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Todesstaub-Uran Munition & die Folgen Teil II

Todesstaub

Da das Thema Uran Munition noch lange nicht abgehandelt ist, werde ich hier einen zweiten Teil der Todesstaub Reportage vorstellen. Leider ist es sehr langwierig Infos über dieses doch so wichtige Thema zu finden. Ich musste ausschließlich in fremdsprachigen Medien meine Recherchen unternehmen denn die Tatsache, das in Deutschland dieses Thema anscheinend tabu ist, kann man nicht bestreiten. Dabei geht es doch um genau das selbe Thema wie in Fukushima. Dort sind wir entrüstet über die Geschehnisse, entrüstet über die Gefahren der radioaktiven Verstrahlung die auch uns treffen wird. Und die erwiesene Tatsache, das in den letzten Kriegen Uran Munition eingesetzt wird und die kontaminierten Landstriche Menschen verstrahlt und ebenso um den Globus zieht, wie die Auswürfe des Reaktors in Fukushima, wollen die meisten nicht erkennen. Das ist unangenehm, nicht Mainstream tauglich und gehört in die Schublade der Verschwörungstheorien. Das der Gebrauch erwiesen ist, es Zeugen gibt die es bestätigen interessiert dabei nicht. Die „Matrix“ soll ja nicht verlassen werden. Das schöne Weltbild nicht zerstört werden.

 

 

Es ist schon erstaunlich wie sich gebildete Menschen manipulieren lassen und hinnehmen das ihnen gesagt wird, was ein News Thema ist und was nicht. Was wahr ist und was nicht. Entsprechend der Medien Bombardierung sich entrüsten oder die Sache als lächerlich abtun. Dabei sind die einzigen die sich lächerlich machen, sie selbst und ich befürchte, das ihnen das Lachen eines Tages noch im Halse steckenbleiben wird. Der Gebrauch von Uran Munition ist weit aus schlimmer als die bisherigen atomaren Unfälle. Ganze Gebiete werden verseucht, Menschen verstrahlt und missgebildete Kinder geboren. Wenn Sie möchten können Sie den ersten Teil von Todesstaub lesen. Hier der Link : Todesstaub

 

Abgereichertes Uran beinhaltet die Isotope U-238 (99,8000 %), U-235 (0,2000 %) und U-234 (0,0010 %) und seine Radioaktivität ist ca. um 40 % geringer als von Natururan (AC-Laboratorium Spiez, Januar

2000). Bei der Abschätzung der Gefährdung ist die Strahlung (Radiotoxizität) von der Giftigkeit

(Chemotoxizität) zu differenzieren (Arbeitsstab Dr. Sommer, Juni 2001).

Die Wirkung von abgereichertem Uran außerhalb des Körpers ist nur durch Beta- und Gammastrahlung möglich.

Das abgereicherte Uran was bei der Atomindustrie durch den Akt der „Anreicherung“ als Abfall anfällt hat eine Halbwertszeit von 4,5 Millionen Jahre. Da das speichern dieser „Abfälle“ sehr teuer ist, (alleine in den USA 500.000 Tonnen) werden sie kurzerhand in Munition eingearbeitet. Länder wie Großbritannien, Frankreich, Kanada, Russland, Griechenland, Türkei, Israel, Taiwan, Südkorea, Pakistan oder Japan kaufen diese Uran Munition. Außer sich vom radioaktivem Müll zu befreien, wird diese Munition natürlich auch wegen ihrer Durchschlagskraft genutzt.

 

 

 

Wie funktioniert Uran Munition ?

 

Die Projektile explodiert beim Einschlag, entzündet sich bei einer Temperatur bis zu 10.000 Grad Celsius und versprüht radioaktive Partikel, die so klein sind, das sie eingeatmet werden können. Es ist also nicht nötig direkten Kontakt zu haben um radioaktiv verseucht zu werden.

Doug Rokke, Dr. der Physik, war Leiter des abgereicherten Uran Projektes des Pentagon. Im Februar 1991 im Golfkrieg war er verantwortlich für ein medizinisches Team das auf dem „Highway to Hell“ der Straße von Basra nach Bagdad mit der Reinigung der kontaminierten Fahrzeuge beauftragt war. Dort wurden etwa eine Million Schuss Uranmunition auf die Präsidentengarde von Saddam Hussein abgefeuert. Nach dem Einsatz und weitere 4 Jahren veröffentlichte er einige Ergebnisse. Diese waren astronomische Ausmaße an Uran im Urin und er selbst leidet heute unter starken Atemproblemen, motorischen Fehlfunktionen und einer Nierenerkrankung. Seitdem ist er einer der führenden Kräfte gegen den Gebrauch von Uran Munition.

 

2004 wurden offiziell etwa 6000 Soldaten aus dem Irak evakuiert, als die Zahl weiter stieg wurden keine neuen Statistiken mehr veröffentlicht. Keiner der Soldaten wurde über die Gefahren informiert und jegliche, durch Uran Munition hervor gerufenen Folgeschäden kategorisch verworfen. Den Soldaten steht also kein Schadensersatz zu und viele können sich die nötigen medizinischen Behandlungen finanziell nicht leisten. Bei den erkrankten Soldaten wurde U-236 gefunden, was nicht in der Natur, sondern nur bei der Aufbereitung in der Atomindustrie vorkommt.

 

Es wurden bisher 1700 Tonnen abgereichertes Uran im Golfkrieg und dem aktuellem Irakkrieg verschossen. Das sind 70 Gramm für jeden irakischen Bürger. Die Krebsrate und Geburtsschäden im Irak sind um ein vielfaches gestiegen und wenn der Gebrauch von Uran Munition nicht als Völkermord einzustufen ist, was dann ?

 

Es kann doch nicht sein, das wir uns über Fukushima brüskieren und diese Tatsache außen vor lassen. Noch einmal möchte ich Ihnen den Doku-Film nahelegen. Dieser bringt es wohl auf den Punkt.

Volker Koch

 

 

Info Links :

http://www.ciaramc.org/ciar/boletines/cr_bol103.htm

http://www.taringa.net/posts/info/3973333/Uranio-empobrecido-sus-devastadores-efectos.html

http://www.mundoarabe.org/uranio.htm

http://www.grupotortuga.com/Detectan-contaminacion-radiactiva

 

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April 2, 2011 - Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

2 Kommentare »

  1. Hello, i think that i saw you visited my blog so i came to “return
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    Kommentar von diorama illusion instances | November 4, 2012 | Antwort

  2. Hallo Herr Koch,
    danke für Ihre aufrüttelnden Recherchen. Ich bin geschockt. Wie so oft. Ich rechne immer mit dem Schlimmsten, aber es ist noch viel grausamer, als ich befürchtet habe.
    Machen Sie bitte weiter.
    Rosita Fabacsovics

    Kommentar von Rosita Fabacsovics | April 12, 2011 | Antwort


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