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Löcher im Reaktor Fukushima – Alarmstufe 6

Japans Regierung warnt vor steigender, gesundheitsschädlicher Radioaktivität rund um das Unglücks-AKW. Erste Spuren von Strahlung wurden in Tokio gemessen und sorgen dort für Panikeinkäufe – der Wind könnte den neuen Fallout in die Hauptstadt tragen.

Erstes Feuer war gar nie gelöscht

00.10. Uhr Ein erstes Feuer, das im Kraftwerk Fukushima am Dienstag ausgebrochen ist. sei nicht vollständig gelöscht gewesen, teilte Tepco am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit. Die Feuerwehr sei gegen die Flammen im Einsatz. Aus dem Dach steige Rauch auf, sagte ein Sprecher des Betreibers Tepco.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf Tepco, ein Arbeiter habe das Feuer am Morgen entdeckt. Im Reaktor 4 war am Dienstag ein Brand gemeldet worden. Das Wasser in einem Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente kocht womöglich. (dapd, AFP)

Strahlung offenbar 500 Mal höher als normal

24.40 Uhr Ein Reporter im Krisenzentrum in Fukushima berichtete, dass Flammen beobachtet worden seien. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete, der Brand sei gegen 5.45 Uhr Ortszeit ausgebrochen. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

Der brennende Reaktor sei nicht zu betreten, berichtete der Sender. Weiter hiess es, dass um 6.00 Uhr (Ortszeit) 60 Kilometer entfernt von dem Krisen-AKW eine radioaktive Strahlung gemessen worden sei, die 500 Mal über den normalen Werten liege.

Ob diese Gefahr in direktem Zusammenhang mit dem neuen Feuer steht, war zunächst nicht bekannt. «Diese Dosis wird nicht unmittelbar der menschlichen Gesundheit schaden», sagte der Reporter unter Berufung auf die Behörden. (sda)

Schweres Nachbeben bei Fukushima 1

Vor der japanischen Ostküste auf Höhe der Präfektur Fukushima hat sich ein weiteres schweres Nachbeben der Stärke 6,3 ereignet. Das teilte Japans Meteorologischer Dienst am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

In Fukushima steht der Atomkomplex, in dessen Reaktorblöcken es während der vergangenen Tage Explosionen gab.

14.41 Uhr 15.03 – Fukushima: Strahlung zu hoch für das Personal

Die Strahlung im japanischen Atomkraftwerk in Fukushima ist weiter gestiegen. Die gemessenen Werte seien so hoch, dass das Personal nicht weiter in den Kontrollräumen des Reaktors bleiben könne. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

Löcher in Aussenmauer

In der Wand von Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima 1 (im Bild: Die letzte Explosion bei Fukushima) klaffen zwei acht Quadratmeter grosse Löcher. Das berichtete die Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag unter Berufung auf die Nukleare Sicherheitsagentur des Industrieministeriums.
Der Kraftwerkbetreiber Tepco hatte den Behörden die Löcher in der Nordwestwand des Reaktors gemeldet. In dem Reaktor hatte es zwischenzeitlich gebrannt.

Nun droht die Kühlung in Reaktor 4 auszufallen. Zudem könnte das Wasser im Abklingbecken des Reaktors kochen. Der Pegelstand des Wassers geht nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zurück. In einem Abklingbecken werden die abgebrannten Brennstäbe aufbewahrt.

Nach Angaben des japanischen AKW-Betreibers Tepco waren bis Dienstag noch 50 Mitarbeiter vor Ort in Fukushima. 750 Mitarbeiter seien abgezogen worden. Unterdessen stieg die radioaktive Belastung in der Nähe von Tokio auf das zehnfache Niveau der üblichen Strahlung. Das berichtet die die Agentur Kyodo unter Berufung auf die Präfektur von Chiba. (sda)

Französische Atombehörde: Zweithöchste Katastrophenstufe

Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einschätzung aus Frankreich die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES). Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN), André-Claude Lacoste, am Dienstag in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala. (AFP

TV-Korrespondenten verlassen Tokio

Wegen der verstärkten Atomgefahr haben Korrespondenten deutscher Sender die japanische Hauptstadt Tokio verlassen. Die ZDF-Reporter Johannes Hano und Jörg Brase arbeiteten jetzt bereits von Osaka aus, sagte ein Sendersprecher am Dienstag auf dapd-Anfrage in Mainz. Insgesamt sind vier Mitarbeiter nun von der Millionenstadt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honshu aus tätig. Von 18 Personen in Tokio, inklusive Angehörige, seien noch vier in Japan.

Auch die Mediengruppe RTL Deutschland zieht die beiden sich noch in Japan befindenden Reporter aus Tokio ab. Journalist Roger Saha sei schon vor einigen Stunden nach Osaka gefahren, sagte eine n-tv-Sprecherin am Dienstagvormittag. Carsten Lueb befinde sich derzeit noch in Tokio, sollte sich aber in Kürze auf den Weg machen. Die Sicherheit gehe vor, sagte die Sprecherin.

Das Atomkraftwerk Fukushima, in dem die Lage immer kritischer wird, liegt etwa 250 Kilometer nördlich von Tokio. Osaka befindet sich wiederum mehrere Hundert Kilometer entfernt von der Hauptstadt. (dapd)

Quelle : Tages Anzeiger

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März 15, 2011 - Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , ,

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