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König Kunde nur ein Mytos ?

König Kunde nur ein Mythos ?

 

 

Service-wüste Deutschland

 

 

 

Bis auf wenige Ausnahmen kann man in Deutschland wohl von einer Service wüste sprechen. Kunden fühlen sich schlecht behandelt, betrogen und nicht ernst genommen. Internet Foren sind voll von Beschwerden die sich an Dreistigkeit gegenseitig überbieten. Ob Einzelhandel oder transnationale Großkonzerne, niemals befand sich der Kunde in einer schlechteren Position und in größerer Gefahr betrogen zu werden als jetzt. Kleine schlecht beweisbare Betrügereien in Lebensmittel Supermärkten oder illegale Abbuchungen von privaten Konten für nicht abgeschlossene Verträge, die Service wüste Deutschland hält für jeden etwas bereit.

 

Ob bei Lebensmittel oder Möbel, Artikel werden bereits mit „Sonderpreisen“ ausgezeichnet, obwohl die „Sonderaktion“ noch gar nicht läuft. Wenn der Kunde dies an der Kasse nicht selbst bemerkt, bezahlt er den „normalen“ Preis.

Preisschilder werden so angebracht, das der Kunde unter keinen Umständen erkennen kann, welcher Preis für welchen Artikel bestimmt ist. Oder Artikel sind mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden und der Kunde bezahlt an der Kasse natürlich den höchsten.

 

Es ist nicht so, das „Fehler eben passieren“, sondern es wird ganz dreist versucht den Kunden zu betrügen und falls dieser nicht aufmerksam genug ist, wird er auch betrogen.

In vielen Supermärkten geht der Service nicht über ein unfreundliches Abwimmeln hinaus.

 

Dieses Verhalten zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Branchen. Ob Internetanschluss, Kabel TV oder Web Provider, in vielen Fällen ist der Kunde nicht mehr als ein Objekt mit dem Geld verdient werden soll. Und das mit der geringst möglichsten Gegenleistung. Das Problem Kunden Hotline ist ein ganz eigenes Feld mit dem man ganze Sendungen ausfüllen könnte.

 

Bei immer mehr steigenden Preisen und immer geringerem Kundenservice darf man sich fragen was der Kunde dem Dienstleister noch an Service abnehmen muss. Die Dienstleistung ohne persönlichen Kontakt zum Kunden ist bereits sehr weit vorangeschritten und wird langsam perfektioniert. Der Kunde fühlt sich alleine gelassen und in vielen Fällen dem Dienstleister ausgeliefert. Verbraucherschutz und Verbraucherministerium sind keine große Unterstützung für den Kunden. Solange alles funktioniert ist die online Steuerung von Telefon, Internet, Kabel TV usw. einfach und bequem. Doch wehe wenn ein Problem auftritt………..

 

Die Unverschämtheit des Problems ist weniger das es passiert, das wirklich unglaubliche ist, das es wohl überlegt und kontrolliert geschieht, wir es wissen und dem im großen und ganzen ausgeliefert sind. Der Mensch gleitet immer mehr in den Status des „Gebrauchsobjektes“ hinein.

 

 

 

 

Lediglich 5 % der deutschen Unternehmen arbeiten mit einem kundenorientierten

Vergütungssystem!

 

 

„Was will der Kunde eigentlich?“

 

Eine telefonische Umfrage unter 700 Vorständen und Geschäftsführern von mittelständischen Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern, durchgeführt durch die Forum! GmbH Marketing + Communications, ergab eine interessante Diskrepanz in der Beurteilung der Gründe für Kundenzufriedenheit. Während die Unternehmer glauben , dass Kundenzufriedenheit am stärksten durch die Qualität von Produkten und Dienstleistungen beeinflusst wird, zeigen Kundenbefragungen, dass die Produktqualität als notwendige Voraussetzung empfunden wird und Defizite lediglich zur Unzufriedenheit führen. Während die Unternehmen Produktverliebt?

voller Stolz auf Ihre Erzeugnisse sind, gehen (wir) Kunden davon aus, dass es sich dabei um Selbstverständlichkeiten handelt. Für die Differenzierung auf dem Markt sind offenbar andere Punkte entscheidend. Vielleicht sollte man seine Kunden einmal danach fragen? Die Behauptung: „Der deutsche Ingenieur denkt in Produkten, der amerikanische Ingenieur denkt in Märkten“ scheint nicht ganz falsch zu sein.

 

Quelle: Excellence Barometer

 

Ob „Social Media Marketing“, das in vielen Aspekten einen anderen Weg einschlägt, etwas an diesen Missständen ändern kann, bleibt noch offen. Mehr Dienst am Kunden wäre für uns alle eine Steigerung unserer Lebensqualität.

 

 

 

 

 

 

 

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Juni 21, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Betrug des Julian Assange & Wikileaks

Der Betrug des Julian Assange & Wikileaks

Wie haben wir uns gefreut, als Wikileaks und sein Anführer Julian Assange uns versprach, wichtige und hoch brisante Themen mit uns zu teilen. Endlich, dachten wir, endlich ist jemand da der UNS vertritt. Der aufräumt mit den Machenschaften der Regierungen. Jetzt, so dachten viele, jetzt erfahren wir die Wahrheit.

Tja, auf die hoch brisanten Themen warten wir heute noch. Der Medienprofi Assange hat sein lauwarmes Geschichtchen für einen Millionenbetrag verkauft und ist so lange als Schaumschläger durch die Medienwelt gesurft, bis die meisten mitdenkenden Menschen genug hatten. Nach und nach kamen immer mehr Details über Assange und Wikileaks ans Tageslicht und die meisten Enthüllungen, die er eigentlich uns versprochen hatte, ließen nun ihn in einem recht fadenscheinigen Licht erscheinen.

Das er jetzt seinen eigenen Mitarbeitern mit Strafen bis zu 12 Mio Pfund droht, falls diese Einzelheiten über die Internet Plattform preisgeben, überzeugt die „Fans“ wohl eher nicht. Nachzulesen bei New Statesman dem es wiederum vom Journalist James Ball des Guardian zugespielt wurde. Assanges früherer deutscher Mitarbeiter Daniel Domscheit-Berg kritisierte, die Plattform stelle sich mit diesem repressiven Vorgehen auf eine Stufe mit den Regierungen, deren intransparentes Verhalten sie aufdecken wolle.

Julian Assange, der eigentlich in Großbritannien noch unter Hausarrest steht, hat indes für seinen außergewöhnlichen Mut im Kampf für die Menschenrechte, den australischen Friedenspreis erhalten. Nun, nachdem man Obama den Friedensnobelpreis verliehen hat, wundert sich wohl niemand mehr über die dubiose Preisvergabe der Organisationen und Regierungen dieser Welt. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge ist es erst das vierte Mal in der 14-jährigen Geschichte des Preises, dass die Sydney Peace Foundation eine goldene Auszeichnung vergeben hat. Die drei anderen Goldmedaillengewinner sind Nelson Mandela, der japanische Schrifsteller und Philosoph Daisaku Ikeda und der Dalai Lama. Ein Kommentar erübrigt sich hier wohl.

Sein Spendenaufruf in dem der willige Unterstützer alle Möglichkeiten der Geldüberweisung hatte die es auf diesem Planeten gibt, wurde auch kräftig unterstützt. Und nicht wenige blinde Assangeanhänger überwiesen dann auch einem Mann, der ein Jahresgehalt von 66.000 € inne hat, erhebliche Summen.

Eines jedoch beweist der Fall Assange, die Menschen warten tatsächlich auf einen Messias, auf einen der alles für sie richten wird, ohne selber den Hintern hochnehmen zu müssen. Sie warten auf den Erlöser, der alles Übel hinweg wischt. Nur…..Julian Assange……war es nicht.

Volker Koch

Der Gehalts-Check:

Beruf: Journalist, politischer Aktivist und (einer der) Sprecher von WikiLeaks

Branche: IT/Medien

Ort: geboren in Australien

Geschlecht: männlich

Geburtsjahr:1971

Familienstand: geschieden, ein Sohn

Bildungsabschluss: Studium der Physik und Mathematik (ohne Abschluss)

Berufserfahrung: bereits seit 1987 vielfältige Erfahrungen im Bereich Computer/IT/Hacking; seit 2006 arbeitet er für WikiLeaks

Status des Arbeitsvertrages:

Gehalt: 66.000 Euro/ Jahr (nur bei WikiLeaks)

Nebentätigkeiten: kürzlich ist seine Autobiographie erschienen, die Verfilmung seines Lebens ist in Planung
(alle Angaben ohne Gewähr)

Mai 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , | 2 Kommentare

China verkauft Plastik-Reis an Ahnungslose

China verkauft Plastik-Reis an Ahnungslose

Plastik-Reis auf dem Teller?

(Zentrum der Gesundheit) – Die Horror-Show des chinesischen Lebensmittel-Alltages läuft wieder auf Hochtouren. Neuen Berichten aus Singapur zufolge produzieren gewisse chinesische Hersteller derzeit massenweise falschen Reis und verkaufen diesen an unwissende Dorfbewohner. Laut einem Artikel in der koreanisch-sprachigen Zeitung Weekly Hong Kong mischen die Hersteller Kartoffeln, Süßkartoffeln und industrielles Plastik-Granulat, um das Reis-Imitat herzustellen.

Plastikreis

Lebensmittel-Horror in China

Vor einigen Jahren bereits berichtete der chinesische Journalist und Regimekritiker Zhou Qing vom Lebensmittel-Horror Chinas. Im Vergleich zu chinesischen Lebensmittelproduzenten – so Zhou Qing – erschienen selbst die deutschen Gammelfleisch-Fabrikanten wie eine Bio-Produktionsgenossenschaft.

In seinem Buch „What kind of God?“ („Was für ein Gott ist das?“) – das übrigens sofort nach seiner Veröffentlichung verboten wurde – deckt er die wahren Abgründe der chinesischen Lebensmittelindustrie auf, berichtet von Gurken, die mit DDT haltbar gemacht würden, von Hormonen, die Fische riesig machten, von vergiftetem Salz und unvorstellbaren Antibiotika-Mengen im Fleisch. Das alles jedoch erscheint nahezu unbedeutend, wenn man sich den neuen Coup der chinesischen Reis-Industrie zu Gemüte führt: Reis aus Plastik.

Drei Portionen Reis-Imitat entsprechen einer Plastiktüte

Laut einem Bericht des Informationsportals Very Vietnam sagte ein Beamter des Verbands der chinesischen Restaurants, dass der Verzehr von drei Portionen dieses Reis-Imitats dem Verzehr einer kompletten Plastiktüte entspreche.

Der Konsum von solchem Material aus Plastik stelle eindeutig eine ernste Gefahr für die Gesundheit dar. Der Verband bereite sich anscheinend darauf vor, eine Untersuchung all jener Firmen durchzuführen, die der Herstellung dieses künstlichen Reises beschuldigt werden.

Plastik-Reis überrascht niemanden mehr

Der Plastik-Reis-Skandal ist eigentlich gar kein Skandal, da man über Skandale überrascht zu sein pflegt. Über Plastik-Reis in China ist jedoch – angesichts all der chinesischen Lebensmittel-Skandale der letzten Jahre – niemand mehr sonderlich überrascht.

Im Jahre 2008 beispielsweise erlitten 294.000 Kinder Nierenschäden, weil sie Babynahrung aus Milchpulver erhielten. Das Milchpulver war mit Melamin gestreckt worden, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen. Sechs Kinder starben.

Zwei Jahre zuvor war mit demselben Giftstoff Haustiernahrung gestreckt worden. Erst als etliche Katzen daran verstorben waren, wurde das Futter aus dem Handel genommen. Auch gab es schon mit Blei verunreinigte Kindertassen oder Reis, der mit Hilfe eines künstlichen Aromastoffes zum Preis einer höherwertigen Reissorte verkauft wurde.

Künstliche Lebensmittel für „künstliche“ Menschen?

Eines darf man den chinesischen Lebensmittel-Panschern jedenfalls nicht vorwerfen: Einfallslosigkeit. Und da das Leben der Menschen tatsächlich immer künstlicher zu werden scheine, so fehlten eigentlich bei all der Künstlichkeit im täglichen Leben nur noch Kunstlebensmittel und schon passe alles perfekt zusammen. Das zumindest meinten etliche Journalisten, die in den letzten Tagen über das Reis-Imitat berichtet hatten.

Quelle

Quelle

Quelle

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Mai 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Militär Satellit enthüllt Kriegslüge in Libyen

Militär Satellit enthüllt Kriegslüge in Libyen

Der Krieg in Libyen

Um einen vorher gehenden Bericht über die Situation in Libyen, die einseitige und gefakte Berichterstattung der Medien zu verdeutlichen, habe ich hier mehr Material für Sie.

Noch immer konnten wir bis jetzt keine Filmaufnahmen oder anderes Beweismaterial der angeblichen Angriffe der libyschen Armee auf die Zivilbevölkerung weder auf die sogenannten libyschen Revolutionäre die für die Demokratie kämpfen sehen. Noch immer wird uns eine Situation präsentiert die wir, weil von den NATO-Mächten behauptet, als Realität akzeptieren sollen. Es scheint das Libyen nur ein Baustein in einem größeren Plan für die Umstrukturierung der arabischen Welt darstellt.

Wie im Nachrichten Sender RT (im ersten Video ab Min 6 zu sehen) berichtet wurde, hat ein russischer Militär Satellit die Geschehnisse in Libyen von Anfang an beobachtet. Nach den Beobachtungen des russischen Militärs also wurden am 22. Februar 2011 keine Luftangriffe gegen Demonstranten geflogen und auch andere angebliche Luftangriffe wurden nicht registriert.

Dies und die Tatsache, das nur einige gefakte Bilder von angeblichen Revolutionären mit nagelneuen und nicht gebrauchten Waffen zu sehen sind sollte einen doch zu denken geben.

In einigen Jeeps sind Söldner zu sehen und der Gebrauch der Waffen wird den angeblichen Revolutionären von ausländischen Beratern erklärt. In den Videos spricht der Regierungssprecher der libyschen Regierung und verlangt zum wiederholten Male, das Beobachter und Diplomaten nach Libyen einreisen sollten. Dies wurde allerdings von den USA abgelehnt. Die USA erdreisten sich auch, ein Land zu suchen, das Gaddafi aufnehmen würde. Wer nicht erkennt, das dieser Krieg gewollt ist und alles daran gesetzt wird einen Regierungswechsel herbei zu führen, ist mit Verlaub blind.

Und um noch einmal klar zu stellen: Es handelt sich nicht darum Gaddafi zu verteidigen, sondern vielmehr darum, das wir endlich erkennen sollten was wirklich um uns herum geschieht. Wenn wir nicht beginnen unser Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen und uns gegen die Kriege und die nie enden wollende Gewalt, die einige wenige an der Macht stehende Menschen provozieren, wehren, wird es bald zu spät sein. Und wir sollten uns dann nicht beschweren, das wir in einer Welt leben in der wir nur Statisten sind. Und, sollten nicht wir die kreativen Elemente in dieser Welt sein ?

Volker Koch

Mai 2, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Der große Betrug am Konsumenten

Die geplante Obsoleszenz

Unsere Gesellschaft ist auf Wachstum ausgerichtet und dieser gilt als der heilige Gral der Ökonomie. Um den grenzenlosen Konsum aufrecht zu erhalten, ist dieser auf drei Säulen erbaut. Die Werbung, die geplante Obsoleszenz und dem Kredit. Letzteres soll uns seit Jahrzehnten zum Kauf von Dingen anregen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Alle drei Minuten entsteht irgendwo auf dieser Welt ein neues Produkt. Damit dieser nie versiegende Konsumrausch anhält wurde bereits in den 30gern die geplante Obsoleszenz eingeführt. Also die Herstellung eines Produktes mit einem vorprogrammiertem Versagen.

Nahezu alle Produkte, darunter auch sehr teure Elektronik Geräte wie der iPod, Drucker bis hin zur Glühbirne, die absichtlich nur 1000 Stunden funktioniert unterliegen der geplanten Obsoleszenz. Der Doku-Film zeigt all diese Machenschaften und soll Sie vielleicht zu einem Umdenken bewegen.


April 7, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Arbeitet der TÜV für die Atomlobby ?

Die Wahrheit über die Deutschen Kernkraftwerke

Die Macht der Deutschen und Internationalen Atom Lobby

 

Wie in den nachfolgenden Videos zu sehen hat die Atomlobby ein Machtpotenzial erreicht, das bereits die Vorstellungskraft vieler Menschen überstiegen hat. Die Atomlobby kontrolliert Politik, Medien und Menschen. Mit ihren Preissteigerungen von Energiekosten, Erpressungsversuchen in der Politik und die Durchsetzung von Zensuren unangenehmer Literatur die ihre Lügen aufdecken zeigen sie ihr wahres Gesicht.

Wenn der TÜV-Süd, der für die Sicherungsprüfungen der Kernkraftwerke zuständig ist, sich in eine Aktiensesselschaft verwandelt, eine große Betreiber-nähe aufweist und in den Konzernzentralen von EON, Vattenfall und EnBW zu finden ist, sollte uns dies doch zu denken geben.

Die Katastrophe in Japan die uns ja von den japanische Medien als „ungefährlich“ verkauft wird, ist nur ein weiteres Indiz für die Skrupellosigkeit der Energiekonzerne und deren Lobby. Profit um jeden Preis und was noch viel wichtiger ist, auf Kosten unserer Sicherheit und der Sicherheit der kommenden Generationen, sprich unserer Kindern und Kindeskindern.

Und um eines klar zu stellen, die Ausrede: Ich habe es nicht gewusst, ist im Zeitalter des Internets nicht mehr zulässig. Wer heutzutage nicht informiert ist, ist einfach zu faul, desinteressiert oder einfach nur verantwortungslos.

Informationen können IHR und das Leben anderer verändern.


März 27, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Guttenberg-Seite bei Facebook ein Fake?

Ein exklusiver Blick in die Statistik

Foto von Guttenberg auf der Fan-Seite bei Facebook: Mehr als eine halbe Million mal "Gefällt mir" geklickt. (Screenshot: Rhein-Zeitung)  Foto von Guttenberg auf der Fan-Seite bei Facebook: Mehr als eine halbe Million mal „Gefällt mir“ geklickt. (Screenshot: Rhein-Zeitung)

Die Facebook-Seite “Wir wollen Guttenberg zurück” hat binnen kürzester Zeit massive Aufmerksamkeit erregt. Mehr als 560.000 “Gefällt mir”-Klicks zeigte die Seite am späten Freitag Abend, und pro Minute kamen anfangs 100 und selbst zu später Stunde weitere 20 hinzu. Geht das mit rechten Dingen zu?

Ich konnte einen Teil der Guttenberg-bei-Facebook-Mechanik überprüfen, einen Blick in den Maschinenraum der Seite werfen. Der Betreiber hat mir vertrauensvoll einen Adminzugang zu der Seite und damit zur Facebook-Statistik eingeräumt.

Zur Vorgeschichte: Mit der Internet-Seite versuchen Sympathisanten des zurückgetretenen Verteidigungsministers, ihn zurück in die Politik zu holen. Schon kurz nach dem kometenhaften Aufstieg der Seite kamen allerdings erste Zweifel an ihrer Lauterheit auf. Der Medienstratege Peter Berger nannte Indizien dafür, dass “die Fans genauso gefaket sind wie die Doktorarbeit des früheren Verteidigungsministers”:

Die angebliche Massenbewegung für den Ex-Minister ist zweifelhafter als die Geschichte vom Baron Münchhausen. Und sie hätte nicht den Weg in die Medien finden dürfen.

So hält es Berger für zweifelhaft, dass die Seite auf einen Schlag mehr Fans holt als die Serie “DSDS” in neun Jahren (145.000 Fans). Und dass der Strom der Fans auch nachts nicht abebbt. Hinzu kommen nach seinen Worten viele Fans, die selbst keine Freunde bei Facebook haben. Die Frankfurter Rundschau benennt “eigene Recherchen”, nach denen es bei der Facebook-Seite “nicht mit rechten Dingen” zugeht. Auch Internet-Fachmann Sascha Lobo war nach einigem Beobachten von Zweifeln genährt und hat nun ein Experiment gestartet, um die Seite zu überprüfen: Betrügt die Guttenberg-Seite auf Facebook mit den Fan-Zahlen?

“Da ist nichts gefaket”

Die Gründer der Seite weisen dagegen Manipulationen von sich. “Das sind dubiose Verdächtigungen, da ist nichts gefaket”, sagt Tobias Huch, selbst Politiker aus Mainz und einer der jungen Leute hinter der Seite. Ähnlich äußert sich im Stern der 22-jährige Student Marius, der die Seite ursprünglich angelegt hatte und nun von Huch und anderen bei der Moderation begleitet wird. Huch hatte selbst die Seite ProGuttenberg gestartet, die ähnlichen Zuspruch verzeichnet.

Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen zeigt zumindest, dass die rasant steigenden Zugriffszahlen echt sind. Das Zahlenmaterial stammt aus der Facebook-eigenen Statistik, die ich selbst eine Zeitlang als eine Art Gast-Administrator mit Genehmigung der Seitenersteller auslesen durfte.  Beispiele:

Was sagen uns diese Zahlen?

Ich bin kein Facebook-Experte. Aber aus dem, was in der internen Statistik aufgezeichnet wurde, lese ich Folgendes heraus:

  • Nichts deutet darauf hin, dass an der Gutenberg-Facebook-Seite technische Manipulationen vorgenommen wurden, um die Nutzerzahlen zu erhöhen.
  • Die hohen “Gefällt mir”-Zahlen werden durch verfeinerte Einzeldaten der internen Facebook-Statistik gestützt. 32 Millionen Beitragsaufrufe, 463.000 mal Feedback zu Beiträgen werden von der Facebook-Statistik genannt.
  • Die hohen Zahlen gelten nicht nur für die Seite “Wir wollen Guttenberg zurück”, sondern auch für die Seite ProGuttenberg (wo ich ebenfalls als Gastadmin Zugriff auf die Facebook-Statistik nehmen konnte).
  • Die Zahl der eigenen Pinnwandeinträge ist vergleichsweise gering, die der passiven Leser dagegen sehr hoch.
  • Google (55.000) und Twitter (9200) spülten neben Facebook selbst am meisten Leser auf die Seite, weit abgeschlagen folgen Spiegel Online, N-tv, Welt.de, Stern.de und Meedia.
  • Besonders viele Nutzer dieser Seite kamen aus Deutschland und von dort aus den großen Städten wie München.

Lest Ihr weitere Erkenntnisse aus den Grafiken? Bitte gerne als Kommentar ergänzen.

Nichts sagen diese Daten, Zahlen, Fakten über Sockenpuppen. Das sind jene Beiträge, die durch gezielte Manipulation mehrfach und anonym oder unter falscher Kennung gepostet werden. Sicher, es gab und gibt Guttenberg-Fans, die mal eben ein wenig am Rad mitdrehen und mit Mehrfachbeiträgen auf dieser Facebook-Seite für extra Traffic sorgen. Dafür muss man nur einmal die Beiträge im einzelnen nachlesen, wie sie sich wiederholen, von neuen Nutzern kopiert und neu veröffentlicht werden.

Der Schwarm hat Substanz

Wie groß der Anteil dieser manipulierenden Nutzer und Fake-Accounts ist, lässt sich aus dieser Statistik nicht herauslesen. Ich halte ihren Anteil aber für geringer als befürchtet: Keine Partei scheint mir in der Lage, das Fachwissen zum Ankaufen oder Selbst-Erstellen von Facebook-Fake-Accounts gezielt für eine Ad-Hoc-Nummer wie nach Guttenbergs Rücktritt in diesem Ausmaß zusammenzustellen und so gezielt und heimlich zu nutzen. Das Experiment von Sascha Lobo nebenan dürfte dies vertiefen.

Womöglich haben an den Machern der Seiten vorbei tatsächlich einige von interessierter Seite gezielt dieses Facebook-Angebot genutzt, um es am Köcheln zu halten. Aber das ist Spekulation. Der Schwarm zumindest, das belegen diese Daten, ist da. Der Schwarm hat Substanz.

Quelle :

05. März, 2011 von Marcus Schwarze
Das Netz nutzen

März 5, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Online-Banking: BSI warnt vor neuem Trojaner

Online-Banking: BSI warnt vor neuem Trojaner

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundeskriminalamt (BKA) warnen vor einer neuen Version eines Trojaners, der es auf Kreditkarten- und Online-Banking-Daten abgesehen hat. Das Schadprogramm infiziert dabei Rechner ohne Zutun der Nutzers, der bloße Besuch einer vom Programm befallen Webseite reicht aus.

Video : Tagesschau

Video : Kopp Nachrichten

Ist der Trojaner einmal auf dem Rechner, hat es dieser auf die Daten der Online-Banking-Nutzer abgesehen. Üblicherweise ahmen solche Programme die originalen Webseiten nach und fangen so die eingegebenen Daten ab. Der neue Schädling geht allerdings anders vor: Er manipuliert die Daten der Originalseiten mit dubiosen Meldungen, die beispielsweise zu einem Abgleich der Daten auffordern, um die Sicherheit zu „erhöhen“. Als Beispielmeldung gibt das BMI folgende an:

„Die XY Portal passt sich den hohen Kundenansprüchen an. Wir bleiben immer auf dem neusten Stand mit Sicherheitsvorschriften um unseren Kunden mehr Sicherheiten zu bieten. Unser Sicherheitsabteilung erfand ein neues Sicherheitssystem, die Angriffe von Dritten verhindert um Betrugsfälle. Diese Sicherheitssystem muss von allen Online- Banking-Kunden genutzt werden. Wir empfehlen Ihre Daten zu Angleichung anzugeben. Sollte die Anmeldung in 48 Stunden nicht erfolgen, so wird Ihre Karte vorübergehend gesperrt, bis zu Ende der Anmeldevorgang.“

Dadurch sollen die Nutzer dazu gebracht werden, insbesondere Daten zur Kreditkartennummer, zum Inhaber der Kreditkarte, zum Gültigkeitsdatum, zur Prüfnummer (CVV2 / CVC2 auf der Rückseite der Karte) und zum Geburtsdatum des Karteninhabers auf der entsprechend erscheinenden Maske einzugeben. Außerdem soll es Meldungen geben, welche die Kunden zusätzlich dazu auffordern, bis zu 20 TANs einzugeben. Sollten Sie eine solche oder ähnliche Meldung erhalten, brechen Sie den Vorgang sofort ab und scannen Ihr PC-System mit einem aktuellen Virenscanner. Eine Kontaktaufnahme mit dem entsprechenden Kreditinstitut kann sicher auch nicht schaden, falls sie sich nicht sicher sind.


Sie möchten mehr zum Thema wissen? Dann nutzen Sie diese Spezialseiten:
sicherheit
sicherheitslücke
virus

Nach der Anmeldemaske im Internet Banking eine Aufforderung zur Eingabe von 4 TANs
erhält. Der Trojaner schaltet sich dabei zwischen die Verbindung zum Internet Banking,
sodass der Kunde dies evtl. nicht bemerkt und den Eindruck hat, auf den Seiten seiner Bank zu sein. Nachdem die 4 TANs und die vorher eingegebene PIN an die Server der Phisher übermittelt wurden kann der Kunde sein Internet Banking fortsetzen!

Weitere Informationen stehen unter den nachfolgenden Adressen zur Verfügung.

http://www.sophos.de/virusinfo/analyses/trojtorpigu.html
http://www.symantec.com/avcenter/venc/data/trojan.satiloler.b.html

Februar 25, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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