Interessante Geschichten rund um das Leben

Lassen Sie sich Informieren und unterhalten

Info zu Tsunami und Person Finder für Japan

Tokio.

Das gewaltige Erdbeben in Japan hat zu Störfällen in zwei Atomkraftwerken geführt. Zwar wurden alle Anlagen in der Region sofort automatisch heruntergefahren. Dennoch traten Probleme auf, Ministerpräsident Naoto Kan rief deshalb Atomalarm aus. Im Umkreis von drei Kilometern eines betroffenen Reaktors wurden etwa 2000 Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In einem Gebiet bis zu zehn Kilometern Entfernung sollten die Bewohner in ihren Häusern bleiben. Die Behörden befürchten offenbar eine radioaktive Verstrahlung, nachdem es bei der Kühlung des Reaktors zu Problemen gekommen war.

AGENTURMELDUNG:

Tokio (sda/dpa/dapd) Das gewaltige Erdbeben in Japan hat am
Freitag zu Störfällen in zwei Atomkraftwerken geführt. Zwar wurden
alle Anlagen in der Region sofort automatisch heruntergefahren.
Dennoch traten Probleme auf, Ministerpräsident Naoto Kan rief
deshalb Atomalarm aus.

Im Umkreis von drei Kilometern am Reaktor Fukushima wurden etwa
2000 Anwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen,
berichtete der Sender NHK. In einem Gebiet bis zu zehn Kilometern
Entfernung sollten die Bewohner in ihren Häusern bleiben.

Die Behörden fürchten offenbar eine radioaktive Verstrahlung,
nachdem es bei der Kühlung des abgeschalteten Reaktors zu Problemen
gekommen war. Techniker schalteten ein Notkühlsystem ein.

Im Atomkraftwerk Onagawa brach ein Feuer in einem Turbinengebäude
aus. Die Betreibergesellschaft erklärte, dass keine radioaktive
Strahlung ausgetreten sei. Der Brand wurde nach Informationen der
Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gelöscht. Dies habe die
japanische Atomsicherheitsbehörde NISA der IAEA mitgeteilt, gab die
UNO-Behörde in Wien bekannt.

Super-GAU nicht auszuschliessen

Auch nach der Abschaltung von Reaktoren bestehe aufgrund der
nicht steuerbaren Nachwärme eine Gefahr, erklärte der Greenpeace-
Reaktorexperte Heinz Smital. «Selbst ein abgeschaltetes
Atomkraftwerk kann noch zum Super-GAU führen.»

In diesem Fall komme es noch zu so viel Nachwärme, dass man eine
Kernschmelze nur dann verhindern könne, wenn die Kühlung
sichergestellt sei. Das Erdbeben habe eine sehr grosse Energie
gehabt, «so dass viele Systeme möglicherweise nicht funktionieren
wie sie sollten».

Es sei in keinem Fall radioaktive Strahlung freigesetzt worden,
betonte die japanische Regierung. Der atomare Notfall sei ausgerufen
worden, um Notfallmassnahmen der Behörden zu unterstützen, sagte
Regierungssprecher Yukio Edano. Zuvor hatte Kan in einer ersten
Beurteilung der Lage erklärt, dass es keine Probleme bei den
Atomkraftwerken gebe.

Die vier Atomkraftwerke in der am schwersten betroffenen Region
im Nordosten der Hauptinsel Honshu wurden automatisch
heruntergefahren, darunter auch Onagawa und Fukushima. Ein fünftes
Atomkraftwerk war wegen Wartungsarbeiten stillgelegt.

Google hat die Webseite „Crisis Response“ Japan eingerichtet :

Sollten Sie Informationen haben oder eine Person suchen, hier der „Person Finder:

Person Finder

Google Watch Blog


Video Bericht I

Video Bericht II

Video Bericht III

Advertisements

März 12, 2011 - Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , ,

1 Kommentar »

  1. Interessanter Blog zum traurigen Thema.

    Wen das Thema Funktion von Kernkraftwerken und Stromerzeugung interessiert, hier zwei interessante Links von mir:

    http://www.kernkraftwerke.net
    http://www.stromgewinnung.com

    Kommentar von Atomfried | März 13, 2011 | Antwort


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: