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Globale Zwangssterilisationen

Globale Zwangssterilisationen

Was ist die Eugenik Agenda und die Bevölkerungsreduzierung ?

NSSM 200
National Security Study Memorandum 200
Bevölkerungskontrolle zur nationalen Sicherheit

Das Programm für die Bevölkerungskonferenz wurde bereits 20 Jahre zuvor entworfen, in einer ungefähr 90 Seiten langen geheimen Studie des Nationalen Sicherheitsrates der USA samt seinen zahlreiche Unterausschüssen. Dort gelangten die vielfach widerlegten Thesen aus dem Schulungsbuch des Thomas Malthus für die Commis der East Indian Company zu neuer, global folgenschwerer Aktualität.
Hohe Regierungsbeamte der USA und angesehene Vertreter des Establishments bekannten vor der Öffentlichkeit, sie seien überzeugte Neomalthusianer. Nirgends jedoch zeigte sich die Besessenheit von Malthus`Essay über das Bevölkerungsgesetz so brutal wie im Nationalen Sicherheitsrat.
Am 24. April 1974, auf dem Höhepunkt der Ölkrise, unterschrieb der Sicherheitsberater des Weißen Hauses ein Memorandum, das die Grundlinien der US-Politik für die nächsten Jahre festlegte. Das National Security Study Memorandum 200 trug den Titel :

Auswirkungen des weltweiten Bevölkerungswachstums auf die Sicherheit der Vereinigten Staaten und ihre Interessen in Übersee.
Es richtete sich an alle Kabinettsmitglieder, an den Generalstab und die verantwortlichen Leiter der CIA und anderer Dienste der USA. Am 16. Oktober 1975 bestätigte Präsident Gerald Ford auf Betreiben seines Außenministers in einem weiteren Memorandum die Notwendigkeit amerikanischer Führung in Sachen Weltbevölkerung. Es bezog sich im wesentlichen auf das geheime Memorandum NSSM 200. Diese Ausführungsverordnung machte zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten den Malthusianismus zur Leitidee der Sicherheitspolitik der amerikanischen Regierung.

Die beiden US-Memoranden argumentierten, das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern, die an die Schwelle zur Industrialisierung heranrückten und in denen wichtige Rohstoffquellen lagen, stelle eine potentielle Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA dar.
NSSM 200 warnt davor, das diese Länder unter dem Druck ihrer wachsenden Bevölkerung von den USA für ihre Rohstoffe höhere Preise und für sie günstigere Handelsbedingungen durchsetzen könnten. Es listet dreizehn Länder auf, die sich als strategische Ziele für amerikanische Initiativen zur Bevölkerungskontrolle anböten.
Die Liste, die der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, vermutlich wie so oft nach Konsultationen mit dem britischen Außenministerium, zusammengestellt hatte, ist aufschlussreich.

Zitat aus dem Memorandum: Um wie viel wirksamer sind Ausgaben für Maßnahmen zur Bevölkerungskontrolle als Investitionen, die die Produktion anheben, zum Beispiel Investitionen in Bewässerungsanlagen, Kraftwerke und Fabriken.
Imperialisten des 19. Jahrhunderts hätten sich nicht deutlicher ausdrücken können. Damit hatte sich die US-Regierung einem politischen Programm verschrieben, das den Abbau der eigenen gewerblichen Wirtschaft in Kauf nahm und dem Rest der Welt Hunger, Elend und vorzeitiges Sterben verordnete.
Als wichtigste Opfer der Maßnahmen zur Bevölkerungskontrolle nennt die Studie die Länder in der Reihenfolge: Brasilien, Pakistan, Indien, Bangladesch, Ägypten, Nigeria, Mexiko, Indonesien, die Philippinen, Thailand, Türkei, Äthiopien und Kolumbien. Über die überwiegend nicht aufstrebende Entwicklung dieser Länder seit 1974 kann man sodann ins Grübeln geraten.

Damit es nicht in Vergessenheit gerät : Urheber des Memorandums und verantwortlich dafür, das es für die US-amerikanischen Sicherheitsdoktrinen verbindlich wurde, ist niemand anders als Sir Henry A. Kissinger.

Er wird am 11. September, dem Jahrestag des Sturzes der Regierung Allende in Chile, vor einem ausgesuchten Auditorium in der Frankfurter Alten Oper über die Auswirkungen der Globalisierung auf die Wirtschaft referieren. Vermutlich wird ihn dort niemand fragen, wie er heute steht zu dieser mit einigem Grund als rassistisch zu kennzeichnenden Richtungsweisung für die amerikanische Politik gegenüber dem Lebensrecht der Bevölkerungen auf den potentiell reicheren Teilen der Erdkruste.
NSSM 200 ist zwar 1989 zur Veröffentlichung freigegeben worden, von einem öffentlichen Widerruf dieser Bevölkerungsdoktrin ist jedoch nichts bekannt. Könnte es sein, das es unter anderem Auskunft über die Gültigkeit dieser Doktrin war, die der Papst von Präsident Clinton zu erhalten begehrte?

Quelle : Schmerzhafte – Wahrheit.de

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in meinem Beitrag : Novus Ordo Seclorum unter Kapitel III

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April 18, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wohlstand um jeden Preis

Der Mytos der Globalisation

Die Globalisierung Sorgt dafür, das Finanzen, Dienstleistungen und Güter grenzenlos transferiert werden können. Bei Menschen und Wohlstand sieht es jedoch anders aus. Nichts auf diesem Planeten wird kompromissloser Verteidigt als diese Beiden Dinge. Die USA schützt sich mit meterhohen Grenzzäunen und Europa verteidigt sich rigoros gegen afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge. Der Wohlhabende hält die Mittelschicht auf Distanz und diese wiederum grenzt sich vor den Arbeitslosen und Obdachlosen ab. Jeder verteidigt also sein Terrain und nur wenige denken an die Opfer die als soziales Abfallprodukt vom großen Tisch gefallen sind.

Die Meinung, das wir, also die Bürger diese Situation ändern könnten, ist genauso falsch wie die Annahme, das wir mit Verzicht und Teilen das Problem der globalen Armut lösen könnten. Jene die diese Situation ändern könnten, sind Regierungen, Finanzsysteme und natürlich die Weltbank, die allerdings von den USA kontrolliert wird und für deren neoliberale Globalisationspolitik missbraucht wird. Und die Angst derer, die glauben ihre finanzielle Lebenssituation dadurch verbessern zu können, das man finanzielle Einschnitte im Sozialsystem tätigt, haben ebenso unrecht. Die Globalisierung hat dazu geführt, das Menschen für weniger Bezahlung mehr leisten müssen und das Grundprinzip der Globalisation ist absolut gegen den Menschen gerichtet. Dieses Grundprinzip dient nicht der Gesellschaft sondern nur einigen wenigen. Es muss also Oben reguliert werden, nicht Unten bei den Ärmsten nur um seine eigene frustrierende Lebenssituation besser ertragen zu können.

Falls dieser Prozess nicht gestoppt werden kann, wird die nächste Stufe der Globalisierung eine neuen Selektierung des Menschen sein. Es wird zu einer neuen Bewertung kommen, nämlich den Wert jedes einzelnen Menschen zu bestimmen. Und Gnade Ihnen Gott, wenn Sie nicht in der Gruppe derer sind, die als lebenswert angesehen wird. Der letzte Funken von Moral und Nächstenliebe wird erlöschen und der große Kampf wird beginnen.

Volker Koch

Benutzen Sie im You Tube Player bitte die Funktion cc für die passende Übersetzung

April 11, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Von der Kernschmelze zur Hirnschmelze ?

Von der Kernschmelze zur Hirnschmelze

 

Nach der Kernschmelze in Fukushima – jetzt die globale Hirnschmelze ?

Unser Planet scheint sich unter einer alles umfassenden Dunstglocke aus Erdbeben, Tsunamis, atomarer Verstrahlung, Ölkatastrophen und Kriegen zu drehen. Und je länger dieser progressive Zustand anhält, um so wahrscheinlicher wird es, das man sich daran gewöhnt. Trotz der ersten Sonnenstrahlen die den Beginn des Sommers ankündigen, will die alljährliche „Wärmeuphorie“ nicht so recht einsetzen. Zu massiv sind die aktuellen Ereignisse, hüllen uns ein in eine depressive und schwermütige Matrix, die es uns nicht erlaubt unser Leben zu genießen.

 

 

 

 

 

Luxusgut Energie

Die freien Kirchen predigen den Weltuntergang wie nie zuvor, die Öko-Lobby warnt vor gravierenden Einschnitten in unser Leben und bereitet uns auf Stromrationierungen vor. Der Satz den die globalen Energiekonzerne bereits zu ihrem Standard gemacht haben: >>Wir müssen uns daran gewöhnen, das Strom nicht immer zur Verfügung stehen wird << sollte uns doch zu denken geben. Und wer daran glaubt, das ein Übergang von der gefährlichen Atomenergie hin zur alternativen Energie ohne erhebliche Preissteigerungen von statten gehen wird, ist ein Träumer. Strom wird zum Luxusgut konvertieren. Und da kleinere Wind und Solar Anlagen, die regionale Gebiete problemlos versorgen könnten, von der Energie-Lobby verhindert werden, sind wir wieder einmal einigen wenigen ausgeliefert. Und der jetzt so herbei gewünschte Übergang könnte auch zum Alptraum werden.

 

Missbrauchtes Libyen

Der unbedingt gewollte Krieg in Libyen mit dem neuen Feindbild Gaddafi, der von allen großen Staatsoberhäupter mit allen Ehren empfangen wurde, ist ein weiterer Akt einer uns und die Weltgeschehnisse kontrollierenden Elite. (Vergessen Sie Ihre Vorurteile gegen sogenannte Verschwörungstheoretiker) Fast die gesamte arabische Welt hat sich also binnen weniger Tage, das Internet nutzend, zur Revolution entschlossen. In Ländern, in denen Menschen einen Tagesverdienst von einem und fünf US $ erreichen und diese Tatsache einen freien Zugriff auf das Internet unmöglich macht, sollen sich also diese Menschen online zur Revolution entschlossen haben. Die selben Revolutionäre haben dann auch eine Revolution begonnen, ohne jegliche Waffen, wenn man von einigen Gewehren und Pistolen mal absieht. Sie haben sich also entschlossen gegen eine gut ausgerüstete Armee zu kämpfen, ohne selbst auch nur annähernd dafür gerüstet zu sein. Natürlich werden sie diese Waffen von der NATO bekommen, es müssen nur noch einige „Feinheiten“ geklärt werde. Wie z.B. die absolute Loyalität des dann neuen Regimes der westlichen Welt gegenüber. Wir werden das sehr bald beobachten können.

Strahlendes Japan

Das die Informationspolitik der japanischen Regierung und des Energiekonzerns Tepco nach allen Regeln der Kunst bis zum heutigen Tag manipuliert ist, dürfte ja wohl jedem aufgefallen sein. Japan ist aus den Mainstream Medien fast vollkommen verschwunden. Wir dümmliche Menschen würden ja nur in Panik verfallen und die Wahrheit tut uns sowieso nicht besonders gut. Das die Reaktoren strahlen und das radioaktiv verseuchte Wasser in den Pazifik geleitet wird soll nicht zu hohe Wellen schlagen. Wir werden beobachten, das in Kürze die zurecht gezimmerten Lügen für die Weltbevölkerung verbreitet werden. Und Sie werden beobachten können, mit welch einer Intensität dies geschehen wird. Wir werden dann vor eine „abgereicherten“ Form der Tatsachen gestellt werden, die, wie immer leider nicht mehr zu ändern sind. Dafür werden die Mainstream Medien und die dahinter stehenden Manipulierenden sorgen. Die Wahrheit wird mit der Matrix in der wir glauben zu bestimmen, frei sind und Entscheidungen treffen, kompatibel gemacht.

Es werden noch sehr viel mehr Kriegsschauplätze eröffnet werden, Katastrophen aller Art werden uns zu einer Vielzahl von Einschränkungen zwingen und immer wenn die Flamme der Zerstörung, des Hasses und der Angst zu erlöschen droht, verlassen Sie sich darauf, wird sie angefacht werden.

Volker Koch

April 4, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Weltwunder in Libyen >GMMRP

Skandal Verdacht über Libyen Krieg

Nach eingehenden Recherchen muss wohl angenommen werden, das der Krieg gegen Libyen nicht in erster Linie dessen Ölreserven sind. Ein viel Machtversprechenderes Projekt ist der wahre Grund für den Plan, ob nun mit einer neuen marionettenhaften Regierung oder einem nie zur Ruhe kommenden Krisenherd wie im Irak, Libyen zu besetzen. Ein 70 Milliarden Projekt, das seit den 60gern im Bau ist. Mit der Fertigstellung dieses Projektes wäre es möglich, nicht nur in Libyen, aus großen Teilen der Wüste fruchtbares und anbaufähiges Ackerland zu erschaffen. Das Great Man Made River Projekt hat die Macht ganz Nordafrika zu verändern. Dies ist für den Westen und die immer noch führende und selbsternannte Elite untragbar. Die Kontrolle über die Armut Afrikas wird von ihnen verteidigt werden und das, mit allen Mitteln, dessen können Sie sich sicher sein.

Great-Man-Made-River Projekt

Über Libyens „Weltwunder“, das GMMRP: Great Man Made River-Projekt. Pipelines zur Wasserversorgung der libyschen Städte und landwirtschaftlicher Nutzflächen.

Anfang der 1960er Jahre wurde in Libyen erstmals Erdöl gefunden, die Ausbeutung der Vorkommen begann. Damit verbunden war die intensive Suche neuer Lagerstätten. Die Erkundung wurde bis tief in die Sahara ausgedehnt. Sozusagen als Nebenresultat dieser Explorationstätigkeit stießen die Bohrtrupps damals auf reiche Süßwasservorkommen, deren Umfang für aride Zonen, wie sie der größte Teil Libyens darstellt, die Ausbeutung geradezu unabdingbar erscheinen lassen.

Mit diesen Wasserreserven nahmen Pläne Gestalt an, dass Libyen eines Tages die Versorgung seiner Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Produkten aus eigenem Aufkommen sichern kann und darüber hinaus diese Erzeugnisse exportiert.
Ursprüngliche Vorstellungen zur Errichtung riesiger Farmen in der Wüste nahe der Brunnen ließen sich nicht verwirklichen. Die Alternative war die Fortleitung des Wassers aus den Brunnenfeldern in die Küstenregionen, um die dort vorhandene Landwirtschaft zu vervielfachen.

Die zu transportierenden Wassermengen bewegen sich nach Abschluss der Arbeiten in Größenordnungen von über 2 Mio. Kubikmeter pro Tag, damit erscheint die Bezeichnung des Leitungssystems als größten von Menschenhand geschaffenen Fluss als gerechtfertigt. Dieses Projekt wird von dem libyschen Revolutionsführer Muammar el Gaddafi auch als 8. Wunderwerk der Welt bezeichnet und gilt bis heute als die größte Baustelle der Welt.

Das große Projekt „Fluss durch Menschenhand“ startete im Januar 1984 nach anderen Berichten zufolge ab September 1984. Es transportiert die Wassermassen von Kufra und den Sareer Reservoirs unterirdisch zu den Küstengebieten Bengasi, Sirte und Tripolis. Das Wasser stammt aus riesigen unterirdischen Seen, die sich als Folge der abtauenden Gletscher nach der letzten Eiszeit gebildet haben. Das kostbare Süßwasser kommt aus 2.000 m Tiefe und ist 20.000 bis 30.000 Jahre alt. Die Versorgung der Bevölkerungszentren geschieht über ein riesiges Netzwerk von Pipelines, das nach Beendigung der Arbeiten ca. 3.380 km umfassen wird. Zwei spezielle Rohrfabriken wurden in Brega und der Sarir Region gebaut, um sicherzustellen, dass immer genügend Leitungsmaterial für das Projekt vorhanden ist. Diese Rohrstücke wiegen zwischen 73 und 78 Tonnen und haben einen Durchmesser von 4 m und sind jeweils 7,25 m lang. Dieses Jahrhundertprojekt beinhaltet drei Phasen: In der ersten Phase werden Pipelines von Tazerbon und Sarir im Süden nach Adjedabia im Norden verlegt. In der zweiten Phase werden 2 Millionen Kubikmeter Wasser täglich von den Brunnen der Fezzan – Region zuzüglich weiterer 500.000 Kubikmeter aus den Hasawna-Bergen transportiert. In der dritten Phase werden noch einmal 1,68 Millionen Kubikmeter zu den ersten zwei Phasen dazukommen.

Für das große Projekt mussten 960 Brunnen mit einer Tiefe von 450 bis 650 Meter gebohrt werden. Dieses Netz von Brunnen bedeckt eine Fläche von 8000 qkm. Jedes Rohrsegment ist mit 18 km carbonisiertem Metalldraht umsponnen. Das bedeutet allein für die erste Phase wurde eine Menge Draht verbraucht, mit der man den Globus 230-mal einwickeln könnte. Die Wasserreserven im Kufrabecken entsprechen der Wassermenge, die in 220 Jahren den Nil herunter fließen. Nach Fertigstellung des Projekts werden jeden Tag Wassermassen transportiert, die der Hälfte des weltweit geförderten Erdöls entsprechen. Mit den Sand und den Steinen, die für die Produktion der Rohrleitungen benötigt werden, hätte man 16-mal die ägyptische Pyramide von Gizeh bauen können. Der verbrauchte Zement hätte für eine Autobahn von Tripolis bis Bombay gereicht. Experten sagen voraus, dass die libysche Bevölkerung bei einen täglichem Wasserverbrauch von 6 Millionen Kubikmetern pro Tag für über 50 Jahre versorgt sein wird.

Die drei Bauphasen des GMMR-Projekts

Phase I – östlicher Teil Libyens bis Benghazi

Von Januar 1984 bis Dezember 1992 (November 1994)

Kosten: 3,6 Milliarden US-Dollar

Phase II – westlicher Teil Libyens bis Tripolis

Von Juni 1990 bis August 1996

Kosten: 5,6 Milliarden US-Dollar

Phase III – östlich-zentraler Teil Libyens

Von Januar 2002 bis Juni 2005

Kosten: 15,5 Milliarden US-Dollar

Wasserpipelines von Tazerbon und Sarir im Süden nach Adjedabia im Norden

  • Errichtung von 2 Produktionsstätten für Betonleitungsrohre mit einer Kapazität von 220 Rohren/Tag
  • Erschließung von 2 Brunnenfeldern in Sarir mit 126 Brunnen und in Tazerbon mit 108 Brunnen mit einer Tief von bis zu 300 Metern
  • Verlegung von insgesamt 1.895 km Betondruckrohrleitungen mit Nennweiten von 1.600 bis 4.000 mm. Erforderliche Erdbewegungsarbeiten: 130 Mio. Kubikmeter
  • Verlegung von 284 km Gußrohrleitung DN 300-600
  • Bau von 1.514 km Transportwegen
  • Bau eines Lagertanks in Adjedabia mit einem Volumen von 4 Mio. Kubikmeter.

Von der Fezzan – Region und den Hasawna-Bergen

  • Erschließung eines Brunnenfeldes mit rund 500 Brunnen
  • Verlegung von insgesamt 1.448 km Betondruck-rohrleitungen mit Nennweiten von 1.000 bis 4.000 mm. Erforderliche Erdbewegungsarbeiten: 58 Mio. Kubikmeter
  • Verlegung von 202 km Gußrohrleitungen DN 300-600
  • Bau 1.813 km Transportwegen
  • Bau von 2 Pumpstationen einschließlich Sammeltanks mit einer Kapazität von 2 Mio. Kubikmeter/Tag
  • Komplette Ausrüstung des Brunnenfeldes mit Datenfern-übertragungssystem.

Von Sirte bis Al-Sadadah

  • An den Ausschreibungen zur III. Phase nahmen folgende Unternehmen teil: Dumez (Frankreich), Hyundai Engineering & Construction (Südkorea) und Dong Ah (Südkorea). Dong Ah erhielt den Zuschlag. Heute ist an dem Vorhaben die Al Nahr Co. (ANC, Libyen) mit 75 % und als Subunternehmung Dong Ah mit 25 % beteiligt.
  • Assoziiertes Unternehmen: Halcrow Group

Zusatzinformationen

Das Unternehmen ABB Offshore Systems hat mit 200 Mitarbeitern von 1989 bis 1995 an dem GMMR-Projekt zur Fertigstellung von Kommunikations- und Kontrollsysteme (PCCS) gearbeitet. Auch für das Trinkwassernetz für Benghazi wurde eine Pumpstation gebaut.

Das kanadische Konstruktionsbüro und Bauunternehmen der SNC-Lavalin Group Inc. hat am 3. April 2002 einen Vertrag in Höhe von 475,2 Millionen kanadische Dollar für den Betrieb, die Wartung, die Aufsicht und den Schutz der Sarir Wasserpipeline in Libyen bekommen. Dafür werden 15.000 Betonrohre mit einer Länge von 7,5 Metern benötigt. Baubeginn soll Juni 2002 sein. Bis zum Februar 2004 war das Bauprojekt beendet.

Adresse:

Great Man Made River (GMMR)
Tripoli, Libya
P.O. BOX. 81188
TEL. +218/213336704
FAX. +218/214445012

Februar 2004 – Das österreichische Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH, einer Tochterfirma der Joanneum Research, sondiert Projekte für das libysche Wassermanagement

Steirisches Wasser-Know-how wird nun – im positiven Sinne – in die Wüste geschickt. „Unsere Visa für Libyen sind schon in Bearbeitung“, bestätigt der Leiter der neu gegründeten Kompetenznetzwerk Wasserressourcen GmbH, Hans Zojer vom Joanneum Research. Bei Maximaltemperaturen von mehr als 55 Grad Celsius und 95 Prozent Wüstenanteil ist geschicktes Wassermanagement überlebenswichtig. Mitte März 2004 fliegt Zojer mit einschlägigem Wasserwissen im Handgepäck nach Tripolis. Auf dem Programm steht auch ein Treffen mit Omar Salem, der unter Revolutionsführer Muammar el Gaddafi für den gesamten Wasserbereich in Libyen zuständig ist. Der Kontakt ist bereits seit längerem hergestellt: Im Herbst 2003 ist ein Mitarbeiter Salems zwei Monate lang in Graz ausgebildet worden – am Joanneum und an der Technischen Universität. „In Libyen werden wir erst das Gelände sondieren und unsere Methoden präsentieren“, so Zojer. Vordringlich ist im nordafrikanischen Wüstenstaat die Sicherung der Trinkwasserversorgung für die steigende Bevölkerung an der Küste sowie für die Bewässerung der Landwirtschaft zu sorgen. Bestehende Wasserprojekte werden unter die Lupe genommen und bewertet, sowie neue Pläne entwickelt. Das erwartete Auftragsvolumen sei noch nicht abschätzbar. Das hängt laut Zojer davon ab, ob kleinere Wasserprojekte an Land gezogen werden, die das Kompetenznetzwerk Wasserressourcen selbst abwickeln kann, oder ob internationale Partner bei größeren, mit Geldern der Europäischen Union geförderten Projekte eingebunden sind. Die EU hat bereits einige Projekte in Afrika laufen. Auf Initiative des EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi wird derzeit der African Water Fund gegründet. Der europäische Wasserfonds ist mit insgesamt einer Milliarde Euro dotiert. Als erstes wird in Afrika das Sahel-Projekt in Angriff genommen, in das rund 17 Millionen Euro gepumpt werden. „Und da wäre für uns etwas drin.“ Zojer hofft auf die „Italien-Connection“. Für das neue Wassermanagement in Libyen wird sich sicher auch eine ganze Reihe anderer Interessenten anstellen und um den Zuschlag für einzelne Projekte kämpfen. Bereits Ende Dezember 2003 hat sich der stellvertretende Landeshauptmann Leopold Schöggl (FP) mit Romano Prodis Kabinettschef Sandro Gozi getroffen. Dieser habe ihm zugesichert, das Wasserkompetenzzentrum in Graz „verstärkt in den EU-Wasserfonds einzubinden“. Aus diesem Topf sollen vor allem auch Projekte im arabisch-afrikanischen Raum umgesetzt werden. Das Hauptproblem Libyens in Sachen Wassermanagement ist die geringe Niederschlagsmenge von 380 Millimeter pro Jahr im Landesdurchschnitt. Er verdunstet teils ungenützt. Zojer will nun via Satellitenaufnahmen Wasser orten, Grundwasser künstlich erneuern sowie Regen in den Untergrund einbringen und sammeln. Das Kompetenznetzwerk, eine 100-Prozent-Tochter des Joanneum Research, bündelt das Know-how von 36 Firmen und 22 Forschungsinstituten. „Damit haben wir die gesamte österreichische Forschung und die Wasser bezogene Wirtschaft hinter uns“, sagt der Wasserexperte. In diesem Zusammenhang verweist der Experte auch auf die Kooperation mit zahlreichen Universitäten in Graz, Wien und Innsbruck.

Quelle: Great Man Made River Projekt

März 23, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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