Interessante Geschichten rund um das Leben

Lassen Sie sich Informieren und unterhalten

Menschlicher Umgang in Social Network

Menschlicher Umgang in Social Network

Behandle die Menschen so, als wären sie, wie sie sein sollten und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein könnten.

Johann Wolfgang von Goethe

Das in den letzten Jahrzehnten der menschliche Umgang, so glaube ich, verroht ist will niemand bestreiten. Das sich diese Verrohung auch im Internet fortsetzt und besonders dort praktiziert wird ist für mich unbestreitbar. Wenn man sich die Kommentare bei You Tube oder in diversen Foren ansieht, bekommt man es mit der Angst zu tun. Die Aggressivität und Rohheit wie dort mit oder besser gesagt gegen einander angegangen wird ist erschreckend. Für viele scheint es ein Spielplatz zu sein, auf dem sie, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, selbst ihre minimal vorhandenen Umgangsformen über Bord werfen können.

Dieses angesprochene Problem hat nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun. Und der Satz: Im Internet ist für jeden und alles Platz greift hier wohl auch nicht. Ganz besonders gefährlich sind gerade im Internet unüberlegte Aussagen und Kommentare, die durch fehlende Sensibilität ungeahnte Folgen haben können. Im „realen Leben“ können sich sensible Menschen durch ihre Erfahrungen vor emotional negativen Übergriffen schützen. Im Internet kommen diese überraschend und der Betroffene hat wenig Möglichkeiten darauf zu reagieren. Besonders leiden Menschen unter den „zwanghaften Kommentaristen“. Jene Internet Psychopathen die auf alles und immer einen Kommentar absetzen müssen und dabei meist nicht einmal das Thema erkannt haben, noch die Intention des Schreibers und seines Artikels, Tweets usw. erkennen.

Viele Menschen die im realen Leben Kontakt – Schwierigkeiten haben, nutzen das Internet um sich auf diese Weise ein „Social Life“ zu ermöglichen. Allerdings legen sie ihre Sensibilität und eventuelle Verletzbarkeit im Netz nicht einfach ab. Sie bleiben die dünnhäutigen Menschen die sie eben nun mal sind und man sollte wirklich vor jedem Kommentar überlegen, was man schreibt. Niemand ist perfekt, ganz besonders ich nicht, aber wir könnten versuchen etwas sensibler durch das Netz zu marschieren.

Auch sollte man sich nicht zu wichtig nehmen und den Spaß, das Social Networking machen soll, nicht vergessen. Trotz allen Geschäftsideen und Professionalität die Sie in ihren Social Network Aktivitäten umsetzten möchten, Lachen und ein klein Bisschen Blödsinn sind nicht schädlich. Es macht Sie weit mehr authentischer und sympathischer als den Steifen immer Ernsten zu mimen. Nicht alle Menschen sind gleich und dies gilt natürlich auch im Internet. Versuchen wir doch einmal die Diversität zu suchen, nicht immer das Spiegelbild unseres eigenen Ich‘s.

Natürlich sollte man sich gegen Beleidigungen und fehlenden Respekt schützen und die eigenen Prinzipien sollten immer vor dem „Follow Button“ und an erster Stelle stehen. Was ein „Teilen“ oder ein simpler „Retweet“ für Menschen bedeuten kann ist glaube ich unbestritten. Wer freut sich nicht über eine Weiterleitung seines Eintrags. Und das bedeutet, das man mit einem kleinen Klick, einem kleinen Danke, einem kurzen anerkennenden Kommentar, jemanden tatsächlich den Tag versüßen kann. Es ist so einfach.

Wenn Menschen ebenso für betrügerische und in die Irre führende Einträge das Existenzrecht einfordern, fordere ich das Recht über dies zu berichten und mich dagegen zu wehren und zu kommentieren. Und wie im „Real Life“ sollte man aber auch verzeihen denn nicht alle Tage sind gleich, auch nicht im Internet.

Volker Koch

1. Bestimmen Sie Ihre Zielgruppen und die passenden Netzwerke

Überlegen Sie kritisch, welche Netzwerke für Sie geeignet sind. Kriterien sind Kosten, Datenschutzbestimmungen, Popularität und Image des Netzwerks, Funktionen und Angebote sowie Ihr persönlicher Nutzen durch den Beitritt. Entscheidend ist, ob Sie die Plattform beruflich oder privat nutzen möchten. Vermeiden Sie eine Mischung aus beiden Bereichen und die Freigabe allzu vertraulicher Informationen.

2. Bleiben Sie authentisch

Bauen Sie keine fiktive Identität auf. Nicht nur Freunde, sondern auch Geschäftspartner recherchieren im Internet und vergleichen Ihren Auftritt im Netzwerk mit der realen Erscheinung. Nutzen Sie zur leichten Identifizierung in allen Netzwerken das gleiche Foto.

3. Meiden Sie plumpe Vertraulichkeiten

Bei Facebook werden auch Geschäftspartner als „Freunde“ bezeichnet. Überlegen Sie sich vorab, welche Netwerke Sie auswählen und welche Kontakte Sie zulassen möchten. Ihre Kunden sind nicht unbedingt Ihre „Freunde“ und empfinden diese Bezeichnung vielleicht als unpassend oder zu intim. Vermeiden Sie es in jedem Fall, in einem Netzwerk mit zwei Profilen zu agieren. Das stiftet Verwirrung.

4. Lehnen Sie unerwünschte Anfragen ab

„Sammler und Jäger“ gibt es auch in den sozialen Netzwerken, die möglichst viele Kontakte auf ihrer Liste vereinen. Scheuen Sie sich nicht, unbekannte Personen abzulehnen. Eine taktvollen Rückmeldung, dass Sie nur persönlich bekannte Personen als Freunde bestätigen, vermeidet Missverständnisse und gehört zum guten Ton.

5. Belästigen Sie Ihre Kontakte nicht

Belästigen Sie Ihre „Freunde“ nicht mit nervenden Spielen und Anwendungen. Wenn Sie Ihre Kommunikation nur auf spielerische Anfragen beschränken, werden Sie schnell ignoriert.

6. Bleiben Sie freundlich

Wahren Sie die Formen der Höflichkeit. Auch wenn alle Netzwerk-Partner als „Freunde“ angezeigt werden, kommt ein unvermitteltes Duzen zwischen Geschäftspartnern nicht stilvoll an. Eine korrekte Anrede und ein höflicher Abschiedsgruß gehören bei Kontaktanfragen dazu und steigern Ihre Chancen, akzeptiert zu werden.

7. Reagieren Sie humorvoll

Löschen Sie keine unbequemen Einträge auf Ihrer Pinwand. Reagieren Sie stattdessen humorvoll und nicht verbissen. Entscheidend ist nicht der Eintrag, sondern Ihre Reaktion.

8. Halten Sie den Dialog lebendig

Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Nachrichten und kommunizieren Sie mindestens einmal pro Woche mit Ihren Netzwerk-Partnern. Nur wenn Sie direkt auf Einträge reagieren, bleibt der Dialog lebendig.

9. Behalten Sie einen kühlen Kopf

Überlegen Sie vor jedem Eintrag, ob er auch später noch gut für Ihre Reputation ist. Denn das Internet vergisst nie. Stellen Sie sich konkret die Frage: Möchte ich das auch in zwei Jahren noch über mich lesen? Achten Sie auf Ihre „innere Stimme“ und löschen Sie lieber direkt impulsive Einträge, die Ihnen selbst oder anderen schaden könnten. Zumal etliche Firmen bei Ihren Bewerbern die Einträge in den sozialen Netzwerken prüfen.

10. Schließen Sie Trolle aus

Lassen Sie sich nicht von unangenehmen Zeitgenossen zu unüberlegten Reaktionen verleiten. Die sogenannten „Trolle“ sind nicht am eigentlichen Thema interessiert, sondern wollen nur Menschen in Misskredit bringen oder Diskussionen sabotieren. Blockieren Sie diese Personen in ihrer Kontaktliste.

11. Business-Tipp: Geben Sie Empfehlungen

Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um kurz über interessante Filme, Bücher oder Produkte zu schreiben. Wie im realen Leben können Sie zwischendurch auch mal auf eigene Projekte hinweisen. Die Abwechslung ist auch hier entscheidend.

12. Business-Tipp: Vorsicht vor plumper Werbung

Belasten Sie „Freundschaften“ nicht mit plumper Werbung. Wenn Sie nur platt verkaufen wollen, werden Sie schnell ignoriert. Denken Sie langfristig und vermeiden Sie es als „nervender Nachbar“ ausgegrenzt zu werden.

Quelle : Knigge-Rat

Advertisements

April 13, 2011 - Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , ,

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: