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Nano Partikel in unserer Nahrung

Nano Partikel in unserer Nahrung

Die Zwerge in unserem Essen

NovaSOL für Fleischkonservierung

und Farbstabilität“ – die Nano-Wurst

Bei der industriellen Fertigung und Konservierung von Wurst- und Fleischwaren werden eine Vielzahl von Zusätzen genutzt, um die Produktion zu beschleunigen, die Farbe

stabil zu halten und den Geschmack zu „verbessern“. Bereits seit 2006 sind dazu in Deutschland Nano-Rezepturen auf dem Markt. Das deutsche Fachmagazin „Fleischwirtschaft“ schreibt, dass die Verwendung der NovaSOL Mizellen beträchtliche Vorteile bei der Fleischverarbeitung bringen würde: schnellere Verarbeitung, billigere Zutaten, höhere Farbstabilität. Zudem sind sie in flüssiger Form gebrauchsfertig

und einfach anzuwenden (Fleischwirtschaft 2006). Dem Verbraucher dagegen bieten sie keinerlei offensichtliche Vorteile. Kennzeichnungen gibt es bisher nicht.

Nano auch als Anabolika:

Der Bereich des Bodybuildings mit anabolen Präparaten stellt einen speziellen Bereich zwischen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln dar. Auch hier werden Präparate mit nanoskaligen Wirkstoffen angeboten. Beispielhaft seien hier nur zwei Produkte erwähnt, die sich sogar auf medizinische, klinische Tests berufen. Bei Nano Vapor und naNOX9 handelt sich um gefäßerweiternde Mittel in der Grauzone zwischen Nahrungsergänzungsmittel und Medikament, die die Aufnahme der eigentlichen Anabolika fördern und be schleu nigen sollen (Margaritella ohne Datum a, b). Der Nutzen des Produktes für den Verbraucher ist mehr als zweifelhaft. Zudem scheint die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Produktes fragwürdig zu sein.

Essbare Nano-Beschichtungen

Durch Nanotechnologie können essbare Nano-Beschichtungen von nur 5 nm Schichtdicke entwickelt werden, die optisch nicht wahrnehmbar sind und zum Überzug für Fleisch, Käse, Obst, Gemüse, Süßwaren, Backwaren und Fastfood vorgesehen sind. Sie können das Ein- und Austreten von Gasen und Flüssigkeit verringern oder als Träger von

Farbstoffen, Geschmacksstoffen, Antioxidationsmitteln und Enzymen fungieren. So soll z.B. die Produkthaltbarkeit auch nach Öffnen der Packung verlängert werden (Renton 2006; Weiss et al. 2006).

Der Firma Mars Inc. wurde ein Patent auf „essbare Produkte mit anorganischen Beschichtungen“ erteilt. Die Beschichtung besteht aus Titandioxid (United States Patent

5741505, 1995) und soll verhindern, dass die Schokolade nach längerer Lagerung einen grauen Überzug erhält (Boeing, 2005). Dem Patent zufolge könnten die Beschichtungen

auch auf u.a. Keksen, Kartoffelchips und Frühstücksmüsli verwendet werden. Nach Aussagen der Firma Mars wurde und wird diese Technik nicht eingesetzt und das Patent soll in verschiedenen Ländern auslaufen und nicht erneuert werden (persönliche Mitteilung von Mars Deutschland). Die US-amerikanische Firma Sono-Tek Corp. hat dagegen im

Frühjahr 2007 bekannt gegeben, eine essbare Nano- Beschichtung entwickelt zu haben, die direkt auf Backwaren aufgetragen werden kann (ElAmin, 2007b).

Mehr über das Thema Nano Technologie finden Sie unter : Nano Tech

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Mai 18, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

ARTE – ILKA SCHÖNBEIN – KUNST

Eine der kreativsten Menschen die ich kenne…….

Die suggestive magische Kraft des Spiels von Ilka Schönbein konnten die Besucher des Internationalen Figurentheater-Festivals bereits vor einigen Jahren entdecken. Damals jedoch spielte die Deutsche, die dann in Frankreich bekannt wurde, ungeladen auf dem Erlanger Marktplatz und faszinierte sogleich ein großes Publikum. Seit den achtziger Jahren ist Ilka Schönbein mit ihrem Theater auf den Straßen unterwegs. 1994 bekam sie den Kritikerpreis des Momos-Festival von Perigueux. 1997 brachte der deutsch-französische Kultursender „arte“ ein Porträt über sie.

Ihr Theater nennt Ilka Schönbein „Meschugge“. Das Wort, das aus dem Jiddischen kommt, heißt umgangssprachlich „verrückt“. In der Tat sind Ilka Schönbein und ihre Theatergruppe etwas verrückt. Mit drei großen Bussen fahren sie übers Land. Davon möchte Ilka Schönlein auch nicht lassen. Es sei immer ihr Traum gewesen, nachdem sie Ariane Mnouchkines Film über den großen Molière gesehen hatte, der in seinen Theater- Anfängen ebenso mit der Wanderbühne über’s Land gezogen ist. Mittlerweile hat man Ilka Schönbein jedoch längst von der Straße auch in die großen Theater geholt.

Die Presse schrieb: „‘Metamorphosen’ heißt ihr Stück für Erwachsene. Es handelt von den Wandlungen der Zeit, vom Wachsen und Erwachsenwerden unter besonderen Bedingungen: Das bedrohte jüdische Ghetto im Zeichen des Nationalsozialismus ist der Ort und die Zeit, in der diese Wandlungen stattfinden. Die Veränderungen der Morphe – der Form, der Struktur, wird in den Bildern körperlich spürbar. Die jiddischen Lieder sind der einzige Text im Hintergrund. Wir sehen Wesen, die ohne Worte erzählen. Die Bühne ist karg. Die Figuren haben Gesichter von einer besonderen Lebendigkeit. Eines haben sie gemeinsam: die Schatten unter den Augen, die schmalen Körper mit großen Köpfen. Das erinnert an Hunger, an Trauer, auch wenn sie manchmal ganz munter sind.

Die Kleider und der Kinderwagen stammen wirklich aus dieser Zeit. Stumme Zeitzeugen, die als Symbole für menschliche Schicksale, Wege, Wandlungen aufgefasst werden können. … Es braucht Energie und einen klaren Willen, sich so ganz und gar in diese Bilder zu begeben und auch den Zuschauer dabei nicht zu schonen, ihm diese Bilder zuzumuten. Eine kleine Bewegung mit dem Kopf, ein Streifen der Hand – Ilka Schönbein hat eine große Sicherheit und Meisterschaft im Spiel, im Tanz. Das andere Theater.

 

 

 

 


 

 


 

März 12, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Deutsche sind im Sozialen Netzwerken am verlogensten

 

Deutsche sind im Sozialen Netzwerken am verlogensten

Gemeint sind beispielsweise Falschangaben beim Ausfüllen von „Datensammel-Formularen“ auf Webseiten. Das Bekenntnis zum Lügen ist verständlich. Viele haben halt (berechtigt) Angst, dass ihre Daten für Werbung und Spam missbraucht werden.

Eine jetzt von Symantec veröffentlichte Studie belegt jetzt, dass die Zahl der verlogenen Deutschen im Internet noch viel höher ist, als sich anhand der Bitkom-Studie erahnen lässt. Symantec hat für die Studie weltweit 7.066 Erwachsene befragen lassen.

Über die Hälfte der befragten Deutschen gestand ein, online schon mal gelogen, falsche Angaben gemacht zu haben. Und viele der Befragten halten das auch nicht für unmoralisch. Konkret teilte rund ein Viertel der „Lügner“ mit, dabei keinerlei Skrupel gehabt zu haben.

Auch Symantec verteidigt das Rumgelüge damit, dass Leute halt Sicherheitsbedenken, Angst vor Online-Kriminellen haben. Beim Lügen in sozialen Netzwerken wie Facebook haben die Deutschen im weltweiten Vergleich wohl den geringsten Skrupel.

53 Prozent gestanden ein, sich im Internet eine neue Identität geschaffen zu haben. Im weltweiten Vergleich machen nur 33 Prozent so was.

Zur Studie ist anzumerken, dass quasi nur volljährige Personen befragt wurden. Ein dominierender Anteil in sozialen Netzwerken sind vermutlich Jugendliche und es wäre interessant zu wissen, ob die mit ihren persönlichen Daten gleichermaßen sinnvoll vorgehen.

Ich halte „Lügen“ im Internet für überaus sinnvoll und habe volles Verständnis dafür. Google Chef Eric Schmidt äußerte ja kürzlich die „verrückte“ Idee, dass Personen mit Erreichen der Volljährigkeit ihren Namen wechseln sollten, um „Jugendsünden“ im Internet weg zu waschen (siehe Google-Chef empfiehlt bei Volljährigkeit Namenswechsel).

Da halt ich es für sinnvoller, den richtigen Namens bereits im Jugendalter erst gar nicht im Internet zu präsentieren.

Quelle: Nickles.de
Da etwas Aufklärung nicht schaden kann und es hier einige User mit Kindern gibt^^
Das viele Produkte fast nur aus Zucker bestehen sollte bekannt sein, andere Dinge wie die fehlende Physalis beim „Zitrone-Physalis“-Tee vom Pfanner kommt man nicht so leicht.

Die Firma Zott erhält eine Auszeichnung, auf die sie wohl gerne verzichtet hätte: Ihr Milchgetränk Monte Drink hat den „Goldenen Windbeutel 2010“ für die dreisteste Werbelüge des Jahres bekommen.

Zott bewerbe „eine Zuckerbombe wie eine gesunde ´Zwischenmahlzeit´ für Kinder“, sagte die Leiterin der Foodwatch-Kampagne „abgespeist.de“, Anne Markwardt, am Freitag in Berlin. „Mehr Zucker als Cola und doppelt so viele Kalorien wie Fanta – da lässt sich nichts „gesundwerben“, fügte sie hinzu. An der Online-Abstimmung der Verbraucherinitiative hatten 81 451 Konsumenten teilgenommen, 37,5 Prozent davon schimpften auf das Zott-Getränk.

Auf Platz zwei der Etikettenschwindelliste schaffte es der Tee „Zitrone-Physalis“ von Pfanner mit 18,6 Prozent der Stimmen. Die „Duett Champignon Creme-Suppe“ von Escoffier wählten 15,2 Prozent der Teilnehmer auf Rang drei. Den vierten Platz der dreistesten Werbelügen heimste die Biolimonade „Beo Apfel & Heimat“ von Carlsberg mit 14,7 Prozent ein. Äpfel und Birnen seien gar nicht drin, für den Geschmack sorgten Aromen. Auf Rang fünf landete die Pastasoße „Bertolli Gegrilltes Gemüse“ von Unilever mit 13,9 Prozent der Stimmen.

Im vergangenen Jahr hatte der Trinkjoghurt Actimel von Danone den „Goldenen Windbeutel“ als „vermeintliches Wundermittel gegen Erkältungen“ erhalten.

 

März 10, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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