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Warum sucht sich die Gesellschaft immer die Schwächsten aus?

Bilden wir uns denn keine eigene Meinung mehr?

Das Rettungspaket für die Banken und das daran gekoppelte Finanzsystem der Bundesrepublik Deutschland nähert sich langsam der Billionen Grenze, als 1000 Milliarden. Noch immer ergeben sich neue Schwachstellen die nach „Nahrung“ verlangen. Die Regierung stellt sich hierbei gerne als Melkkuh zur Verfügung und stellt die noch gar nicht vorhandenen Steuereinnamen, also das erwirtschaftete Geld der Bürger, zur Verfügung.

Wer kann sich nicht an die harten Worte der Regierungen dieser Welt erinnern. Gesetze sollten geändert werden, den „Machenschaften“ der Banken ein Riegel vorgeschoben werden und das gesamte Finanzsystem wurde in Frage gestellt. Umgesetzt wurde davon nichts.

Es stellt sich doch die Frage, wie ist es möglich, das ein Land das Milliarden

– an private und staatliche Banken

– an europäische Nachbarländer

– „Entwicklungshilfe“ an ölreiche Staaten

– „Entwicklungshilfe an diktatorisch geführte Staaten

ausgibt, sich darüber streitet, ob die Arbeitslosen dieses Landes etwas mehr Geld bekommen sollten.

Wie bizarr die Diskussion über dieses Thema ist, zeigt auch die Stimmungsmache von einigen Politikern, in denen sich der Neoliberalismus und Globalisierungswahn festgesetzt hat. Beängstigender als das ist jedoch, das einige Bürger ohne sich zu informieren, von dieser Hetze anstecken haben lassen, was für unser Land mehr als beschäment war. Jene bevorzugen es also, das ihr Geld an private Banken und Staaten verteilt wird, als es ihren Mitmenschen die sich, meist ohne Eigenverschulden, in einer finanziellen und sozial prekären Situation befinden zur Verfügung zu stellen.

Dieser „Futterneid“ rührt allerdings von einem mittlerweile „Totalitären Neoliberalismus“ her, der es zulässt, das Menschen täglich bis zu zehn Stunden einer Vollbeschäftigung nachgehen, sich aber Unterstützung vom Staat erbetteln müssen. Millionen von Arbeitsplätzen sind unter bezahlt und keine der vergangenen oder kommenden Regierungen wird etwas dagegen tun, denn die Industrie hat ihre Machtposition bereits so weit gefestigt, das sie die Politik nicht mehr von ihrem Sockel stoßen kann. Nur einer wäre dazu in der Lage, Wir.

Jeder sollte von seiner Arbeit, die eine Dienstleistung an die Arbeitgeber ist, menschenwürdig leben können. Es ist also nicht notwendig den ärmsten und schwächsten unter uns etwas wegzunehmen, sondern vielmehr die geleistete Arbeit besser zu bezahlen. Der globale Trend allerdings tendiert eher zur „Verarmung der gesamten Gesellschaft„, ausgenommen natürlich die selbsternannte „Elite“.

Das Problem vieler unserer arbeitslosen Mitmenschen ist nicht ihre Arbeitslosigkeit, sondern vielmehr ist es so, das wir nicht alle gleich stark sind. Nicht alle können sich dem Druck der Gesellschaft und des Arbeitslebens ohne weiteres aussetzen. Einige in unserer Gesellschaft sind eben nicht so leistungsfähig und können oft wegen psychischer Problemen nicht das leisten was andere können. Und in einer modernen Gesellschaft, in der wir glauben uns zu befinden, dürfte es doch wohl möglich sein, diesen Mitmenschen, ohne sie zu erniedrigen, zu helfen.

Niemand sollte zu rigoros und unerbittlich mit seinen Mitmenschen umgehen, denn es könnte der Tag kommen, an dem Er an deren Stelle tritt. Auch hier gilt: Sag niemals nie.

Im übrigen sollte sich jeder eine Sache verinnerlichen, in der heutigen Zeit einen festen Arbeitsplatz zu haben, über ein überdurchschnittliches Wissen zu verfügen, seine moralischen und ethischen Werte hoch zu halten und zu verteidigen, ist bedeutungslos geworden. Längst hat sich die breite Masse durch die Mainstream Manipulation zu unsensiblen, oberflächlichen und ignoranten Mutanten verwandelt. Auch hier gilt: Man könnte das ändern, wenn man wollte.

Solange wir uns nicht von dieser Manipulation verabschieden, beginnen uns wieder als Ganzes zu betrachten und uns gegenseitig zu unterstützen, nicht zu bekämpfen, werden wir niemals in der Lage sein unser Dasein so zu verändern wie es unseren Wünschen und Vorstellungen entspricht. Loyalität sollten wir nicht von Medien hochstilisierten Personen oder Systemen entgegenbringen, sondern der Menschheit von der wir ein Teil sind.

Volker Koch

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Februar 21, 2011 - Posted by | Uncategorized | , , , , , ,

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