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Wasserstoff Explosion in japanischem AKW Fukushima um 03.08. Uhr

Wasserstoff Explosion in japanischem AKW Fukushima um 03.08. Uhr Deutscher Zeit

Tokio (APA/Reuters/AFP/dpa) – Im dritten Reaktorblock des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 hat sich am Montagvormittag (Ortszeit) eine Wasserstoffexplosion ereignet. Dies berichtete der TV-Sender NHK. Aus dem Gebäude stieg Rauch auf. Die Techniker hatten dort zuvor seit Tagen gegen die drohende Kernschmelze gekämpft. Unklar war zunächst, ob bei der Explosion eine größere Menge Radioaktivität ausgetreten ist. Bereits am Samstag war das Gebäude um den ersten Reaktorblock in die Luft geflogen, das Containment blieb jedoch intakt.

Zuvor hatte es ein schweres Nachbeben vor der japanischen Küste gegeben, dessentwegen die Behörden eine Tsunami-Warnung ausgaben. Das Eintreffen der drei Meter hohen Wellen im Gebiet um Fukushima stand kurz bevor. Das Atomkraftwerk befindet sich an der Küste.

Einem Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) waren in der Nacht auf Montag im dritten Reaktorblock neue Probleme aufgetreten. So sollen die Ventile des Druckbehälters ausgefallen sein, außerdem zeige sich im Reaktor trotz kontinuierlichem Hineinpumpen von Meerwasser ab einer gewissen Wasserhöhe kein Anstieg mehr. Zudem überschritte die Strahlung im beschädigten AKW am Montag in der Früh wieder über den gesetzlichen Grenzwert.

Der japanische Premier Naoto Kan hatte die Lage im beschädigten Atomkraftwerk als „besorgniserregend“ bezeichnet. „Die Behörden tun ihr Äußerstes, um eine Ausbreitung des Schadens zu verhindern“, sagte er am Montagvormittag in Tokio. In zwei Reaktorblöcken des AKW Fukushima 1 wurde in einem verzweifelten letzten Rettungsversuch ein Gemisch aus Meerwasser und Borsäure zugeleitet, um die überhitzten Brennstäbe zu kühlen. Bei einer Kernschmelze drohte ein Explosion der Reaktorhülle mit massiver Freisetzung von Radioaktivität.

Quelle: APA

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März 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wochenend-Panikmache bei Twitter

Wochenend-Panikmache bei Twitter

Wer am vergangenen Wochenende seine Timeline bei Twitter verfolgt hat, dem ist mit Sicherheit aufgefallen, das #Japan #Kernschmelze #prayforjapan #GAU #fukushima und #Tschernobyl die dominierenden Trends waren. Bei der Tragweite und Wichtigkeit des Themas durchaus nachvollziehbar, wenn, ja wenn da nicht die Panikmache und die hysterische Sensationslust der Twitter User und der Mikroblogger gewesen wäre.

Der eigentliche Reichtum an Information bei Twitter wurde, wie schon lange nicht mehr, auf ein Niveau von Panikmache heruntergeschraubt. Es machte den Eindruck, als wollte jeder der Erste sein der die Kernschmelze und den Supergau verkünden konnte. Und die Mainstream Medien machten da keine Ausnahme. Manche erdreisteten sich sogar, den Supergau „offiziell“ zu bestätigen und man hätte sich nicht wundern müssen, wenn das Wort „endlich“ dem Tweet den ultimativen „Sensations Touch“ gegeben hätte. Die Ausrede, die Medien hätten eine schlechte Berichterstattung, zieht hier wohl nicht. Denn wenn ich keine genauen Informationen über ein Thema habe, halte ich mich eben zurück und warte bis ich veröffentlichungs-würdige Infos habe. Es kann doch nicht sein, das, wenn ich nicht genügend Infos habe, ich mir etwas zusammen reime, nur um einen Tweet abzusetzen.

Von der hysterischen Panikmache einmal abgesehen, hatten andere Tweets bereits ein Niveau erreicht, bei dem man sich fragen musste: Weiß der twitternde eigentlich was er da schreibt oder will er nur seinen niveaulosen Senf dazugeben? Versucht der User einfach nur krampfhaft seine nicht vorhandene Meinung, gekoppelt mit Desinformation, im Internet zu verbreiten? Einige freuten sich wohl über die Ereignisse und koppelten diese mit der Hoffnung, das unsere Regierung jetzt sprachlos ist und das sie ja schon immer gesagt hätte, das Atomkraft zu gefährlich wäre.

Um nicht missverstanden zu werden, das Internet ist frei und jeder kann seine Meinung frei äußern. Wenn einem ein gewisser Kommentar nicht gefällt, sieht er über ihn hinweg. Aber wie im richtige Leben so sollte auch in der Cyber-Welt gelten, erst denken dann twittern.

 

Jene die nicht meiner Meinung sind mögen mir vergeben aber das musste mal gesagt werden.

 

Volker Koch

März 14, 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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