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Kernschmelze in Fukushima

Kernschmelze in Fukushima

 

Unter Lebensgefahr versuchen Arbeiter in Fukushima, radioaktives Wasser abzupumpen.

Die Atom Ruine ist außer Kontrolle.

 

In Reaktor 2 hat es bereits eine Kernschmelze gegeben. Wie weit diese fortgeschritten ist, kann nur vermutet werden. In den Reaktoren 1-3 steht das radioaktiv verseuchte Wasser kniehoch und die Arbeiten sind lebensgefährlich. Der Plan, das Wasser abzupumpen um dann die Kühlsysteme wieder in Gang zu bringen, scheint reine Utopie. Der gesamte Kampf um Fukushima ist für viele Experten bereits verloren und der Super-Gau nicht mehr aufzuhalten. Die Kernschmelze, die in den letzten Tagen eingesetzt hatte, soll, nach Angaben vom Betreiber Tepco zum Stillstand gekommen sein. Allerdings ist diese Aussage wissenschaftlich sehr umstritten.

Auch geben viele Experten zu Bedenken, das die Kernstäbe völlig mit Salz verkrustet sein müssen und im Übrigen das verspritzte Kühlwasser keinerlei Wirkung hat. Denn Kühlwasser, das nicht zirkuliert kann keinen kühlenden Effekt haben.

 

 

Um von Ihrer schlechten Informationspolitik abzulenken, hat die japanische Regierung nun vor, die Betreiberfirma Tepco zu verstaatlichen. Das dadurch die Lage entschärft werden würde, ist allerdings zu bezweifeln.

Die Lage der Betroffenen der Katastrophe hat sich leider nicht gravierend geändert. Noch immer fehlen viele Hilfsgüter und die schlechte Zusammenarbeit zwischen Regierung und den Hilfsorganisationen trägt zur schlechten Versorgung der Menschen erheblich bei.

 

 

Erhöhte Radioaktivität ist in den USA festgestellt worden. Nach Funden in den US-Bundesstaaten Massachusetts und Pennsylvania wurden nach Behördenangaben auch in Ohio erhöhte Strahlungswerte in Regenwasser nachgewiesen.

Auch in China und Südkorea wurden geringe Spuren von radioaktivem Jod in der Atmosphäre gemessen. Das koreanische Institut für Nuklearsicherheit (KINS) in Taejon vermute, dass das radioaktive Jod-131 aus Fukushima stamme, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS am Dienstag.

Ende letzter Woche waren auch in Deutschland radioaktive Partikel aus dem japanischen Unglücksreaktor nachgewiesen worden. Es handele sich aber nur um geringste Spuren, teilte das Bundesumweltministerium in Berlin mit. „Nach Einschätzung der Strahlenschutzkommission (SSK) sind diese Spuren an Radioaktivität für die Bevölkerung in Deutschland gesundheitlich unbedenklich“, hieß es weiter.

 

 


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März 29, 2011 - Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , ,

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