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Katastrophale Zustände in Japans Notlagern

Katastrophale Zustände in Japans Notlagern

Überarbeitete Ärzte kämpfen in schlecht ausgerüstet Unterständen um die Gesundheit der Überlebenden der Katastrophe in Japan. In Schulturnhallen ohne Heizung oder fließendes Wasser, können sie den Menschen nur eine notdürftige Behandlung angedeihen lassen. Durch das schlechte Angebot der medizinische Behandlung steigen die Grippefälle um ein mehrfaches.Viel Überlebende wurden ohne ihre lebensnotwendigen Medikamente vom Tsunami überrascht. Mindestens 15 ältere Überlebende seien nach Angaben der Zeitung Yomiuri Shimbun an Stress oder Ermüdung verstorben. Die Dunkelziffer der verstorbenen älteren Menschen sei nicht bekannt.

In der Hafenstadt Kesennuma musste das fünfstöckige Inawashiro Krankenhaus alle der 47 stationären Patienten evakuieren. Die meisten der bettlägerigen Patienten die an Demenz leiden wurden an ihre Verwandten weitergeleitet. Etwa eine 100-jährige Frau, die auf einer Schaumstoffmatratze auf dem Boden eines Klassenzimmers liegen musste. Diese Schule wie 400 weitere Häuser haben keinen Strom, fließend Wasser oder Heizung. Was den Überlebenden angeboten wird, sind Wasser und Nahrung.

 

Der Wintereinbruch hat es den Rettungskräften, so wie den Überlebenden schwer gemacht, die Situation zu meistern. Das nass kalte Wetter verschlimmert sehr viele schon bestehende Leiden und der Zustand vieler Kranke verschlimmert sich zusehends. Eine Rückkehr in das Krankenhaus scheint unmöglich, so einer der Ärzte. Bei dem Tsunami wurde ein Teil des Daches und des Fundamentes weggespült.

 

Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die mobilen Teams, die in der nördlichen Präfektur Miyagi tätig ist sagte, das ihre größte Sorge die älteren chronisch erkrankten Patienten sei. Durch die Überalterung der japanischen Bevölkerung seien die Alten die am meisten leiden müssten. Das größte Problem sei jetzt Nahrung, Wasser und Decken gegen die Kälte zu finden. Etwa 800 Dialyse Patienten mussten von Fukushima nach Tokio gebracht werden und hoffen dort eine Behandlung zu finden. Auch fehle es an Insulin für die Diabetiker.
Wir erreichen unsere Grenzen so das übermüdete Pflegepersonal

The Himalayen Times

AFP

Wir alle können nur hoffen, das die Not dieser Menschen schnellstens gelindert werden kann. Und das Regierungen und auch wir alles menschenmögliche tun um zu helfen.

Sein Sie vorsichtig und informieren Sie sich gut bevor Sie helfen. Nicht alle Hilfsprogramme sind seriös!


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März 19, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Löcher im Reaktor Fukushima – Alarmstufe 6

Japans Regierung warnt vor steigender, gesundheitsschädlicher Radioaktivität rund um das Unglücks-AKW. Erste Spuren von Strahlung wurden in Tokio gemessen und sorgen dort für Panikeinkäufe – der Wind könnte den neuen Fallout in die Hauptstadt tragen.

Erstes Feuer war gar nie gelöscht

00.10. Uhr Ein erstes Feuer, das im Kraftwerk Fukushima am Dienstag ausgebrochen ist. sei nicht vollständig gelöscht gewesen, teilte Tepco am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit. Die Feuerwehr sei gegen die Flammen im Einsatz. Aus dem Dach steige Rauch auf, sagte ein Sprecher des Betreibers Tepco.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf Tepco, ein Arbeiter habe das Feuer am Morgen entdeckt. Im Reaktor 4 war am Dienstag ein Brand gemeldet worden. Das Wasser in einem Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente kocht womöglich. (dapd, AFP)

Strahlung offenbar 500 Mal höher als normal

24.40 Uhr Ein Reporter im Krisenzentrum in Fukushima berichtete, dass Flammen beobachtet worden seien. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete, der Brand sei gegen 5.45 Uhr Ortszeit ausgebrochen. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

Der brennende Reaktor sei nicht zu betreten, berichtete der Sender. Weiter hiess es, dass um 6.00 Uhr (Ortszeit) 60 Kilometer entfernt von dem Krisen-AKW eine radioaktive Strahlung gemessen worden sei, die 500 Mal über den normalen Werten liege.

Ob diese Gefahr in direktem Zusammenhang mit dem neuen Feuer steht, war zunächst nicht bekannt. «Diese Dosis wird nicht unmittelbar der menschlichen Gesundheit schaden», sagte der Reporter unter Berufung auf die Behörden. (sda)

Schweres Nachbeben bei Fukushima 1

Vor der japanischen Ostküste auf Höhe der Präfektur Fukushima hat sich ein weiteres schweres Nachbeben der Stärke 6,3 ereignet. Das teilte Japans Meteorologischer Dienst am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

In Fukushima steht der Atomkomplex, in dessen Reaktorblöcken es während der vergangenen Tage Explosionen gab.

14.41 Uhr 15.03 – Fukushima: Strahlung zu hoch für das Personal

Die Strahlung im japanischen Atomkraftwerk in Fukushima ist weiter gestiegen. Die gemessenen Werte seien so hoch, dass das Personal nicht weiter in den Kontrollräumen des Reaktors bleiben könne. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

Löcher in Aussenmauer

In der Wand von Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima 1 (im Bild: Die letzte Explosion bei Fukushima) klaffen zwei acht Quadratmeter grosse Löcher. Das berichtete die Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag unter Berufung auf die Nukleare Sicherheitsagentur des Industrieministeriums.
Der Kraftwerkbetreiber Tepco hatte den Behörden die Löcher in der Nordwestwand des Reaktors gemeldet. In dem Reaktor hatte es zwischenzeitlich gebrannt.

Nun droht die Kühlung in Reaktor 4 auszufallen. Zudem könnte das Wasser im Abklingbecken des Reaktors kochen. Der Pegelstand des Wassers geht nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zurück. In einem Abklingbecken werden die abgebrannten Brennstäbe aufbewahrt.

Nach Angaben des japanischen AKW-Betreibers Tepco waren bis Dienstag noch 50 Mitarbeiter vor Ort in Fukushima. 750 Mitarbeiter seien abgezogen worden. Unterdessen stieg die radioaktive Belastung in der Nähe von Tokio auf das zehnfache Niveau der üblichen Strahlung. Das berichtet die die Agentur Kyodo unter Berufung auf die Präfektur von Chiba. (sda)

Französische Atombehörde: Zweithöchste Katastrophenstufe

Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einschätzung aus Frankreich die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES). Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN), André-Claude Lacoste, am Dienstag in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala. (AFP

TV-Korrespondenten verlassen Tokio

Wegen der verstärkten Atomgefahr haben Korrespondenten deutscher Sender die japanische Hauptstadt Tokio verlassen. Die ZDF-Reporter Johannes Hano und Jörg Brase arbeiteten jetzt bereits von Osaka aus, sagte ein Sendersprecher am Dienstag auf dapd-Anfrage in Mainz. Insgesamt sind vier Mitarbeiter nun von der Millionenstadt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshu aus tätig. Von 18 Personen in Tokio, inklusive Angehörige, seien noch vier in Japan.

Auch die Mediengruppe RTL Deutschland zieht die beiden sich noch in Japan befindenden Reporter aus Tokio ab. Journalist Roger Saha sei schon vor einigen Stunden nach Osaka gefahren, sagte eine n-tv-Sprecherin am Dienstagvormittag. Carsten Lueb befinde sich derzeit noch in Tokio, sollte sich aber in Kürze auf den Weg machen. Die Sicherheit gehe vor, sagte die Sprecherin.

Das Atomkraftwerk Fukushima, in dem die Lage immer kritischer wird, liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Tokio. Osaka befindet sich wiederum mehrere Hundert Kilometer entfernt von der Hauptstadt. (dapd)

Quelle : Tages Anzeiger

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März 15, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wasserstoff Explosion in japanischem AKW Fukushima um 03.08. Uhr

Wasserstoff Explosion in japanischem AKW Fukushima um 03.08. Uhr Deutscher Zeit

Tokio (APA/Reuters/AFP/dpa) – Im dritten Reaktorblock des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 hat sich am Montagvormittag (Ortszeit) eine Wasserstoffexplosion ereignet. Dies berichtete der TV-Sender NHK. Aus dem Gebäude stieg Rauch auf. Die Techniker hatten dort zuvor seit Tagen gegen die drohende Kernschmelze gekämpft. Unklar war zunächst, ob bei der Explosion eine größere Menge Radioaktivität ausgetreten ist. Bereits am Samstag war das Gebäude um den ersten Reaktorblock in die Luft geflogen, das Containment blieb jedoch intakt.

Zuvor hatte es ein schweres Nachbeben vor der japanischen Küste gegeben, dessentwegen die Behörden eine Tsunami-Warnung ausgaben. Das Eintreffen der drei Meter hohen Wellen im Gebiet um Fukushima stand kurz bevor. Das Atomkraftwerk befindet sich an der Küste.

Einem Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) waren in der Nacht auf Montag im dritten Reaktorblock neue Probleme aufgetreten. So sollen die Ventile des Druckbehälters ausgefallen sein, außerdem zeige sich im Reaktor trotz kontinuierlichem Hineinpumpen von Meerwasser ab einer gewissen Wasserhöhe kein Anstieg mehr. Zudem überschritte die Strahlung im beschädigten AKW am Montag in der Früh wieder über den gesetzlichen Grenzwert.

Der japanische Premier Naoto Kan hatte die Lage im beschädigten Atomkraftwerk als „besorgniserregend“ bezeichnet. „Die Behörden tun ihr Äußerstes, um eine Ausbreitung des Schadens zu verhindern“, sagte er am Montagvormittag in Tokio. In zwei Reaktorblöcken des AKW Fukushima 1 wurde in einem verzweifelten letzten Rettungsversuch ein Gemisch aus Meerwasser und Borsäure zugeleitet, um die überhitzten Brennstäbe zu kühlen. Bei einer Kernschmelze drohte ein Explosion der Reaktorhülle mit massiver Freisetzung von Radioaktivität.

Quelle: APA

Live News im japanischen TV in englisch

 

LIVE TV NHK WORLD aus Japan

 

 

März 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Info zu Tsunami und Person Finder für Japan

Tokio.

Das gewaltige Erdbeben in Japan hat zu Störfällen in zwei Atomkraftwerken geführt. Zwar wurden alle Anlagen in der Region sofort automatisch heruntergefahren. Dennoch traten Probleme auf, Ministerpräsident Naoto Kan rief deshalb Atomalarm aus. Im Umkreis von drei Kilometern eines betroffenen Reaktors wurden etwa 2000 Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In einem Gebiet bis zu zehn Kilometern Entfernung sollten die Bewohner in ihren Häusern bleiben. Die Behörden befürchten offenbar eine radioaktive Verstrahlung, nachdem es bei der Kühlung des Reaktors zu Problemen gekommen war.

AGENTURMELDUNG:

Tokio (sda/dpa/dapd) Das gewaltige Erdbeben in Japan hat am
Freitag zu Störfällen in zwei Atomkraftwerken geführt. Zwar wurden
alle Anlagen in der Region sofort automatisch heruntergefahren.
Dennoch traten Probleme auf, Ministerpräsident Naoto Kan rief
deshalb Atomalarm aus.

Im Umkreis von drei Kilometern am Reaktor Fukushima wurden etwa
2000 Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen,
berichtete der Sender NHK. In einem Gebiet bis zu zehn Kilometern
Entfernung sollten die Bewohner in ihren Häusern bleiben.

Die Behörden fürchten offenbar eine radioaktive Verstrahlung,
nachdem es bei der Kühlung des abgeschalteten Reaktors zu Problemen
gekommen war. Techniker schalteten ein Notkühlsystem ein.

Im Atomkraftwerk Onagawa brach ein Feuer in einem Turbinengebäude
aus. Die Betreibergesellschaft erklärte, dass keine radioaktive
Strahlung ausgetreten sei. Der Brand wurde nach Informationen der
Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gelöscht. Dies habe die
japanische Atomsicherheitsbehörde NISA der IAEA mitgeteilt, gab die
UNO-Behörde in Wien bekannt.

Super-GAU nicht auszuschliessen

Auch nach der Abschaltung von Reaktoren bestehe aufgrund der
nicht steuerbaren Nachwärme eine Gefahr, erklärte der Greenpeace-
Reaktorexperte Heinz Smital. «Selbst ein abgeschaltetes
Atomkraftwerk kann noch zum Super-GAU führen.»

In diesem Fall komme es noch zu so viel Nachwärme, dass man eine
Kernschmelze nur dann verhindern könne, wenn die Kühlung
sichergestellt sei. Das Erdbeben habe eine sehr grosse Energie
gehabt, «so dass viele Systeme möglicherweise nicht funktionieren
wie sie sollten».

Es sei in keinem Fall radioaktive Strahlung freigesetzt worden,
betonte die japanische Regierung. Der atomare Notfall sei ausgerufen
worden, um Notfallmassnahmen der Behörden zu unterstützen, sagte
Regierungssprecher Yukio Edano. Zuvor hatte Kan in einer ersten
Beurteilung der Lage erklärt, dass es keine Probleme bei den
Atomkraftwerken gebe.

Die vier Atomkraftwerke in der am schwersten betroffenen Region
im Nordosten der Hauptinsel Honshu wurden automatisch
heruntergefahren, darunter auch Onagawa und Fukushima. Ein fünftes
Atomkraftwerk war wegen Wartungsarbeiten stillgelegt.

Google hat die Webseite „Crisis Response“ Japan eingerichtet :

Sollten Sie Informationen haben oder eine Person suchen, hier der „Person Finder:

Person Finder

Google Watch Blog


Video Bericht I

Video Bericht II

Video Bericht III

März 12, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

   

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