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Neue Löcher im Reaktor Fukushima

Neue Löcher im Reaktor Fukushima

Aus dem Atomkraftwerk Fukushima tritt erneut verstrahltes Wasser aus. Nach Reaktor 2 ist diesmal Reaktor 1 betroffen. Sorgen bereitet auch eine geplante Flutung von Reaktor 1. Greenpeace warnt, dass der Sicherheitsbehälter bersten könnte.

Arbeiter sind weiter Strahlung ausgesetzt

Tepco hatte am 17. April einen Krisenplan vorgelegt, wonach die Lage in den Reaktoren in sechs bis neun Monaten stabilisiert sein soll. Die Arbeiter sind derzeit weiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt. So seien Arbeiter, die das Reaktorgebäude Nummer 1 betreten hätten, um Messgeräte zu justieren und Verbindungsrohre zu überprüfen, einer radioaktiven Belastung von 0,64 bis 8,72 Millisievert ausgesetzt gewesen, gab Tepco am Mittwoch bekannt. Die Arbeiten waren nötig, um ein Ersatzkühlsystem zu installieren. Zudem seien Einstellungen an einem Druckanzeigegerät des Reaktorbehälters vorgenommen worden.

Reaktor 2 konnte noch nicht betreten werden

Bisher sei jedoch niemand in der Lage gewesen, das Gebäude des Reaktors 2 zu betreten, berichtete Jiji Press weiter. Die Arbeiten am Reaktor 2, einschließlich des Abpumpens von verstrahltem Kühlwasser, lägen hinter dem Zeitplan. Tepco entschuldigte sich erneut dafür, dass noch immer zigtausende von Anrainern in Notlagern hausen müssen.

Das havariertes Atomkraftwerk Fukushima kommt Japan und den Betreiber Tepco teuer zu stehen: Die japanische Regierung will Tepco mit einem Milliardenbetrag vor dem finanziellen Ruin bewahren. In einen Spezialfonds will der Staat Anleihen im Wert von umgerechnet 43 Milliarden Euro transferieren, wie führende Politiker am Mittwoch sagten. Die Bonds könnten dann von Tepco in Bargeld umgewandelt werden, um die Opfer der Atomkatastrophe zügig zu entschädigen. Plänefür einen solchen Fonds waren im April bekannt geworden.

Gefährliche Atominvestitionen in Indien

Ungeachtet der Reaktorkatastrophe in Fukushima will Indien in einem Erdbebengebiet an der Küste neue Atomkraftwerke bauen. Der Komplex Jaitapur soll mit sechs Reaktoren der weltweit grösste Atomkomplex werden. Angesichts der Grösse des Projekts will die indische Regierung die Druckwasserreaktoren der französischen Firma Areva mit Hilfe von Banken wie BNP Paribas und HSBC finanzieren.

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Interview mit Dr. Pflugbeil

Dr. Sebastian Pflugbeil ist Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz in Berlin

Herr Dr. Pflugbeil, wir schätzen Sie die aktuelle Lage in Japan ein?

Pflugbeil: Die offiziellen Informationen aus Japan sind ziemlich widersprüchlich. Sowohl die Betreiber als auch die Regierung in Japan haben viel zu lange versucht, die Katastrophe herunterzuspielen. Selbst die Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA), die normalerweise sehr zurückhaltend ist, artikuliert die momentane Situation schärfer als die Japaner selbst. Wenn man nach den Messungen der IAEA geht, müssten mehrere 100.000 Leute aus diesem Gebiet weg! Inzwischen schwirren so viele Messdaten umher, dass man sie gar nicht sortieren kann. Leider kann man sich deswegen kein vernünftiges Bild machen, was in Japan wirklich los ist. Aber eines ist sicher: Mit den Evakuierungen liegen die Japaner deutlich hinter der Notwendigkeit.
Welche Gründe hat das?

Pflugbeil: Da ist zum einen diese schreckliche Tsunami-Geschichte, die offensichtlich noch immer große logistische Probleme bereitet. Sie erschwert, dass man mehrere 100.000 Menschen in andere Unterkünfte bringen müsste. Aber auch die zu evakuierende Bevölkerung selbst – vor allem die in den Dörfern und in den kleinen Städten – ist so stark an ihre Heimatstruktur gebunden, dass es ihr sehr schwer fällt, sich mit einer Evakuierung anzufreunden.

Haben Sie das Gefühl, die japanische Bevölkerung ist ausreichend informiert?

Pflugbeil: Nein, überhaupt nicht. Es fehlt zudem der intellektuelle Vorlauf, sich bereits in der Vergangenheit mit Atomenergie kritisch beschäftigt zu haben. Atomenergie war dort bis jetzt immer eine blitzsaubere Angelegenheit und der Glaube an die technische Zuverlässigkeit in Japan war sehr groß. Nun ist die Zeit natürlich zu knapp, um diese Defizite nachzuholen – selbst unter studierten Leuten. Der breiten Bevölkerung in Japan fehlt das Wissen über das kleine Einmaleins der Atomkraft. Deswegen fällt es ihnen so schwer, eine kritische Distanz einzunehmen und vernünftig zu reagieren.

Eine erweiterte Aufklärung der Bevölkerung ist das eine. Doch was müsste nun außerdem in Japan unternommen werden, um die Lage zu verbessern?

Pflugbeil: Was man dringend braucht, um systematisch Evakuierungen durchzuführen, wäre eine möglichst genaue Kartierung der Umgebung, was die Strahlenbelastung angeht. In Russland wurden damals beispielsweise Flugzeuge eingesetzt, die die Umgebung streifenweise abgeflogen sind und aus der Luft die Bodenbelastung messen konnten. So hatten sie bereits nach wenigen Tagen eine ziemlich genaue Karte der Strahlenbelastung. Für Japan gilt ebenfalls: Erst wenn man die Situation genau kennt, kann man auch gezielte Konsequenzen – unter anderem in Form von Evakuierungen nach Dringlichkeit – ziehen.

Wie steht es denn um die Arbeiter vor Ort?

Pflugbeil: Die Einsatzbedingungen in Fukushima sind ziemlich schlimm. Der Umgang mit den Leuten auf der Anlage selbst ist mehr als fragwürdig. Die sind in den ersten Wochen nach dem Unfall behandelt worden wie Dreck. Sie mussten in den Hallen auf Decken direkt neben den Reaktoren übernachten, hatten nur schlechte Verpflegung, viel zu wenig Gasmasken, ungeeignete Schutzanzüge und keinen Kontakt zu ihren Familien. Es wurden und werden auch immer wieder Obdachlose als Arbeiter eingesetzt. Wobei man fairerweise sagen muss, dass das fast in allen Atomstaaten ähnlich praktiziert wird. Man will die hochqualifizierte Stammmannschaft möglichst wenig der Strahlenbelastung aussetzen. Für die „Dreckarbeit“ holt man sich lieber Leiharbeiter von der Straße. Über diese Tatsache wird aber kaum geredet. Hier nicht und in Japan sowieso nicht.

Der AKW-Betreiber Tepco hat sich einen Zeitplan gesetzt: Innerhalb von drei Monaten  möchte man die Reaktoren wieder zuverlässig kühlen und in neun Monaten wieder die volle Kontrolle über die Anlage haben. Ist das realistisch?

Pflugbeil: Da bin ich sehr skeptisch. Bisher haben Voraussagen nie gestimmt und keine Maßnahme hat geklappt, die sie ergriffen haben. Es wird nach wie vor täglich kubikmeterweise radioaktiv hochkontaminiertes Wasser in den Pazifischen Ozean abgegeben. So ein Vorfall wurde natürlich in keinem Handbuch so beschrieben. Man kann deswegen nicht sicher sagen wie es weitergeht. Fest steht nur, dass sich die Reaktoren selbst zerstören.

Wie unterscheidet sich Fukushima von Tschernobyl?

Pflugbeil: In Tschernobyl lief alles viel schneller ab. Es gab eine Kernexplosion und einen Graphitbrand, der wie Briketts loderte. Die Kernexplosion und der Graphitbrand haben den radioaktiven Inhalt ziemlich schnell und ziemlich hoch in die Atmosphäre geblasen. Zwei Drittel des radioaktiven Ausstoßes wurde über der gesamten Nordhalbkugel verschmiert. Nur ein Drittel ist über der Tschernobyl-Region runtergekommen. Das war für die Russen natürlich gut. Für uns war es schlecht.

Und in Japan?

Pflugbeil: In Japan ist das nicht so. Da hat es bisher keine Kernexplosion gegeben und wahrscheinlich wird es auch keine geben. Das liegt an einer anderen Reaktorkonstruktion und einem anderen Ablauf des Unfalls. Es gibt auch kein Graphit, das brennt. Der radioaktive Ausstoß steigt somit nicht hoch, sondern bleibt flach. Fast der gesamte Ausstoß kommt deshalb über Japan nieder. Die Bevölkerungsdichte in Japan ist natürlich auch noch einmal eine ganz andere als in Tschernobyl. Japan ist viel dichter besiedelt. Auch in der Gegend, wo das passiert ist.

Wie sieht denn Ihre Prognose aus?

Pflugbeil: Beides zusammen – die hohe Bevölkerungsdichte und das stärkere Auftreffen von dem Fallout im Radius von wenigen hundert Kilometern – lässt eine Prognose über die Gesundheitsschäden zu, die nicht besonders gut aussieht. Die Strahlenbelastung wird in den nächsten Monaten weiter zunehmen. Wie weit das geht, kann man natürlich noch nicht so richtig sagen. Für so einen Fall gibt es einfach noch keine Erfahrung. Sicher ist, dass sich dort vier Reaktoren alleine zerstören und dass auf dem Gelände außerdem noch abgebrannte Brennelemente aus 15 Jahren aufbewahrt werden, die jetzt ebenfalls Gefahr laufen, kaputt zu gehen. Wir haben in Japan damit ein vielfach höheres Potenzial an radioaktivem Inventar, welches nach außen drängt. Wie das zeitlich abläuft, ist schwer kalkulierbar. Ich befürchte aber, dass es zukünftig ernsthafte gesundheitliche Probleme in dieser Region geben wird.

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Mai 12, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die wahren News aus Fukushima – Japan

Die wahren News aus Fukushima – Japan

 

Da uns in den Mainstream Medien jegliche Information verweigert wird habe ich versucht einiges aus Fukushima in Erfahrung zu bringen und die Desinformations-Politik zu bekämpfen. Bitte benutzen Sie die von mir angegebenen Links die als Quellenangabe gelten sollen.

 

Leuren Moret ist eine amerikanische Geologin und Expertin für radioaktive Strahlung. Seit Jahren wendet sie als kritische Wissenschaftlerin gegen den Einsatz der „depleted uranium“ (abgereichertes Uran) Waffen. Auf mehreren internationalen Kongressen, unter anderem der „World Depleted Uranium Weapons Conference“. Leuren Moret zog sich aus ihrer Tätigkeit für die US- amerikanische Regierung zurück weil sie das „Yucca Mountain Project„<<< anklicken, in dem es um die Lösung der Endlagerung von Atomaren Abfällen geht, nicht mittragen wollte.

 

 

Alfred Lambremont Webre, JD, M.Ed. (Geb. 24. Mai 1942 auf einer uns Naval Air Station) ist ein Autor, Rechtsanwalt (Mitglied des District of Columbia Bar), Futurist, Friedensaktivistin, Umwelt-Aktivist, und ein Aktivist, der das Verbot von Weltraumwaffen fördert. Webre ist auch im Vorstand von Beratern an der neuen Energie-Bewegung, ist der Kongress-Koordinator für das Offenlegungs Projekt, ist ein Richter am Kuala Lumpur Kriegsverbrechertribunal und ist Vorsitzender der Mars-Anomalie Forschungsgesellschaft (MARS).

 

In einem Interview von Alfred Webre (Web Site) <<< anklicken mit der unabhängigen Wissenschaftlerin Leuren Moret stellt sich eine erheblich abweichende Situation dar, als uns die Mainstream Nachrichten glauben machen wollen. Demnach hat sich bereits am 11.März 2011 eine Kernschmelze ereignet und dies nicht nur in einem der Reaktoren. In drei der sechs Reaktoren fielen gleichzeitig die Kühlsysteme aus. Das bedeutet das Haupt, Batterie und das Dieselaggregat. Jeder seriöse Wissenschaftler der im Bereich Nuklearenergie arbeitet wird bestätigen, das nach einem Ausfall eines Kühlsystems nur 90 min verstreichen, bis eine Kernschmelze eintritt.

 

Die mehrfache Kernschmelze ist in Fukushima also am Abend oder in der Nacht des 11. März 2011 eingetreten. Demnach müssten 4 Reaktoren eine Kernschmelze erfahren haben. Die dort ausgetretene Radioaktivität muss demnach also auch spätestens 3 bis 4 Tage in Hawai und der Westküste der USA eingetroffen sein. Das sich die Kühlsysteme unter keinen Umständen hochfahren ließen, deutet auf den Stuxnet Virus <<< anklicken hin. Dieser wurde bereits bei einem Cyberangriff gegen das iranische Atomprogramm eingesetzt und weißt eine hohe Kompatibilität mit der Siemens Kühlsystem Technologie auf.

 

Im Reaktor 3 befinden sich 12 Tonnen Plutonium in 170 Tonnen Flüssigkeit, oder Medium. Plutonium erhitzt sich wesentlich schneller als andere Materialien. Und die Aktion von Tepco, die Reaktoren mit Meerwasser zu kühlen wird von Leuren Moret als äußerst dümmlich beschrieben. Denn z.B. der Reaktor 2. Er ist durch eine Explosion von oben nach unten gebrochen. Durch das Auffüllen mit Meerwasser durch eine Betonpumpe, das wiederum von oben geschah, würde die Anlage nur noch mehr zerstört, so Leuren Moret.

 

Nach den Folgeexplosionen in einigen der Reaktoren kam es zu einem gelben Niederschlag der bis nach Tokio reichte. <<< anklicken

Was auch der Beweis ist, das massive Austritte von Radioaktiver Strahlung erfolgt ist.

 

 

 

 

 

April 9, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Arbeitet der TÜV für die Atomlobby ?

Die Wahrheit über die Deutschen Kernkraftwerke

Die Macht der Deutschen und Internationalen Atom Lobby

 

Wie in den nachfolgenden Videos zu sehen hat die Atomlobby ein Machtpotenzial erreicht, das bereits die Vorstellungskraft vieler Menschen überstiegen hat. Die Atomlobby kontrolliert Politik, Medien und Menschen. Mit ihren Preissteigerungen von Energiekosten, Erpressungsversuchen in der Politik und die Durchsetzung von Zensuren unangenehmer Literatur die ihre Lügen aufdecken zeigen sie ihr wahres Gesicht.

Wenn der TÜV-Süd, der für die Sicherungsprüfungen der Kernkraftwerke zuständig ist, sich in eine Aktiensesselschaft verwandelt, eine große Betreiber-nähe aufweist und in den Konzernzentralen von EON, Vattenfall und EnBW zu finden ist, sollte uns dies doch zu denken geben.

Die Katastrophe in Japan die uns ja von den japanische Medien als „ungefährlich“ verkauft wird, ist nur ein weiteres Indiz für die Skrupellosigkeit der Energiekonzerne und deren Lobby. Profit um jeden Preis und was noch viel wichtiger ist, auf Kosten unserer Sicherheit und der Sicherheit der kommenden Generationen, sprich unserer Kindern und Kindeskindern.

Und um eines klar zu stellen, die Ausrede: Ich habe es nicht gewusst, ist im Zeitalter des Internets nicht mehr zulässig. Wer heutzutage nicht informiert ist, ist einfach zu faul, desinteressiert oder einfach nur verantwortungslos.

Informationen können IHR und das Leben anderer verändern.


März 27, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hintergründe & Fakten der Fukushima Katastrophe

Hintergründe & Fakten der Fukushima Katastrophe
Die 50 Männer die in Fukushima ihr Leben reskieren und mit all den ihnen zur Verfügung stehenden Kräften den Super-Gau zu verhindern versuchen, sind immer noch im Einsatz. Seit nun mehr einer Woche befinden diese sich in der Notfallzentrale des beschädigten Atomkraftwerks. Immer wieder klettern sie in und aus dem Stahlschrott und den Gebäuderippen aus denen Dampf und Rauch empor steigt. Die Internationalen Medien haben diesen Männern wegen ihres todesmutigen Einsatz den Namen „Fukushima 50“ gegeben.

Wann und ob diese Männer nach Hause kommen ist ebenso fragwürdig wie der Einsatz von angeblichen Freiwilligen, die als Unterstützung in Fukushima Hilfe leisten sollen. Hinzu kommen etwa 140 Hilfskräfte der Feuerwehr aus Tokio und 120 Atomarbeiter von anderen Energiekonzernen. Was genau sich in diesen Stunden am Atommeiler abspielt wird nicht bekannt gegeben und es bleibt abzuwarten was aus der täglichen Video-Konferenz hervor geht.

Für Deutschland und Europa gab das Bundesamt für Strahlenschutz Entwarnung: Wie auch immer die Katastrophe in Japan ausgehen wird – von der Strahlenwolke in Japan werden wir hier nicht betroffen sein. Die Entfernung mit über 9000 Kilometer ist zu groß. Wie gefährlich sind aber die Stoffe? Was bewirken sie im menschlichen Körper?

Schon ganz geringe Strahlenmengen können einen gesundheitlichen Schaden verursachen. So kann die natürliche Strahlung in der Umwelt bereits zu Krebserkrankungen führen: Von etwa 460.000 Krebsfällen in Deutschland sind 2000 bis 6000 auf natürliche Strahlung oder auf Folgen medizinischer Bestrahlung (z.B. Röntgen) zurückzuführen. Der am häufigsten auftretende Krebs nach einer Strahleneinwirkung ist der Blutkrebs. Trifft die Strahlung auf die Zellen im Knochenmark, aus denen Blutzellen gebildet werden, kann ihr Erbgut verändert werden. Statt roten, breiten sich vermehrt veränderte weiße Blutkörperchen (Leukämiezellen) im Körper aus. Die Folge: Es wird nicht mehr genügend Sauerstoff durch den Körper transportiert, ebenso fallen Blutgerinnungs- und Immunsystem aus.

Das Radionuklide Cäsium-137 und Strontium-90 sind wahre „Knochenfinder“ – diese radioaktiven Stoffe lagern sich besonders gern in Knochen an. Nicht nur für Leukämie, sondern auch für Knochenkrebs besteht erhöhte Gefahr.

Das heftige Erdbeben in Japan hat den gesamten Globus durch gerüttelt: Die schweren Erschütterungen haben nicht nur die japanische Hauptinsel verrückt, sondern auch die komplette Erdachse verschoben, wodurch der Tag nach dem Beben um den Bruchteil einer Sekunde kürzer wurde. Es handelt sich nach Expertenmeinung um die angeblich größte Landbewegung seit Jahrzehnten.

Das Erdbeben in Japan war eines der fünf stärksten Beben, die jemals gemessen wurden: Vor der Küste der nord-japanischen Insel Honshu riss am Freitag in einer Tiefe von 32 Kilometern der Meeresboden auf einer Länge von 400 Kilometern die Erde auf. Dabei wurden enorme Energien freigesetzt, die nach Auffassung von Geophysikern die Erdrotation beschleunigt haben.

Die Erschütterungen des Erdbebens in Japan hatten nicht nur eine Verwüstung von gigantischem Ausmaß zur Folge, sondern auch eine Bewegung der gesamten japanischen Hauptinsel um rund 2,40 Meter. Mit Hilfe des Satelliten-Navigationssystems GPS haben Forscher festgestellt, dass sich eine GPS-Station um acht Fuß verschoben habe. Wie der Geophysiker Kenneth Hudnut von der US-Geologiebehörde USGS (U.S. Geological Survey) am Samstag gegenüber dem US-Fernsehnachrichtensender CNN berichtete, sei man nun der Auffassung, dass die Verschiebung auch für die gesamte Landmasse gelte.

Volker Koch

Quelle:dpa / taz /

 

März 19, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mögliche Explosion in Fukushima bei Wiederanschluss

Freitag – Fukushima – Strahlung bei 271 Millisievert

Am Nachmittag sollen die Reaktoren erneut mit Wasserwerfern gekühlt werden. Zur Unterstützung haben sich 130 Feuerwehrleute aus Tokio auf den Weg ins Zentrum der Katastrophe gemacht. Die Regierung zeigt sich verhalten optimistisch: Die Strahlung in der Umgebung des Kernkraftwerks sei in den letzten Stunden nicht weiter gestiegen, heißt es. Zudem begrüßte sie die Ankündigung der G7-Staaten, der japanischen Währung  mit einer Intervention auf dem Devisenmarkt zur Hilfe zu eilen.

05:47 Uhr Armee-Hubschrauber sollen zumindest am Freitag nicht erneut zum Einsatz kommen, um die Reaktoren am Unglücks-Atomkraftwerk zu kühlen. Das berichtete der Fernsehsender NHK unter Berufung auf den japanischen Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa. Zunächst sollen Armee und Feuerwehr vom Boden aus mit Wasserwerfern arbeiten. Die Aktion aus der Luft war am Donnerstag sehr heikel, weil die Hubschrauber wegen hoher Radioaktivität nicht über den Ruinen kreisen durften. Sie mussten ihr Wasser im Vorbeifliegen abwerfen, was ein präzises Zielen unmöglich machte. Auch kam es nur zu vier Abwürfen.

05:39 Uhr Japanische Ingenieure versuchen immer noch, die Stromversorgung in Fukushima-1 wiederherzustellen. BBCKorrespondent Roland Buerk zufolge besteht das Problem darin, wie das Notstromkabel mit dem Atomkraftwerk verbunden werden kann. Die Ingenieure seien nicht nur mit einem hoher radioaktiver Strahlung konfrontiert, das Problem sei auch, dass die Gebäude der Anlage so schwer beschädigt worden seien.

04:30 Uhr Das japanische Militär stellt die Kühlungsversuche aus der Luft ein, berichtet die Nachrichtenagentur AP und beruft sich dabei auf einen Sprecher des Verteidigungsministerium. Demnach sind keine weiteren Helikopterflüge für Freitag mehr geplant. Gründe nannte der Sprecher nicht. Welchen Effekt das abgeworfene Wasser auf die zerstörten Reaktoren hat, ist unklar. Wegen der Strahlenbelastung können die Piloten das Gebiet immer nur kurz überfliegen, Kreisen über dem AKW wäre zu gefährlich. Ein Großteil des Wasser dürfte bereits in der Luft verdampfen.

04:40 Uhr Die japanische Atombehörde warnt vor einer möglichen Explosion, sollte Fukushima 1 wieder mit dem Stromnetz verbunden werden. Der Betreiber Tepco möchte noch an diesem Nachmittag (Ortszeit) Reaktor 2 an eine extra gelegte Stromleitung anschließen, um dann das Kühlungssystem wieder in Gang zu bringen.

03:36 Uhr Am bedenklichsten sei derzeit die Lage in Reaktor 3, sagt Japans Regierungssprecher Yukio Edano. Die Brennstäbe dort könnten teilweise ohne Wasserkühlung sein. Ohne genügend Wasser würden sie sich dann weiter erhitzen und möglicherweise erhöhte Strahlung abgeben. Bereits am Donnerstag war dieser Block unter Einsatz von Hubschraubern und Löschfahrzeugen gekühlt worden. Dies sollte am Freitag fortgesetzt werden. „Block 3 ist unsere höchste Priorität“, sagte Edano. Die Temperaturen innerhalb der Reaktoren 5 und 6 steigen derweil. Nach Regierungsangaben stellen sie bislang jedoch noch keine direkte Gefahr dar. Die Intervention der G7-Staaten auf dem Devisenmarkt begrüßt Edano. Die Bedeutung der Zusammenarbeit der G7-Staaten sei „sehr hoch“.

03:08 Uhr An einem Gebäude innerhalb des Kernkraftwerks Fukushima-1 wurde eine radioaktive Strahlung von 20 Millisievert pro Stunde gemessen – das ist die bislang höchste gemessene Strahlung dort, sagte ein Tepco-Sprecher. Im Vergleich dazu: Während einer Röntgen-Untersuchung wird ein Mensch einer Strahlung von 0,2 Millisievert ausgesetzt. Normalerweise erreicht die radkioaktive Strahlung in einem entwickelten Land einen Wert von 3 Millisievert pro Jahr.

 

LIVE TV JAPAN IN ENGLISCH

 

März 18, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Löcher im Reaktor Fukushima – Alarmstufe 6

Japans Regierung warnt vor steigender, gesundheitsschädlicher Radioaktivität rund um das Unglücks-AKW. Erste Spuren von Strahlung wurden in Tokio gemessen und sorgen dort für Panikeinkäufe – der Wind könnte den neuen Fallout in die Hauptstadt tragen.

Erstes Feuer war gar nie gelöscht

00.10. Uhr Ein erstes Feuer, das im Kraftwerk Fukushima am Dienstag ausgebrochen ist. sei nicht vollständig gelöscht gewesen, teilte Tepco am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit. Die Feuerwehr sei gegen die Flammen im Einsatz. Aus dem Dach steige Rauch auf, sagte ein Sprecher des Betreibers Tepco.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf Tepco, ein Arbeiter habe das Feuer am Morgen entdeckt. Im Reaktor 4 war am Dienstag ein Brand gemeldet worden. Das Wasser in einem Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente kocht womöglich. (dapd, AFP)

Strahlung offenbar 500 Mal höher als normal

24.40 Uhr Ein Reporter im Krisenzentrum in Fukushima berichtete, dass Flammen beobachtet worden seien. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete, der Brand sei gegen 5.45 Uhr Ortszeit ausgebrochen. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

Der brennende Reaktor sei nicht zu betreten, berichtete der Sender. Weiter hiess es, dass um 6.00 Uhr (Ortszeit) 60 Kilometer entfernt von dem Krisen-AKW eine radioaktive Strahlung gemessen worden sei, die 500 Mal über den normalen Werten liege.

Ob diese Gefahr in direktem Zusammenhang mit dem neuen Feuer steht, war zunächst nicht bekannt. «Diese Dosis wird nicht unmittelbar der menschlichen Gesundheit schaden», sagte der Reporter unter Berufung auf die Behörden. (sda)

Schweres Nachbeben bei Fukushima 1

Vor der japanischen Ostküste auf Höhe der Präfektur Fukushima hat sich ein weiteres schweres Nachbeben der Stärke 6,3 ereignet. Das teilte Japans Meteorologischer Dienst am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

In Fukushima steht der Atomkomplex, in dessen Reaktorblöcken es während der vergangenen Tage Explosionen gab.

14.41 Uhr 15.03 – Fukushima: Strahlung zu hoch für das Personal

Die Strahlung im japanischen Atomkraftwerk in Fukushima ist weiter gestiegen. Die gemessenen Werte seien so hoch, dass das Personal nicht weiter in den Kontrollräumen des Reaktors bleiben könne. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

Löcher in Aussenmauer

In der Wand von Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima 1 (im Bild: Die letzte Explosion bei Fukushima) klaffen zwei acht Quadratmeter grosse Löcher. Das berichtete die Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag unter Berufung auf die Nukleare Sicherheitsagentur des Industrieministeriums.
Der Kraftwerkbetreiber Tepco hatte den Behörden die Löcher in der Nordwestwand des Reaktors gemeldet. In dem Reaktor hatte es zwischenzeitlich gebrannt.

Nun droht die Kühlung in Reaktor 4 auszufallen. Zudem könnte das Wasser im Abklingbecken des Reaktors kochen. Der Pegelstand des Wassers geht nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zurück. In einem Abklingbecken werden die abgebrannten Brennstäbe aufbewahrt.

Nach Angaben des japanischen AKW-Betreibers Tepco waren bis Dienstag noch 50 Mitarbeiter vor Ort in Fukushima. 750 Mitarbeiter seien abgezogen worden. Unterdessen stieg die radioaktive Belastung in der Nähe von Tokio auf das zehnfache Niveau der üblichen Strahlung. Das berichtet die die Agentur Kyodo unter Berufung auf die Präfektur von Chiba. (sda)

Französische Atombehörde: Zweithöchste Katastrophenstufe

Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einschätzung aus Frankreich die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES). Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN), André-Claude Lacoste, am Dienstag in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala. (AFP

TV-Korrespondenten verlassen Tokio

Wegen der verstärkten Atomgefahr haben Korrespondenten deutscher Sender die japanische Hauptstadt Tokio verlassen. Die ZDF-Reporter Johannes Hano und Jörg Brase arbeiteten jetzt bereits von Osaka aus, sagte ein Sendersprecher am Dienstag auf dapd-Anfrage in Mainz. Insgesamt sind vier Mitarbeiter nun von der Millionenstadt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshu aus tätig. Von 18 Personen in Tokio, inklusive Angehörige, seien noch vier in Japan.

Auch die Mediengruppe RTL Deutschland zieht die beiden sich noch in Japan befindenden Reporter aus Tokio ab. Journalist Roger Saha sei schon vor einigen Stunden nach Osaka gefahren, sagte eine n-tv-Sprecherin am Dienstagvormittag. Carsten Lueb befinde sich derzeit noch in Tokio, sollte sich aber in Kürze auf den Weg machen. Die Sicherheit gehe vor, sagte die Sprecherin.

Das Atomkraftwerk Fukushima, in dem die Lage immer kritischer wird, liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Tokio. Osaka befindet sich wiederum mehrere Hundert Kilometer entfernt von der Hauptstadt. (dapd)

Quelle : Tages Anzeiger

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März 15, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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