wochen nach dem Unfall behandelt worden wie Dreck. Sie mussten in den Hallen auf Decken direkt neben den Reaktoren übernachten, hatten nur schlechte Verpflegung, viel zu wenig Gasmasken, ungeeignete Schutzanzüge und keinen Kontakt zu ihren Familien. Es wurden und werden auch immer wieder Obdachlose als Arbeiter eingesetzt. Wobei man fairerweise sagen muss, dass das fast in allen Atomstaaten ähnlich praktiziert wird. Man will die hochqualifizierte Stammmannschaft möglichst wenig der Strahlenbelastung aussetzen. Für die „Dreckarbeit“ holt man sich lieber Leiharbeiter von der Straße. Über diese Tatsache wird aber kaum geredet. Hier nicht und in Japan sowieso nicht.

Der AKW-Betreiber Tepco hat sich einen Zeitplan gesetzt: Innerhalb von drei Monaten  möchte man die Reaktoren wieder zuverlässig kühlen und in neun Monaten wieder die volle Kontrolle über die Anlage haben. Ist das realistisch?

Pflugbeil: Da bin ich sehr skeptisch. Bisher haben Voraussagen nie gestimmt und keine Maßnahme hat geklappt, die sie ergriffen haben. Es wird nach wie vor täglich kubikmeterweise radioaktiv hochkontaminiertes Wasser in den Pazifischen Ozean abgegeben. So ein Vorfall wurde natürlich in keinem Handbuch so beschrieben. Man kann deswegen nicht sicher sagen wie es weitergeht. Fest steht nur, dass sich die Reaktoren selbst zerstören.

Wie unterscheidet sich Fukushima von Tschernobyl?

Pflugbeil: In Tschernobyl lief alles viel schneller ab. Es gab eine Kernexplosion und einen Graphitbrand, der wie Briketts loderte. Die Kernexplosion und der Graphitbrand haben den radioaktiven Inhalt ziemlich schnell und ziemlich hoch in die Atmosphäre geblasen. Zwei Drittel des radioaktiven Ausstoßes wurde über der gesamten Nordhalbkugel verschmiert. Nur ein Drittel ist über der Tschernobyl-Region runtergekommen. Das war für die Russen natürlich gut. Für uns war es schlecht.

Und in Japan?

Pflugbeil: In Japan ist das nicht so. Da hat es bisher keine Kernexplosion gegeben und wahrscheinlich wird es auch keine geben. Das liegt an einer anderen Reaktorkonstruktion und einem anderen Ablauf des Unfalls. Es gibt auch kein Graphit, das brennt. Der radioaktive Ausstoß steigt somit nicht hoch, sondern bleibt flach. Fast der gesamte Ausstoß kommt deshalb über Japan nieder. Die Bevölkerungsdichte in Japan ist natürlich auch noch einmal eine ganz andere als in Tschernobyl. Japan ist viel dichter besiedelt. Auch in der Gegend, wo das passiert ist.

Wie sieht denn Ihre Prognose aus?

Pflugbeil: Beides zusammen – die hohe Bevölkerungsdichte und das stärkere Auftreffen von dem Fallout im Radius von wenigen hundert Kilometern – lässt eine Prognose über die Gesundheitsschäden zu, die nicht besonders gut aussieht. Die Strahlenbelastung wird in den nächsten Monaten weiter zunehmen. Wie weit das geht, kann man natürlich noch nicht so richtig sagen. Für so einen Fall gibt es einfach noch keine Erfahrung. Sicher ist, dass sich dort vier Reaktoren alleine zerstören und dass auf dem Gelände außerdem noch abgebrannte Brennelemente aus 15 Jahren aufbewahrt werden, die jetzt ebenfalls Gefahr laufen, kaputt zu gehen. Wir haben in Japan damit ein vielfach höheres Potenzial an radioaktivem Inventar, welches nach außen drängt. Wie das zeitlich abläuft, ist schwer kalkulierbar. Ich befürchte aber, dass es zukünftig ernsthafte gesundheitliche Probleme in dieser Region geben wird.

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Mai 12, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die wahren News aus Fukushima – Japan

Die wahren News aus Fukushima – Japan

 

Da uns in den Mainstream Medien jegliche Information verweigert wird habe ich versucht einiges aus Fukushima in Erfahrung zu bringen und die Desinformations-Politik zu bekämpfen. Bitte benutzen Sie die von mir angegebenen Links die als Quellenangabe gelten sollen.

 

Leuren Moret ist eine amerikanische Geologin und Expertin für radioaktive Strahlung. Seit Jahren wendet sie als kritische Wissenschaftlerin gegen den Einsatz der „depleted uranium“ (abgereichertes Uran) Waffen. Auf mehreren internationalen Kongressen, unter anderem der „World Depleted Uranium Weapons Conference“. Leuren Moret zog sich aus ihrer Tätigkeit für die US- amerikanische Regierung zurück weil sie das „Yucca Mountain Project„<<< anklicken, in dem es um die Lösung der Endlagerung von Atomaren Abfällen geht, nicht mittragen wollte.

 

 

Alfred Lambremont Webre, JD, M.Ed. (Geb. 24. Mai 1942 auf einer uns Naval Air Station) ist ein Autor, Rechtsanwalt (Mitglied des District of Columbia Bar), Futurist, Friedensaktivistin, Umwelt-Aktivist, und ein Aktivist, der das Verbot von Weltraumwaffen fördert. Webre ist auch im Vorstand von Beratern an der neuen Energie-Bewegung, ist der Kongress-Koordinator für das Offenlegungs Projekt, ist ein Richter am Kuala Lumpur Kriegsverbrechertribunal und ist Vorsitzender der Mars-Anomalie Forschungsgesellschaft (MARS).

 

In einem Interview von Alfred Webre (Web Site) <<< anklicken mit der unabhängigen Wissenschaftlerin Leuren Moret stellt sich eine erheblich abweichende Situation dar, als uns die Mainstream Nachrichten glauben machen wollen. Demnach hat sich bereits am 11.März 2011 eine Kernschmelze ereignet und dies nicht nur in einem der Reaktoren. In drei der sechs Reaktoren fielen gleichzeitig die Kühlsysteme aus. Das bedeutet das Haupt, Batterie und das Dieselaggregat. Jeder seriöse Wissenschaftler der im Bereich Nuklearenergie arbeitet wird bestätigen, das nach einem Ausfall eines Kühlsystems nur 90 min verstreichen, bis eine Kernschmelze eintritt.

 

Die mehrfache Kernschmelze ist in Fukushima also am Abend oder in der Nacht des 11. März 2011 eingetreten. Demnach müssten 4 Reaktoren eine Kernschmelze erfahren haben. Die dort ausgetretene Radioaktivität muss demnach also auch spätestens 3 bis 4 Tage in Hawai und der Westküste der USA eingetroffen sein. Das sich die Kühlsysteme unter keinen Umständen hochfahren ließen, deutet auf den Stuxnet Virus <<< anklicken hin. Dieser wurde bereits bei einem Cyberangriff gegen das iranische Atomprogramm eingesetzt und weißt eine hohe Kompatibilität mit der Siemens Kühlsystem Technologie auf.

 

Im Reaktor 3 befinden sich 12 Tonnen Plutonium in 170 Tonnen Flüssigkeit, oder Medium. Plutonium erhitzt sich wesentlich schneller als andere Materialien. Und die Aktion von Tepco, die Reaktoren mit Meerwasser zu kühlen wird von Leuren Moret als äußerst dümmlich beschrieben. Denn z.B. der Reaktor 2. Er ist durch eine Explosion von oben nach unten gebrochen. Durch das Auffüllen mit Meerwasser durch eine Betonpumpe, das wiederum von oben geschah, würde die Anlage nur noch mehr zerstört, so Leuren Moret.

 

Nach den Folgeexplosionen in einigen der Reaktoren kam es zu einem gelben Niederschlag der bis nach Tokio reichte. <<< anklicken

Was auch der Beweis ist, das massive Austritte von Radioaktiver Strahlung erfolgt ist.

 

 

 

 

 

April 9, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Horror in Fukushima geht weiter

Es dürfte mittlerweile auch beim letzten Zweifler angekommen sein. Die Katastrophe in Fukushima hat genau die Ausmaße angenommen, die Tepco und die japanische Regierung bis zum heutigen Tag bestreitet. Trotz eindringlicher Appelle und stets neuer Hiobsbotschaften weigert sich diese, den 20 Kilometer großen Evakuierungsraum um das havarierte AKW auszuweiten. „Ich glaube nicht, dass dies derzeit notwendig ist“, sagte Regierungssprecher Yukio Edano.

 

 

Der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, kritisierte die Informationspolitik der japanischen Behörden und des Tepco-Konzerns. „Was im Augenblick für viele am schwersten nachzuvollziehen ist, ist die Frage, wieso Information, deutliche, klare, präzise Information, so schwierig zu bekommen ist“, sagte Steiner der „Berliner Zeitung„. Der UNEP-Direktor warnte zugleich vor weiteren schweren Reaktorunfällen.

 

Das Grundwasser unter den Reaktoren ist stak verstrahlt

Das Rindfleisch ist stark mit Cäsium verseucht, das 200 Jahre lang radioaktiv bleibt

Tausende von verstrahlten Leichen müssen noch geborgen werden

 

Niemand weiß wo sich die Brennstäbe in den Boden fressen und wo genau sich das Leck, aus dem die radioaktive Strahlung austritt, befindet. Die Absicht, die Reaktoren mit einem Kunstharz zu besprühen wurde nun verworfen und eine neue Strategie, das Gebiet mit einem speziellen Gewebe abzudecken, erwogen.

Noch immer treten schwere Nachbeben auf, so wie gestern wo ein Beben der Stärke 6.0 die Erde erbeben ließ. Ob ein weiteres Hauptbeben die japanischen Inseln erschüttern wird ist natürlich unklar. Wir können nur hoffen, das dem nicht so ist.

Auch Japans Kaiser Akihito steht den Opfern der verheerenden Naturkatastrophe im Nordosten des Landes mit Gesten der Solidarität bei. Erstmals traf er nun auch direkt mit Überlebenden zusammen. Zusammen mit seiner Frau Michiko nahm sich der Monarch eine Stunde Zeit, um in der Budokan-Halle der Hauptstadt rund 290 Flüchtlingen Trost zu spenden. Um auf gleicher Augenhöhe mit den Menschen zu sprechen, kniete sich der 77-jährige Kaiser vor den Opfern hin.

 

V.Koch

 

Mehr dazu : HIER

 

Verzweifelte Versuche die Reaktoren zu retten

Da die japanische Regierung alles daran setzt die wahre Situation in Fukushima der Welt vorzuenthalten und Tepco ihre „Desinformations-Politik“ weiterhin betreibt sind nicht viele neue Fakten zu berichten. Man muss sich durch viele fremdsprachigen Medien kämpfen um einiges zu erfahren.

Ab heute morgen soll wasserlösliches Kunstharz über die Reaktoren versprüht werden um eine Verwehung der radioaktiven Partikel zu verhindern. Weiterhin wird überlegt, das radioaktiv verseuchte Wasser aus den Reaktoren in Tankschiffe abzupumpen.

Wie schon erwähnt sind sich viele Wissenschaftler einig, das die schleichende Katastrophe in Fukushima nicht mehr aufgehalten werden kann. Die Bemühungen von Betreiber Tepco würden nicht wirklich etwas an der verheerenden Situation ändern.

Bereits einige Wochen vor dem Tsunami wurde Tepco seiner Pflicht die Reaktoren standardmäßig zu warten nicht gerecht. Unter den nicht gewarteten Teilen waren unter anderem die Notstromaggregate, Pumpen und andere Teile des Kühlsystems. Diese Anschuldigungen der japanischen Regierung wiegen schwer und falls diese sich konkretisieren sollten wäre es ein weiterer Schlag für Tepco. Eine Mitschuld an der Katastrophe wäre wohl nicht mehr zu leugnen.

Die Menschen in Japan werden also weiterhin mit radioaktive Isotopen, wie Jod 131, Cäsium 137, Xenon 133, Xenon 135 und Krypton 85 bestrahlt. Das gefährlichste ist hierbei das Jod 131, was zu Schilddrüsenkrebs und Leukämie führt. Die Strahlung hat jetzt das 3ooo fache des normalen erreicht und man muss kein Experte sein um sich die Auswirkungen dieser Tatsache vorstellen zu können. Das Cäsium 137 ist wegen seiner langen Halbwertszeit der Schlimmste Schadstoff und verantwortlich für das Sperrgebiet um Tschernobyl.

Falls sich die Kernschmelze vorsetzt und in den Boden eindringt wäre die einzige Hoffnung, das diese auf eine unterirdische Wasserader trifft und somit aufgehalten werden könnte. Das dies jedoch tatsächlich so sein wird bleibt vermutlich ein Traum den nicht nur der Betreiber Tepco träumt, der immer noch behauptet, die Strahlung wäre nicht gefährlich für den Menschen.

Das AKW in Onagawa wird übrigens auch überprüft, denn auch dort war das Beben zu spüren und man kann nur hoffen, das sich die Befürchtungen einer eventuellen Beschädigung des Reaktors nicht bewahrheiten. Große Teile Japans werden wohl zum Sperrgebiet und für unbewohnbar erklärt werden müssen. Das weiß auch die japanische Regierung, die befürchtet, das Japan durch weitere Beben und Verseuchungen vollkommen zerstört werden könnte.

Diese Katastrophe schreitet unaufhörlich fort und ist noch lange nicht auf ihrem Höhepunkt. Mit jedem weiteren Tag schleicht sie voran wie ein unsichtbares Gespenst, das auch uns in seinen Fängen halten wird.

Volker Koch

März 31, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Kernschmelze in Fukushima

Kernschmelze in Fukushima

 

Unter Lebensgefahr versuchen Arbeiter in Fukushima, radioaktives Wasser abzupumpen.

Die Atom Ruine ist außer Kontrolle.

 

In Reaktor 2 hat es bereits eine Kernschmelze gegeben. Wie weit diese fortgeschritten ist, kann nur vermutet werden. In den Reaktoren 1-3 steht das radioaktiv verseuchte Wasser kniehoch und die Arbeiten sind lebensgefährlich. Der Plan, das Wasser abzupumpen um dann die Kühlsysteme wieder in Gang zu bringen, scheint reine Utopie. Der gesamte Kampf um Fukushima ist für viele Experten bereits verloren und der Super-Gau nicht mehr aufzuhalten. Die Kernschmelze, die in den letzten Tagen eingesetzt hatte, soll, nach Angaben vom Betreiber Tepco zum Stillstand gekommen sein. Allerdings ist diese Aussage wissenschaftlich sehr umstritten.

Auch geben viele Experten zu Bedenken, das die Kernstäbe völlig mit Salz verkrustet sein müssen und im Übrigen das verspritzte Kühlwasser keinerlei Wirkung hat. Denn Kühlwasser, das nicht zirkuliert kann keinen kühlenden Effekt haben.

 

 

Um von Ihrer schlechten Informationspolitik abzulenken, hat die japanische Regierung nun vor, die Betreiberfirma Tepco zu verstaatlichen. Das dadurch die Lage entschärft werden würde, ist allerdings zu bezweifeln.

Die Lage der Betroffenen der Katastrophe hat sich leider nicht gravierend geändert. Noch immer fehlen viele Hilfsgüter und die schlechte Zusammenarbeit zwischen Regierung und den Hilfsorganisationen trägt zur schlechten Versorgung der Menschen erheblich bei.

 

 

Erhöhte Radioaktivität ist in den USA festgestellt worden. Nach Funden in den US-Bundesstaaten Massachusetts und Pennsylvania wurden nach Behördenangaben auch in Ohio erhöhte Strahlungswerte in Regenwasser nachgewiesen.

Auch in China und Südkorea wurden geringe Spuren von radioaktivem Jod in der Atmosphäre gemessen. Das koreanische Institut für Nuklearsicherheit (KINS) in Taejon vermute, dass das radioaktive Jod-131 aus Fukushima stamme, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS am Dienstag.

Ende letzter Woche waren auch in Deutschland radioaktive Partikel aus dem japanischen Unglücksreaktor nachgewiesen worden. Es handele sich aber nur um geringste Spuren, teilte das Bundesumweltministerium in Berlin mit. „Nach Einschätzung der Strahlenschutzkommission (SSK) sind diese Spuren an Radioaktivität für die Bevölkerung in Deutschland gesundheitlich unbedenklich“, hieß es weiter.

 

 


März 29, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Radioaktivität in Fukushima höher als in Tschernobyl

Strahlung breitet sich über Ozeane und Kontinente aus

Da die Berichterstattung aus Japan sehr dürftig ist und die von der dortigen Regierung angegebenen Werte der Verstrahlung nicht Wahrheitsgemäß sind, ist es sehr schwer neuere Daten aus Japan und Fukushima zu erhalten. Die Vertuschung und Manipulation der japanischen Regierung in Sache Atommeiler sind offensichtlich und verantwortungslos gegenüber jenen Menschen die betroffen sind. Da die Atompartikel nun über den Globus wandern, betrifft diese angesprochene Verantwortungslosigkeit nun auch uns.

 

 

Das dieses Thema aus den Mainstream News beinahe verschwunden ist und von Libyen und den Landtagswahlen verdrängt wurde, kommt nicht von irgendwo. Es scheint das weltweit die Regierungen mit den dort ansässigen Medien einen „Nicht-Informations-Pakt geschlossen haben. Offiziell um uns, die Bürger also, nicht in Panik zu versetzen. Wenn die Werte allerdings nicht erhöht sind und keinesfalls Gesundheitsschädlich, warum dürfen wir sie dann nicht erfahren?

Es scheint, das Fukushima ein weiteres Thema sein wird, das uns vorenthalten werden soll. Ich finde nicht, das Wissen, Panikmache ist, sondern unser gutes Recht.

V.Koch

Die entsprechenden Werte stammen aus einem Netz weltweit verteilter Strahlungssensoren, die ursprünglich zur Überwachung des Kernwaffenteststopp-Vertrages (CTBT) eingesetzt wurden. Sie sollten dazu dienen, illegale Kernwaffentests festzustellen. Jetzt haben sie ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, die massive Freisetzung tödlicher Strahlung aus dem Kernkraftwerkskomplex Fukushima, in dem es immer noch brennt, nachzuweisen. Die Überwachungsstationen befinden sich in Alaska, Hawaii, Montreal und anderen Städten. Ihre Messungen deuten darauf hin, dass der radioaktive Niederschlag aus Fukushima bereits Ozeane und Kontinente überquert hat.

In Fukushima wird weiterhin Strahlung freigesetzt, sodass die gesamte radioaktive Freisetzung die in Tschernobyl möglicherweise noch übersteigen könnte. In Fukushima befindet sich mit 1.760 Tonnen an Kernbrennstoff ein Vielfaches der Menge, die in Tschernobyl gelagert wurde (180 Tonnen). Damit sind in Fukushima die zehnfache Menge an frischen und verbrauchten Brennelementen wie in Tschernobyl vorhanden. Und immer noch wird radioaktive Strahlung freigesetzt. Nahrungsmittel und Wasser in Japan sind bereits kontaminiert, die Ozeane sind radioaktiv, die Luft ist radioaktiv, Neutronenstrahlung wird aus der Nuklearanlage heraus freigesetzt, es regnet gelbes Wasser, die Arbeiter vor Ort müssen mit radioaktiven Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert werden und immer noch behauptet die Atomindustrie, es bestehe kein Anlass zur Sorge … es sei alles sicher!

Quelle:

Mike Adams

Kopp-Verlag

März 28, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Steigende Strahlenwerte in Fukushima

Steigende Strahlenwerte in Fukushima
Wie wir alle bemerken, egal was in Fukushima geschieht, es ist nie gefährlich für die Bevölkerung. Ob erhöhte Strahlenwerte, Löcher im Reaktor, Brennstäbe ohne Kühlung, nie schlagen sich diese Geschehnisse auf die Menschen aus. Das im Trinkwasser von Tokio jetzt bedenkliche Strahlenwerte gefunden wurden, wird wahrscheinlich auch wieder als „Nicht gefährlich für die Bevölkerung eingestuft werden. Dem Fukushima Betreiber ist außerdem das Geld ausgegangen, ein schlechtes Zeichen. Das ist etwa so als wenn ihrem Handwerker, der ihr Bad renoviert, die Fliesen ausgehen und er erst um einen Kredit betteln muss um die Arbeiten die von ihnen bereits bezahlt wurden, fertig zu stellen. Die benötigte Kreditsumme von etwa 13 Milliarden US $ soll wahrscheinlich auch ausgegeben werden um den Betroffenen den Verlust ihrer Familien, Äcker, Gesundheit und Lebensexistenz etwas „schmackhafter“ zu machen. Mit Dollarscheinen im Mund lässt sich eben schlecht reden. Das weiß auch der Betreiber.

V.Koch
Tokio (Reuters) – Wegen erhöhter Strahlenwerte sind die Arbeiten am Unglücksreaktor im japanischen Fukushima erneut unterbrochen worden.

Die Mitarbeiter seien vorübergehend vom Reaktor 2 abgezogen worden, erklärte die zuständige Aufsichtsbehörde am Mittwoch. Demnach erreichte die Radioaktivität eine Stärke von 500 Millisievert pro Stunde.

Im Reaktor 1 stieg die Temperatur nach Angaben der Behörde über den Grenzwert, für den der Meiler ausgelegt ist. In einem Druckbehälter seien 400 Grad Celsius gemessen worden, hieß es. Der Grenzwert liegt bei 302 Grad. Es bestehe dennoch keine unmittelbare Gefahr, erklärte die Reaktorsicherheitsbehörde.

Die Regierung bekräftigte zugleich, eine Ausweitung der Sicherheitszone rund um die Reaktoren sei nicht nötig. Dafür gebe es keine Pläne, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Die Sicherheitszone gilt derzeit für einen Umkreis von 20 Kilometern. Japan kämpft gegen eine Kernschmelze in Fukushima, seit das Erdebeben und der Tsunami vor mehr als einer Woche die Reaktoren schwer beschädigt haben.

Reuters

März 23, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Katastrophale Zustände in Japans Notlagern

Katastrophale Zustände in Japans Notlagern

Überarbeitete Ärzte kämpfen in schlecht ausgerüstet Unterständen um die Gesundheit der Überlebenden der Katastrophe in Japan. In Schulturnhallen ohne Heizung oder fließendes Wasser, können sie den Menschen nur eine notdürftige Behandlung angedeihen lassen. Durch das schlechte Angebot der medizinische Behandlung steigen die Grippefälle um ein mehrfaches.Viel Überlebende wurden ohne ihre lebensnotwendigen Medikamente vom Tsunami überrascht. Mindestens 15 ältere Überlebende seien nach Angaben der Zeitung Yomiuri Shimbun an Stress oder Ermüdung verstorben. Die Dunkelziffer der verstorbenen älteren Menschen sei nicht bekannt.

In der Hafenstadt Kesennuma musste das fünfstöckige Inawashiro Krankenhaus alle der 47 stationären Patienten evakuieren. Die meisten der bettlägerigen Patienten die an Demenz leiden wurden an ihre Verwandten weitergeleitet. Etwa eine 100-jährige Frau, die auf einer Schaumstoffmatratze auf dem Boden eines Klassenzimmers liegen musste. Diese Schule wie 400 weitere Häuser haben keinen Strom, fließend Wasser oder Heizung. Was den Überlebenden angeboten wird, sind Wasser und Nahrung.

 

Der Wintereinbruch hat es den Rettungskräften, so wie den Überlebenden schwer gemacht, die Situation zu meistern. Das nass kalte Wetter verschlimmert sehr viele schon bestehende Leiden und der Zustand vieler Kranke verschlimmert sich zusehends. Eine Rückkehr in das Krankenhaus scheint unmöglich, so einer der Ärzte. Bei dem Tsunami wurde ein Teil des Daches und des Fundamentes weggespült.

 

Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die mobilen Teams, die in der nördlichen Präfektur Miyagi tätig ist sagte, das ihre größte Sorge die älteren chronisch erkrankten Patienten sei. Durch die Überalterung der japanischen Bevölkerung seien die Alten die am meisten leiden müssten. Das größte Problem sei jetzt Nahrung, Wasser und Decken gegen die Kälte zu finden. Etwa 800 Dialyse Patienten mussten von Fukushima nach Tokio gebracht werden und hoffen dort eine Behandlung zu finden. Auch fehle es an Insulin für die Diabetiker.
Wir erreichen unsere Grenzen so das übermüdete Pflegepersonal

The Himalayen Times

AFP

Wir alle können nur hoffen, das die Not dieser Menschen schnellstens gelindert werden kann. Und das Regierungen und auch wir alles menschenmögliche tun um zu helfen.

Sein Sie vorsichtig und informieren Sie sich gut bevor Sie helfen. Nicht alle Hilfsprogramme sind seriös!


März 19, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hintergründe & Fakten der Fukushima Katastrophe

Hintergründe & Fakten der Fukushima Katastrophe
Die 50 Männer die in Fukushima ihr Leben reskieren und mit all den ihnen zur Verfügung stehenden Kräften den Super-Gau zu verhindern versuchen, sind immer noch im Einsatz. Seit nun mehr einer Woche befinden diese sich in der Notfallzentrale des beschädigten Atomkraftwerks. Immer wieder klettern sie in und aus dem Stahlschrott und den Gebäuderippen aus denen Dampf und Rauch empor steigt. Die Internationalen Medien haben diesen Männern wegen ihres todesmutigen Einsatz den Namen „Fukushima 50“ gegeben.

Wann und ob diese Männer nach Hause kommen ist ebenso fragwürdig wie der Einsatz von angeblichen Freiwilligen, die als Unterstützung in Fukushima Hilfe leisten sollen. Hinzu kommen etwa 140 Hilfskräfte der Feuerwehr aus Tokio und 120 Atomarbeiter von anderen Energiekonzernen. Was genau sich in diesen Stunden am Atommeiler abspielt wird nicht bekannt gegeben und es bleibt abzuwarten was aus der täglichen Video-Konferenz hervor geht.

Für Deutschland und Europa gab das Bundesamt für Strahlenschutz Entwarnung: Wie auch immer die Katastrophe in Japan ausgehen wird – von der Strahlenwolke in Japan werden wir hier nicht betroffen sein. Die Entfernung mit über 9000 Kilometer ist zu groß. Wie gefährlich sind aber die Stoffe? Was bewirken sie im menschlichen Körper?

Schon ganz geringe Strahlenmengen können einen gesundheitlichen Schaden verursachen. So kann die natürliche Strahlung in der Umwelt bereits zu Krebserkrankungen führen: Von etwa 460.000 Krebsfällen in Deutschland sind 2000 bis 6000 auf natürliche Strahlung oder auf Folgen medizinischer Bestrahlung (z.B. Röntgen) zurückzuführen. Der am häufigsten auftretende Krebs nach einer Strahleneinwirkung ist der Blutkrebs. Trifft die Strahlung auf die Zellen im Knochenmark, aus denen Blutzellen gebildet werden, kann ihr Erbgut verändert werden. Statt roten, breiten sich vermehrt veränderte weiße Blutkörperchen (Leukämiezellen) im Körper aus. Die Folge: Es wird nicht mehr genügend Sauerstoff durch den Körper transportiert, ebenso fallen Blutgerinnungs- und Immunsystem aus.

Das Radionuklide Cäsium-137 und Strontium-90 sind wahre „Knochenfinder“ – diese radioaktiven Stoffe lagern sich besonders gern in Knochen an. Nicht nur für Leukämie, sondern auch für Knochenkrebs besteht erhöhte Gefahr.

Das heftige Erdbeben in Japan hat den gesamten Globus durch gerüttelt: Die schweren Erschütterungen haben nicht nur die japanische Hauptinsel verrückt, sondern auch die komplette Erdachse verschoben, wodurch der Tag nach dem Beben um den Bruchteil einer Sekunde kürzer wurde. Es handelt sich nach Expertenmeinung um die angeblich größte Landbewegung seit Jahrzehnten.

Das Erdbeben in Japan war eines der fünf stärksten Beben, die jemals gemessen wurden: Vor der Küste der nord-japanischen Insel Honshu riss am Freitag in einer Tiefe von 32 Kilometern der Meeresboden auf einer Länge von 400 Kilometern die Erde auf. Dabei wurden enorme Energien freigesetzt, die nach Auffassung von Geophysikern die Erdrotation beschleunigt haben.

Die Erschütterungen des Erdbebens in Japan hatten nicht nur eine Verwüstung von gigantischem Ausmaß zur Folge, sondern auch eine Bewegung der gesamten japanischen Hauptinsel um rund 2,40 Meter. Mit Hilfe des Satelliten-Navigationssystems GPS haben Forscher festgestellt, dass sich eine GPS-Station um acht Fuß verschoben habe. Wie der Geophysiker Kenneth Hudnut von der US-Geologiebehörde USGS (U.S. Geological Survey) am Samstag gegenüber dem US-Fernsehnachrichtensender CNN berichtete, sei man nun der Auffassung, dass die Verschiebung auch für die gesamte Landmasse gelte.

Volker Koch

Quelle:dpa / taz /

 

März 19, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Strahlenwerte aus Fukushima werden geheim gehalten

Strahlenwerte aus Fukushima werden geheim gehalten

Seit dem 16.03.2011 dürfen die Strahlenwerte der Wetterstadtion auf Fehmarn und in Schleswig ihre Messergebnisse nicht mehr veröffentlichen. Die Zentrale des Deutschen Wetterdienstes hat, laut Norddeutsche Rundschau, habe eine entsprechende Hausmitteilung verschickt.

Die solle jedoch nur verhindern, das Laien die gemessenen Ergebnisse „fehlinterpretieren“.

Somit hat nun das Bundesamt für Strahlenschutz und Bundesumweltministerium die Daten unter Verschluss und den Menschen, die sich hier zu Lande Gedanken um Ihre Gesundheit machen, werden die hierfür notwendigen Daten vorenthalten.

Wieder einmal wird hier der Bürger für unmündig erklärt, belogen und für dumm verkauft. Und so lange die Bevölkerung sich nur auf Regierungen und öffentlichen Stellen verlässt, ist sie verlassen.

Für die Einsicht von unabhängig gemessenen Werte hier anklicken :

Der Wahrheit auf der Spur

Volker Koch

März 18, 2011 Posted by | Uncategorized | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Löcher im Reaktor Fukushima – Alarmstufe 6

Japans Regierung warnt vor steigender, gesundheitsschädlicher Radioaktivität rund um das Unglücks-AKW. Erste Spuren von Strahlung wurden in Tokio gemessen und sorgen dort für Panikeinkäufe – der Wind könnte den neuen Fallout in die Hauptstadt tragen.

Erstes Feuer war gar nie gelöscht

00.10. Uhr Ein erstes Feuer, das im Kraftwerk Fukushima am Dienstag ausgebrochen ist. sei nicht vollständig gelöscht gewesen, teilte Tepco am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit. Die Feuerwehr sei gegen die Flammen im Einsatz. Aus dem Dach steige Rauch auf, sagte ein Sprecher des Betreibers Tepco.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf Tepco, ein Arbeiter habe das Feuer am Morgen entdeckt. Im Reaktor 4 war am Dienstag ein Brand gemeldet worden. Das Wasser in einem Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente kocht womöglich. (dapd, AFP)

Strahlung offenbar 500 Mal höher als normal

24.40 Uhr Ein Reporter im Krisenzentrum in Fukushima berichtete, dass Flammen beobachtet worden seien. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete, der Brand sei gegen 5.45 Uhr Ortszeit ausgebrochen. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

Der brennende Reaktor sei nicht zu betreten, berichtete der Sender. Weiter hiess es, dass um 6.00 Uhr (Ortszeit) 60 Kilometer entfernt von dem Krisen-AKW eine radioaktive Strahlung gemessen worden sei, die 500 Mal über den normalen Werten liege.

Ob diese Gefahr in direktem Zusammenhang mit dem neuen Feuer steht, war zunächst nicht bekannt. «Diese Dosis wird nicht unmittelbar der menschlichen Gesundheit schaden», sagte der Reporter unter Berufung auf die Behörden. (sda)

Schweres Nachbeben bei Fukushima 1

Vor der japanischen Ostküste auf Höhe der Präfektur Fukushima hat sich ein weiteres schweres Nachbeben der Stärke 6,3 ereignet. Das teilte Japans Meteorologischer Dienst am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

In Fukushima steht der Atomkomplex, in dessen Reaktorblöcken es während der vergangenen Tage Explosionen gab.

14.41 Uhr 15.03 – Fukushima: Strahlung zu hoch für das Personal

Die Strahlung im japanischen Atomkraftwerk in Fukushima ist weiter gestiegen. Die gemessenen Werte seien so hoch, dass das Personal nicht weiter in den Kontrollräumen des Reaktors bleiben könne. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

Löcher in Aussenmauer

In der Wand von Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima 1 (im Bild: Die letzte Explosion bei Fukushima) klaffen zwei acht Quadratmeter grosse Löcher. Das berichtete die Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag unter Berufung auf die Nukleare Sicherheitsagentur des Industrieministeriums.
Der Kraftwerkbetreiber Tepco hatte den Behörden die Löcher in der Nordwestwand des Reaktors gemeldet. In dem Reaktor hatte es zwischenzeitlich gebrannt.

Nun droht die Kühlung in Reaktor 4 auszufallen. Zudem könnte das Wasser im Abklingbecken des Reaktors kochen. Der Pegelstand des Wassers geht nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zurück. In einem Abklingbecken werden die abgebrannten Brennstäbe aufbewahrt.

Nach Angaben des japanischen AKW-Betreibers Tepco waren bis Dienstag noch 50 Mitarbeiter vor Ort in Fukushima. 750 Mitarbeiter seien abgezogen worden. Unterdessen stieg die radioaktive Belastung in der Nähe von Tokio auf das zehnfache Niveau der üblichen Strahlung. Das berichtet die die Agentur Kyodo unter Berufung auf die Präfektur von Chiba. (sda)

Französische Atombehörde: Zweithöchste Katastrophenstufe

Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einschätzung aus Frankreich die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES). Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN), André-Claude Lacoste, am Dienstag in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala. (AFP

TV-Korrespondenten verlassen Tokio

Wegen der verstärkten Atomgefahr haben Korrespondenten deutscher Sender die japanische Hauptstadt Tokio verlassen. Die ZDF-Reporter Johannes Hano und Jörg Brase arbeiteten jetzt bereits von Osaka aus, sagte ein Sendersprecher am Dienstag auf dapd-Anfrage in Mainz. Insgesamt sind vier Mitarbeiter nun von der Millionenstadt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshu aus tätig. Von 18 Personen in Tokio, inklusive Angehörige, seien noch vier in Japan.

Auch die Mediengruppe RTL Deutschland zieht die beiden sich noch in Japan befindenden Reporter aus Tokio ab. Journalist Roger Saha sei schon vor einigen Stunden nach Osaka gefahren, sagte eine n-tv-Sprecherin am Dienstagvormittag. Carsten Lueb befinde sich derzeit noch in Tokio, sollte sich aber in Kürze auf den Weg machen. Die Sicherheit gehe vor, sagte die Sprecherin.

Das Atomkraftwerk Fukushima, in dem die Lage immer kritischer wird, liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Tokio. Osaka befindet sich wiederum mehrere Hundert Kilometer entfernt von der Hauptstadt. (dapd)

Quelle : Tages Anzeiger

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März 15, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wasserstoff Explosion in japanischem AKW Fukushima um 03.08. Uhr

Wasserstoff Explosion in japanischem AKW Fukushima um 03.08. Uhr Deutscher Zeit

Tokio (APA/Reuters/AFP/dpa) – Im dritten Reaktorblock des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 hat sich am Montagvormittag (Ortszeit) eine Wasserstoffexplosion ereignet. Dies berichtete der TV-Sender NHK. Aus dem Gebäude stieg Rauch auf. Die Techniker hatten dort zuvor seit Tagen gegen die drohende Kernschmelze gekämpft. Unklar war zunächst, ob bei der Explosion eine größere Menge Radioaktivität ausgetreten ist. Bereits am Samstag war das Gebäude um den ersten Reaktorblock in die Luft geflogen, das Containment blieb jedoch intakt.

Zuvor hatte es ein schweres Nachbeben vor der japanischen Küste gegeben, dessentwegen die Behörden eine Tsunami-Warnung ausgaben. Das Eintreffen der drei Meter hohen Wellen im Gebiet um Fukushima stand kurz bevor. Das Atomkraftwerk befindet sich an der Küste.

Einem Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) waren in der Nacht auf Montag im dritten Reaktorblock neue Probleme aufgetreten. So sollen die Ventile des Druckbehälters ausgefallen sein, außerdem zeige sich im Reaktor trotz kontinuierlichem Hineinpumpen von Meerwasser ab einer gewissen Wasserhöhe kein Anstieg mehr. Zudem überschritte die Strahlung im beschädigten AKW am Montag in der Früh wieder über den gesetzlichen Grenzwert.

Der japanische Premier Naoto Kan hatte die Lage im beschädigten Atomkraftwerk als „besorgniserregend“ bezeichnet. „Die Behörden tun ihr Äußerstes, um eine Ausbreitung des Schadens zu verhindern“, sagte er am Montagvormittag in Tokio. In zwei Reaktorblöcken des AKW Fukushima 1 wurde in einem verzweifelten letzten Rettungsversuch ein Gemisch aus Meerwasser und Borsäure zugeleitet, um die überhitzten Brennstäbe zu kühlen. Bei einer Kernschmelze drohte ein Explosion der Reaktorhülle mit massiver Freisetzung von Radioaktivität.

Quelle: APA

Live News im japanischen TV in englisch

 

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März 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Info zu Tsunami und Person Finder für Japan

Tokio.

Das gewaltige Erdbeben in Japan hat zu Störfällen in zwei Atomkraftwerken geführt. Zwar wurden alle Anlagen in der Region sofort automatisch heruntergefahren. Dennoch traten Probleme auf, Ministerpräsident Naoto Kan rief deshalb Atomalarm aus. Im Umkreis von drei Kilometern eines betroffenen Reaktors wurden etwa 2000 Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In einem Gebiet bis zu zehn Kilometern Entfernung sollten die Bewohner in ihren Häusern bleiben. Die Behörden befürchten offenbar eine radioaktive Verstrahlung, nachdem es bei der Kühlung des Reaktors zu Problemen gekommen war.

AGENTURMELDUNG:

Tokio (sda/dpa/dapd) Das gewaltige Erdbeben in Japan hat am
Freitag zu Störfällen in zwei Atomkraftwerken geführt. Zwar wurden
alle Anlagen in der Region sofort automatisch heruntergefahren.
Dennoch traten Probleme auf, Ministerpräsident Naoto Kan rief
deshalb Atomalarm aus.

Im Umkreis von drei Kilometern am Reaktor Fukushima wurden etwa
2000 Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen,
berichtete der Sender NHK. In einem Gebiet bis zu zehn Kilometern
Entfernung sollten die Bewohner in ihren Häusern bleiben.

Die Behörden fürchten offenbar eine radioaktive Verstrahlung,
nachdem es bei der Kühlung des abgeschalteten Reaktors zu Problemen
gekommen war. Techniker schalteten ein Notkühlsystem ein.

Im Atomkraftwerk Onagawa brach ein Feuer in einem Turbinengebäude
aus. Die Betreibergesellschaft erklärte, dass keine radioaktive
Strahlung ausgetreten sei. Der Brand wurde nach Informationen der
Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gelöscht. Dies habe die
japanische Atomsicherheitsbehörde NISA der IAEA mitgeteilt, gab die
UNO-Behörde in Wien bekannt.

Super-GAU nicht auszuschliessen

Auch nach der Abschaltung von Reaktoren bestehe aufgrund der
nicht steuerbaren Nachwärme eine Gefahr, erklärte der Greenpeace-
Reaktorexperte Heinz Smital. «Selbst ein abgeschaltetes
Atomkraftwerk kann noch zum Super-GAU führen.»

In diesem Fall komme es noch zu so viel Nachwärme, dass man eine
Kernschmelze nur dann verhindern könne, wenn die Kühlung
sichergestellt sei. Das Erdbeben habe eine sehr grosse Energie
gehabt, «so dass viele Systeme möglicherweise nicht funktionieren
wie sie sollten».

Es sei in keinem Fall radioaktive Strahlung freigesetzt worden,
betonte die japanische Regierung. Der atomare Notfall sei ausgerufen
worden, um Notfallmassnahmen der Behörden zu unterstützen, sagte
Regierungssprecher Yukio Edano. Zuvor hatte Kan in einer ersten
Beurteilung der Lage erklärt, dass es keine Probleme bei den
Atomkraftwerken gebe.

Die vier Atomkraftwerke in der am schwersten betroffenen Region
im Nordosten der Hauptinsel Honshu wurden automatisch
heruntergefahren, darunter auch Onagawa und Fukushima. Ein fünftes
Atomkraftwerk war wegen Wartungsarbeiten stillgelegt.

Google hat die Webseite „Crisis Response“ Japan eingerichtet :

Sollten Sie Informationen haben oder eine Person suchen, hier der „Person Finder:

Person Finder

Google Watch Blog


Video Bericht I

Video Bericht II

Video Bericht III

März 12, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

   

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